Stadtarchiv

Unter der Federführung von Stadtarchivar Karl Hödl wurde mit der Online-Stadtchronik ein Portal geschaffen, in dem Liezener Geschichte, für jedermann zugänglich, nachgelesen werden kann. Kategorisiert in die Bereiche Personen, Gebäude und Bauwerke, Einrichtungen und Institutionen, Ereignisse und Sonstiges, sowie spezielle Themenbereiche können Interessierte die unterschiedlichsten Informationen beziehen.


Eine detaillierte Suchmöglichkeit schafft darüber hinaus die Voraussetzung für ein rasches und einfaches Auffinden der gewünschten Informationen. Das bestehende Stadtarchiv ist dabei im Aufbau begriffen. Das Grundgerüst an Informationen soll auch unter Mithilfe interessierter Leserinnen und Leser weiter ausgebaut werden.


Deswegen ergeht an Sie die Bitte, interessante, für die Öffentlichkeit bestimme Beiträge, die mit unserer Stadt im Bezug stehen an unseren Stadtchronisten Herrn Karl Hödl (E-Mail: karl.hoedl@liezen.at; Tel.  0664/2840888 ) weiterzuleiten bzw. mit Ihm in Kontakt zu treten.

Den zahlreichen Besuchern von www.liezen.at wünschen wir mit der Online-Stadtchronik interessante Einblicke in die Geschichte Liezens.

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zum Beispiel: "Bürgermeister" oder "Kulturhaus" ...
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GebäudeAlpenbadstraße

  • Errichtet
    27.03.1984
  • |
  • Adresse
    Alpenbadstraße

Straße im Siedlungsgebiet Oberdorf nördlich des Zentrums. Zweigt unterhalb des Schwimmbades von der Höhenstraße ab und führt durch das Siedlungsgebiet zu den ehemaligen Sulzbachergründen. Namensgebung mit Gemeinderatsbeschluss vom 27. März 1984.


Quelle: Kundmachung des Gemeinderatbeschlusses vom 10.04.1984
Verfasser: Karl Hödl, 14.04.2009
Letzte Überarbeitung: 29.03.2020
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GebäudeHirschriegelweg

  • Errichtet
    19.02.1964
  • |
  • Adresse
    Hirschriegelweg
  • |
  • Lage
    Landwirtschaftliche Zufahrt zu Bauernhöfen.

Aufschließungsstraße beginnend bei der Höhenstraße (Liegenschaft Leutgeb) Richtung Norden Mösltal bis zur Liegenschaft Johann Hechl vlg. Tasch.

Gemeinderatsbeschluss: 19.02.1964

 

Die Kosten für den Bau und die Erhaltung wurden ursprünglich wie folgt aufgeteilt:
16,1 %   Waldgenossenschaft

53,9 %   Verschiedene Anrainer

30,0 %   Stadtgemeinde

 

Im Zuge des 150-Jahr-Jubiläums der Waldgenossenschaft im Jahre 2019 ist die Frage aktuell geworden, ob die Schreibweise des Weges und des Gebietes südlich der Hinteregger Alm mit "Hirschriegel" richtig ist, oder ob es "Hirschriedel" heißen müsste. In ihrer Festschrift hat sich die Waldgenossenschaft für "Riedel" entschieden, weil diese Bezeichnung unter den Bauern üblich ist und auch auf einigen älteren Karten vorkommt. Eine Anfrage bei der Historischen Landeskommission für Steiermark ergab, dass beide Schreibweisen möglich sind und daher vorläufig kein Umstand für eine Namensänderung vorliegt. Die Worte Riedel und Riegel bedeuten "kleiner Hügel" bzw. "Hang" in sogenannter "Gunstlage", auf denen einst Hirse (mundartlich "Hirsch" angebaut wurde. 


Quelle: Gemeinderatsbeschluss vom 19.02.1964
Verfasser: Alexandra Boughton, 04.11.2009, Karl Hödl, 29.03.2020
Letzte Überarbeitung: 29.03.2020
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GebäudeAm Fuchshof

  • Errichtet
    1975
  • |
  • Adresse
    Am Fuchshof
  • |
  • Lage
    Landwirtschaftlich genutztes Grundstück westlich des Hotels Fuchs.

Platz südlich der katholischen Stadtpfarrkirche. Benannt nach dem ehemaligen Hotel Fuchs an der Hauptstraße. Dieses Gebäude wird heute überwiegend als Bürogebäude genutzt. Der Platz entstand mit der Eröffnung des Pyhrnparkes, jetzt Ärztezentrums, im Jahr 1974.


Quelle: Gemeinderatsprotokoll vom Dezember 1975.
Verfasser: Gerd Laschan, 26.03.2018
Letzte Überarbeitung: 28.03.2020
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GebäudeWeidenweg

  • Errichtet
    1974
  • |
  • Adresse
    Weidenweg

Straße im Oberdorf von der Höhenstraße Richtung Osten (bis zum Haus des ehemaligen Notars Dr. Pfeifer) mit Abzweigung nach Süden (bis zum Haus des ehemaligen Bürgermeisters Kaltenböck).


Quelle: Gemeinderatsprotokoll vom März 1974.
Verfasser: Alexandra Boughton, 04.11.2009
Letzte Überarbeitung: 28.03.2020
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GebäudeRichard-Steinhuber-Straße

  • Errichtet
    14.03.1974
  • |
  • Adresse
    Richard-Steinhuber-Straße

Benannt nach dem langjährigen Bürgermeister Richard Steinhuber (Bürgermeister von 1919 bis 1932). Die Straße zweigt zwischen Kika und BP - Tankstelle von der Gesäuse - Bundesstraße ab und führt zunächst Richtung Süden bis zur Firma Adeg und dann im 90 Grad Winkel nach links Richtung Osten bis zur Kläranlage.

Gemeinderatsbeschluss: 14.03.1974


Quelle: Akte des Stadtamtes
Verfasser: Karl Hödl, 5. 2. 2009
Letzte Überarbeitung: 28.03.2020
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GebäudeSchillerstraße

  • Errichtet
    1974
  • |
  • Adresse
    Schillerstraße

Verbindungsstraße von der Ausseer Straße bei Objekt Ausseer Straße 64 Richtung Süden bis zur B 320 Ennstaler Straße oder Salzburger Straße.

Gemeinderatsbeschluss: 14.03.1974


Quelle: Gemeinderatsprotokoll vom 04.031974
Verfasser: Alexandra Boughton, 04.11.2009
Letzte Überarbeitung: 28.03.2020
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GebäudeRathausplatz

  • Errichtet
    1974
  • |
  • Adresse
    Rathausplatz
  • |
  • Lage
    Obstgarten des Obstbaupioniers Fuchs.

Platz westlich des Rathauses, im Norden begrenzt vom ehemaligen Pyhrnpark (jetzt Ärztezentrum), im Süden von den Wohnhäusern am Hauptplatz und im Westen vom Wohnhaus am Rathausplatz.

Der Platz wurde durch die Errichtung des Pyhrnparkes (ursprünglich "Liezener Ladenstraße" genannt), nunmehr Ärztezentrum, mit dem angebauten Wohnblock im Jahr 1974 gebildet.

Die Namensgebung durch den Gemeinderat erfolgte im November 1974.


Quelle: Gemeinderatsprotokoll vom November 1974.
Verfasser: Alexandra Boughton, 04.11.2009
Letzte Überarbeitung: 28.03.2020
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GebäudeRömerweg

  • Errichtet
    1969
  • |
  • Adresse
    Römerweg
  • |
  • Lage
    Landwirtschaftlicher Weg vom Oberdorf in den Pyhrn.

Zufahrtsweg, beginnend am Brunnfeldweg beim Obergeier bzw. Untergeier bis zur Liegenschaft Dechlbauer. Die Namensgebung erfolgte, weil auf diesem Weg möglicherweise die alte Römerstraße von Liezen Richtung Pyhrnpass verlaufen ist. Beweise für diese Annahme gibt es aber nicht.


Quelle: Gemeinderatsprotokoll vom März 1969.
Verfasser: Karl Hödl, 27.03.2020
Letzte Überarbeitung: 27.03.2020
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GebäudeGartenweg

  • Errichtet
    21.03.1969
  • |
  • Adresse
    Gartenweg

Sackstraße von der Döllacher Straße Richtung Osten, mit nur wenigen Häusern.

Gemeinderatsbeschluss: 21.03.1969


Quelle: Gemeindetazsprotokoll vom 21.03.1969
Verfasser: Karl Hödl, 03.01.2009
Letzte Überarbeitung: 27.03.2020
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GebäudeMarienwaldweg

  • Errichtet
    14.12.1967
  • |
  • Adresse
    Marienwaldweg
  • |
  • Lage
    Waldweg zwischen Liezen und Weißenbach.

Wanderweg zwischen Liezen und Weißenbach. Gesamtlänge (hin und zurück, teilweise auf unterschiedlichen Wegen) 8,2 km, 383 Höhenmeter. Der Marienwaldweg beginnt als Zufahrtsstraße zu einigen Häusern, abzweigend von der Höhenstraße Richtung Westen, beim Objekt Höhenstraße 11. Er führt dann weiter als gut zu begehender Waldweg und endet in Weißenbach beim Bauernhof vlg. Schwoaga. Die Namensgebung erfolgte (damals nur für den Weg bis zur Gemeindegrenze Liezen - Weißenbach) mit Gemeinderatsbeschluss vom 14.12.1967. Der Name erinnert an Marie Dumba geborene Manno, die seit 1863 mit Nikolaus Dumba verheiratet war.  


Quelle: Gemeinderatsprotokoll vom 14.12.1967
Verfasser: Alexandra Boughton, 04.11.2009, Karl Hödl, 02.06.2016
Letzte Überarbeitung: 27.03.2020
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GebäudeSalbergweg

  • Adresse
    Salbergweg
  • |
  • Lage
    Von Süden nach Norden entlang des Salberges und der Kalvarienbergkapelle in den Pyhrn führender Weg.

Straße bzw. Weg von der Admonter Straße beim Pyhrnbach Richtung Norden über die Kalvarienbergkapelle wieder hinunter zur Pyhrnstraße.

Benannt nach dem Salberg.


Verfasser: Alexandra Boughton, 04.11.2009
Letzte Überarbeitung: 27.03.2020
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GebäudeAm Salberg

  • Errichtet
    1967
  • |
  • Adresse
    Am Salberg
  • |
  • Lage
    Weg vom Pyhrn auf den Salberg.

Nördlich der Kalvarienbergkapelle vom Salbergweg abzweigende Straße, die ansteigend das Siedlungsgebiet am Salberg bis zu den am höchsten liegenden Häusern erschließt.


Quelle: Gemeinderatsprotokoll vom Dezember 1967
Verfasser: Karl Hödl, 27.03.2020
Letzte Überarbeitung: 27.03.2020
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GebäudePyhrnpass Straße B 138

  • Errichtet
    1770
  • |
  • Lage
    Einzige Straße von Liezen Richtung Norden.

Die Pyhrnpass-Straße (B 138) ist eine Landesstraße in Österreich. Sie führt auf einer Länge von 91,5 km von Wels an der Traun über den Pyhrnpass nach Liezen. Die Straße verläuft dabei zunächst durch das oberösterreichische Traunviertel parallel zur Pyhrn-Autobahn (A 9). Dabei wird sie die gesamte Strecke von der Pyhrnbahn begleitet. Erst in Spital am Pyhrn trennt sie sich von beiden und führt über den Pyhrnpass, auf dessen südlicher Seite sie Liezen erreicht.


Der Pyhrnpass ist mit 945 m Passhöhe einer der niedrigsten Übergange der Ostalpen, sodass dieser Handelsweg bereits in der Jungsteinzeit genutzt und später zu einer Römerstraße ausgebaut wurde. 1190 ließ Bischof Otto II. von Bamberg ein Hospiz am Pyhrn ("Spital am Pyhrn") errichten, das den Händlern und Kreuzfahrern als Raststätte diente.


Zwischen 1768 und 1771 wurde die heutige Straße als staatliche "Commercial- und Zwangsstraße" gebaut. "Zwangsstraße" bedeutete, dass die Umgehung einer Mautstelle als Straftat geahndet wurde. 1856 bestanden neun Mautstationen zwischen Wels und Spital am Pyhrn, die der Staatskasse rund 6300 Gulden einbrachten. Bis 1906 fuhr eine Postkutsche über den Pyhrnpass, bevor am 21. August 1906 die Pyhrnbahn eröffnet wurde.


Die Pyhrnstraße (in der Steiermark) bzw. Steiermärker Straße (in Oberösterreich) gehört zu den ehemaligen Reichsstraßen, die 1921 als Bundesstraßen übernommen wurden. Bis 1938 wurde die Pyhrnstraße als B 38 bezeichnet, nach dem Anschluss Österreichs wurde die Pyhrnstraße bis 1945 als Reichsstraße 332 geführt.


Vor allem in den 60er-Jahren wurde ein Großteil der Pyhrnpass-Bundesstraße (B 138) ausgebaut und in einigen Strecken neu trassiert. Nach der Eröffnung des Bosrucktunnels im Jahre 1983 verlor zwar der Pyhrnpass seine Bedeutung für den Durchgangsverkehr, auf den übrigen Streckenabschnitten verdoppelte sich jedoch das Verkehrsaufkommen innerhalb von zehn Jahren.


Durch den Bau der Pyhrn-Autobahn wurde die Pyhrnpass-Straße langfristig vom Durchgangsverkehr entlastet. Im Gemeindegebiet von Liezen wurde wurde die Pyhrnstraße in den Jahren 1972 und 1973 im Zuge eines Ausbaues erheblich verbreitert.


Quelle: Wikipedia
Verfasser: Alexandra Boughton, 04.11.2009
Letzte Überarbeitung: 27.03.2020
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GebäudeEnnstal Straße B 320

  • Errichtet
    1950
  • |
  • Adresse
    Salzburger Straße

Die Ennstal Straße (B 320) ist eine Landesstraße B und Europastraße (E 651) und eine relevante West-Ostverbindung der Bundesländer Salzburg und Steiermark. Der Straßenname ergibt sich aufgrund der Trassenführung durch das Ennstal. Die Ennstal Straße beginnt im salzburgischen Altenmarkt im Pongau beim Autobahnzubringer Tauernautobahn A 10 (Knoten Ennstal) und endet in Liezen beim Autobahnzubringer der Pyhrnautobahn (A 9). Die Länge beträgt 78 km, 65 km davon im Bezirk Liezen. Die Ennstal Straße war einst Teil der gefürchteten Gastarbeiterroute und vor allem für den Transitverkehr nach Südosteuropa von großer Bedeutung. 


Aufgrund der Unfallhäufigkeit in den 1960er- und 1970er-Jahren wurde mit dem Ausbau, der Errichtung von Umfahrungen und teilweisen Streckenveränderungen begonnen. Mittlerweile wurde die Ennstal Straße entschärft und ist auf kurzen Teilbereichen in beiden Richtungen zweispurig ausgebaut sowie abschnittsweise durch eine "Autostraße" ersetzt worden. Ein durchgehender Ausbau auf mehrere Fahrspuren, ähnlich einer Autobahn oder Schnellstraße, wurde nie realisiert. 


Im Jahr 1999 wurde die Ennstal Straße von "B 146" auf "B 320" unbenannt.  Seit 1. April 2002 steht sie unter Landesverwaltung und führt zwar das B in der Nummer weiterhin, nicht aber die Bezeichnung Bundesstraße.

 


Verlauf in Liezen

  • 1961

Infolge des zunehmenden Verkehrs wurde in den 1950er Jahren die jetzige Ennstal Straße B 320 ausgebaut. Die Umfahrung Liezen im Zuge der damaligen B 146 wurde im September 1961 für den Verkehr freigegeben.

 

Lange Zeit führte sie die Bezeichnung B146 und führte von Altenmarkt im Pongau bis Hieflau. Nach einer Änderung der Nummerierungen führt sie die Bezeichnung B320 und führt nur mehr von Altenmarkt bis Liezen. In Liezen endet sie bei der Einmündung in die Pyhrnautobahn A 9. Die gesamte Strecke trägt zusätzlich die Bezeichnung Europastraße 651 und ist damit Teil des Europastraßennetzes. Bis 20. August 1999 wurde die Straße als Ennstal Ersatzstraße (B 308) bezeichnet.

 

Sie führte ursprünglich noch vielfach durch die Orte durch. Erst mit der weiteren Zunahme des Verkehrs wurden Ortsumfahrungen gebaut. Diese wurden allerdings oft zur Ansiedlung von Betrieben benützt, sodass manche Ortsdurchfahrt nach kurzer Zeit wieder durch die besiedelten Ortsränder führte. Ein besonders gutes Beispiel dafür war Liezen.


Nachtfahrverbot

  • 2008
Um die Bewohner entlang der Bundesstraße vor dem nächtlichen Verkehrslärm zu schützen, forderten Bürgerinitiativen schon längere Zeit die Erlassung eines Nachtfahrverbotes auf der Ennstal - Bundesstraße. Von den Vertretern der Frächter und der Wirtschaft wurde dies aus wirtschaftlichen Gründen abgelehnt. Der Liezener Gemeinderat hat schon 2008 die Erlassung eines Nachtfahrverbotes für LKW über 7,5 to Gesamtgewicht, ausgenommen den Ziel- und Quellverkehr, gefordert. 2012 wurde die Diskussion darüber wieder belebt, weil in einem umweltmedizinischen Gutachten die Gesundheitsgefährdung der Bevölkerung durch den nächtlichen Verkehrslärm nachgewiesen wurde.

Zukunft-Sicheres-Ennstal

  • 2009
2009 hat sich eine Plattform "Zukunft-Sicheres-Ennstal" gebildet, welche dazu beitragen möchte, die Ennstal-Bundesstraße B 320 rasch auszubauen.

Bestandsausbau

  • 2010

Liezen plant laut einem Bericht in der Kleinen Zeitung vom 25. 8. 2010 eine Verbesserung der Verkehrssituation an der B 320. Die Ampeln bei der so genannten "Eisenhof-McDonald's" und "Huemer" - Kreuzung sollen durch einen Kreisverkehr ersetzt werden, um Staus zu vermeiden. Zusätzlich ist auf gut drei Kilometer Länge eine Bestandsverbesserung der B 320 von Liezen-Ost bis Liezen-West geplant, die etwa mit Fahrbahnverbreiterungen und einer Unterflurtrasse für einen deutlich besseren Verkehrsfluss sorgen soll.

Unter dem Titel "Neue Lösung" berichtete die Zeitschrift "Woche" am 31. März 2011, dass es keine Kreisverkehre in Liezen geben wird, dafür soll diese Straße im Bereich von McDonalds und Huemer aber vierspurig ausgebaut werden.

Bereits am 14. Juli 2011 berichtete die "Kleine Zeitung" unter dem Titel "Neue Lage: Unterflur für Liezen", dass Bürgermeister Hakel sich dafür einsetzt, den innerstädtischen Verkehr und den Durchzugsverkehr durch eine Unterflurtrasse zu trennen. Die Probleme an den Ampeln würden dadurch wegfallen. Bei dieser wesentlich teureren Lösung gibt es aber finanzielle Probleme. 


Verkehrszählstelle

  • 2012
Im Zuge der Sanierungsarbeiten 2012 wurde auf Höhe des Arbö eine fixe Verkehrszählstelle installiert, neben St. Martin am Grimming, Stainach und Schladming die vierte Dauerzählstelle an der B 320. Der Betrieb erfolgt über eine Fotovoltaikanlage.

Verfasser: Karl Hödl, 9. 5. 2018
Letzte Überarbeitung: 27.03.2020
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GebäudeGesäusestraße

  • Errichtet
    14.12.1967
  • |
  • Adresse
    Gesäusestraße

Hauptverkehrsstraße Richtung Osten. Verlängerung der von Westen an den Rand des südlichen Stadtzentrums führenden Salzburger Straße (zugleich B 320 Ennstal Straße). Beginnt bei der Abzweigung der Selzthaler Straße (zugleich B 113 Schoberpass Straße), zunächst noch auf der B 320 bis zum Kreisverkehr der Abzweigung zur Autobahn. Von dort geradeaus weiter auf der nun die Bezeichnung B 146 Gesäusestraße tragenden Straße bis zur Einmündung der Admonter Straße. Der weitere Straßenverlauf trägt zwar weiterhin die Bezeichnung B 146 Gesäusestraße, die Häuser an dieser Straße tragen aber Hausnummern der Katastralgemeinde Reithtal. In weiterer Folge führt die Straße über Admont bis zur B 115 in Hieflau und ist insgesamt 42,2km lang.

Gemeinderatsbeschluss: 14.12.1967


Quelle: Gemeinderatsprotokoll vom 14.12.1967
Verfasser: Karl Hödl, 27.03.2020
Letzte Überarbeitung: 27.03.2020
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GebäudeSchoberpass Straße B 138

  • Adresse
    Selzthaler Straße
  • |
  • Lage
    Alte Straße zur Röthelbrücke und weiter entlang von Selzthal in das Paltental.

Straße Richtung Südosten, beginnend an der B 320 (McDonalds-Kreuzung), in Liezen bezeichnet als Selzthaler Straße. Die Häuser an dieser Straße führen auch die Bezeichnung "Selzthaler Straße".


Verfasser: Karl Hödl, 27.03.2020
Letzte Überarbeitung: 27.03.2020
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GebäudeSelzthaler Straße

  • Errichtet
    14.12.1967
  • |
  • Adresse
    Selzthaler Straße
  • |
  • Lage
    Alte Straße von Liezen nach Selzthal.

Landesstraße beginnend bei der B 320 Ennstal Straße, Kreuzung bei Pyhrnbach und McDonalds, bis Selzthal.

Schon im Jahre 1947 war die Bezeichnung "Rottenmanner - Straße", aber beginnend bereits bei der Baubezirksleitung Liezen vorgesehen, doch wurde diese Bezeichnung nie angewandt, sondern dafür die Bezeichnung "Hauptstraße" weiterhin verwendet. 

Gemeinderatsbeschluss: 14.12.1967


Quelle: Gemeinderatsprotokoll vom 14.12.1967
Verfasser: Alexandra Boughton, 04.11.2009
Letzte Überarbeitung: 27.03.2020
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GebäudeAm Hof


    Es gab in Liezen einmal eine Straßenbezeichnung "Am Hof". Diese Bezeichnung wurde im Dezember 1966 aufgelassen, weil die Gebäude mit der Bezeichnung "Am Hof" in der Ausseer Straße lagen.


    Quelle: Gemeinderatsprotokoll vom Dezember 1966
    Verfasser: Karl Hödl, 27.03.2020
    Letzte Überarbeitung: 27.03.2020
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    GebäudeNikolaus-Dumba-Straße


      Straße von der Döllacher Straße nach Westen entlang der Bauernkammer und des Übungskindergartens bis zur Siedlungsstraße. Sie erhielt ihren Namen von der bis 1960 nördlich der Straße bestandenen Villa, die Nikolaus Dumba gehörte.


      Quelle: Akte des Stadtamtes
      Verfasser: Alexandra Boughton, 04.11.2009
      Letzte Überarbeitung: 27.03.2020
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      GebäudeRainstrom

      • Errichtet
        1954
      • |
      • Adresse
        Rainstrom
      • |
      • Lage
        Teil des Arzbergweges.

      Straße im alten Liezen, beginnend bei der Bachzeile von der Brücke über den Pyhrnbach Richtung Osten bis zum Salbergweg. Der Rainstrom ist die älteste Straße, die von Osten nach Liezen führte. Sie war früher ein Teil des Arzbergweges und wurde erst 1954 vom Gemeinderat in Rainstrom umbenannt.


      Quelle: Gemeinderatsprotokoll 1954
      Verfasser: Alexandra Boughton, 04.11.2009, Karl Hödl, 26.03.2020
      Letzte Überarbeitung: 26.03.2020
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      GebäudeKernstockgasse

      • Errichtet
        1953
      • |
      • Adresse
        Kernstockgasse

      Verbindungsstraße von der nördlichen zur südlichen Straße des Dr.-Karl-Renner-Ringes.


      Benannt nach Ottokar Kernstock, eigentlich Otto Kernstock (* 25. Juli 1848 in Marburg an der Drau, Untersteiermark; † 5. November 1928 auf Schloss Festenburg, Steiermark), der ein österreichischer Dichter, Priester und Augustiner-Chorherr war.


      1920 schuf Kernstock den Text der offiziellen österreichischen Bundeshymne von 1930 bis 1938 (zur Melodie von "Gott erhalte, Gott beschütze", Hymne bis 1918, und von "Deutschland, Deutschland über alles"). Ursprünglich als Deutschösterreichische Volkshymne betitelt und Teil des Gedichtbands "Der redende Born" (1922), wurde "Sei gesegnet ohne Ende" per Ministerratsbeschluss am 13. Dezember 1929 zur Bundeshymne erklärt.


      Im Jahr 1923 verfasste er das „Hakenkreuzlied" für die Fürstenfelder Ortsgruppe der Deutschen Nationalsozialistischen Arbeiterpartei (DNSAP). Das Lied wurde im Wahlkampf in den sudetendeutschen Gebieten der Tschechoslowakei eingesetzt und löste Proteste der Christlich-Sozialen Partei und der katholischen Kirche aus. Kernstock verwahrte sich dagegen, ein „Hakenkreuzler" zu sein und verteidigte sich damit, dass er ein Gedicht geschrieben habe „das den idealen Zielen galt, die ursprünglich den Hakenkreuzlern vorschwebten und mit denen sich jeder brave Deutsche einverstanden erklären musste."


      In Österreich wurden nach seinem Tod zahlreiche Straßen und Plätze nach Kernstock benannt. Nach dem Anschluss 1938 wurde vor allem das Hakenkreuzlied von den Nationalsozialisten zur Propaganda verwendet. Nach 1945 geriet er zunehmend in Vergessenheit. Teilweise wurde die Benennung von Straßen und Plätzen - oft erst nach längeren Debatten - rückgängig gemacht.


      Quelle: wikipedia
      Verfasser: Alexandra Boughton, 04.11.2009, Karl Hödl, 26.03.2020
      Letzte Überarbeitung: 26.03.2020
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      GebäudeFriedhofweg

      • Errichtet
        1953
      • |
      • Adresse
        Friedhofweg
      • |
      • Lage
        Weg vom Zentrum (Fuchshof) durch den alten Friedhof zur Döllacher Straße.

      Fußweg von der Döllacher Straße durch den alten Friedhof nach Osten bis zum Fuchshof.


      Quelle: Gemeinderatsprotokoll 1953
      Verfasser: Karl Hödl, 3. 1. 2009
      Letzte Überarbeitung: 26.03.2020
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      GebäudeAm Pulverturm

      • Errichtet
        20.06.1952
      • |
      • Adresse
        Waldweg
      • |
      • Lage
        Südlich des später abgetragenen "Pulverturms", eines Gebäudes zur Aufbewahrung von Pulver für Sprengarbeiten.

      Kurzer Weg südlich des damals bestehenden Pulverturms und nördlich der Häuser Waldweg 8 - 12.
      Namensgebung durch Gemeinderatsbeschluss vom 20.06.1952.
      Die Bezeichnung "Am Pulverturm" wurde später nicht mehr verwendet. Der Weg ist heute ein Teil des längeren und verzweigten Waldweges.


      Quelle: Gemeinderatsprotokoll vom 20.06.1952
      Verfasser: Karl Hödl, 26.03.2020
      Letzte Überarbeitung: 26.03.2020
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      GebäudeWaldweg

      • Errichtet
        14.12.1967
      • |
      • Adresse
        Waldweg

      Straße und Fußweg, beginnend bei der Salzstraße Nördlich des Objektes Salzstraße 26 der Familie Schaden, Richtung Westen bis zur Tausingsiedlung

      Gemeinderatsbeschluss:  14.12.1967


      Verfasser: Alexandra Boughton, 04.11.2009
      Letzte Überarbeitung: 26.03.2020
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