Gemeindekennziffer: 61259

Stadtarchiv

Unter der Federführung von Stadtarchivar Karl Hödl wurde mit der Online-Stadtchronik ein Portal geschaffen, in dem Liezener Geschichte, für jedermann zugänglich, nachgelesen werden kann. Kategorisiert in die Bereiche Personen, Gebäude und Bauwerke, Einrichtungen und Institutionen, Ereignisse und Sonstiges, sowie spezielle Themenbereiche können Interessierte die unterschiedlichsten Informationen beziehen.


Eine detaillierte Suchmöglichkeit schafft darüber hinaus die Voraussetzung für ein rasches und einfaches Auffinden der gewünschten Informationen. Das bestehende Stadtarchiv ist dabei im Aufbau begriffen. Das Grundgerüst an Informationen soll auch unter Mithilfe interessierter Leserinnen und Leser weiter ausgebaut werden.


Deswegen ergeht an Sie die Bitte, interessante, für die Öffentlichkeit bestimme Beiträge, die mit unserer Stadt im Bezug stehen an unseren Stadtchronisten Herrn Karl Hödl (E-Mail: karl.hoedl@liezen.at; Tel.  0664/2840888 ) weiterzuleiten bzw. mit Ihm in Kontakt zu treten.

Den zahlreichen Besuchern von www.liezen.at wünschen wir mit der Online-Stadtchronik interessante Einblicke in die Geschichte Liezens.

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SonstigesCorona-Pandemie

  • Ab / Am
    2020

Laut Österreichischer Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH, kurz AGES, beobachteten die Gesundheitsbehörden seit Dezember 2019 eine Häufung von Fällen von Pneumonie in der chinesischen Stadt Wuhan. Die gemeinsame Verbindung der Patienten war der Aufenthalt auf einem Markt für Meeresfrüchte und exotische Wildtiere (Füchse, Krokodile, Schlangen, Pfaue) in Wuhan City, Provinz Hubei, 2 bis 14 Tage vor Auftreten der Krankheitssymptome. Als verursachendes Agens wurde ein neuartiges Coronavirus (2019-nCoV, seit 11.02.2020 SARS-CoV-2) identifiziert, das mit dem SARS Coronavirus eng verwandt ist.

 

Infektionen von Menschen mit gewöhnlichen Coronaviren sind meist mild und asymptomatisch. Häufige Anzeichen einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus sind u. a. Fieber, Husten, Kurzatmigkeit und Atembeschwerden. In schwereren Fällen kann die Infektion eine Lungenentzündung, ein schweres akutes Atemwegssyndrom, Nierenversagen und sogar den Tod verursachen. Es gibt auch milde Verlaufsformen (Symptome einer Erkältung) und Infektionen ohne Symptome. Es gab keinen Impfstoff. Die Behandlung erfolgte symptomatisch, d. h. durch Linderung der Krankheitsbeschwerden wie z. B. durch Gabe fiebersenkender Mittel.

 

Erkrankungen durch Coronaviren verbreiteten sich in viele andere Länder, darunter auch nach Österreich, wo mit Wirkung vom 11. März 2020 starke Einschränkungen des öffentlichen Lebens verfügt wurden. Um die Zahl weiterer Ansteckungen zu reduzieren, durften im Freien keine Veranstaltungen mit über 500 Besuchern und in geschlossenen Räumen keine Veranstaltungen mit über 100 Besucher abgehalten werden. In Liezen wurden daraufhin viele geplante Veranstaltungen abgesagt. Die Schulen waren von Mitte März bis Mitte Mai 2020 geschlossen.


Chronologische Entwicklung der Corona-Pandemie

  • 25.02.2020

25.02.2020: Erste Corona-Fälle in Österreich (Tirol).

10.03.2020: Dramatische Entwicklung in Italien mit vielen Toten. Die WHO erklärt Covid-19 zur Pandemie.

12.03.2020: Erstes Corona-Todesopfer in Österreich.

15.03.2020: Lockdown (starke Einschränkung des öffentlichen Lebens) durch Ausgangsbeschränkungen, Schließung vieler Geschäfte und weitgehende Einstellung des Flugverkehrs.

16.03.2020: Infiziertenzahl verdoppelt sich alle drei Tage.

30.03.2020: Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in Supermärkten.

04.04.2020: 

Hotels und Beherbergungsbetriebe werden österreichweit behördlich gesperrt.

06.04.2020: Supermärkte durften nur noch mit Mund-Nasen-Schutz betreten werden.

14.04.2020: Erste Lockerungen der Maßnahmen mit Aufsperren kleiner Geschäfte und Baumärkte.

17.04.2020: Krankenhäuser und Arztpraxen werden schrittweise wieder geöffnet.

02.05.2020: Restliche Geschäfte öffnen wieder, zum Teil mit Maskenpflicht.

15.05.2020: Gastgewerbebetriebe öffnen wieder mit strengen Hygieneauflagen.

29.05.2020: Hotels, Bäder und Fitnessstudios sperren wieder auf.

24.07.2020: Die Maskenpflicht, die am 15. Juni fast überall fiel, wird wieder eingeführt.

02.10.2020: Erstmals wurden in Österreich an einem Tag über 1.000 Neuinfektionen mit Covid-19 festgestellt.

03.11.2020: Lockdown light.

17.11.2020: Lockdown hart.

07.12.2020: Lockdown light.


24. und 25.12.2020: Zu Weihnachtsfeiern dürfen sich bis zu 10 Personen aus 10 verschiedenen Haushalten treffen.


26.12.2020: Der dritte CoV-Lockdown umfasst viele strikte Maßnahmen. Die Ausgangsbeschränkungen gelten rund um die Uhr, Kontakte werden stark eingeschränkt. Der Handel ist bis auf Grundversorger geschlossen, Gastronomie, Beherbergungs-, viele Freizeit- und alle Kulturbetriebe bleiben zu.


08.02.2021: Der Handel darf wieder aufsperren. In den Schulen gibt es zumindest an einigen Tagen wieder Präsenzunterricht. Frisöre und köpernahe Dienstleister dürfen mit einem negativen Coronatest besucht werden. Gasthäuser bleiben weiterhin geschlossen.

17.02.2021: An einem Tag gab es 1.735 neue Infektionsfälle. Seit Beginn der Pandemie wurden in Österreich 437.874 Personen positiv auf Sars-CoV-2 getestet, 8.290 Menschen verstarben an oder mit Corona.

Quelle: Kleine Zeitung


22.11. - 12.12.2021: Der vierte CoV-Lockdown umfasst viele strikte Maßnahmen. Die Ausgangsbeschränkungen gelten rund um die Uhr, Kontakte werden stark eingeschränkt. Der Handel ist bis auf Grundversorger geschlossen, Gastronomie, Beherbergungs-, viele Freizeit- und alle Kulturbetriebe bleiben zu.


Corona-Statistik

  • 16.09.2020

Zahlen für Österreich und Weltweit bis 15.09.2020:

34.305 bestätigte Fälle (29,232.679)

27.354 Genesungen (19,935.233)

     757 Todesfälle (928.096)


Zahlen für Österreich bis 17.11.2021:

1,011.465 bestätigte Fälle 

   867.601 Genesungen

     11.903 Todesfälle 


Aktiv-Infizierte in Liezen:

Seit 16.11.2020 werden auch Aufzeichnungen über die in den einzelnen Gemeinden festgestellten mit Covid-19 infizierten Personen geführt. Am 16.11.2020 waren das 46 Personen. Der Höchststand im Jahre 2020 wurde am 02.12.2020 mit 70 Personen erreicht. Durch Maßnahmen wie Lockdowns, Impfungen und verstärkte Testungen sank die Zahl der Infizierten und lag Anfang 2021 einige Zeit bei 0. 


Im 1. Halbjahr 2021 stieg die Höchstzahl am 22.03.2021 auf 49. Nach weiteren Tagen mit 0 Infizierten Ende Juni und Anfang Juli stieg die Zahl am November 2021 stark an und erreichte am 24.11.2021 mit 149 Infizierten einen neuen Höchststand. 


Im 1. Halbjahr 2022 stieg die Höchstzahl am 17.03.2022 auf 448 Infizierte.


Quelle: Herbert Waldeck vom Krisenstab der Stadt Liezen, Information vom 24.11.2021.


Jeweils um die Monatsmitte gab es folgende Zahlen an aktiv Infizierten Personen:

16.11.2020    46

15.12.2020    25

15.01.2021      8

15.02.2021      3

15.03.2021    37

14.04.2021    27

14.05.2021    21

16.06.2021      1

14.07.2021      0  

18.08.2021    10

15.09.2021    11

18.10.2021    17

16.11.2021    88

15.12.2021    73

14.01.2022    71

14.02.2022  183

14.03.2022  406

11.04.2022    93

16.05.2022    17


Corona-Teststation in Liezen

  • 05.12.2020
Bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie stellte sich bald heraus, dass eine möglichst häufige und unkomplizierte Testung aller Personen sehr wichtig ist. In der Ennstalhalle begannen am 05. und 06.12.2020 die von der Bundesregierung angeordneten Massentests gegen Corona. Zuerst wurden Lehrer und alle in Bildungseinrichtungen tätigen Personen getestet. Im Bezirk gab es drei Teststationen: Congress Schladming, Volkshaus Stainach und Ennstalhalle Liezen. Getestet wurde durch Einführen und Bewegen von Teststäbchen in der Nase. Dies wurde von vielen Personen als unangenehm empfunden. Für diese Art der Testung bürgerte sich die Bezeichnung "Nasenbohrertest" ein.

Am Wochenende des 12. und 13.12.2020 wurde in der Ennstalhalle als einem von 13 Teststationen im Bezirk ein Massentest durchgeführt. Die Bevölkerung war aufgerufen, von dieser Testmöglichkeit Gebrauch zu machen. Im ganzen Bezirk ließen sich 12.666 Personen testen, in der Teststation in Liezen 1.571. Im Bezirk waren 41 Personen positiv. Auffallend war, dass sich überwiegend ältere Personen testen ließen. Testpersonen unter 30 Jahre waren eine Ausnahme.

Sehr gut angenommen wurde die freiwillige Testmöglichkeit in der Ennstalhalle vom 21. bis 23.12.2020. Schon am ersten Testtag wurden 1.800 Antigentests durchgeführt, von denen nur drei positiv waren. Bezirkshauptmann Dr. Sulzbacher hatte vorher darauf hingewiesen, dass im Bezirk Liezen 19 Todesfälle von Menschen registriert wurden, die mit dem Coronavirus infiziert waren. 

Daraufhin wurden in vielen Städten Teststationen eingerichtet, in denen sich jede interessierte Person kostenlos testen lassen konnte. Teilweise waren negative Testergebnisse auch notwendig, um zum Frisör oder in ein Krankenhaus gehen zu können. In Liezen war die Teststation in der Ennstalhalle untergebracht und wurde ab 11.01.2021 von Soldaten des Fliegerhorstes Fiala-Fernbrugg in Aigen betrieben. Für die Organisation zuständig waren Hauptmann Werner Wippel und Vizeleutnant Peter Frühwirth. Durchgeführt wurden die Testungen von zwei Teams zu je 19 Mann, die sich wöchentlich ablösten. Grundsätzlich sollte man sich vorher zur Testung anmelden, in Liezen wurden Testwillige aber immer auch ohne Voranmeldung getestet. Bis Ende April 2021 wurden 80.000 Testungen durchgeführt. Die Freundlichkeit der Soldaten bei der Abwicklung der Test wurde von der Bevölkerung wiederholt sehr gelobt.

Mit Mai 2021 übernahm die Privatklinik Kastanienhof GmbH aus Graz die Testungen in der Ennstalhalle. Ab 2. August 2021 übersiedelten die Covid-Teststraße und die Impfstation von der Ennstalhalle in das Untergeschoss des Ärztezentrums am Rathausplatz 2. Es gab häufig lange Warteschlangen, die bis in die Mitte des Rathausplatzes reichten. Probleme gab es auch bei den Parkplätzen in der Nähe der Teststation.

Ab 25. November 2021 übersiedelte die Impf- und Teststation in das Einkaufszentrum Arkade, in dem in den zuletzt von C & A benutzen Räumen genug Platz vorhanden war. Dadurch war auch eine geschoßweise Trennung der Impf- und Teststraße möglich.

Verfasser: Karl Hödl, 11.03.2020
Letzte Überarbeitung: 17.05.2022
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SonstigesStadtbuchhandlung

  • Ab / Am
    1973

Die ehemalige Buchhandlung Leykam in der Hauptstraße 29 wurde vom langjährigen Filialleiter Reinhard Pachernigg in Eigenregie übernommen und bis 31. Oktober 2015 unter dem Titel "Stadtbuchhandlung" weiter geführt. Danach übernahm Michaela Santer die Stadtbuchhandlung. Die offizielle Eröffnung erfolgte am 19. November 2015 mit einer Lesung der Wiener Buchhändlerin Petra Hartlieb, die aus ihrem Buch "Meine wundervolle Buchhandlung" las. Mit 1. Oktober 2016 übersiedelte die Stadtbuchhandlung in das Einkaufszentrum Arkade. Die literarische Eröffnung erfolgte am 5. Oktober 2016 mit einer Lesung von Theresa Prammer aus ihrem Krimi "Mörderische Wahrheiten".


Lesung Christine Kaufmann

  • 23.04.2013
Schauspielerin und Autorin Christine Kaufmann las im Classic Kino Liezen aus ihrem Buch "Scheinweltfieber".

40-Jahr-Feier

  • 2013
Anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Buchhandlung Liezen lud Inhaber Reinhard Pachernigg Freunde, Gäste und Stammkunden zur Geburtstagsfeier ein. Als Gäste konnte Herr Pachernigg Bürgermeister Rudolf Hakel mit Gattin, NAbg. Elisabeth Hakel und Altbürgermeister Rudolf Kaltenböck begrüßen. Andrea Sailer las aus ihrem neuen Buch "Einstweilen wird es Abend" und Heinz L. Dietmayer gab Auszüge aus seinem Buch "Lederne Schuachream" zum besten. Die Musik kam vom Duo "Improset".

Lesung Veit Heinichen

  • 27.09.2017

Am 27. September 2017 las der Autor Veit Heinichen in der Arkade aus seinem neuen Krimi "Scherbengericht". 

 


Österreichischer Buchhandlungspreis 

  • 05.2022

Der diesjährige Buchhandlungspreis ging nach Liezen, da die Jury diese als „...eine geniale Buchhandlung im klassischen Sinn mit breitem Sortiment in den Bereichen Kinderbuch, Belletristik, Sachbuch und vielen anderen Genres." bewertete. Der Preis wurde heuer das sechste Mal verliehen und ging an fünf Buchhandlungen.

Quelle: Kleine Zeitung Ennstal, 01.05.2022, S. 40.


Quelle: www.stadtbuchhandlung.at
Verfasser: Karl Hödl, 10.04.2009
Letzte Überarbeitung: 16.05.2022
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GebäudeBachzeile

  • Errichtet
    20.06.1952
  • |
  • Adresse
    Bachzeile
  • |
  • Lage
    Weg am rechten Ufer des Pyhrnbaches vom Ort bis zur Einmündung in die nach Admont führende Straße.

Verbindungsstraße von der Hauptstraße zwischen den Liegenschaften Ausseer Straße 5 und 7 bis zur Admonter Straße entlang des Pyhrnbaches

Gemeinderatsbeschluss: 20.06.1952


Quelle: Gemeinderatsprotokoll
Verfasser: Alexandra Boughton, 04.11.2009
Letzte Überarbeitung: 07.05.2022
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GebäudeAlte Gasse

  • Errichtet
    20.06.1952
  • |
  • Adresse
    Alte Gasse
  • |
  • Lage
    Abzweigung von der Reichsstraße beim heutigen Rathaus und entlang des Pyhrnbaches nach Süden.

Gasse, beginnend bei der Hauptstraße zwischen den Objekten Hauptstraße 7 (Familie Überbacher) und Hauptstraße 9 (Familie Florianschitz) bis zur Einmündung in die Admonter Straße bei Familie Kink und weiter entlang westlich des Pyhrnbaches, beginnend beim ehemaligen Gasthaus Roithner, einmündend beim Eurospar in die Hauptstraße, bis zur Errichtung des Eurospars im Jahr 2009 ging die Straße bis zur Werkstraße.

Die Benennung erfolgte mit Gemeinderatsbeschluss vom 20.06.1952.


Beschreibung in den Stadtnachrichten vom Juli 1971

  • 1971

In den Stadtnachrichten Juli 1971 wird über die Alte Gasse folgendes berichtet:
"Die Alte Gasse trägt ihren Namen vollkommen zu Recht, sie war ja seinerzeit die alte Hauptstraße, denn die Hauptstraße ist ja im Bereiche zwischen dem Rathaus und der Baubezirksleitung Liezen bzw. Einmündung in die Salzburger Straße eine später und künstlich errichtete Straße, eine Straße, die durch Aufschüttung entstanden ist, wie man dies ja an den Häusern Hauptstraße Nr. 17 bis 38 noch deutlich ersehen kann. Sicherlich war die Alte Gasse auch jene Straße, über die schon seinerzeit die Römer gezogen sind, denn als das Stadtbauamt vor einigen Jahren im Bereiche des Südteiles der Alten Gasse den Kanalstrang verlegen ließ, wurden noch große Steinplatten gefunden, die mit Sicherheit aus der Römerzeit stammten, als man die Straßen mit solchen Steinplatten errichtete. Der südliche Teil der seinerzeitigen Alten Gasse fehlt jetzt, es ist das Stück südlich der Werksstraße bzw. hinter dem Haus Hauptstraße Nr. 37.

Die Alte Gasse verläuft jetzt ab der Bäckerei Überbacher, überquert die Admonter Straße und führt östlich des Gasthofes Roithner dann entlang des Pyhrnbaches und verläuft gerade in südlicher Richtung zur Landessstraße, wo sie auch endet."


Straßenverlegung

  • 2008
Im Zuge der Errichtung des neuen Eurospar-Einkaufszentrum wurde die Alte Gasse verlegt. Die Zufahrt erfolgt nunmehr südlich der Wirtschaftskammer und wird als Einbahn geführt.

Quelle: Gemeinderatsprotokoll
Verfasser: Alexandra Boughton, 04.11.2009
Letzte Überarbeitung: 07.05.2022
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GebäudeEnnsbrücke Weißenbach

  • Errichtet
    08.05.2003

Die Ennsbrücke in Weißenbach wurde im Zuge des Hochwassers im August 2002 zerstört.
Ab 08.05.2003 wurde die Brücke neu errichtet und am 30.05.2003 eingeweiht.


Quelle: Fotos der Bauarbeiten
Verfasser: Mag. Katharina Ernecker, 20.04.2022.
Letzte Überarbeitung: 20.04.2022
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GebäudeHauptplatz 13

  • Errichtet
    1968
  • |
  • Adresse
    Hauptplatz 13
  • |
  • Lage
    Westliches Gebäude am südlichen Teil des Hauptplatzes.

Hauptplatz 13

Rainerhof. Benannt nach dem ehemaligen Liezener Gemeinderat (1955 - 1959) und Landtagsabgeordneten (1953 - 1966) Dr. Alfred Rainer (1921 - 1966).

30.01.1969: Eröffnung des neuen Post- und Telegraphenamtes


Verfasser: Karl Hödl, 19. 2. 2009
Letzte Überarbeitung: 15.04.2022
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GebäudeFreizeit- und Bewegungspark

  • Errichtet
    21.09.2017

Auf 3 600 Quadratmetern sind im Ortsteil Friedau eine Multisportanlage entstanden. Sie besteht aus einer sogenannter Fun Court, einem Beachvolleyballplatz, einem Bewegungspark mit Workout-Parcours, einer Kletter- und Seiledschungel sowie eine Kletterstrecke mit Slackline und vielerlei Sitzgelegenheiten. Für Kleinkinder wurde ein Motorikhügel mit Rutsche realisiert.

Betrug die Bauzeit auch nur fünf Monate, liegt der Umsetzung der neuen Sportanlage eine jahrelange Planung zu Grunde. „Wir haben im Vorfeld mit Schulen, Vereinen und Kindern Kontakt aufgenommen und gefragt, welche Trends es im Bereich Bewegung gibt und diese Informationen in die Planung einfließen lassen", so der Projektinitiator, Jugendreferent Stefan Wasmer.

Die Finanzierung für die Umsetzung des Vorhabens kam von Leader, ein von EU, Bund und Land Steiermark gefördertes EU-Programm für ländliche Entwicklung (60 % der Gesamtkosten).


Quelle: Ennstal Wiki, 12.04.2022
Verfasser: Mag. Katharina Ernecker, 12.04.2022
Letzte Überarbeitung: 12.04.2022
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SonstigesKammer für Arbeiter und Angestellte

  • Ab / Am
    1947

Die Kammer für Arbeiter und Angestellte, kurz Arbeiterkammer (AK), ist die gesetzliche Interessenvertretung der Arbeitnehmer in Österreich. Ihre rechtliche Grundlage bildet das Arbeiterkammergesetz 1992. Für die meisten Arbeitnehmer besteht eine Pflichtmitgliedschaft in der Kammer. Laut Wikipedia ist die andere große Interessensvertretung der Arbeitnehmer die Gewerkschaft, der Österreichische Gewerkschaftsbund.

 

Die erste Zweigstelle der Arbeiterkammer in Liezen wurde 1947 auf Grund des akuten Mangels an Wohn- und Geschäftsräumlichkeiten in der Rechtsanwaltskanzlei von Dr. Mezler eröffnet. Von 1953 bis 1955 wurde am Standort Ausseer Straße 42 ein eigenes Gebäude der Arbeiterkammer errichtet und am 08.12.1955 vom damaligen Arbeiterkammerpräsidenten Eduard Schwarz eröffnet. Da ein Umbau mit Vergrößerung des bestehenden Gebäudes nicht möglich war, wurde das alte Gebäude 2015 bis auf die Grundmauern abgetragen und ein neues Gebäude errichtet. Während der Umbauzeit war die Arbeiterkammer im Haus Ausseer Straße 70 (zuletzt Vermessungsamt) untergebracht. Außenstellenleiterin ist Mag. Petra Kupfner. Im September 2016 wurde das neue Gebäude bezogen und am 12. Mai 2017 offiziell eröffnet.


AußenstellenleiterInnen

  • 1947

1947 - 30.09.1983: Bernd Hauser

01.10.1983 - 31.12.2002: Rudolf Kaltenböck

01.01.2003 - : Mag. Petra Kupfner


Umbau Außenstelle

  • 2015 - 2016
Da ein Umbau mit Vergrößerung des bestehenden Gebäudes nicht möglich war, bzw. zu teuer gewesen wäre, wurde das alte Gebäude im August 2015 bis auf die Grundmauern abgetragen und mit der Errichtung eines neuen Gebäudes begonnen. Während der Umbauzeit war die Arbeiterkammer im Haus Ausseer Straße 70 (zuletzt Vermessungsamt) untergebracht.

 

Quelle: Kleine Zeitung, 26.08.2015


100-Jahr-Feier

  • 29.09.2021
Die Arbeiterkammer in Österreich feierte 2020 ihr 100jähriges Bestehen. Wegen der Corona-Pandemie konnten keine größeren Veranstaltungen durchgeführt werden. Die 100-Jahr-Feiern fanden daher teilweise mit einem Jahr Verspätung statt. In Liezen wurde am 29.09.2021 in der Arbeiterkammer die Festschrift "Arbeiterkammer Steiermark - 100 Jahre Gerechtigkeit" von Werner Anzenberger und Anja Grabuschnig vorgestellt.

Verfasser: Gerlinde Polzer, 02.09.2015
Letzte Überarbeitung: 10.04.2022
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SonstigesProminente zu Gast in Liezen


    Aus unterschiedlichen Gründen besuchen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens die Bezirksstadt Liezen. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit werden diese Besuche hier aufgelistet.


    Franz Joseph I.

    • 09.09.1843 - 10.09.1843

    Im Buch von Gerhard Tötschinger „Mein Salzkammergut – Auf den Spuren der Habsburger“ gibt es auf Seite 25 einen interessanten Bericht des damals dreizehnjährigen Franz, später Kaiser Franz Joseph I., über eine Übernachtung in Liezen. Der spätere Monarch berichtet darüber (etwas gekürzt):
    Am 9. September 1843 kamen wir um Mittag nach Aussee; wir besichtigten die Salzpfanne und fuhren dann in der Postkalesche zum Grundlsee; um zwey speisten wir im Gasthause und reisten beym hohen Berge Griming vorüber bis Liezen im schönen Ennsthale, wo wir die Nacht zubrachten.
    In welchem Gasthaus der spätere Kaiser mit seiner Mutter schlief, ist leider nicht überliefert.


    Carl Pischinger

    • 21.03.1868 - 26.10.1886
    Carl Pischinger (1823 - 1886) war Tier- und Landschaftsmaler der Romantik, er studierte an der Akademie der bildenden Künste Wien. Seine Aquarelle zeichnen sich besonders durch ihre Feinheit aus. Die Themen seiner Ölbilder waren hauptsächlich dem bäuerlichen Leben entnommen.
    Ab 1868 hielt sich Pischinger oft in der Villa seines Gönners und Förderers Nikolaus Dumba in Liezen auf. Er starb auch in dieser Villa und wurde am alten Friedhof in Liezen beigesetzt. Das Grab ist aber nicht mehr erhalten.

    Freiherr Guido von Kübek

    • 02.09.1872
    In der Schulchronik wird darüber folgendes berichtet:
    Am 2. September 1872 wurde der Volksschule Liezen der hohe und ehrenhafte Besuch Seiner Excellenz des Herrn Statthalters von Steiermark, Freiherrn Guido von Kübek, zu Theil. Seine Excellenz besah mit Interesse alle Lehrzimmer, Lehrmittel und wohl auch einige Schülerarbeiten, und sprach sein Bedauern nur dahin aus, daß Seine Excellenz die Lehrer der Schule nicht in Activitä treffen konnte, da gerade Ferialtag war. Seine Excellenz bewies sich hierdurch als außerordentlicher Freund der Schule, und darum dieser hohe Besuch den Lehrern der Schule Liezen für immerwährende Zeiten im besten Andenken bleiben wird. 

    Botschafter Watanebe

    • 05.07.1875 - 06.07.1875
    In der Gemeindechronik der Volksschule findet sich für den 5. Juli 1875 folgender Eintrag: Unser Ort beherbergt im Hotel „Post“ einen ganz sonderlichen Gast, nämlich den japanischen Gesandten am Wiener Hofe „Herrn Watanebe“. In seiner Begleitung befindet sich seine Gattin Tei und ein Gesandtschaftsbeamter. Morgen 6. reist der hohe Gast nach Aussee weiter.

    Freiherr von Walterskirchen

    • 17.07.1875
    Der Reichsratsabgeordnete Robert Freiherrn von Walterskirchen war in Liezen. Die Gemeindechronik berichtete darüber: Der Herr Abgeordnete erstattete den zahlreich erschienen Wählern in einer mehr als einstündigen Rede umfasslichen Bericht über seine Thätigkeit in der letzten Reichsrathssession. Seine Ansichten, sowie all sein Thun und Lassen im Reichsrathe wurden mit dem größten Beifalle aufgenommen, und ihm schließlich mit dem wärmsten Danke das vollste Vertrauen der Wähler ausgesprochen.

    Fürst Adolf Auersperg

    • 30.07.1875
    Einen der kürzesten Prominentenbesuche gab es am 30. Juli 1875 im Zuge der Eröffnung der Bahnlinie. Die Gemeindechronik berichtete darüber folgendes: Um 12 Uhr einige Minuten mittags traf am hiesigen Bahnhofe die sogenannte Eröffnungs-Komission der Salzburg-Tyroler-Bahn (Gisela-Bahn) ein. Am Zuge befanden sich der Herr Ministerpräsident Fürst Adolf Auersperg, der Herr Minister des Inneren, Baron Lasser, Handelsminister Ritter v. Chlumetzky, der Landes-Chef von Salzburg, Baurat Baron Schwarz und mehrere Notabilitäten, im ganzen 40 Festgäste. Hofrat v. Keißler führte den Zug, dessen Lokomotive mit Wappen und Blumenkränzen reichlich geschmückt war. Während des nur einige Minuten langen Aufenthaltes sprach der Herr Ministerpräsident mit unserem Herrn Bürgermeister. Eine bedeutende Menge wohldistinguierten Publikums war am Bahnhofe versammelt.

    Freiherr Guido von Kübek

    • 12.09.1875 - 13.09.1875
    Seine Excellenz, der Statthalter von Steiermark, Guido von Kübek, war im Zuge einer Inspektionsreise an diesen beiden Tagen in Liezen.

    Rudolf von Alt

    • 26.08.1879 - 06.10.1879

    Laut Wikipedia ist Rudolf von Alt einer der populärsten Künstler des 19. Jahrhunderts in Wien. Seine Leistung liegt in seiner meisterhaften Beherrschung des Aquarells. Er schuf über 1000 Aquarelle, die topografisch genau und atmosphärisch stimmungsvoll das Österreich der damaligen Zeit, sowohl Landschaften als auch vor allem Architektur, festhalten. Als Gast der Familie Dumba war Rudolf von Alt vom 26. 8. 1879 bis 6. 10. 1879 und 1885 nochmals einige Zeit in Liezen. Er malte in dieser Zeit auch viele Bilder.


    Kaiser Franz Joseph auf Durchreise

    • 06.10.1880

    Eintragung in der Gemeindechronik: 

    Heute ca. 3 Uhr Nachmittag fuhr Sr. Majestät der Kaiser mit Separatzug hier durch. Sr. Majestät wurde am Bahnhofe von den hiesigen Honoratioren begrüßt.

     


    Kaiser Franz Joseph auf Durchreise

    • 17.07.1883

    Die Schulchronik berichtet über den Besuch folgendes:

    Am 17. Juli abends passierte Se. Majestät auf Ihrer Reise durch Steiermark auch die Bahnstation Liezen; die Schuljugend im Festgewande und mit Fahnen, mit dem Lehrkörper an der Spitze, begrüßte den Monarchen mit Hochrufen.


    Erzherzog Ferdinand

    • 17.11.1901
    Laut "Geschichte der Pfarre Gaishorn und des Paltentales" wohnte Erzherzog Ferdinand am 17. November 1901 in Liezen einem Sonntagsgottesdienst bei.

    Fürstbischof Dr. Ferdinand Pawlikowsky

    • 02.07.1928 - 03.07.1928
    Der steirische Bischof Dr. Ferdinand Pawlikowsky kam laut Schulchronik mit einem Auto nach Liezen und spendete am 3. Juli 1928 die Firmung.

    Dr. Karl Maria Stepan

    • 11.02.1936
    Am 11. Februar 1936 besuchte Landeshauptmann Dr. Karl Maria Stepan die Gemeinde Liezen. Laut einem Zeitungsbericht traf er kurz nach 10:30 Uhr in Begleitung des Landesleiters der Vaterländischen Front, Dr. Gorbach, in Liezen ein. Begrüßt wurden die Gäste durch Bezirkshauptmann Dr. Josef Tieber. Der Männergesangsverein Liezen unter dem Obmann Sepp Kuri und Chormeister Dr. Sepp Tschiggerl brachte einen Begrüßungschor zum Vortrag.

    Dipl. Ing. Tobias Udier

    • 13.09.1947
    Liezen wurde rechtlich bereits mit 1. Juni 1947 zur Stadt erhoben, die große Stadterhebungsfeier erfolgte aber erst im September 1947. Am 13. September 1947 hatte Landeshauptmannstellvertreter DI Tobias Udier die Urkunde über die Stadterhebung und das Stadtwappen überreicht. Den Höhepunkt der Feier bildete einen Tag später der Besuch des Bundespräsidenten Dr. Karl Renner. Die Stadterhebungsfeier bildete auch den Auftakt zu der in diesem Zusammenhang abgehaltenen Veranstaltung "Ennstaler Heimattage und Leistungsschau".

    Bundespräsident Dr. Karl Renner

    • 14.09.1947
    Zum ersten Mal in der Geschichte Liezens besuchte mit Bundespräsident Dr. Karl Renner das Staatsoberhaupt die Gemeinde. Anlass war die Stadterhebung, die bereits mit 1. Juni 1947 erfolgt war, aber erst im September 1947 groß gefeiert wurde. Bereits am 13. September 1947 hatte Landeshauptmannstellvertreter DI Tobias Udier die Urkunde über die Stadterhebung und das Stadtwappen überreicht. Den Höhepunkt der Feier bildete aber zweifellos der Besuch des Bundespräsidenten. Ihm zu Ehren wurde später ein Straßenzug im Westen der Stadt als "Dr.-Karl-Renner-Ring" bezeichnet. Der Besuch bildete auch den Auftakt zu der im Zuge der Stadterhebungsfeier abgehaltenen Veranstaltung "Ennstaler Heimattage und Leistungsschau".

    Dipl. Ing. Karl Waldbrunner

    • 15.01.1953
    Der für verstaatlichte Betriebe zuständige Bundesminister Dipl. Ing. Karl Waldbrunner besuchte am 15. Jänner 1953 das Werk Liezen.

    Ing. Julius Raab

    • 09.10.1955 - 10.10.1955

    Am 9. Oktober 1955 nächtigte Bundeskanzler Ing. Julius Raab in Liezen. Er fuhr am nächsten Tag weiter nach Klagenfurt.


    Dr. Adolf Schärf

    • 03.1957
    Laut einem Bericht der Zeitung "Der Ennstaler" vom 15. 3. 1957 stattete Vizekanzler Dr. Adolf Schärf im März 1957 der Hütte Liezen einen Besuch ab.

    Dr. Wolfgang Denk

    • 04.1957
    Universitätsprofessor Dr. Wolfgang Denk war im April 1957 laut einem Bericht der Zeitung "Der Ennstaler" vom 19. 4. 1957 als gemeinsamer Kandidat von ÖVP und FPÖ für die Bundespräsidentenwahl 1957  in Liezen.

    Herbert von Karajan

    • 1958
    Im Jahre 1958 kam Herbert von Karajan, er war damals 50 Jahre alt und Direktor der Wiener Staatsoper, gegen Abend nach Liezen. Er suchte eine Nächtigungsmöglichkeit. Allerdings erwartete er einen ganz wichtigen Telefonanruf und wollte neben dem Telefon schlafen. Gästezimmer mit Telefonschluss gab es damals aber nicht in Liezen. Doch im Hause Kink arrangierte man diese Möglichkeit. Das Wohnzimmer wurde zum Schlafzimmer für den Maestro umfunktioniert. Ob das wichtige Telefonat je ankam, ist nicht überliefert. 
    (Erzählung von Frau Elfriede Klug, verstorben 2005. Aufgezeichnet von Karl Hödl.)

    Dr. Bruno Kreisky

    • 06.11.1962
    Außenminister Dr. Bruno Kreisky war Gast bei einer Veranstaltung der SPÖ Liezen im Volkshaus.

    Dr. Adolf Schärf

    • 07.04.1963
    Laut Eintragung im Gästebuch des Hotels Karow besuchte der damalige Bundespräsident Dr. Adolf Schärf am 7. April 1963 Liezen. Er besuchte dabei auch das Werk Liezen.

    Franz Olah

    • 25.10.1963
    Laut Eintragung im Gästebuch des Hotels Karow besuchte der damalige Bundesminister für Inneres Franz Olah am 25. Oktober 1963 Liezen.

    Josef Krainer sen.

    • 08.01.1964
    Laut Eintragung im Gästebuch des Hotels Karow besuchte der damalige Landeshauptmann Josef Krainer am 8. Jänner 1964 Liezen.

    Dr. Josef Klaus

    • 08.02.1965
    Laut Eintragung im Gästebuch des Hotels Karow besuchte der damalige Bundeskanzler Dr. Josef Klaus am 8. Februar 1965 Liezen.

    Dr. Fritz Bock

    • 12.02.1966
    Laut Eintragung im Gästebuch des Hotels Karow besuchte der damalige Bundesminister für Handel und Wiederaufbau Dr. Fritz Bock am 21. Februar 1966 Liezen.

    Dr. Wolfgang Schmitz

    • 01.03.1966
    Laut Eintragung im Gästebuch des Hotels Karow besuchte der damalige Bundesminister für Finanzen Dr. Wolfgang Schmitz am 1. März 1966 Liezen.

    Dr. Hermann Withalm

    • 07.03.1966
    Laut Eintragung im Gästebuch des Hotels Karow besuchte der damalige Bundesobmann der ÖVP und spätere Vizekanzler Dr. Hermann Withalm am 7. März 1966 Liezen.

    Dr. Bruno Kreisky

    • 04.12.1966
    Der Abgeordnete zum Nationalrat und Außenminister a. D. Dr. Bruno Kreisky (später Bundeskanzler) besuchte Liezen anlässlich einer SPÖ-Konferenz.

    Dr. Josef Klaus

    • 02.1967
    Bundeskanzler Dr. Josef Klaus besuchte Liezen anlässlich eines ÖVP-Jugendparlaments.

    Dr. Hans Klecatsky

    • 31.01.1970
    Laut Eintragung im Gästebuch des Hotels Karow besuchte der damalige Bundesminister für Justiz Dr. Hans Klecatsky am 31. Jänner 1970 Liezen.

    Ing. Rudolf Häuser

    • 27.03.1971
    Am 27.03.1971 weilte Vizekanzler und Sozialminister Ing. Rudolf Häuser in Liezen. Der Bürgermeister der Stadt Liezen gab aus diesem Anlass einen Empfang Sitzungssaal des Volkshauses Liezen. Zu diesem Empfang waren Vertreter der Behörden und des öffentlichen Lebens der Stadt geladen, die die Gelegenheit wahrnahmen, mit dem Gast zu sprechen.

    Dr. Rudolf Kirchschläger

    • 1974
    Bundespräsident Dr. Rudolf Kirchschläger war 1974 zur 900-Jahr-Feier offiziell in Liezen.

    Dr. Fred Sinowatz

    Dr. Fred Sinowatz
    • 1976
    Unterrichtsminister Dr. Fred Sinowatz (später Bundeskanzler) nahm 1976 an einer Jungbürgerfeier in Liezen teil.

    Dr. Rudolf Kirchschläger

    • 22.11.1979
    Bundespräsident Dr. Rudolf Kirchschläger war 1979 zur Eröffnung des Bundesschulzentrums in Liezen.

    Dr. Fred Sinowatz

    • 03.10.1980
    Laut Eintragung im Gästebuch des Hotels Karow besuchte der damalige Bundesminister für Unterricht und Kunst Dr. Fred Sinowatz am 3. Oktober 1980 Liezen.

    Dr. Josef Krainer

    • 12.07.1984
    Landeshauptmann Dr. Josef Krainer besuchte am 12. Juli 1984 das Werk Liezen der VOEST–Alpine AG.

    Dr. Harald Ofner

    • 26.11.1984
    Laut Aufzeichnung des damaligen Betriebsleiters Ing. Kurt Bischof besuchte der damalige Bundesminister für Justiz Dr. Harald Ofner am 26. November 1984 das Werk Liezen.

    Dr. Josef Krainer

    • 07.12.1984
    Laut Aufzeichnung des damaligen Betriebsleiters Ing. Kurt Bischof besuchte der damalige Landeshauptmann Dr. Josef Krainer am 7. Dezember 1984 das Werk Liezen.

    Dr. Rudolf Streicher

    • 16.06.1986
    Der Bundesminister für Öffentliche Wirtschaft und Verkehr, Dr. Rudolf Streicher, besuchte am 16. Juni 1986 das Werk Liezen der VOEST – Alpine AG.

    Dr. Jörg Haider

    • 18.11.1986
    Im Zusammenhang mit der Nationalratswahl am 23. November 1986 kam der Spitzenkandidat der Freiheitlichen Partei Dr. Jörg Haider am 18. November 1986 zu einer Wahlkundgebung in das Volkshaus Liezen.

    Dr. Franz Vranitzky

    • 19.11.1986
    Im Zusammenhang mit der Nationalratswahl am 23. November 1986 lud Bundeskanzler Dr. Franz Vranitzky am 19. November 1986 zahlreiche Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens zu einem Empfang in das Hotel Karow.

    Dr. Robert Lichal

    • 20.05.1987
    Laut Aufzeichnung des damaligen Betriebsleiters Ing. Kurt Bischof besuchte der damalige Verteidigungsminister Dr. Robert Lichal am 20. Mai 1987 das Werk Liezen.

    Dr. Fred Sinowatz

    • 04.12.1987

    Franz Klammer

    • 17.02.1989
    Der ehemalige österreichische Skirennläufer besuchte am 17. 2. 1989 die Rodelsporthochburg Liezen und gab im Kaufhaus Florianschitz am Hauptplatz Autogramme. Aus diesem Anlass wurden auch 100 Riesenschaumrollen für einen guten Zweck verkauft. Klammer wurde 1976 Olympiasieger in der Abfahrt und ist mit 25 Abfahrtssiegen sowie dem fünfmaligen Gewinn des Abfahrtsweltcups der erfolgreichste Rennläufer dieser Disziplin in der Weltcupgeschichte.

    Dr. Josef Pühringer und Dr. Anna Rieder

    Dr. Josef Pühringer und Dr. Anna Rieder
    • 12.09.2000

    Am 12.09.2000 besuchten der Landeshauptmann von Oberösterreich, Dr. Josef Pühringer, und Soziallandesrätin Dr. Anna Rieder das Kinderhaus in Liezen.

    Quelle: Stadtnachrichten September 2000, Seite 14


    Liese Prokop

    Liese Prokop
    • 10.06.2005
    Am 10. Juni 2005 kam Innenministerin Liese Prokop nach Liezen und übergab gemeinsam mit dem designierten Landespolizeikommandanten Brigadier Peter Klöbl das für die Steiermark erste Dienststellenschild im neuen Design der Bundespolizei.

    Dr. Wolfgang Schüssel

    • 12.01.2006
    Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel war am 12. Jänner 2006 in Liezen. Nach der Eröffnung der Skiflug - Weltmeisterschaft am Kulm kam er am Abend zu einer ÖVP - Versammlung in das Kulturhaus Liezen. In seiner Begleitung befand sich Landeshauptmannstellvertreter Hermann Schützenhöfer.

    Dr. Heinz Fischer

    • 31.05.2008

    Dr. Heinz Fischer besuchte die Stadt Liezen offiziell mit seiner Gattin Margit, bevor er in Admont die restaurierte Stiftsbibliothek eröffnete. Am Kulturhausplatz wurde der Bundespräsident von der Stadtkapelle und der Bevölkerung empfangen und es bestand Gelegenheit, mit ihm direkt Kontakt aufzunehmen. Danach gab es eine Festsitzung des Gemeinderates im Rathaus, in der der Bundespräsident die Stadt Liezen in einer Power-Point-Präsentation kennen lernte und mit den Gemeinderäten diskutierte. Anschließend ging es zu Fuß durch die Fußgängerzone bis zum Einkaufszentrum Arkade.


    Werner Faymann

    • 29.07.2008
    Am 29. Juli 2008 besuchte Bundesminister Werner Faymann im Zuge der Wahlwerbung für die Nationalratswahl am 28. September 2008 Liezen. Bei einer Veranstaltung im Kulturhaus wurde er von Bürgermeister Mag. Rudolf Hakel begrüßt. Nach diesem sprach dessen Tochter, die Nationalratskandidatin Elisabeth Hakel.

    Günter Brus

    • 03.07.2009

    Günter Brus, geboren in Ardning, in den 1960er-Jahren umstrittener Aktionist, malte und zeichnete im Rahmen eines Workshops mit Schülern der HAK Liezen. Die Ergebnisse samt zusätzlichen Werken von Brus wurden in einer öffentlichen Veranstaltung am Freitag, 03.07.2009, beim "artfest", in der Schule präsentiert. Bei der Präsentation der Schülerarbeiten las Brus Texte vor, die mit Erinnerungen an den Großvater, dessen Erzählungen über das geheimnisumwitterte Pürgschachener Moor und mit der baulichen Entwicklung von Liezen zu tun hatten. Zitat von Brus: "Ohne Liezen wäre das Ennstal die Mongolei Österreichs".


    Werner Faymann

    • 03.07.2009

    Im Rahmen eines Besuches des Bezirkes Liezen lud Bundeskanzler Faymann am 3. Juli 2009 alle Bürgermeister des Bezirkes in das Liezener Rathaus zu einem persönlichen Gespräch ein. Von einem sichtlich stolzen Liezener Bürgermeister Rudi Hakel wurde dem Kanzler ein Wandergutschein für "das schönste Gebiet unseres Bezirkes, nämlich das Gesäuse", überreicht.

    Das Video zu diesem Besuch ist auf Youtube zu sehen.
     


    Dr. Michael Spindelegger 

    • 26.11.2009
    Außenminister Dr. Michael Spindelegger besuchte am 26. November 2009 in seiner Funktion als Bundesobmann des ÖAAB im Rahmen einer "Dialog-Tour" die Maschinenfabrik Liezen. Durch das Werk geführt wurde er von Geschäftsführer KR Erwin Haider. In seiner Begleitung befand sich u. a. auch LAbg. DI Odo Wöhry. Zur Zeit des Werksbesuches war BM Dr. Spindelegger auch Vorsitzender des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen.

    Brigitte Neumeister

    • 18.01.2010
    Für die Eröffnung der Anne-Frank-Ausstellung in der Bundesbildungsanstalt der Kindergartenpädagogik wurde die bekannte Schauspielerin und Autorin Frau Brigitte Neumeister gewonnen, welche ausgewählte Passagen aus dem Tagebuch der Anne Frank und aus den Aufzeichnungen von Miep Gies vortrug.

    Gabriele Heinisch-Hosek

    • 20.01.2010

    Bundesministerin für Frauen und Öffentlichen Dienst Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) besuchte im Rahmen einer Bezirkstour am 20. Jänner 2010 die GBL, das Regionalmanagement und die WIA im Wirtschaftspark sowie die Bezirkshauptmannschaft. Die Liezenerin Elisabeth Hakel, Nationalratsabgeordnete der SPÖ, hat den Besuch der Ministerin eingefädelt.

    Das Video zu diesem Besuch ist auf Youtube zu sehen.


    Alois Stöger

    • 04.03.2010
    Der Bundesminister für Gesundheit Alois Stöger war am 4. März 2010 auf Besuch im Bezirk Liezen. Nach dem Besuch im Landeskrankenhaus Rottenmann gab er in Liezen eine Pressekonferenz.  

    Hermann Schützenhöfer

    • 06.09.2010
    Landeshauptmannstellvertreter und ÖVP Landesobmann Hermann Schützenhöfer war am 6. September 2010 im Zuge einer Bezirkstour in Liezen, um im Rahmen der Wahlwerbung für die Landtagswahl 2010 in der Ennstalhalle im persönlichen Kontakt mit den Wählern für das Programm der Steirischen Volkspartei zu werben. Beginn war um 18 Uhr.

    Mag. Franz Voves

    • 09.09.2010
    Im Rahmen der Wahlwerbung für die Landtagswahl 2010 gab es eine Veranstaltungsreihe "Begegnung mit Franz Voves". In Liezen fand diese am Parkplatz Arkade mit Beginn um 17 Uhr mit der Musikgruppe "Die jungen Paldauer" statt. Landeshauptmann Voves kam um 18 Uhr und sprach zirka eine halbe Stunde. Danach spielte und sang er, begleitet von der Musikgruppe, die steirischen Lieder "Znachst han i a Roas gmocht" und "Hoamweh".

    Mag. Franz Voves

    • 13.09.2010
    Am 13. 9. 2010 gab es im Kulturhaus für geladene Gäste eine Veranstaltung unter dem Thema "Im Gespräch mit Landeshauptmann Voves". Obwohl die Veranstaltung kurz vor der Landtagswahl stattfand, wurde auf jede Art von Wahlwerbung verzichtet. Nach einer zirka halbstündigen Ansprache hielt sich der Landeshauptmann noch mehrere Stunden an der Tischen auf und unterhielt sich mit den Besuchern über verschiedene Themen. 

    Kamanga Clementine Shakembo

    • 29.10.2010 - 30.10.2010
    Die Botschafterin der Demokratischen Republik Kongo in Deutschland, Kamanga Clementine Shakembo, besuchte am 29. und 30. Oktober 2010 die Gemeinden Weißenbach und Liezen. Sie wollte die Schüler und die BHAK Liezen kennenlernen, die massgeblich beim Schulprojekt ABC – Aktion Brücke in den Congo mitarbeiten. Herzlich empfangen von der Stadt Liezen und Direktor Ahornegger, beantwortete Sie die vielen Fragen der Schüler, bedankte sich für deren Interesse und Engagement, und wünschte sich, dass es in absehbarer Zeit auch zu einem Schüler- und Studenten-Austausch zwischen Österreich und dem Kongo kommen kann.

    Dr. Hannes Androsch

    • 08.02.2011
    Als Initiator des Bildungsvolksbegehrens "Österreich darf nicht sitzen bleiben" nahm Bundesminister a. D. Dr. Hannes Androsch am 8. Februar 2011 im Rahmen des "Kulturstammtisches" an einer Diskussion über das Volksbegehren im Kulturhaus Liezen teil. Moderiert wurde die Diskussion von Claudia Gigler, Redakteurin der "Kleinen Zeitung". Am Podium sassen auch Maria Haindl, Direktorin des BG/BRG Stainach, Ernst Karner, Direktor der Hauptschule Liezen, Sigrid Bacher, stellvertretende Direktorin der Volksschule Liezen, Elternvertreter Jakob Kabas und der Schüler Christoph Schattleitner.

    Dr. Bettina Vollath

    • 03.2011
    SPÖ Landesrätin stellte sich einer Budgetdiskussion im kleinen Kulturhaussaal. Thema: Nulldefizit im Jahr 2013

    Siegfried Schrittwieser

    • 12.07.2011

    Besuch am 12. Juli 2011 von LH-Stv. Siegfried Schrittwieser, NAbg. Elisabeth Hakel und Bundesrätin Johanna Köberl vormittags bei der Lebenshilfe in Rottenmann und Lebenshilfe Liezen. Danach Pressekonferenz beim Liezenerhof.


    Rudolf Hundstorfer

    • 22.09.2011

    Rudolf Hundstorfer, Minister für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz besuchte die GBL anlässlich deren 15. Bestandjubiläums, die Maschinenfabrik, gab im Rathaus eine Pressekonferenz und nahm an der Podiumsdiskussion am Abend im Kulturhaus zum Thema Lehrlinge teil.


    Mag. Elisabeth Grossmann

    • 05.10.2011
    Landesrätin Mag. Grossmann befasste sich in einer Pressekonferenz am 5. Oktober 2011 in Liezen mit dem Thema "Generationen im Gespräch" und wies darauf hin, dass die Bevölkerung des Bezirkes Liezen bis 2050 um 7 Prozent auf rund 73.000 Einwohner zurückgehen wird.

    Mag. Franz Voves

    • 26.01.2012

    Am 26. 1. 2012 gab es im Kulturhaus für SPÖ-Mitglieder eine Veranstaltung unter dem Thema "Dialog mit Landeshauptmann Franz Voves". Der Landeshauptmann warb dabei um Verständnis und Unterstützung für die Reformvorhaben der Reformpartnerschaft zwischen SPÖ und ÖVP. Michaela Glauninger berichtete darüber im Pressedienst der SPÖ:

    „Wir wissen, dass aufgrund der Budgetsituation die Finanzierung nicht mehr so weitergehen kann, wie wir es in den letzten Jahrzehnten betrieben haben, deswegen bleibt uns aber trotzdem die Heimat erhalten“, unterstrich der SPÖ-Vorsitzende die Notwendigkeit der Reformpläne von SPÖ und ÖVP. „Wir müssen auf jene Projekte und Strukturen die Gelder fokussieren, und hier nicht nur Bedarfszuweisungsmittel des Landes, sondern auch die Wirtschaftsförderung, Tourismusförderung und Kulturförderung, die Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze bringen.“ LH Voves warnte davor, weiterhin das Gießkannenprinzip bei der Geldverteilung anzuwenden, denn „damit können wir keine Impulse setzen, um der Abwanderung Einhalt zu gebieten“.

    Weiters betonte Landeshauptmann Franz Voves vor den rund 230 BürgermeisterInnen, FunktionärInnen und Interessierten im Volkshaus Liezen: „Entscheidend ist, dass es nicht darum geht, dass bei den Gemeinden gespart wird und so Beiträge geliefert werden, um das Landesbudget zu sanieren. Bei der Gemeindestrukturreform geht es um ganz was anderes: Wir spüren die unglaublichen  Abwanderungen aus bestimmten Regionen in der Steiermark seit Jahren, was ganz klar mit unserer Kleinstrukturiertheit zu tun hat. Nur wenn wir die Jugend in der Region halten können und damit auch der Nachwuchs in unseren Vereinen, bei der Feuerwehr gesichert ist, können wir auch unsere Heimat sichern.“

     


    Mag. Barbara Prammer

    • 03.03.2012
    Zum Frauentag am 8. 3. 2012 gab es im Kulturhaus bereits am 3. 3. 2012 eine Veranstaltung unter dem Motto "Solidarität.Frau.Spiritualität - Frauen wollen mehr" mit Nationalratspräsidentin Mag. Barbara Prammer.

    Mag. Michael Schickhofer

    • 08.05.2013
    Landesrat Mag. Michael Schickhofer eröffnete am 8. Mai 2013 im Bundesschulzentrum die Wanderausstellung "Leselust - von Anfang an, ein Leben lang". Der Bibliothek Liezen wurde des Gütesiegel BIBLIO verliehen.

    Mag. Gerald Klug

    • 16.07.2013
    Im Rahmen einer Veranstaltung der SPÖ Steiermark zur Nationalratswahl 2013 war Verteidigungsminister Mag. Gerald Klug am 16. Juli 2013 im Kulturhaus Liezen.

    Mag. Andreas Schieder

    • 27.09.2014
    Der Klubobmann der SPÖ, NRAbg. Andreas Schieder, besuchte auf der Heimreise von einer Regierungsklausur in Schladming am 27. September 2014 das Sturm- und Kastanienfest der SPÖ Liezen am Kulturhausplatz. Die Einladung dazu ging von der Liezener Nationalratsabgeordneten Elisabeth Hakel aus. Mag. Schieder genoss das schöne Wetter und war sehr beeindruckt vom guten Besuch der Veranstaltung. Über Einladung von Bürgermeister Mag. Hakel kostete er auch die ihm bisher fremde Ennstaler Spezialität, Krapfen mit Steirerkas.

    Dr. Egon Kapellari

    • 03.10.2014
    Im Zuge der Veranstaltung "Tag der Region" der Katholischen Kirche besuchte der steirische Diözesanbischof Dr. Egon Kapellari am Freitag, dem 3. Oktober 2014 Liezen. Er nahm zunächst an der Veranstaltung im Kulturhaussaal teil und gestaltete anschließend den spirituellen Abschluss der Veranstaltung in der Stadtpfarrkirche. Der Festzug aller Teilnehmer vom Kulturhaus in die Kirche wurde angeführt von der Gugga-Musi.

    Dr. Christoph Leitl

    • 01.12.2014
    Im Vorfeld der Wirtschaftskammerwahl 2015 besuchte Wirtschaftskammerpräsident und Wirtschaftsbundobmann Dr. Christoph Leitl am 1. Dezember 2014 Liezen. In einem Autohaus traf er zu einer Diskussion mit Unternehmern aus dem Bezirk zusammen.

    Mag. Franz Voves

    • 14.04.2015

    Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Hier wird Zukunft gemacht" traf Landeshauptmann Mag. Franz Voves im Gasthof Weichbold mit der Bevölkerung zu einem regionalen Ideenaustausch zusammen.


    Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer

    • 02.05.2017

    Im Zuge von Bürgermeisterkonferenzen in den Bezirken waren Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und ÖVP-Landesgeschäftsführer Detlev Eisel-Eiselsberg am 3. Mai 2017 in Liezen, wo sie Gespräche mit den Vertretern der Region und mit Bürgermeistern führten. "Wir müssen eine Politik betreiben, die sich um die echten Sorgen und Probleme der Menschen kümmert. Eine Politik, die ein offenes Ohr hat für das, was die Menschen bewegt, wie es dem ländlichen Raum geht und weiß, wo der Schuh drückt", betonte Schützenhöfer seine Anliegen beim Besuch in der Bezirkshauptstadt.


    ÖBB-Generaldirektor Ing. Mag. (FH) Andreas Matthä

    • 15.10.2018
    Der Vorstandsvorsitzende der Österreichischen Bundesbahnen, Ing. Mag. (FH) Andreas Matthä, besuchte am 15. Oktober 2018 die Maschinenfabrik Liezen. Diese erwirtschaftet zirka ein Drittel ihres Umsatzes von rund 100 Millionen Euro im Bereich Bahnverkehrstechnik. Beim Besuch wurde vereinbart, die Technologie-Partnerschaft für Schienenfräsaggregate zu forcieren.

    Bischof Dr. Wilhelm Krautwaschl

    • 12.01.2019
    Auf dem Rückweg von einem Sternsingertreffen in Aigen stattete Bischof Dr. Wilhelm Krautwaschl dem Feuerwehr-Bereichsführungsstab Liezen einen Besuch ab.

    Simone Schmiedtbauer

    • 29.04.2019

    Simone Schmiedtbauer aus Hitzendorf, von 2014 bis 2019 Bürgermeisterin der Marktgemeinde Hitzendorf und für die Europawahl am 26. Mai 2019 Kandidatin der ÖVP Steiermark, besuchte im Zuge der Wahlwerbung für die Europawahl sie am 29. April 2019 auch einige Betriebe in der Arkade in Liezen.


    Dr. Pamela Rendi-Wagner

    • 10.08.2021
    Die SPÖ-Bundesvorsitzende Dr. Pamela Rendi-Wagner wanderte laut Bericht in der Kleinen Zeitung vom 11. August 2021 und einem Bericht in "Steiermark heute" auf FS2 am 10. August 2021 in Begleitung des steirischen SPÖ-Landesvorsitzenden Anton Lang mit Bürgermeisterinnen und Funktionären aus dem Bezirk Liezen auf die Hinteregger Alm. 

    Karl Nehammer

    • 29.03.2022
    Am Dienstag, den 29. März 2022 stattete Bundeskanzler Karl Nehammer der Steiermark einen Besuch ab. Der Start seiner „weiß-grünen Tour" erfolgte in Liezen, wo er gemeinsam mit NRAbg. Corinna Scharzenberger und Bezirksparteiobmann LAbg. Bgm. Armin Forstner die Maschinenfabrik Liezen und Gießerei Ges.m.b.H. besuchte. Das Unternehmen ist mit rund 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf Engineering, Konstruktion und Fertigung komplexer Maschinen und Anlagen spezialisiert und spielt seit mehr als 70 Jahren eine tragende Rolle als sicherer Arbeitgeber in der Region.
    Quelle: BLO24

    Verfasser: Karl Hödl, 8. 7. 2009
    Letzte Überarbeitung: 09.04.2022
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    SonstigesVolksschule Liezen

    • Ab / Am
      1622

    Volksschule Liezen

    Erste urkundliche Erwähnung eines Schulhauses im Jahre 1622 in einer Kirchenrechnung, danach zahlreiche angemietete Lokalitäten, zuletzt bei Kink (früher Schragl - Admonter Straße).

    1785 verkaufte das Stift Rottenmann an die Gemeinde Liezen das Krämerhaus bei der Kirche als Schul- und Mesnerhaus. Zusätzlich wurde ein Raum im Haus vulgo Neuwirt (heute Rathaus) als Klassenzimmer genutzt. Das Schul- und Mesnerhaus wurde 1983 abgetragen.

    Auf Grund der steigenden Schülerzahl wurde ein Haus südlich des heutigen Rathauses (das spätere Arbeitsamt) als Schule neu gebaut. Die Eröffnung fand am 24. Mai 1881 statt. Das Gebäude bestand aus zwei großen Zimmern für je 80 Kinder. Die Baukosten betrugen 5000 Gulden.

    1901 wurde von Herrn Dr. Zerza ein Baugrund (Ecke Kulturhausstraße/Hauptstraße) angekauft, 1904 mit dem Bau begonnen und die Eröffnung fand am 14. Oktober 1905 mit 5 Klassenräume für ca. 300 Schüler und einer Schulleiterwohnung statt. Nach dem Bezug des neuen Schulhauses vermietete die Gemeinde freie Räume im bisherigen Schulgebäude Hauptstraße 14 an die Post.

    Ab 1945 gab es 7 Klassen mit rund 400 Schülern, ein Jahr später 10 Klassen mit 480 Schüler. 1946/47 wurde die Schulleiterwohnung für Unterrichtszwecke umgebaut, 1949 begann man mit einem Zubau, der unter anderem durch den Verkauf der Hinteregger Alm finanziert worden war. 1949 wurde die gemischte Volksschule in eine Knaben- und Mädchenvolksschule geteilt. 1961 erfolgte der zweite Zubau. 24.05.1967 brach ein Brand um 11 Uhr verursacht durch Schweißarbeiten in der Mansardenwohnung aus, der den ganzen Dachstuhl erfasste.

    Ab dem Schuljahr 1980/81 führte die Knabenvolksschule die offizielle Bezeichnung Volksschule I und die Mädchenvolksschule die Bezeihnung Volksschule II. Ab 1999 wurden die Schulen wieder zu einer einheitlichen Schule zusammengelegt.

     


    Leiter der Volksschule

    • 1740 - 1948

    1740 - 1789 Ferdinand Herzog
    1789 - 1796 Karl Danhofer
    1796 - 1818 Josef Gartner
    1818 - 1846 Jakob Steininger
    1846 - 1852 Michael Liebenwein
    1852 - 1855 Anton Perfahl
    1855 - 1881 Anton Pöschl
    1881 - 1904 Johann Ulrich
    1904 - 1915 Josef Purkhart
    1915 - 1925 August Herbst
    1925 - 1938 Josef Hasl
    1938 - 1939 Viktor Jabornik
    1939 - 1945 Winebald Wolf
    1945 - 1948 Josef Hasl

     


    Schülerzahlen 1876/77

    • 1876 - 1877
    Im Schuljahr 1876/77 besuchten 135 Knaben und 143 Mädchen die Volksschule.

    Quelle: Einschulungsbüchlein vom 01.09.1877 

    Schülerzahlen 1927

    • 01.10.1927
    Laut Schulchronik besuchten mit Stichtag 1. Oktober 1927 folgende 222 Schüler die Volksschule:
    1. Klasse   51   (24 Knaben, 27 Mädchen)
    2. Klasse   49   (23 Knaben, 26 Mädchen)
    3. Klasse   35   (21 Knaben, 14 Mädchen)
    4. Klasse   47   (28 Knaben, 19 Mädchen)
    5. Klasse   40   (20 Knaben, 20 Mädchen)

    Leiter der Knabenvolksschule (seit 1980 Volksschule I)

    • 1948 - 1999
    1948 - 1957 Hubert Mayerhofer
    1958 - 1971 Hans Voglhuber
    1972 - 1976 Ernst Keplinger
    1976 - 1989 Hilde Hauser
    1989 - 31.08.1999 Hannelore Sommer

    Leiter der Mädchenvolksschule (seit 1980 Volksschule II)

    • 1948 - 1999
    1948 - 1967 Ferdinand Steinacher
    1968 - 1990 Maria Schraml
    1990 - 2002 Horst Gschwandtner

    Leiter der Volksschule

    • 1999

    1. 9. 1999 - 2002 Horst Gschwandtner
    2002 - 2010 Ulrike Glawischnig
    2010 - 2011 Elfriede Sattler, provisorische Leiterin
    2011 -         Sigrid Bacher


    Neues Logo

    Neues Logo
    • 13.10.2005

    Mit den Kindern wurde der Begriff „Logo" besprochen und Schüler verschiedener Klassen machten ihre Entwürfe. Das Ergebnis war: „Die Sonne und ihre Strahlen — eine Schule für fröhliche Kinder." Als im selben Schuljahr unser Schulchor am „Fest der Musik" teilnahm und
    einheitlich gekleidet sein wollte, gestalteten die Chorleiterin Elfriede Sattler und die Werklehrerin Annette Weichbold für diese Schüler die T-Shirts mit diesem Logo.

    Zu Beginn des Schuljahres 2004/05 wurden die ersten Überlegungen angestellt, welche Aktionen anlässlich der 100-Jahrfeier unseres Schulhauses gestartet werden könnten. Die Werklehrerin, Regina Raffetseder, machte den Vorschlag, gemeinsam mit Schülern das Logo aus Ton anzufertigen und damit die Außenmauer zu gestalten.

    Im Oktober wurden 80 kg Ton besorgt und mit den Kindern der 4a (Klassenlehrerin Frau Schoiswohl-Wurzer) wurden die einzelnen Teile hergestellt. Nach dem Trocknen wurde der Rohbrand im schuleigenen Brennofen durchgeführt. Ein Profi, Werner Singer, übernahm
    das Glasieren der Werkstücke und die Befestigung im Außenbereich. Der feierlichen Enthüllung des Logos, welche am 13. Oktober
    2005 stattfand, wohnten Bürgermeister Rudi Hakel, der Lehrkörper der Volkschule mit Schulleiterin Ulrike Glawischnig sowie zahlreiche Eltern und Schüler bei.


    100 Jahr-Feier

    Mit einem großen Festakt im großen Kulturhaussaal und einem Tag der offenen Tür feierte die Volksschule den 100. Geburtstag ihres Schulgebäudes.

    Nachmittagsbetreuung

    Auf Grund einer gesetzlichen Bestimmung wird die Nachmittagsbetreuung in der Volksschule Liezen seit dem Schuljahr 2007/08 bis 16:00 Uhr angeboten. Die Betreuung kann täglich bis 16:00 Uhr in Anspruch genommen werden, die Kosten sind sozial gestaffelt.

    Im ersten Schuljahr 2007/08 besuchten zwischen 17 und 21 Kinder die Nachmittagsbetreuung. Das gemeinsame Mittagessen wurde im Essensraum der Hauptschule eingenommen, anschießend werden die Hausarbeiten gemacht bzw. gibt es eine individuelle Lernbetreuung. In der letzten Stunde besteht die Möglichkeit diverser Freizeitaktivitäten wie turnen, Spiele spielen, musizieren und vieles mehr. Die Kinder wurden von den Lehrerinnen der Volksschule Frau Ulrike Schmegner, Frau Renate Cadilek und Frau Ilse Gradwohl betreut.


    "ABC-Brücke in den Congo"

    • 2009
    Die Kinder der VS-Liezen, hatten den Unterrichtsschwerpunkt Afrika, und bekamen dabei auch Eindrücke des Projektes "ABC-Brücke in den Congo" vermittelt. Am 13. Mai wurde diese Aktion mit dem Kindermusical "Tuishi Pamoja" im Kulturhaus Liezen unterstützt.

    Quelle: Chronik der Volksschule Liezen verfasst von Oberschulrat Ernst Keplinger
    Verfasser: Karl Hödl, 13.07.2009
    Letzte Überarbeitung: 31.03.2022
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    SonstigesStraßennamen

    • Ab / Am
      1947

    Ursprünglich gab es keine offiziellen Straßennamen. Erst mit zunehmender Siedlungstätigkeit wurde es notwendig, die einzelnen Straßen zu benennen. Begonnen wurde damit in Liezen auf Grund eines Gemeinderatsbeschlusses im Jahre 1947. Nachstehend wird - unvollständig - beschrieben, welche Straßenbezeichnungen es zu verschiedenen Zeiten in Liezen gab.


    Straßennamen Liezen 2014

    • 01.01.2014 - 31.12.2014
    Zu Beginn des Jahres 2014 gab es in Liezen folgende Straßennamen:
    Admonter Straße
    Albshausener Straße
    Alpenbadstraße
    Alte Gasse
    Alte-Post-Weg
    Am Brunnfeld
    Am Fuchshof
    Am Grafenegg
    Am Kirchhof
    Am Salberg
    Am Stadtpark
    Am Weißen Kreuz
    Arzbergweg
    Ausseer Straße
    Bachzeile
    Bahnhofstraße
    Bertha-von-Suttner-Straße
    Birkenweg
    Brunnfeldweg
    Buchenweg
    Döllacher Straße
    Dr.-Karl-Renner-Ring
    Erzweg
    Flurweg
    Friedau
    Friedhofweg
    Fronleichnamsweg
    Gartenweg
    Gerichtsgasse
    Gesäusestraße
    Getreidestraße
    Grimminggasse
    Hauptplatz
    Hauptstraße
    Heinrich-Ruff-Weg
    Hinteregg
    Hirschriegelweg
    Höhenstraße
    Im Winkl
    Josef-Herbst-Straße
    Karl-Wimmler-Weg
    Karowgarten
    Kernstockgasse
    Klausenweg
    Kornbauerstraße
    Kreuzhäuslerweg
    Kulturhausplatz
    Kulturhausstraße
    Manfred-Schmid-Gasse
    Marienwaldweg
    Marktplatz
    Maschinenfabrikstraße
    Mautweg
    Niederfeldstraße
    Nikolaus-Dumba-Straße
    Oberbieler Platz
    Oberdorfer Weg
    Oberer Moosweg
    Pfarrgasse
    Planseestraße
    Pyhrn
    Pyhrnstraße
    Rainbäckweg
    Rainstrom
    Rathausplatz
    Reithtal
    Richard-Steinhuber-Straße
    Römerweg
    Roseggergasse
    Röthweg
    Salbergweg
    Salzburger Straße
    Salzstraße
    Salzweg
    Schillerstraße
    Schlagerbauerweg
    Schönaustraße
    Selzthaler Straße
    Siedlungsstraße
    Sonnau
    Sonnenweg
    Sportclubweg
    Sportzentrum
    Südtiroler Gasse
    Tausing
    Unterer Kreuzhäuslerweg
    Unterer Moosweg
    Vasoldgasse
    Waldweg
    Weidenweg
    Werkstraße
    Wirtschaftspark
    Ziegelweg
    Zwirtnersee
    Zwirtnerteiche

    Straßennamen 2015

    • 01.01.2015

    Durch die Zusammenlegung mit Weißenbach zu Beginn des Jahres 2015 gibt es in Liezen folgende Straßennamen:
    Admonter Straße
    Albshausener Straße
    Alpenbadstraße
    Alte Gasse
    Alte-Post-Weg
    Am Brunnfeld

    Am Dorfplatz
    Am Fuchshof
    Am Grafenegg

    Am Jägersteig
    Am Kirchhof
    Am Salberg
    Am Stadtpark
    Am Weißen Kreuz

    Am Wetterkreuz

    Angernweg
    Arzbergweg

    Aubauerweg
    Ausseer Straße

    Bachersiedlung
    Bachzeile
    Bahnhofstraße
    Bertha-von-Suttner-Straße
    Birkenweg

    Braderergasse
    Brunnfeldweg
    Buchenweg
    Dorfstraße

    Döllacher Straße (Liezen)

    Döllacherstraße (Weißenbach)
    Dr.-Karl-Renner-Ring

    Engeltalsiedlung
    Erzweg
    Flurweg

    Franz-Fastl-Weg
    Franz-Sulzbacher-Gasse

    Friedau
    Friedhofweg
    Fronleichnamsweg
    Gartenweg
    Gerichtsgasse
    Gesäusestraße
    Getreidestraße
    Grimminggasse (Liezen)

    Grimminggasse (Weißenbach)
    Hauptplatz
    Hauptstraße (Liezen)

    Hauptstraße (Weißenbach)
    Heinrich-Ruff-Weg

    Heinrich-Pongratz-Platz

    Hermann v. Wißmann-Weg
    Hinteregg
    Hirschriegelweg
    Höhenstraße
    Im Winkl (Liezen)

    Im Winkl (Weißenbach)
    Josef-Herbst-Straße
    Kapellenweg

    Karl-Wimmler-Weg
    Karowgarten
    Kernstockgasse

    Kirchengasse

    Kirchweg
    Klausenweg

    Knaufstraße
    Kornbauerstraße
    Kreuzhäuslerweg
    Kulturhausplatz
    Kulturhausstraße

    Langpoltenstraße
    Manfred-Schmid-Gasse
    Marienwaldweg
    Marktplatz
    Maschinenfabrikstraße
    Mautweg

    Mexicoweg

    Müllnerweg

    Naslerweg
    Niederfeldstraße
    Nikolaus-Dumba-Straße
    Oberbieler Platz
    Oberdorfer Weg
    Oberer Moosweg (bis 2015)
    Pfarrgasse
    Planseestraße
    Pyhrn
    Pyhrnstraße

    Raidlaweg
    Rainbäckweg
    Rainstrom
    Rathausplatz

    Reitbauerweg
    Reithtal
    Richard-Steinhuber-Straße
    Römerweg
    Roseggergasse
    Röthweg
    Salbergweg
    Salzburger Straße
    Salzstraße
    Salzweg

    Schalenweg
    Schillerstraße
    Schlagerbauerweg
    Schönaustraße

    Schwoagagasse
    Selzthaler Straße

    Sengsschmiedweg
    Siedlungsstraße
    Sonnau
    Sonnenweg
    Sportclubweg
    Sportzentrum

    Steirergasse
    Südtiroler Gasse
    Tausing

    Tausinggasse
    Unterer Kreuzhäuslerweg
    Unterer Moosweg
    Vasoldgasse
    Waldweg

    Webergasse
    Weidenweg

    Weißenbacher Weg
    Werkstraße
    Wirtschaftspark
    Ziegelweg
    Zwirtnergasse

    Zwirtnersee
    Zwirtnerteiche


    Verfasser: Karl Hödl, 27.12.2013
    Letzte Überarbeitung: 22.03.2022
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    GebäudeKernstockgasse

    • Errichtet
      1953
    • |
    • Adresse
      Kernstockgasse

    Zirka 140 m lange Verbindungsstraße von der nördlichen zur südlichen Straße des Dr.-Karl-Renner-Ringes.


    Benannt mit Gemeinderatsbeschluss vom 18.09.1953 nach Ottokar Kernstock, eigentlich Otto Kernstock (* 25. Juli 1848 in Marburg an der Drau, Untersteiermark; † 5. November 1928 auf Schloss Festenburg, Steiermark), der ein österreichischer Dichter, Priester und Augustiner-Chorherr war.


    1920 schuf Kernstock den Text der offiziellen österreichischen Bundeshymne von 1930 bis 1938 (zur Melodie von "Gott erhalte, Gott beschütze", Hymne bis 1918, und von "Deutschland, Deutschland über alles"). Ursprünglich als Deutschösterreichische Volkshymne betitelt und Teil des Gedichtbands "Der redende Born" (1922), wurde "Sei gesegnet ohne Ende" per Ministerratsbeschluss am 13. Dezember 1929 zur Bundeshymne erklärt.


    Im Jahr 1923 verfasste er das „Hakenkreuzlied" für die Fürstenfelder Ortsgruppe der Deutschen Nationalsozialistischen Arbeiterpartei (DNSAP). Das Lied wurde im Wahlkampf in den sudetendeutschen Gebieten der Tschechoslowakei eingesetzt und löste Proteste der Christlich-Sozialen Partei und der katholischen Kirche aus. Kernstock verwahrte sich dagegen, ein „Hakenkreuzler" zu sein und verteidigte sich damit, dass er ein Gedicht geschrieben habe „das den idealen Zielen galt, die ursprünglich den Hakenkreuzlern vorschwebten und mit denen sich jeder brave Deutsche einverstanden erklären musste."


    In Österreich wurden nach seinem Tod zahlreiche Straßen und Plätze nach Kernstock benannt. Nach dem Anschluss 1938 wurde vor allem das Hakenkreuzlied von den Nationalsozialisten zur Propaganda verwendet. Nach 1945 geriet er zunehmend in Vergessenheit. Teilweise wurde die Benennung von Straßen und Plätzen - oft erst nach längeren Debatten - rückgängig gemacht.


    Straßenbezeichnung Kernstockgasse

    • 18.09.1953
    In der Gemeinderatssitzung vom 18.09.1953 gab es folgenden Punkt 13:
    Beratung und Beschlussfassung über die Bezeichnung nachfolgender Wege bzw. Gassen:
    a) Ehemaliger Friedhofsweg
    b) Verbindungsstück des Dr. Karl Rennerringes von Norden nach Süden (westlich der beiden großen GEDESAG-Blocks)

    Die Benennung des Friedhofsweges erfolgte einstimmig ohne Diskussion.

    Für die Benennung des Weges im Siedlungsgebiet gab es mehrere Vorschläge:
    GR Ehmann: Kremsergasse, da die GEDESAG ihren Sitz in Krems hat.
    VB Hirn: Stroblgasse, nach dem Liezener Ehrenbürger Strobl.
    Bürgermeister Wimmler: Grillparzergasse oder Kernstockgasse.

    Über Antrag von Vizebürgermeister Hennelotter wurde einstimmig beschlossen, dieses Straßenstück "Kernstockgasse" zu benennen.
    (Nachtrag von Karl Hödl vom 22.03.2022)

    Quelle: Wikipedia, Gemeinderatsprotokoll vom 18.09.1953
    Verfasser: Alexandra Boughton, 04.11.2009, Karl Hödl, 26.03.2020, 22.03.2022
    Letzte Überarbeitung: 22.03.2022
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    GebäudeFriedhofweg

    • Errichtet
      1953
    • |
    • Adresse
      Friedhofweg
    • |
    • Lage
      Weg vom Zentrum (Fuchshof) durch den alten Friedhof zur Döllacher Straße.

    Zirka 130 m langer Fußweg von der Döllacher Straße durch den alten Friedhof nach Osten bis zum Fuchshof.

    Die Benennung erfolgte mit der Schreibweise "Friedhofsweg" mit Gemeinderatsbeschluss vom 18.09.1953.


    Quelle: Gemeinderatsprotokoll 1953
    Verfasser: Karl Hödl, 3. 1. 2009, 22.03.2022
    Letzte Überarbeitung: 22.03.2022
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    GebäudeAlpenbadstraße 02

    • Errichtet
      1986
    • |
    • Adresse
      Alpenbadstraße 2

    Hotel, Restaurant, Bar, Catering mit Standort Alpenbadstraße 2. Erbaut 1986 von Petra Pichler und geführt unter dem Namen Café Restaurant Petra. 

    Danach nach kurzfristigen Besitzerwechsel übernommen und geführt von Gerd und Christa Riedl unter dem Namen Liezenerhof.



    Quelle: http://www.liezenerhof.at
    Verfasser: Karl Hödl, 11.03.2022
    Letzte Überarbeitung: 11.03.2022
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    GebäudePfarrkirche

    • Errichtet
      15. Jahrhundert
    • |
    • Adresse
      Ausseer Straße 1

    Pfarrkirche

    Erste Erwähnung einer Kirche im Jahre 1150. Die ursprüngliche Kirche dürfte im 15. Jahrhundert im gotischen Baustil errichtet worden sein. Die Pfarrkirche in Liezen ist dem Heiligen Vitus geweiht. Die Liezener Kirche war lange Zeit eine Filialkirche der Pfarre Lassing. Es wurde angenommen, dass Liezen erst 1681 eine selbstständige Pfarre wurde. Aufzeichnungen darüber sind nicht vorhanden, Pfarrer Josef Schmidt kam nach genauen Untersuchungen aber zum Ergebnis, dass Liezen bereits 1614 eine selbstständige Pfarre geworden sein muss. 


    Der Kirchturm erhielt 1792 ein pyramidenförmiges Schindeldach. Das Barbarabild der Kirche stammt von J. Pürker aus 1799. In einem Inventar aus 1808 wird die Höhe des damaligen Kirchturmes mit 12,60 m angegeben. Ende der fünfziger Jahre des 19. Jahrhunderts machte man sich in der Pfarrgemeinde ernstliche Gedanken, die Kirche zu vergrößern. 1887 wurde das Kirchendach mit Ziegeln, der Turm mit verzinktem Eisenblech neu eingedeckt.


    1911/12 wurde die Kirche im Osten durch einen Zubau um 12 Meter verlängert und durch den Zubau der Seitenkapellen vergrößert. Das Kircheninnere erhielt ein Kreuzrippengewölbe. 1980 gab es eine umfangreiche Außenrenovierung und 1983 eine Innenrenovierung. 


    Vitus

    Vitus
    • 03. Jahrhundert - 04. Jahrhundert
    • PDF

    Vom hl. Vitus, meinem Namenspatron, erzählt man sich, dass er, weil er Gott mehr als alles andere geliebt hat, dafür sterben musste.
    In der Zeit in der er lebte, wurden die Christen wegen ihres Glaubens verfolgt. Wer das Christ sein ernstnahm und vor allen anderen zugab, musste damit rechnen, dass er gefoltert oder hingerichtet wird. Aus der Lebensbeschreibung des hl. Vitus weiß man, dass er in siedend heißes Öl gesteckt wurde, damit er seinem Glauben untreu werde. Als das nichts nützte, wurde er einem wilden Löwen vorgeworfen. Aber auch dieser ließ ihn in Ruhe. Schließlich wurde er auf andere Weise umgebracht. Weil er seinen Glauben mit dem eigenen Blut bezahlt hat, wird er mit einem roten Gewand dargestellt.

    Von einem Engel wird der hl. Vitus gekrönt. Damit soll gezeigt werden, dass er das Ziel seines Lebens erreicht hat und jetzt ganz bei Gott ist.

    Quelle: Homepage des Pfarrverbandes


    Erste Erwähnung im Jahre 1150

    • 1150
    Erste Erwähnung als Filialkirche von Lassing.

    Weltgerichtsbild in der Pfarrkirche

    • 16. Jahrhundert

    Im Zuge der Umbau- und Erweiterungsarbeiten, zwischen 1910 und 1912, wurde im westlichen Joch im Verlauf der Arbeiten die Reste eines Weltgerichtsbildes freigelegt. Es war wahrscheinlich zu jener Zeit übermalt worden, als man den alten Kirchenraum mit einer bis zum Umbau stehenden doppelstöckigen Holzempore ausstattete. Pfarrer Eder und der unter seinem Vorsitz agierende Kirchenbauverein war an einer Erhaltung der Bildfragmente nicht interessiert, zumal es an Geldmitteln fehlte. Auch Landeskonservator Dr. Paul Hauser hat das 1912 kurz freigelegte Bild für künstlerisch minderwertig erklärt und es in die Reformationszeit datiert. Der Historiker Helmut J. MEZLER-ANDELBERG kommt zum Schluss, dass das Bild näher zur vorreformatischen Zeit, etwa zur Bauzeit der Kirche , dafür kommen die Jahrzehnte des ausgehenden 15. und des beginnenden 16. Jahrhunderts in Frage, entstanden ist.

    Das Weltgerichtsbild in Liezen war stark beschädigt und zeigte im oberen Teil Christus als Weltenrichter, in der Mandorla sitzend, die Füße auf die Weltkugel gestützt. Links und rechts flankieren ihn in aufsteigend gestaffelter Reihe je sechs Apostel.

    Quelle: Helmut J. MEZLER-ANDELBERG, Beitrag in der Festschrift Gerhard Pferschy zum 70. Geburtstag


    Selbstständige Pfarre

    • 1681

    Altarbild

    • 1777

    Das Altarbild stammt aus 1777 und wurde vom berühmten Maler Martin Johann Schmidt, genannt der "Kremser Schmidt" (1718 - 1801) geschaffen. Es stellt das Martyrium des Heiligen Vitus dar.


    Einsatz von Weltpriestern

    • 1785

    Ab 1785 versahen Weltpriester das Amt des Seelenhirten. Der Grund für diese Änderung war die Auflösung des Chorherrenstiftes Rottenmann. Die Ortschaft Reitthal gehörte bis in jenes Jahrzehnt zur Pfarre Frauenberg und Weißenbach bei Liezen zum Pfarrsprengel Wörschach. Die kirchliche Neuordnung unter Kaiser Josef II. brachte hier eine wesentliche Änderung und diese Orte wurden dem Pfarrbereich Liezen zugewiesen.

     


    Erstmalige Zuweisung eines Kaplanes

    • 1786

    Die Zuweisung eines Kaplans wurde notwendig und 1781 suchte man darum an. Pfarrer Öhlmayer führte Klage darüber, daß die Kirche zu klein sei. 1786 wurde erstmals ein Kaplan zugewiesen.


    Gedenkblatt nach Renovierung

    • 04.09.1887

    Zum Abschluss einer Neueindeckung des Kirchendaches und einer Reparatur der Kuppel wurde in der Kugel des Kirchturms ein Gedenkblatt mit folgendem Text aufbewahrt:

     

    Unter dem Pontificate Seiner Heiligkeit Papst Leo XIII. und der glorreichen Regierung Seiner k. k. apostolischen Majestät Franz Josef I. Kaiser von Österreich, König von Ungarn etc. etc. im Jahre des Heiles Eintausendachthundertachtzig und sieben wurde dieser dem heiligen Märtyrer Vitus geweihte Gotteshaus einer Renovierung unterzogen.

     

    Bis zu diesem Zeitpunkte waren Kuppel des Thurmes und Bedachung der Kirche aus Holz und mehrmals schon war in Folge dieser Bedachung das Gotteshaus in Gefahr ein Raub der Flammen zu werden.

     

    Als sich die Notwendigkeit einer Neueindeckung des Daches und der Reparatur der Kuppel ergab, wurde über Anregung des Bürgermeisters von Liezen vom Kirchen - Konkurrenz - Ausschusse beschlossen, zur Sicherung des Gotteshauses die Turmkuppel mit Blech, die Bedachungen mit Wienerberger Ziegeln einzudecken.

     

    Hiebei übernahmen die zur Pfarrgemeinde Liezen gehörigen Ortsgemeinden Liezen, Pyhrn und Weißenbach bei dem Umstande, als der Patron der Kirche, die Herrschaft Rottenmann nur zur Eindeckung des eigentlichen Kirchendaches mit Ausschluß der noch nicht reparaturbedürftigen Anbauten, und nur zu den Kosten einer Neueindeckung des allein schadhaften oberen Theiles der Kuppel mit Holz herangezogen werden konnte, freiwillig die Mehrkosten auf sich.

     

    Die Zimmermanns Arbeit bei der Renovierung besorgte der Zimmerer Mathias Häusler, Besitzer der Scheppererkeusche in Liezen, die Deckung des Thurmes mit verzinktem Eisenblech Herr Anton Hahsner, Spenglermeister in Liezen, die Ziegeleindeckung Herr Johann Hainzl, Ziegeldeckermeister in Inzersdorf bei Wien.

     

    Die Maurerarbeiten und die Neurenovierung des Thurmes wurden Herrn Simon Gschwandtner, Maurermeister in Liezen übertragen.

     

    Bei dieser Gelegenheit wurde auch Kuppel und Kreuz von der Thurmspitze herabgenommen und durch den hiesigen Maler Franz Hitzelsteiner neu vergoldet.

     

    Heute am 4. September 1887, dem Feste der heiligen Schutzengel wurde in feierlicher Weise nach Einweihung des Kreuzes Kugel und Kreuz wieder als weithin sichtbares Zeichen des Gotteshauses an Ort und Stelle gebracht.

     

    Zur Erinnerung an diesen Tag und als Kunde für kommende Geschlechter wurde hiebei dieses Gedenkblatt verfasst und der Kuppel anvertraut.

     

    Wenn in späterer Zeit die Kugel wieder herabgenommen, die Kapsel geöffnet wird, so diene den Lesern dieses Gedenkblatt zur Kenntnis, daß Liezen im Jahre 1887 - 274 Hausnummern und laut Volkszählung vom Jahre 1880 - 1920 Einwohner hatte.

     

    Dasselbe war Sitz der Bezirkshauptmannschaft mit dem Bezirksbauamte, Sitz des Bezirksgerichtes; es befand sich daselbst 1 Advokat und 1 Notar, sowie eine vierklassige Volksschule.

     

    An industriellen Unternehmungen befand sich hier eine Dampfsäge der Firma Morpurgo et Parente aus Triest.

     

    Das Vermögen der Gemeinde Liezen betrug 1887 die Summe von 13752 Fl, das des Armenfondes 2600 Fl, die Steuervorschreibung 7634 Fl, wovon 30 % für Gemeindezwecke eingehoben wurden.

     

    Mit dem Wunsche, daß das Kreuz vom Thurme des Gotteshauses noch lange Jahre in das Thal hinausleuchte, und Liezen nebst den Nachbargemeinden Pyhrn und Weißenbach blühe und gedeihe, wurde dieses Gedenkblatt von den Theilnehmern an der Feierlichkeit gefertiget und dem Schutze der Kugel anvertraut, die es getreu bewahren möge bis zum Tage, wo in späteren Zeiten ein neues Geschlecht hieraus Kenntnis erlangt, wie es bei den Voreltern gewesen.


    Kirchturmkreuz

    • 1887
    Der Kirchturm hat ein eher ungewöhnliches Kreuz, das Patriarchenkreuz, auch Erzbischofskreuz oder Spanisches Kreuz genannt wird. Es wird oft in Bildern von Kirchenfürsten, insbesondere Bischöfen und Kardinälen dargestellt. Der kleinere Querbalken symbolisiert angeblich die Inschrift auf dem Kreuz. Das Patriarchenkreuz kommt in den Wappen der Slowakei und von Ungarn vor. Weshalb auf dem Liezener Kirchturm dieses Kreuz angebracht wurde, ist nicht bekannt. Liezen hatte sicher keine engere Beziehungen zu diesen beiden Ländern. Vielleicht hat es jemand hergestellt, der aus einem dieser Länder stammte und ein Symbol seiner Heimat hier verewigen wollte? Auch die oben angegebene Jahreszahl 1887 ist nur eine Vermutung, weil in diesem Jahr eine umfassende Erneuerung des Turmes durchgeführt wurde.

    Laut dem Buch "Bilder und Zeichen religiösen Volksglaubens" von Kris-Rettenbeck wird dieses Kreuz auch "Caravaca-Kreuz" genannt. Dies ist ein Reliquienkreuz aus Jerusalem, welches in Caravaca in Spanien aufbewahrt wurde. Es hat zwei Querbalken. Jedes der sechs Balkenenden ist kleeblattförmig. Es soll vor Sturm und Gewitter schützen.

    Das Turmkreuz ist beweglich und dient als verlässliche Wettervorhersage. Stehen die Querbalken in Richtung Gampersberger - Gamper wird oder bleibt das Wetter schön, zeigen die Querbalken in Richtung Pyhrn, wird das Wetter schlecht. 

    Erweiterung der Kirche

    • 1911 - 1912

    1911 erhielt der Dombaumeister Matthias Schlager den Auftrag, die Kirche umzubauen. Die in diesem und im nächsten Jahr vorgenommene Vergrößerung der Kirche nach Osten bedingte die Entfernung der Häuser Wirnsberger (neben der alten Schule, Ausseer Straße 1), Kirchenschuster und Sattler. Die bevorstehende Vergrößerung der Kirche war dem „Ennstaler“ einen Bericht auf der Titelseite wert. Einleitend hieß es „Wenn in der Aenderung der Zeiten Altes, Liebgewonnenes fällt und Neues an dessen Stelle treten soll, will man dies liebe Alte nicht ohne Erinnerung dahingeben.“ Auf einem Bild des Fotografen Eisler war der Abbruch der östlich gelegenen Häuser zu sehen. Die Finanzierung war schwierig. Die veranschlagten Baukosten von  95.000 Kronen waren erst mit 67.000 Kronen aus Zuschüssen und Spenden bedeckt. Eine namhafte Spende von 6.000 Kronen kam von Marie Dumba und ihrer Tochter Irene.

    Sowohl Pfarrer Eder als auch der Kirchenbau-Verein und Bürgermeister Gustav Größwang jun. waren die treibenden Kräfte für diese schon seit Jahrzehnten notwendig erachtete Vergrößerung der Kirche. Das Kirchengebäude erfuhr dadurch eine Erweiterung um 12 Meter gegen die Hauptstraße hin und wurde durch den Zubau der Seitenkapellen auch in der Breite vergrößert. Das Kircheninnere erhielt ein Kreuzrippengewölbe. Fürst-Bischof Leopold Schuster nahm am 28. Juli 1912 die Weihe des vergrößerten Gotteshauses vor. Die gesamten Baukosten hatten 200.000 Kronen betragen, die durch Sammlungen, Darlehen und Barmitteln des Kirchenbau-Vereines gedeckt wurden.


    Orgel

    Orgel
    • 1963 - 1967

    Errichtet in den Jahren 1963-1967 durch Orgelbau Dreher & Reinisch, Salzburg
    Anzahl der Pfeifen: 4022, 52 klingende Register, 1 Windabschwächung,
    Traktur: elektrisch, teilweise mit pneumatischer Verlängerung
    Spieltisch: Eisenbarth, Passau, elektrische Registertraktur
    4 Werke: Hauptwerk (I. Manual), Solowerk (II. Manual), Brustwerk (II. Manual), Schwellwerk (III. Manual) und Pedal
    Spielhilfen: 2 freie Kombinationen, 8 Koppeln: III-I, III-I super, III-I sub, III-II, II-I, III-P, II-P, I-P
    3 Tremulanten, 4 Klangfarbentasten (Pl, FF F, PP), 6 Pistontritte, Automatische Pedalumschaltung,
    Schweller, Generalcrescendo (Walze)
    Disposition: Geistl. Rat Franz Fastl
    Quelle: Homepage des Pfarrverbandes Liezen


    Umgestaltung mit Volksaltar

    • 1967

    1967 wurde der Altar entsprechend den Beschlüssen des II. Vatikanischen Konzils so umgestaltet, dass der Priester während der Messe den Gläubigen zugewandt ist.


    Weihe des Holzkreuzes

    • 20.04.1969
    Der Liezener Künstler Manfred Fasching hat einen ca 3 m großen Korpus für das große Eisenkreuz oberhalb des Altares der Stadtpfarrkirche geschnitzt, das am 20.04.1969 um 19 Uhr geweiht wurde. Die Weihe nahm Herr Abt-Präses Koloman Holzinger des Stiftes Admont vor.

    Außenrenovierung

    • 1980
    1980 gab es eine umfangreiche Außenrenovierung.

    Innenrenovierung

    • 1983
    1983 gab es eine umfangreiche Innenrenovierung.

    Sender für Mobiltelefon im Kirchturm

    • 2001 - 2016

    Mit der Zunahme der Mobiltelefonie mußten auch immer mehr lokale Sender installiert werden. Zu diesem Zweck wurden 2001 zwei Sendeanlagen im Kirchturm installiert. Die Pfarre erhält dafür im Laufe von 10 Jahren eine Entschädigung von

    S 900.000,-. Anfang 2016 wurden die beiden Sendeanlagen wieder abgebaut.


    Fenster in der Pfarrkirche


    100 Jahre Stadtpfarrkirche

    • 19.06.2011 - 17.06.2012
    • PDF
    Anlässlich des 100-Jahr-Jubiläums der Kirchenerweiterung gedachte der Pfarrverband bei zahlreichen Veranstaltungen und Beiträgen im Pfarrbrief an diese wichtige Epoche. Begonnen wurde das Jubeljahr mit dem Pfarrfest am 19. Juni 2011. Abgeschlossen wurde das Jubeljahr mit einem Festgottesdienst am 17. Juni 2012.

    Künstlerische Innengestaltung

    Künstlerische Innengestaltung

    Pfarrer Mag. Hermann Glettler, der spätere Bischof von Tirol, hat anlässlich des Jubeljahres 100 Jahre Stadtpfarrkirche den Innenraum neu gestaltet. Die Weihe des neuen Ambos erfolgte am 25. März 2012 durch Bischof Johann Weber (1927 - 2020).

    Quelle: Pfarrbrief Nr. 41 - April 2012, Homepage der Pfarre Liezen und Pfarrbrief Nr. 106 - Juli/August 2020.


    Quelle: Buch "900 Jahre Liezen", Josef Schmidt: Die Pfarre Liezen im Zeitenwandel, Beilage in den Stadtnachrichten vom März 2012.
    Verfasser: Karl Hödl, 12.09.2007, 06.03.2022
    Letzte Überarbeitung: 06.03.2022
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    GebäudeKalvarienbergkapelle

    • Errichtet
      1720
    • |
    • Adresse
      Salbergweg
    • |
    • Lage
      Nach den Aufzeichnungen von Franko Vasold hat ein Augustinermönch, der damals Pfarrer von Liezen war, in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts das kleine Kirchlein auf dem Kalvarienberg erbaut.

    Kalvarienbergkapelle

    Die Kapelle auf dem Kalvarienberg, der in einem Kaufbrief von 1637 als "Kloklstain" bezeichnet wird, soll um 1720/30 erbaut worden sein. Der Grundriss der Kapelle ist kreisförmig mit 4 sogenannten Konchen (muschelförmige Erweiterungen). Der Rundbau ist mit einem Zwiebelturm versehen und trägt am Spitz ein zweibalkiges Kreuz, das wir schon von der Pfarrkirche kennen. Der Durchmesser der Kapelle beträgt 7 bzw. 10 m, die Höhe mit Laterne 15 Meter. Das über dem Tabernakel hängende Bild entspricht dem Typus des "Heiligen Hauptes von Klagenfurt". Das Besondere daran ist die mit einem langen Dorn durchstochene Unterlippe Jesu, wie das die mystische Gottschau des späten Mittelalters zu schauen vermeinte. Auch die Wunde an der linken Schulter des Heilands gehört zu den "Geheimen Leiden Christi", die in diesen zwei Ausformungen über die Evangelienberichte hinausgehen. Die Kreuzgruppe umfasst Christus, die beiden Schächer, sowie Maria und Johannes. Die qualitätvolle Kreuzgruppe im Inneren stammt aber aus der Werkstatt des Judenburger Bildhauers Balthasar Prandstätter und wird ins 2. Viertel des 18. Jh. datiert. Da anzunehmen ist, dass die Gruppe für die Kapelle geschaffen wurde, ist die Errichtung der Kapelle um 1730 wahrscheinlich. Vielleicht ist sie auch auf Grund eines Gelöbnisses während des Pest-Jahres 1715 entstanden. In einer Admonter Urkunde von 1749 wird erwähnt, dass Johann Jakob Lendlmayer, Edler von Lendenfeld, der Kirche Liezen 700 fl für jährlich 24 Messen und 5 fl jährlich für die Erhaltung der Kalvarienbergkirche stiftete. 1755 wurde die Messelizenz erteilt. Belegt ist, dass der Liezener Pfarrvikar im Juli 1755 beim Ordinariat um die Erlaubnis ansuchte, öfters im Jahr eine Messe am Kalvarienberg lesen zu dürfen. Im August folgte die Genehmigung und am 15. September wurde unter zahlreicher Beteiligung der Bevölkerung die erste Messe gefeiert.

    1832 wurde der Platz vor der Kirche mit einer halben Ringmauer versehen und Lindenbäume gesetzt. 1853 ließ der Kammerherr und Kirchenprobst Adalbert Kahls das Kirchlein gründlich renovieren und mit einem Blechdach versehen.  Im Jahre 1912 wurde die Kalvarienberg-Kapelle renoviert. Am 19. Oktober 1924 wurden die Glocken feierlich eingeweiht. Die Kapelle wurde 1986 und 1987 gründlich renoviert. Die Wiedereröffnung erfolgte am 26. September 1987.


    Beschreibung in der Pfarrchronik von 1956

    • 1956
    Die 1833 gepflanzten beiden rückwärtigen Linden hinter der Kalvarienbergkapelle mussten 1956 entfernt werden.

    Beschreibung in der Pfarrchronik von zirka 1900

    In der zirka um 1900 verfassten Pfarrchronik ist die Kalvarienbergkapelle - etwas verkürzt wiedergegeben - wie folgt beschrieben: Über die Zeit der Erbauung dieses so lieblich gelegenen und eine herrliche Fernsicht gewährenden Kirchleins sind keine Urkunden vorhanden. Selbe liegt nordöstlich von Liezen und ist eine halbe Viertelstunde vom Orte entfernt in Kuppelform gebaut und mit einem rundlichen Türmchen in welchem sich eine Glocke befindet, geziert. Im Jahr 1832 wurde dasselbe mit einer Ringmauer im Halbzirkel versehen und die 2 vorderen Lindenbäume gesetzt, welchen im Jahre 1833 die zwei hinteren folgten. 1853 wurden durch Herrn Adalbert Kalß, Hacken- und Sägeschmid, und zwar bloß aus (freien) Mitteln die Kapelle renoviert und der Turm mit Weißblech überzogen. In der Kapelle befindet sich ein geweihter Altar mit einem Portatile (Altarstein in dem Reliquien eines Heiligen eingeschlossen sind). Die Kapelle ist 1848 vom hochwürdigen Ordinariat als Capella publica erklärt worden. Eine Capella publica ist eine Kapelle, in der es zu bestimmten Zeiten gestattet ist, die heilige Messe zu feiern. Im Jahr 1877 wurde die Kapelle abermals meist durch freiwillige Beiträge renoviert und der besonders an der Nordseite sehr schadhafte Turm rekonstruiert. Die Kapelle ist in der Steiermärk. Landtafel (finJ.) Nro. 506 eingetragen. Im Jahre 1892 wurde das ganze Dach ausgebessert und die Kosten aus der Barschaft der Kirchenkasse bestritten. Im Jahr 1893 wurde die Stiege zur Kapelle neu hergestellt, das Holz dazu aus der Villa Dumba beigestellt und die Barkosten aus der Kirchenkasse beglichen. Im Jahr 1899 wurde das Innere der Kapelle neu gefärbelt und die Kosten dazu durch freiwillige Gaben gedeckt. Bezüglich der Messlizenz in dieser Kapelle erhielt Pfarrer Fauster durch die gütige Vermittlung des Hofkaplans Franz Freiherrn von Oer die Abschrift eines beim fürstbischäflichen Ordinariates erliegenden Dokumentes mit folgendem Wortlaute: "Da aus dem Berichte des Dekanates (Aussee) vom 18. d. M. hervorgeht, dass die Calvarienbergkapelle zum gekreuzigten Heilande in der Pfarre Liezen ganz frei steht, einen öffentlichen Eingang hat, und zur Pfarrkirche Liezen gehört, auch aus dem Bestehen der Messlizenz seit dem Jahre 1755 mit Grund anzunehmen ist, dass dieselbe ordentlich geweiht worden sei, so will man dieselbe künftig als eine Capella publica ansehen und behandeln und daher gestatten, dass das heilige Messopfer unter Beobachtung der kirchlichen Vorschriften täglich, mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage, dann der 3 letzten Tage in der Karwoche entrichtet werden dürfe, ohne dass ferner eine zeitweilige Erneuerung der Lizenz angesucht werden müßte. Jedoch ist bei der canonischen Visitation von der Beschaffenheit derselben jederzeit genau Kenntnis zu nehmen. Wovon der Pfarrer in Liezen schriftlich zu verständigen ist. Graz am 22. April 1840"

    Quelle: Kirchenführer der Pfarre Liezen, Zeitung "Der Ennstaler" vom 31.05.1957
    Verfasser: Karl Hödl, Mag. Helmut Kollau
    Letzte Überarbeitung: 06.03.2022
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    GebäudeSiedlungsstraße 02

    • Errichtet
      1971
    • |
    • Adresse
      Siedlungsstraße 2
    • |
    • Lage
      An der Ecke Ausseer Straße / Siedlungsstraße.

    Bürogebäude der Gemeinnützigen Wohn- und Siedlungsgenossenschaft Ennstal mit der Ordination des praktischen Arztes Dr. Adolf Rami.


    Um- und Zubau

    Um- und Zubau
    • 2010 - 2011
    Wurde nach einem großzügigen Umbau und einer Vergrößerung am 16. Juni 2011 eröffnet.

    Verfasser: Karl Hödl, 17. 6. 2011
    Letzte Überarbeitung: 06.03.2022
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    GebäudeAusseer Straße 34

    • Errichtet
      1904
    • |
    • Adresse
      Ausseer Straße 34
    • |
    • Lage
      Ehemalige Hausnummer Liezen 266 mit der Bezeichung Bezirksgericht.

    Das neue Gerichtsgebäude in der Ausseer Straße mit angeschlossenem Gefangenenhaus und Wohnungen der Gerichtsbediensteten wurde in den Jahren 1902 bis 1904 errichtet. 

    Im Zusammenhang mit der Auflassung des Bezirksgerichtes Irdning und die Zusammenlegung mit dem Bezirksgericht Liezen wurde das bestehende Gebäude in den Jahren 2013/14 renoviert und nördlich des alten Gebäudes ein Zubau errichtet. Die Gesamtkosten betrugen 2,9 Mio. Euro. Bereits im Sommer 2014 hat der neue Gebäudeeigentümer, die ARE (Austrian Real Estate GmbH), die Vergrößerung des Gebäudes durch einen Zubau an der Nordseite abgeschlossen. Offiziell eröffnet wurde das neue Gebäude durch Justizminister Dr. Wolfgang Brandstetter. In dem dreigeschossigen Zubau sind die Einlaufstelle, ein Justiz-Servicecenter, zwei kleinere Verhandlungssäle, ein Schulungsraum und Büros untergebracht. Der Zugang zum gesamten Gebäudekomplex erfolgt nur mehr aus der Gerichtsgasse über eine Sicherheitsschleuse im Erdgeschoß des Zubaus.


    Quelle: Conscriptionsnummernverzeichnis der Stadtgemeinde Liezen
    Verfasser: Elisabeth Krammer, 10.01.2014, Karl Hödl, 04.03.2022
    Letzte Überarbeitung: 06.03.2022
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    SonstigesBücher von Liezenern


      Im folgenden Beitrag werden - ohne Anspruch auf Vollständigkeit - jene Bücher aufgelistet, die von Personen geschrieben wurden, die in Liezen aufgewachsen sind, hier leben oder längere Zeit hier gelebt haben.


      Stammbuch von Anna Berka

      • 1918
      Stammbuch mit Eintragungen aus den Jahren 1918 - 1925.

      Der Warscheneckstock

      • 1924
      Arbeit von Dr. Hermann von Wißmann, abgedruckt in der Zeitschrift des Deutschen und Österreichischen Alpen-Vereines 1924.

      Clerion

      • 1979
      Mag. Gerd Moser (1943 - 1999), Direktor der Bundeshandelsakademie und Bundeshandelsschule schrieb nach antiken Vorbildern ein Theaterstück mit dem Titel "Clerion", das er als Handlung und Gedanken in fünf Akten bezeichnete. Es erschien 1979 im Eigenverlag.

      Die Entwicklung von Liezen in den beiden letzten Jahrzehnten (Wirtschaftsstruktur - Siedlungsstruktur - Bevölkerungsstruktur)

      • 1980
      Geographie-Hausarbeit der in Liezen aufgewachsenen und später in Linz wohnhaften Elisabeth Polak. Die dem Stadtarchiv geschenkte Arbeit wurde ausgeborgt und offenbar nicht mehr zurückgegeben.

      Die Maske

      • 1980
      Roman von Mag. Gerd Moser.

      Ich für Dich

      • 1980
      Gedichtband von Sonja Kadletz mit Geleitworten von Landeshauptmann Dr. Josef Krainer, Bischof Johann Weber, Bezirkshauptmann Dr. Manfred Meier, Bürgermeister Heinrich Ruff und Stadtpfarrer Josef Schmidt.

      8mal Dachstein - Tauern

      8mal Dachstein - Tauern
      • 1981
      In seinem Buch "8mal Dachstein - Tauern" versuchte Heinrich Lumpe, eine Kombination zwischen Wanderbuch und wissenschaftlicher Beschreibung des Lebensraumes mit Pflanzen und Lebewesen herzustellen. Erschienen ist das Buch im Verlag Druckerei Jost, Liezen.

      Gedanken und Gedichte

      • 1984

      Die Weißenbacher Gastwirtin Ehrenfriede Reiter hat sich auch als Dichterin betätigt und 1984 einen Gedichtband "Gedanken und Gedichte" herausgegeben.


      Hinteregger G'schichten

      • 1984
      Broschüre mit Geschichten aus dem Hinteregg nach Erzählungen von Freunden, Stammgästen und Sommerbewohnern. Erlauscht und niedergeschrieben von Heinz Lumpe.

      Chronik der Volksschule Liezen

      • 1986
      Anläßlich der Fertigstellung des Volksschulgebäudes gab OSR Ernst Keplinger im Auftrag der Stadtgemeinde eine Chronik der Volksschule Liezen heraus. Der Druck erfolgte durch die Firma druck & grafik steinmetz, Aigen/E.

      Im Land der steirischen Enns

      • 1988
      Heinrich und Josefine Lumpe beschrieben in ihrem 1988 erschienenen Buch "Im Land der steirischen Enns" die Landschaft und die Berge um das steirische Ennstal. Erschienen ist das Buch im Eigenverlag.

      Clematis

      • 1989
      Gedichte, Balladen, Gesänge aus den Jahren 1979 bis 1989 von Mag. Gerd Moser.

      Zum Lindwurm und zurück

      • 1990
      Heinrich und Josefine Lumpe beschrieben in ihrem 1990 erschienenen Buch "Zum Lindwurm und zurück" 100 Volkssagen aus dem Alpenland zwischen Dachstein und Hochschwab. Erschienen ist das Buch im Eigenverlag.

      Wieland

      • 1991
      Theaterstück nach klassischen Vorbildern von Mag. Gerd Moser. Erschienen im Eigenverlag.

      Meine Seele tanzt

      • 1994
      Gedichte von Dr. phil. Irene Mokry, geb. 1931, die in Liezen aufwuchs und später von 1987 bis 2006 in Liezen lebte.

      Die verschwundene Ikone

      Die verschwundene Ikone
      • 1995
      Roman von Dr. phil. Irene Mokry, geb. 1931, die in Liezen aufwuchs und später von 1987 bis 2006 in Liezen lebte.

      Idensen

      • 1995
      Hans J. Böker: Idensen - Architektur und Ausmalungsprogramm einer romanischen Hofkapelle. Erschienen 1995 im Gebr. Mann Verlag, Berlin.

      50 Jahre Stadt Liezen

      • 1997
      Anläßlich des Jubiläums "50 Jahre Stadt Liezen" gab Univ. Prof. Dr. Marliese Raffler in Zusammenarbeit mit Univ. Prof. Dr. Helmut Mezler-Andelberg und Martina Stieg im Auftrag der Stadtgemeinde eine Festschrift heraus. Die Gesamtherstellung und der Druck erfolgte durch die Firma Jost Druck & Medientechnik Liezen. ISBN 3-9500 659-0-3.

      50 Jahre Stadt Liezen, Wander-Wallfahrt Liezen - Mariazell, 25. bis 31. August 1997

      • 1997
      Broschüre im A5-Format mit 28 Seiten von Karl Hödl über eine Wallfahrt nach Mariazell über die Gesäuseberge und den Hochschwab anlässlich des Jubiläums "50 Jahre Stadt Liezen". Teilnehmer der Wanderung waren Gerhard und Helga Vasold, Christine Deopito und Karl Hödl. Gedruckt wurde die Broschüre erst 23 Jahre später (2020) von Jost Druck & Medientechnik.

      Lisa und Michael mit dem Jäger auf der Jagd

      • 1997
      Gerhard Vasold hat 1997 gemeinsam mit seiner Frau Helga ein Buch mit dem obigen Titel geschrieben. Illustriert wurde das Buch vom Grafiker Alfred Zettler und herausgegeben von der Zentralstelle Österreichischer Landesjagdverbände in Wien.

      Weißenbach - einst und heute

      • 1999
      Buch über die damals selbstständige Gemeinde Weißenbach bei Liezen, verfasst vom ehemaligen Bürgermeister Franz Sulzbacher.

      Wie sehr brauch' ich die Stille doch

      • 1999
      Gedichtband von Sonja Kadletz.

      Der Kampf um den Pyhrnpass

      • 2003
      Rudolf Winkler verfasste 2003 eine Erinnerung an den Aufstand der Nationalsozialisten im Juli 1934 eine Broschüre unter dem Titel "Der Kampf um den Pyhrnpass". Diese Broschüre ergänzte er später mit Berichtigungen, neugewonnene Erkenntnisse und Ergänzungen über den Blutorden und die Legion und veröffentlichte diese Zusammenfassung im Jahre 2012.

      Wenn das Jahr zu Ende geht

      • 2004
      Gedichtband von Sonja Kadletz.

      Liezius - ein wahrlich außergewöhnlicher Drache

      • 2005
      Der Liezener Markus Schaupensteiner beschreibt in diesem Buch die Erlebnisse des kleinen Drachen Liezius im Liezen von heute. Herausgeberin des Buches ist die Stadt Liezen. Die Gesamtherstellung lag in den Händen der Liezener Werbe- und Konzeptagentur "HAND+FUSS".

      Die Liezener Sagen

      • 2007
      Anlässlich der Feiern "60 Jahre Stadt Liezen" veröffentlichte Rudolf Winkler im Oktober 2007 eine Aufzeichnung der Liezener Sagen:
      Der Drache von der Roten Wand
      Das Goldene Kirchenkreuz von LIezen
      Geheimnisvolles Brunnfeld

      Die Luftschlacht um England

      • 2007
      Der in Liezen aufgewachsene Alexander Winkler hat im Rahmen der Schulausbildung in Admont - Original in englischer Sprache - im März 2007 eine Fachbereichsarbeit aus Englisch mit dem Titel "Die Luftschlacht um England - eine epische Schlacht in einem einzigartigen Krieg" verfasst.

      Marlies Raffler: Museum - Spiegel der Nation?

      • 2007
      In ihrem Buch "Museum - Spiegel der Nation?" zeigt die aus Liezen stammende Autorin Dr. Marlies Raffler, a.o. Univ. Prof. am Institut für Geschichte der Karl-Franzens-Universität Graz, im theorie-orientierten Teil Erscheinungsformen des Sammelns an sich auf sowie grundlegende methodische Probleme der jungen Disziplin "Historische Museologie". Im historisch-analytischen Teil werden die Museumslandschaft der Habsburgermonarchie und die Rolle der Gründerpersönlichkeiten untersucht. Erschienen ist das 388 Seiten umfassende Buch im Böhlau Verlag Wien.

      Masterthesis - Konzepte zur Erhöhung der Verkehrssicherheit

      • 2007
      Konzepte zur Erhöhung der Verkehrssicherheit im Ortsgebiet von Reinhard Pirkenau.

      Die Geschichte der Liezener Hütte

      • 2009
      Ferdinand Hanus war 20 Jahre lang Hüttenwart der Liezener Hütte und präsentierte im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Alpenvereines Liezen am 23.04.2009 sein Buch "Die Geschichte der Liezener Hütte". Es erschien in einer Erstauflage von 250 Exemplaren und kostete 15 Euro.

      Einfluss von Vorgabezeiten bei Rüstprozessen auf die Motivation

      • 2009
      Markus Oberegger: Einfluss von Vorgabezeiten bei Rüstprozessen auf die Motivation
      Ein Projekt in Zusammenarbeit mit Constantia Teich und Bene
      (VDM-Verlag, ISBN: 978-3-639-21784-1)

      Eva Maria Neuper: Malerei :: Schriftzeichen

      • 2009
      Die einige Zeit in Liezen wohnhafte und nun als freischaffende Künstlerin in Wien lebende Eva Maria Neuper gibt in diesem Buch einen Überblick über einen Teil ihres Wirkens als Malerin.

      Walter Kern: Atemtechnik für Trompete

      • 2009
      Walter Kern, Musiklehrer an der Musikschule Liezen und Trompetensolist, veröffentlichte 2009 im Eigenverlag das Buch "Atemtechnik für Trompete Piccolo-Trompete". Das Buch umfasst 104 Seiten und wurde von der Liezener Druckerei Jost gedruckt.

      Zeit der Tränen - Ausgebrannt

      • 2009
      Romanhafte Autobiografie zum Thema Burnout von Alfred Stadlmann.
      Der Autor schreibt über sein Buch:
      Das Schreiben von "Zeit der Tränen - Ausgebrannt" ging mir wie von selbst von der Hand, da die im Buch beschriebenen Emotionen und Gefühle sehr gegenwärtig waren. Zeitgleich mit dem Buch begann ich auch Kurzgeschichten und Gedichte zu schreiben. Das lenkte meine Gedanken in andere Bahnen und das Burnout immer mehr in den Hintergrund. Ich hoffe, das bleibt auch so.

      Alfreds Welt der Zwei- und Vierzeiler

      Alfreds Welt der Zwei- und Vierzeiler
      • 2010
      Der Autor Alfred Stadlmann schreibt über dieses Buch: Diese humorvolle Büchlein habe ich aus therapeutischen Gründen geschrieben. Es handelt von aus dem Leben gegriffenen Zwei & Vierzeilern, denen ich jeweils eine erklärende Kurzgeschichte vorausschicke. Ich wollte Spaß und endlich wieder herzhaft Lachen. Ich kann sagen: ich habe sehr gelacht. Lachen ist meiner Meinung nach auch eine gute Methode seinem Burnout zu entfliehen, obwohl  es anfangs nicht leicht fällt.

      Auerbach und die alten Spione

      • 2010
      Dipl. Ing. Walter Meyer hat 2010 unter dem Pseudonym Ernst Walter den Roman "Auerbach und die alten Spione" veröffentlicht. Verlegt wurde das Buch von der Novum publishing GmbH, 7311 Neckenmarkt. ISBN 978-2-99010-066-0.

      Supply Chain Management und Risikominimierung in Krisenzeiten

      • 2010
      Markus Oberegger: Supply Chain Management und Risikominimierung in Krisenzeiten
      (VDM-Verlag, ISBN: 978-3-639-26584-2) 

      Von mir für Euch

      • 2011
      Gedichtband von Sonja Kadletz zugunsten des Vereines ABC - Brücke in den Congo, mit Vorworten des Vereinsobmannes Franz Wissmann, der Botschafterin der Demokratischen Republik Kongo Kamanga Clementine Shakembo und des Liezener Bürgermeister Mag. Rudolf Hakel.

      Gegen den Wind - Gegen jede Vernunft

      Gegen den Wind - Gegen jede Vernunft
      • 2012
      Buch von Alfred Stadlmann.

      Neun dunkelgraue Kurzgeschichten

      Neun dunkelgraue Kurzgeschichten
      • 2012
      Buch von Alfred Stadlmann.

      Reicher als reich

      • 2012
      Stammtischgespräche von Alfred Stadlmann.

      Trommelweiber 2012

      • 2012
      Fotobuch von Bürgermeister Mag. Rudolf Hakel über den Umzug der Trommelweiber am Faschingdienstag 2012.

      Vom Marterl zur Kirche

      • 2012
      Pfarrer Mag. Fischer war mit dem r. k. Pfarramt 2012 Herausgeber der Broschüre "Vom Marterl zur Kirche", Glaubenszeichen in der Pfarre Liezen. Erschienen ist diese Broschüre anläßlich des 100-Jahr-Jubiläums der vergrößerten Stadtpfarrkiche im Eigenverlag.

      Weihnachtsfeuer

      Weihnachtsfeuer
      • 2012
      Buch von Alfred Stadlmann.

      Seelenpein

      • 2013
      Buch von Alfred Stadlmann.

      Taschenwelten - Skizzenbücher von Architekten

      • 2013
      Prof. Dr. Johann Josef Böker, Professor für Architekturgeschichte an der Universität Karlsruhe und in Liezen mit seiner Frau Besitzer des Hauses Ausseer Straße 31 ("Kleine Dumba-Villa") hat 2013 in der Schriftenreihe des Südwestdeutschen Archivs für Architektur und Ingenieurbau (saai) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) den Band "Taschenwelten - Skizzenbücher von Architekten" herausgegeben.

      100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Weißenbach

      • 2014
      Anlässlich der 100-Jahr-Feier der Freiwilligen Feuerwehr Weißenbach bei Liezen verfasste OBI Christian Lux in Zusammenarbeit mit Günter Kaurzinek von der Firma k-style eine Chronik der Feuerwehr.

      Alle Berge von Österreich über 1.000 m

      • 2014

      Hubert Pilsinger, geb. 1957, von Beruf Eisenbahner, hat sich in seiner Freizeit dem Bergsteigen verschrieben und hohe und höchste Gipfel in aller Welt bestiegen. Darunter auch den 8.027 m hohen Shisha Pangma. Später hat er begonnen, alle 3.218 über 1.000 m Gipfeln in Österreich zu besteigen. Dieses Vorhaben ist noch nicht abgeschlossen, aber er hat nach umfangreichen Recherchen unter dem Titel "Alle Berge von Österreich über 1.000 m" im Eigenverlag herausgegeben und darin alle Berge, auch getrennt nach Bundesländern, angeführt.


      Der humorvolle Krebs - Gerald Holzinger

      Der humorvolle Krebs - Gerald Holzinger
      • 2014

      Gerald Holzinger lebt in Lassing und ist Lehrer an der Neuen Mittelschule in Liezen. In seinem Buch beschreibt er die Zeit der Chemo- und Strahlen-Chemotherapie gegen den Zungentumor.

       

      Am 17.09.2014 fand die Buchpräsentation im Kulturhaus statt.


      Gerfried Göschl Spuren für die Ewigkeit - von Jochen Hemmleb/Heike Göschl-Grünwald

      Gerfried Göschl Spuren für die Ewigkeit - von Jochen Hemmleb/Heike Göschl-Grünwald
      • 2014
      Die Buchpräsentation fand am 2.10.2014 im Kulturhaus statt.

      Das Verschwinden der Eislers

      • 2015
      Karl Wimmler jun. beschäftigt sich in diesem Buch mit dem Schicksal der Liezener Familie Eisler. Erschienen ist das Buch im Kitab-Verlag.

      Kanzler Otto - Geschichten aus meinem Leben Buch 1

      • 2015

      Mutterbrust - Quelle des Lebens

      • 2015
      Buch von Alfred Stadlmann, über das BLO24.at folgendes schrieb:
      Alfred Stadlmann schrieb mit „Mutterbrust - Quelle des Lebens" eine Hommage über Mütter. Mit ironischem Augenzwinkern führt er seinen Protagonisten durch die Welt der Erkenntnis, wobei Gabriel Simon wieder lernt, was eine Mutter den lieben langen Tag so macht und was eine Mutter ausmacht.

      Kanzler Otto - Geschichten aus meinem Leben Buch 2

      • 2016

      Viktoria Immervoll: Stärken und Schwächen der steirischen Gemeindestrukturreform am Beispiel der Fusion Liezen-Weißenbach - eine raumbezogene Konfliktanalyse  

      • 2016

      Vom Institut für Geographie und Raumforschung der Universität Graz wird das Buch wie folgt beschrieben:


      Diese Diplomarbeit beleuchtet die Stärken und Schwächen der steirischen Gemeindestrukturreform am Beispiel der Fusion Liezen-Weißenbach. Bis zum Jahreswechsel 2014/2015 arbeitete die Steirische Landesregierung intensiv an ihrer Umsetzung mit dem Ziel einer Reduktion der Kommunenanzahl von 542 auf 287 Gemeinden. Dass diese Reform nicht nur positiv aufgenommen wurde, zeigen die Recherchearbeiten im Untersuchungsgebiet. Die Auseinandersetzungen vor Ort haben sowohl weite Teile der lokalen Bevölkerung, als auch eine nationalstaatliche Institution, den Verfassungsgerichtshof, herausgefordert.


      In den sieben Kapiteln der Arbeit werden die Herausforderungen der Strukturreform mit Hilfe von Literaturrecherche und Archivarbeit sowie Medien- und Interviewanalyse ermittelt. Die qualitative Untersuchung findet in Anlehnung an P. Mayrings kategoriegeleiteter Inhaltsanalyse statt und gibt Aufschluss über die Diversität der Handlungen während der Auseinandersetzungen.


      Die theoretische Basis für die raumbezogene Konfliktanalyse bildet ein handlungstheoretischer Zugang zum Raumbegriff. Was als Raum verstanden und wodurch Raum konstituiert wird, ist in der Sozialgeographie von den verschiedenen Forschungsansätzen abhängig. Die hier geltende Raumdefinition stützt sich vor allem auf Forschungsarbeiten von B. Werlen und P. Reuber. Die Mitgestaltung des gemeinsamen Lebensraumes durch beteiligte AkteurInnen steht im Fokus der Arbeit.


      Die Ergebnisse der Inhaltsanalyse der vier Interviews zeigen ein sehr differenziertes Bild, da unterschiedliche Wahrnehmungen, Bewertungen und Instrumentalisierungen von räumlichen Strukturen durch die AkteurInnen festgestellt werden. Eingebettet ist die Analyse in eine Recherche zu vergangenen Gebietsreformen sowie einer Medienanalyse im Zeitraum des Reformprozesses. Zusammenschau und Schlussfolgerungen sowie ein Blick in die Zukunft bilden den Abschluss dieser Arbeit.  


      Gabrielas Style

      • 2017
      Gabriela Aigner-Kölbl, Gattin von Richard Aigner, Mitbesitzer des Moden- und Trachtenhauses Aigner, veröffentlichte in Zeitungen, meist den Liezener Bezirksnachrichten, Inserate, mit denen sie unter dem Titel "Gabrielas Style" Modetipps gab und für Kleidung des Modenhauses Aigner warb. Anlässlich der 100. Folge dieser Tipps wurde im November 2017 ein Sammelband mit diesen Inseraten herausgegeben. Gabriela Aigner-Kölbl fungierte in diesen Inseraten als stets freundlich lachendes Topmodel und Ratgeberin, für Grafik und Gestaltung sorgte Sonja Posch und die Fotos stammten von Birgit Steinberger. 

      In Wellen und Sturm

      • 2017
      Broschüre des Liezener Facharztes für Lungenkrankheiten Dr. Herwig Kunze mit Bildern von Fritz Wolf. Im Text werden als Metapher für Menschen Papierschiffchen beschrieben, die im Wasser treiben und bei Schwierigkeiten nur durch Gottes Hilfe gerettet werden können.

      Unterwegs im Ausseerland

      • 2017
      Die aus Liezen stammende Redakteurin der "Kleinen Zeitung" Carmen Oster gestaltete mit dem Fotografen Gery Wolf einen 120-seitigen Buchband "Unterwegs im Ausseerland". Präsentiert wurde das Buch am 5. Mai 2017 in der Buchhandlung Buch & Boot in Altaussee.

      Michael von Savoyen und der Fassadenriss des Kölner Doms

      • 2018
      Prof. Dr. Johann Josef Böker, Professor für Architekturgeschichte an der Universität Karlsruhe und in Liezen mit seiner Frau Besitzer des Hauses Ausseer Straße 31 ("Kleine Dumba-Villa") hat 2018 im Böhlau Verlag Köln ein Buch über die Fassadenzeichnungen für den Kölner Dom veröffentlicht und damit nachgewiesen, dass Zeichnungen aus der 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts stammen und dem wichtigsten Kölner Dombaumeister Michael von Savoyen zuzuschreiben sind.

      Markus Steiner: Nur für eine Nacht

      Markus Steiner: Nur für eine Nacht
      • 2019

      Roman von Markus Schaupensteiner, veröffentlicht unter seinem Künstlernamen Markus Steiner, unter dem er auch als Sänger Erfolg hat. Beruflich ist er Stellvertreter des Stadtamtsdirektors.

       

      Inhaltsangabe:

      Eine außergewöhnliche Freundschaft führt zu einem ebenso außergewöhnlichen Pakt, der, verrückt und genial zugleich, den Beteiligten all das abverlangt, was für viele von uns wohl unvorstellbar wäre. Eine Nacht auf einer Berghütte, Höhepunkt des Romans von Markus Steiner, ändert schlussendlich für immer das Leben der Protagonisten, die fortan zwischen Liebe, Sehnsucht und Flucht wandeln, und es ist letztendlich das unabwendbare Schicksal, unter dessen Regie diese außergewöhnliche Geschichte dramatisch und berührend zugleich endet.


      Gabrielas Style 2.0

      • 2020
      Gabriela Aigner-Kölbl, Gattin von Richard Aigner, Mitbesitzer des Moden- und Trachtenhauses Aigner, veröffentlichte in Zeitungen, meist den Liezener Bezirksnachrichten, Inserate, mit denen sie unter dem Titel "Gabrielas Style" Modetipps gab und für Kleidung des Modenhauses Aigner warb. Anlässlich der 100. Folge dieser Tipps wurde im November 2017 ein Sammelband mit diesen Inseraten herausgegeben. Gabriela Aigner-Kölbl fungierte in diesen Inseraten als stets freundlich lachendes Topmodel und Ratgeberin, für Grafik und Gestaltung sorgte Sonja Posch und die Fotos stammten von Birgit Steinberger. Im Zusammenhang mit der Schließung des Modenhauses Aigner wurde im Juli 2020 vom oben genannten Team ein weiterer, 46 Seiten umfassender Band mit den in den letzten drei Jahren veröffentlichten Inseraten unter dem Motto "Lebe, liebe, lache!" herausgegeben.

      Felix allein daheim

      • 2021
      Kinderbuch von Sabine Zaihsenberger mit 36 Seiten. Sie schrieb dieses Buch während ihres Fernstudiums an der "Schule des Schreibens", Deutschlands größter Autorenschule. Auch die Illustrationen stammen von ihr. Erschienen ist das Buch im Verlag myMorawa von Dataform Media GmbH, Wien, ISBN: 978-3-99129-496-2.

      Freue Dich, das Christkind kommt

      Heinz Michalka schrieb - ohne Datumsangabe - das Buch "Freue Dich, das Christkind kommt", Geschichten und Lyrik zur Weihnachtszeit.
      Herausgegeben im Eigenverlag.

      Verfasser: Karl Hödl, 30.01.2013
      Letzte Überarbeitung: 24.02.2022
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      GebäudeAdmonter Straße 03

      • Adresse
        Admonter Straße 3
      • |
      • Lage

        EZ 206 KG Liezen, alte Hausnummer 93, Conscriptionsnummer 133.

        Unter Urbarnummer 582 der Herrschaft Wolkenstein dienstpflichtig.

        Alte Bezeichnung Schragl, seit 1926 Kink.

        Die neue Außenstelle des Landesschulrates wurde ab 2014 im Haus Admonter Straße 3 eingerichtet und übersiedelte 2019 in den Fronleichnamsweg. Nach der Bildungsregion Liezen des Landesschulrates zog die Pflegedrehscheibe und das Büro für Sozialarbeit in der Mindestsicherung in diese Räumlichkeiten.


      Seit 1734 scheinen die Familie Schragl und Nachkommen Familie Kink als Wirte auf. Das Haus war der Herrschaft Wolkenstein untertan und der Wirt und Landwirt wurde als Wolkensteiner Amtmann auch "Landrichter" genannt. 

      Bisherige Besitzer: 

      1629: Otomschmid

      1658: Adam Schmidt

      1690: Georg Feßl

      1695: Kaspar Zeyringer

      1699: Wolf Ferdinand Lindmayr

      1734: Wolfgang Stübinger

      1786: Peter Schrägl (Stiefsohn des Wolfgang Stübinger)

      1797: Franz Hengatterer

      1826: Johann Georg Schragl

      1875: Johann Schragl (Stiefsohn des Johann Georg Schragl)

      1882: Engelbert Schragl

      1926: Maximilian Kink

      1953: Max Kink jun.

      1959: Elfriede Klug geborene Kink

      2005: Heidi Oberegger

      2007: Markus Oberegger


      Quelle: Margarete Aigner: "Aus der Geschichte Liezens", Band 3, Seite 133-156.
      Verfasser: Elisabeth Krammer, 10.01.2018, Gerlinde Polzer, 12.02.2015
      Letzte Überarbeitung: 20.02.2022
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      GebäudeFronleichnamsweg 05

      • Errichtet
        1972
      • |
      • Adresse
        Fronleichnamsweg 5
      • |
      • Lage
        Fuchs- Obstgarten am Fronleichnamsweg.

      Hochhaus der Wohn- und Siedlungsgenossenschaft Ennstal am Fronleichnamsweg mit 24 Wohnungen.


      Quelle: Neue Zeit vom 24.06.1972, Seite X
      Verfasser: Karl Hödl, 07.02.2022
      Letzte Überarbeitung: 07.02.2022
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      GebäudeFronleichnamsweg 9 und 9a

      • Errichtet
        1974
      • |
      • Adresse
        Fronleichnamsweg 9 und 9a
      • |
      • Lage
        Fuchs- Obstgarten am Fronleichnamsweg.

      Hochhaus der Siedlungsgenossenschaft Rottenmann am Fronleichnamsweg.


      Quelle: Fotosammlung im Stadtarchiv.
      Verfasser: Karl Hödl, 07.02.2022
      Letzte Überarbeitung: 07.02.2022
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      SonstigesSternsinger

      • Ab / Am
        1954

      Als Sternsinger bezeichnet man drei als Heilige Drei Könige gekleidete Menschen, in der Pfarre Liezen meist Kinder, die in den ersten Tagen des neuen Jahres durch den Ort ziehen und mit dem Segensspruch "Christus mansionem benedicat" (Christus segne dieses Haus) die Botschaft von der Menschwerdung Gottes verkünden. Die dabei gesammelten Spenden kommen einem caritativen Zweck in ärmeren Ländern zugute.

      Der Brauch geht auf das 16. Jahrhundert zurück. Die Dreikönigsaktion wird in Österreich seit 1954 von der Katholischen Jungschar durchgeführt. In der Pfarre Liezen sind jährlich an zwei Tagen zirka 15 Gruppen als Sternsinger unterwegs.


      Sternsingeraktion 2008

      • 2008
      Die Sternsingeraktion 2008 stand unter dem Motto "Hilfe unter gutem Stern" und kam den indigenen Einwohnern Brasiliens zugute. In Liezen wurden dafür 12.588,77 Euro gesammelt (2007 12.585,52).

      Sternsingeraktion 2012

      • 2012
      Bei der Sternsingeraktion wurde in Liezen ein Betrag von 15.505,43 Euro gesammelt.

      Sternsingeraktion 2013

      • 2013
      Bei der Sternsingeraktion 2013 wurde für auf der Straße lebende Kinder in Äthiopien gesammelt. In den Gemeinden des Pfarrverbandes wurden folgende Spenden gesammelt:
      Lassing          4.505,36
      Liezen           13.470,47 
      Weißenbach  3.028,15

      Sternsingeraktion 2015

      • 2015
      Bei der Sternsingeraktion 2015 wurden insgesamt 22.462,52 Euro gesammelt. 
      In den Gemeinden und Ortsteilen des Pfarrverbandes wurden folgende Spenden gesammelt:
      14.182,67 Liezen
        3.107,29 Weißenbach
        5.172,85 Lassing
      22.462,52 Gesamt 

      Sternsingeraktion 2016

      • 2016
      Bei der Sternsingeraktion 2016 wurde unter anderem auch für die Misings, eine Volksgruppe in Nordost-Indien, gesammelt.
      In den Gemeinden und Ortsteilen des Pfarrverbandes wurden folgende Spenden gesammelt:
      15.122,03 Liezen
        2.974,85 Weißenbach
        5.176,13 Lassing
      23.273,01 Gesamt 

      Sternsingeraktion 2017

      • 2017

      Sternsingeraktion Spendenergebnis 2017:

      Liezen: 16.475,53€

      Weißenbach: 3.581,1€

      Lassing: 5.432€

      Gesamt: 25.488,63€ 

       


      Sternsingeraktion 2018

      • 2018

      Spendenergebnis 2018:

      Liezen: 17.164,26€

      Weißenbach: 3.462,69€

      Lassing: 5.540,33€

      Gesamt:26.167,28€


      Sternsingeraktion 2022

      • 03.01.2022 - 04.01.2022
      Die Sternsingeraktion 2022 wurde wegen der Corona-Pandemie nur in Ausnahmefällen mit Hausbesuchen durchgeführt. Die Bevölkerung erhielt einen Zeitplan mit der Einladung, an den Auftritten der Sternsinger an sogenannten Lichtpunkten teilzunehmen und dort zu spenden. An den meisten Lichtpunkten gab es nur einen Auftritt mit einer Dauer von 15 bis 30 Minuten, an einigen Lichtpunkten auch mehrere Auftritte zu verschiedenen Zeiten. Die 19 Lichtpunkte waren:
      Volkshilfe, Betreutes Wohnen
      Tausingspielplatz
      Spar Ausseer Straße
      Hotel Liezener Hof
      Alpenbadstraße
      Kirchhof
      Ärztezentrum
      Rathaus
      Habibi's Grillstube
      Feuerwehrrüsthaus Liezen
      Einkaufszentrum Arkade
      Einkaufszentrum Liezen
      Billa Plus
      Eurospar
      Bäckerei Steindl
      Gh Arracher
      Pyhrnerhof
      Feuerwehrrüsthaus Pyhrn
      vlg. Bleam, Langlaufloipe

      Spendenergebnis 2022:

      Liezen: 9.368,63 €

      Weißenbach: 1.901,70 €

      Lassing: 5.697,00 €

      Gesamt: 16.967,33 €


      Quelle: Pfarrbrief vom Februar 2013, Seite 3.
      Verfasser: Karl Hödl, 31.01.2013, 01.01.2022
      Letzte Überarbeitung: 02.02.2022
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      SonstigesHäuser- und Wohnungszählungen

      • Ab / Am
        1971

      Häuser- und Wohnungszählungen - auch Gebäude- und Wohnungszählungen genannt - werden meist im Rahmen der Volkszählungen durchgeführt. Die für Liezen relevanten Daten dieser Zählungen werden nachstehend - unvollständig - wiedergegeben.


      Volkszählung 1951

      • 1951

      Die wichtigsten Ergebnisse der Volkszählung 1951 hinsichtlich Häusern, Haushalten und Wohnbevölkerung:

       

         545 Häuser (bewohnte Objekte)

      1.386 Haushalte

      4.760 Anwesende Bevölkerung

       

      Wohnbevölkerung:

      4.802 Zusammen, darunter

         287 Ausländer

      2.387 männlich

      2.415 weiblich


      Häuser- und Wohnungszählung 1971

      • 1971

      Die Häuser- und Wohnungszählung 1971 brachte in Liezen - auszugsweise - folgendes Ergebnis:

      2.061 Wohnungen insgesamt, darunter

           66 Wohnungen ohne Wohnbevölkerung


      Häuser- und Wohnungszählung 1981

      • 1981

      Die Häuser- und Wohnungszählung 1981 brachte in Liezen - auszugsweise - folgendes Ergebnis:

      1.210 Gebäude insgesamt

      2.766 Wohnungen insgesamt, darunter

           11,7 % aus der Zeit vor 1919

           27,2 % aus der Zeit nach 1971

       

      Gebäude mit Wohnungen:

         515 Gebäude mit 1 oder 2 Wohnungen

         178 Wohnungen ohne Wohnbevölkerung


      Häuser- und Wohnungszählung 1981 - Weißenbach

      • 1981

      Die Häuser- und Wohnungszählung 1981 brachte in Weißenbach bei Liezen - auszugsweise - folgendes Ergebnis:

      261 Gebäude insgesamt, darunter

      16,5 % aus der Zeit vor 1919

      32,9 % aus der Zeit nach 1971

       

      Gebäudenutzung:

      200 Wohnhäuser

        12 Wohnhäuser mit Büros und Geschäften

        14 Bauernhäuser

          4 Wochenendhäuser

       

      286 Wohnungen insgesamt


      Häuser- und Wohnungszählung 1991

      • 15.05.1991

      Die Häuser- und Wohnungszählung 1991 brachte in Liezen - auszugsweise - folgendes Ergebnis:

      1.312 Gebäude insgesamt

      3.020 Wohnungen insgesamt

       

      Gebäude mit Wohnungen:

      1.119 oder 85,3 % insgesamt

         987 oder 75,2 % mit Hauptwohnsitzangabe

         132 oder 10,1 % mit Neben- bzw. ohne Wohnsitzangabe

       

      Überwiegende Nutzung:

           52 oder   4,0 % Wohngebäude mit Sitz eines landwirtschaftlichen Betriebes

         661 oder 50,4 % Wohngebäude mit 1 oder 2 Wohnungen

         217 oder 16,5 % Wohngebäude mit 3 oder mehr Wohnungen

           83 oder   6,3 % Wohngebäude mit zusätzlich anderer Nutzung

           95 oder   7,2 % Geschäfts-, Bürogebäude

           90 oder   6,9 % Werkstättengebäude, Fabriks-, Lagerhalle

           10 oder   0,8 % Hotel, Gasthof, Pension

           25 oder   1,9 % Öffentliches Gebäude

           79 oder   6,0 % Sonstiges Gebäude


      Verfasser: Karl Hödl, 8. 2. 2016
      Letzte Überarbeitung: 27.01.2022
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      SonstigesKurzparkzonen


        Um dem Verparken von Parkflächen im Stadtgebiet Einhalt zu gebieten, mussten auch in Liezen Kurzparkzonen eingerichtet werden. Nachdem die Kontrolle der damals gebührenfreien Kurzparkzonen auf Grund des Personalmangels bei der Gendarmerie immer mangelhafter wurde, entschloss sich die Gemeinde,ab 26. November 1990 die Kontrolle durch den Einsatz privater Überwachungsunternehmen zu verbessern. Mit der Überwachung beauftragt wurde der Grazer Wachdienst "Die Blauen".

         

        Ab November 1995 wurden auf einigen Kurzparkplätzen Gebühren eingehoben. Eine halbe Stunde Parken kostete 5 Schilling. Die Bezahlung der Parkgebühr war auch mit Parkmünzen möglich. Geschäfte in der Innenstadt konnten Parkmünzen verbilligt kaufen und an ihre Kunden weitergeben.


        Gebührenpflichtige Kurzparkzonen

        Mit Wirkung vom 1. Jänner 2006 wurden die Parkzeiten in den gebührenpflichtigen Kurzparkzonen neu geregelt. Die Gebührenpflicht gilt am Hauptplatz und Rathausplatz, sowie am Fuchshof und am Arkade-Parkplatz von Montag bis Freitag von 9 - 12 und von 14 - 17 Uhr. Samstag ist das Parken gebührenfrei, es muss in der Zeit von 9 - 12 Uhr aber eine Parkuhr eingelegt werden.

        Ab 01.02.2022 wurden die Gebühren wie folgt neu festgesetzt:
          10 Minuten gratis (mit Gratis-Ticket aus den Automaten)
          90 Minuten (Minimum) € 1,00
        120 Minuten € 1,50
        150 Minuten € 2,00
        180 Minuten € 2,50
        Die Gebührenpflicht gilt auf allen gebührenpflichtigen Kurzparkplätzen von Montag bis Freitag von 9:00 - 12:00 und von 14:00 bis 18:00 Uhr.

        Verfasser: Karl Hödl, 24.09.2014
        Letzte Überarbeitung: 26.01.2022
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