Gemeindekennziffer: 61259

Stadtarchiv

Unter der Federführung von Stadtarchivar Karl Hödl wurde mit der Online-Stadtchronik ein Portal geschaffen, in dem Liezener Geschichte, für jedermann zugänglich, nachgelesen werden kann. Kategorisiert in die Bereiche Personen, Gebäude und Bauwerke, Einrichtungen und Institutionen, Ereignisse und Sonstiges, sowie spezielle Themenbereiche können Interessierte die unterschiedlichsten Informationen beziehen.


Eine detaillierte Suchmöglichkeit schafft darüber hinaus die Voraussetzung für ein rasches und einfaches Auffinden der gewünschten Informationen. Das bestehende Stadtarchiv ist dabei im Aufbau begriffen. Das Grundgerüst an Informationen soll auch unter Mithilfe interessierter Leserinnen und Leser weiter ausgebaut werden.


Deswegen ergeht an Sie die Bitte, interessante, für die Öffentlichkeit bestimme Beiträge, die mit unserer Stadt im Bezug stehen an unseren Stadtchronisten Herrn Karl Hödl (E-Mail: karl.hoedl@liezen.at; Tel.  0664/2840888 ) weiterzuleiten bzw. mit Ihm in Kontakt zu treten.

Den zahlreichen Besuchern von www.liezen.at wünschen wir mit der Online-Stadtchronik interessante Einblicke in die Geschichte Liezens.

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Gebäude
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GebäudeDöllacher Straße Jägerhäusl

  • Adresse
    Döllacher Straße
  • |
  • Lage

    Am Ortsrand, westlich an der Straße nach Lassing, etwa südlich des späteren Feuerwehrrüsthauses.

    Alte Hausnummer Liezen 38.


Ursprünglich Scherriebel-Badstube genannt, später Jägerhäusl und Ernst-Häusl.

Noch 1951 hat das Zentralfinanzamt eine Anfrage wegen der Mietzinsbildung im Jagerhäusl mit der Adresse Döllacherweg 2 an die Stadtgemeinde gerichtet.


Die Abtragung des Hauses erfolgte im November 1953.


Quelle: Schreiben des Zentralfinanzamtes vom 04.09.1951
Verfasser: Karl Hödl, 05.11.2020
Letzte Überarbeitung: 05.08.2022
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GebäudeRichard-Steinhuber-Straße 6

  • Errichtet
    06.2022

Die neue Anlage mit vier Waschboxen der Qualitätsmarke Ehrle gilt als eine der modernsten ihrer Art in Österreich mit dem Vorzug, auch ökologisch zu sein. Die Anlage ist die erste ökologische Auto-Selbstbedienungs-Waschanlage im Ennstal. Sie verfügt über eine hauseigene Photovoltaikanlage mit 45 KWp und einen Nahwärmeanschluss mit 85KWh vom örtlichen Energieerzeuger, um das Reinigungswasser ökologisch aufzuheizen. Das Grund- und Regenwasser werden gesammelt und für die Waschanlage aufgearbeitet. Des Weiteren verfügt die Anlage über eine neuartige Scheibenwaschreiniger-Zapfsäule. Eine Innovation der Firma Genol, die Plastikgebinde und Ressourcen einspart. Die Waschanlage ist 24/7 rund um die Uhr geöffnet. Inhaber ist Thomas Aigner.


Quelle:

LIEZENBEWEGT, 32. Folge, Juni 2022, S.10.; Kleine Zeitung Ennstal, 29.07.2022, S. 22.

Verfasser: Mag. Katharina Ernecker, 24.06.2022; 01.08.2022.
Letzte Überarbeitung: 01.08.2022
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SonstigesBundesbildungsanstalt für Elementarpädagogik

  • Ab / Am
    1978

Gegründet 1978 als Bundesbildungsanstalt für Kindergärtnerinnen mit 4 Schulstufen zunächst als Expositur der BBAKIP Judenburg mit einer Klasse. Provisorisch zunächst im späteren Übungskindergarten in der Nikolaus-Dumba-Straße untergebracht. Mit Beginn des Schuljahres 1979/80 Übersiedlung in das Bundesschulzentrum am Dr.-Karl-Renner-Ring. Die Bezeichnung wurde 2016 von bis dahin Bundes-Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik auf Bundesbildungsanstalt für Elementarpädagogik geändert.


Direktorinnen

  • 1978

1978 - 2003: Hofrätin Prof. Mag. Ute Wolf
01.05.2003 - 12.2020: Prof. Mag. Tatjana Lang

12.2020 -  interimistisch Manfred Faist


30-Jahr-Feier

  • 24.11.2008
Am 24. November 2008 wurde in der Aula des Bundesschulzentrums das 30-jährige-Bestehen der Schule gefeiert. Die Gäste wurde begrüßt durch Direktorin Mag. Tatjana Lang und Abteilungsvorständin Irmengard Greiner. Ansprachen hielten Hofrätin Prof. Mag. Ute Wolf, die erste und langjährige Direktorin der Schule, Vizepräsidentin des Landesschulrates Elisabeth Meixner, Landesschulinspektorin MMag. Christine Pichler, Bezirkshauptmann Hofrat Dr. Kurt Rabl, der einige Jahre auch als Lehrer an der Schule tätig war, sowie Bürgermeister OStR Mag. Rudolf Hakel. Den Festvortrag hielt Univ. Prof. Dr. Rotraud A. Perner.

Tag der offenen Tür

  • 2008
Viele Besucher nutzten die Möglichkeit, beeindruckenden Einblick in den Schulalltag zu bekommen. Schon am Eingang erweckten zwei Pantomimen das Interesse. Musikalische, bildnerische und andere Präsentationen animierten zum Mitmachen. Es gab ausreichend Informationen über Unterrichtsfächer, Übungskindergarten und Ausbildungsschwerpunkte. Die Besucher konnten sich am Buffet mit Kuchen und Kaffee stärken.

Verabschiedung der Maturantinnen

  • 10.06.2009

Die Verabschiedung der Maturantinnen des Schuljahres 2008/09 fand am 10. Juni 2009 nach einer ökumenischen Feier in der Evangelischen Kirche ab 20 Uhr in der Aula des Bundesschulzentrums statt. Nachstehende Schülerinnen haben die Schule mit folgenden Ergebnissen abgeschlossen:
Auszeichnung:
Simone Klausberger, Melina Kleemaier, Anna-Lena Laschan, Claudia Schätzl, Nadine Angerer, Carina Atzlinger, Kerstin Grieshofer.
Guter Erfolg: Jaqueline Köck, Sarah Lanz, Christina Angerer, Juliane Gasteiner, Martina Köberl, Carina Maierl, Nina Percht.
Bestanden:
Sabrina Bamberger, Barbara Gerlinde Bartik, Astrid Katharina Burda, Michaela Domes, Anita Dagn, Caroline Edlinger, Miriam Fererberger, Sonja Gruber, Kristin Stefanie Lanz, Christina Lassacher, Eva Pilz, Petra Rappl, Birgit Bernadette Schager, Tanja Sonnleitner, Hedy Johanna Tritscher, Judith Lackner, Kristina Prentner, Marie Christine Rodlauer, Evelyn Schwab, Sarah-Marlene Schweiger, Carina Melanie Weichbold, Magdalena Weikl.


Maturaball 2009

  • 10.10.2009
Die zwei Klassen des Maturajahrganges 2009/2010 veranstalteten ihren Maturaball am Samstag, dem 10. Oktober 2009, in der Ennstalhalle. Es spielte die Kapelle AustroMexx.

Verabschiedung der Maturantinnen

  • 11.06.2010
Die Verabschiedung der Maturantinnen des Schuljahres 2009/10 fand am 11. Juni 2010 nach einer ökumenischen Feier in der Evangelischen Kirche ab 18:30 Uhr in der Aula des Bundesschulzentrums statt.

Artfest 2010

  • 02.07.2010
Am Freitag, 2. Juli 2010, fand in der BHAK/BHAS Liezen unter Mitwirkung des österreichischen Aktionskünstlers Günter Brus das Artfest 2010 statt, ein Workshop stand unter dem Titel "Bilder dichten - wer scheibt und malt ist nicht allein".

Verabschiedung der Maturantinnen

  • 17.06.2011
Die Verabschiedung der Maturantinnen des Schuljahres 2010/11 fand am 17. Juni 2011 nach einem Gottesdienst in der Evangelischen Kirche ab 17:00 Uhr in der Aula des Bundesschulzentrums statt. Nach der Begrüßung durch Direktorin Mag. Tatjana Lang gab es Grußworte von Vizebürgermeisterin Roswitha Glashüttner, Mag. Dr. Verena Tarmann in Vertretung des Bezirkshauptmannes, Direktorin Mag. Renate Rath als Vorsitzende der Reifeprüfungskommission und Claudia Grill als Obfrau des Elternvereins. Die Zeugnisse überreichte Mag. Ingrid Glawar an folgende Maturantinnen:
Auszeichnung: Christina Brandstätter, Julia Valentina Lettner, Melissa Schütter, Kerstin Schweiger.
Guter Erfolg: Christina Kreßl, Isabella Maier, Sandra Radaelli.
Bestanden: Andrea Baumann, Anja Bergant, Verena Freund, Kathrin Fuchs, Marietta Gahbauer, Nadia Gaigg, Julia Gösweiner, Kathrin Santner, Eva-Maria Steinberger.

Maturaball 2011

  • 22.10.2011
Die Maturaklasse 2011/2012 veranstaltete ihren Maturaball am Samstag, dem 22. Oktober 2011, im Kulturhaus Liezen. Es spielte die Kapelle Siaßreither. Der Eintritt kostete im Vorverkauf 15 und an der Abendkasse 17 Euro.

Verabschiedung der Maturantinnen

  • 15.06.2012

Die Verabschiedung der Maturantinnen des Schuljahres 2011/12 fand am 15. Juni 2012 nach einem Gottesdienst in der Evangelischen Kirche ab 17:00 Uhr in der Aula des Bundesschulzentrums statt. Nach der Begrüßung durch Direktorin Mag. Tatjana Lang und Abteilungsvorständin Irmengard Greiner gab es Grußworte von Vizebürgermeisterin Roswitha Glashüttner, Bezirkshauptmann Dr. Josef Dick und Direktor Mag. Michael Breuss als Vorsitzendem der Reifeprüfungskommission. Die Zeugnisse überreichte Mag. Sonja Kozmut an folgende Maturantinnen:
Auszeichnung: Lea-Simona Galler, Eva Moser, Daniela Schilcher, Julia Wedl.
Guter Erfolg: Katrina Bogensdorfer, Martina Czadilek, Stefanie Krammer, Sabrina Noichl, Angelika Schachner, Iris Seebacher.
Bestanden: Michaela Bochsbichler, Elisabeth Danglmaier, Ines Eibl, Anna-Maria Häusler, Marina Hutegger, Lisa Kerschbaumer, Carina Koblinger,  Regina Lindbichler, Ricarda Rieder,  Verena Schimpl, Christiane Schmeissl, Annika Stiegler, Linda Stix, Eva Strohmeier, Elena Zörweg.


Maturaball 2012

  • 20.10.2012
Der Maturaball 2012 wurde unter den Motto "Der Gipfel ist in Sicht -Edel in Weiß" im Kulturhaus gefeiert.

Verabschiedung der Maturantinnen

  • 14.06.2013
Die Verabschiedung der Maturantinnen des Schuljahres 2012/13 fand am 14. Juni 2013 nach einem Gottesdienst in der Evangelischen Kirche ab 17:00 Uhr in der Aula des Bundesschulzentrums statt. Die Zeugnisse wurden an folgende Maturantinnen übergeben:
Auszeichnung: Nicole Hillbrand, Nicole Möstl, Lena Franziska Pichler, Franziska Sandra Speckmoser, Manuela Weikl.
Guter Erfolg: Catherine Fischer, Patricia Gorski, Marisa Hansel, Lisa Krayc, Lisa Metschitzer, Janine Polz, Christoph Rastl.
Bestanden: Lisanne Fischbacher, Verena Gruber, Elena Huber, Lisa Knauß, Kerstin König, Marisa Schweighofer, Martina Simetschitsch, Sarah Stiegler, Viktoria Forstner, Julia Grill, Julia Merl, Stefanie Prüggler, Martina Schauer, Bianca Seiß, Chiara Taschler.

Maturaball 2013

  • 19.10.2013
Der Maturaball 2013 wurde unter dem Motto "BA(R)KIPER - jetzt mischen wir mit!" im Kulturhaus gefeiert.

Kindermusical "Spoo"

  • 2013
Schülerinnen und Schüler des fünften Jahrganges präsentierten den Kindern des Übungskindergartens ihr selbstgeschriebenes Kindermusical "Spoo".

Verabschiedung der Maturantinnen

  • 27.06.2014
Die Verabschiedung der Maturantinnen des Schuljahres 2013/14 fand am 27. Juni 2014 nach einem Gottesdienst in der Evangelischen Kirche ab 18:00 Uhr in der Aula des Bundesschulzentrums statt. Die Zeugnisse wurden an folgende Maturantinnen übergeben:
Auszeichnung: Eva Fössleitner, Isabel Glaser, Christina Hierzegger, Theresa Pliem, Amelie Spöcker, Julia Stenitzer, Lena Weissensteiner.
Guter Erfolg: Melanie Eckhart, Angelika Schauer.
Bestanden: Barbara Burgschwaiger, Nicola Deubler, Andreas Galler.

Maturaball 2014

  • 18.10.2014
Der Maturaball 2014 wurde unter dem Motto "BAKIPham Palace - ein Fest der Königsklassen" im Kulturhaus gefeiert. Die Musik kam von der Gruppe Brotheract und das Catering von Partyservice & Catering Weichbold. Im kleinen Saal gab es eine fast immer übervolle Diskothek.

Maturaball 2015

  • 03.10.2015
Der Maturaball 2015 wurde unter dem Motto "Austria's next Toppädagogen" im Kulturhaus gefeiert. Die Musik kam von der Gruppe Sondercombo aus Bad Mitterndorf und das Catering von Partyservice & Catering Weichbold. Im kleinen Saal gab es eine fast immer übervolle Diskothek.

Verabschiedung der Maturantinnen

  • 2015

Die Verabschiedung der Maturantinnen des Schuljahres 2014/15 fand nach einem Gottesdienst in der Evangelischen Kirche ab 18:00 Uhr in der Aula des Bundesschulzentrums statt. Die Zeugnisse wurden an folgende Maturantinnen übergeben:
Absolventinnen 8.A-Klasse: Simon Gindel, Eva Konrad, Verena Kößler, Ulrike Leitner, Magdalena Lösch, Alexandra Moser, Nadja Moser, Melanie Resch, Kerstin SChlömmer, Sabrina Schüttner, Julia Schweiger, Victoria Wanke, Doris Zopf.

Absolventinnen 8.B-Klasse: Martina Aigner, Denise Huber, Johanna Hütter, Eva Kaplaner, Susanne Keller, Clara Kohlhauser, Catherine Kühas, Beate Lamprecht, Daniela Löschenkohl, Jelana Mitric, Tina Pauli Ines Rojer, Christina Schachner, Miachalea Stadler, Christine Trinkl, Alina Tschernitz, Silvana Zechner, Dina Zeiller.


Maturaball 2016/17

  • 22.10.2016
Die BAfEP Liezen veranstaltete ihren Maturaball unter dem Motto "SOS - raus aus dem pädagogischen Dschungel" im Kulturhaus Liezen. Die Musik kam von der Band "Spirit Level".

Maturantinnen 2016

  • 2016

Mit Abschluss des Schuljahres 2015/16 maturierten 24 Damen und ein Mann mit folgenden Ergebnissen:
Ausgezeichneter Erfolg:
Andrea Feßl, Franziska Koller, Carina Schmid.

Guter Erfolg:
Philipp Fuxjäger, Elisabeth Hüthmair, Katharina Kolb, Sylwia Kondryszyn, Elina März, Stefanie Rauch, Lena Schneebauer, Sophia Wöhri.

Bestanden:
Julia Auer, Simone Dietmayer, Marlene Egger, Lisa Feßl, Martina Fink, Antonia Grabner, Yvonne Lechner, Birgit Pacher, Christina Panhölzl, Nadine Pitzer, Chiara Pretscher, Sarah Radlingmayer, Kerstin Reiter, Manuela Schöffauer.


Verabschiedung der Maturantinnen

  • 21.06.2017
Die Verabschiedung der Maturantinnen des Schuljahres 2016/17 fand nach einem Gottesdienst ab 18:00 Uhr in der Aula des Bundesschulzentrums statt. Die Zeugnisse wurden an folgende Maturantinnen übergeben:
Ausgezeichneter Erfolg:
Iva Grbic, Annalena Pliem, Sophie Rastl.
Guter Erfolg:
Kristina Winter.
Bestanden:
Franziska Berger, Valentina Bogenstorfer, Sabrina Felber, Bettina Flegel, Patricia Gaßner, Dolores Ilic, Nadine Jauk, Johanna Kamp, Kristina Kolb, Eva Maurer, Jana Mitter, Lisa Plankenhofer, Caroline Ploderer, Sandra Pöltl, Lisa-Maria Rechberger, Eva-Maria Schmeissl, Nicole Schüßler, Natascha Scott, Simone Seebacher, Lisa Stenitzer, Jasmin Titz.
 

Maturaball  2017/18

  • 21.10.2017
Der Maturaball der 5. Klasse der BAfEP Liezen wurde unter dem Motto "Das letzte Kapitel - Ein Märchen wird wahr" im Kulturhaus Liezen gefeiert.

Maturaball 2018/19

  • 13.10.2018
Der Maturaball der 5. Klasse der BAfEP Liezen wurde unter dem Motto "Elements on Fire - Jetzt brennen wir durch" im Kulturhaus Liezen mit vielen Freunden, Eltern und Mitgliedern des Lehrkörpers, unter ihnen Direktorin Mag. Tatjana Lang und Klassenvorständin Mag. Ingrid Glawar, gefeiert.

Jubiläumsfeier Folk- und Pop

  • 15.11.2018

Zum 40-Jahr-Jubiläum feierte die Bundesbildungsanstalt mit zahlreichen Veranstaltungen. Am 15.11.2018 trat die irische Gruppe "Fox, Scotch`n Wood" im Bundesschulzentrum auf. Gespielt wurden Folk, Balladen und Popsongs.

 

Quelle: Zeitschrift Woche, 14.11.2018


40-Jahr-Feier

  • 2018

Anlässlich des 40jährigen Bestehens der BAfEP Liezen (Bundesbildungsanstalt für Elementarpädagogik) fanden zahlreiche Veranstaltungen statt.

 

Am 27. September 2018 wurden im Bundesschulzentrum Schulfilme präsentiert.

Am 18. Oktober 2018 wurde im Obergeschoss des Bundesschulzentrums eine Ausstellung des Kunsterziehers und Direktorstellvertreters Mag. art Manfred Faist mit Bildern zum Thema "Natur: ewig - flüchtig" eröffnet. An der von Arnold Margreiter und Mag. Christine Ahornegger musikalisch umrahmten Vernissage nahmen zahlreiche Freunde des Künstlers teil. Eröffnet wurde die Ausstellung durch die BAfEP-Direktorin Mag. Tatjana Lang. 


Verabschiedung der Maturantinnen

  • 26.06.2019

Die Verabschiedung der Maturantinnen des Schuljahres 2018/19 fand nach einem Gottesdienst ab 18:00 Uhr in der Aula des Bundesschulzentrums statt. Die Zeugnisse wurden von der Klassenvorständin Mag. Ingrid Glawar an folgende Maturantinnen übergeben:
Ausgezeichneter Erfolg:

Diana Gressenbauer, Laura Jozsa, Julia Kerschbaumer, Verene Lassacher, Johanna Mali, Tina Pichler, Julia Risch, Heike Schober, Sarah Sölkner.

Guter Erfolg:

Matea Marjanovic, Malanie Moosbrugger, Anna Rosegger, Daniela Zick.

Bestanden:

Alina Daum, Vanessa Eder, Eva Göpfhart, Katharina Henökl, Monja Kreuzer, Sophia Perner, Jasmin Pinter, Maria Polzer, Lisa Rauch, Karina Stuhlpfarrer, Nadine Vollmann. 


Maturaball 2019/20

  • 19.10.2019
Der Maturaball der beiden 5. Klassen der BAfEP Liezen wurde unter dem Motto "Rekrut Bafeb - Jetzt rüsten wir ab" im Kulturhaus Liezen mit vielen Freunden, Eltern und Mitgliedern des Lehrkörpers, unter ihnen Direktorin Mag. Tatjana Lang und die Klassenvorständinnen Mag. Kunigunde Eckhardt und Mag. Kathrin Jahn, gefeiert.

Maturantinnen 2021

  • 2021
Folgende Schülerinnen legten 2021 die Matura ab:

Lena Ba­min­ger, Anna Bayer, Fa­bi­en­ne Brunntha­ler, An­na-So­phie Hai­der, Agnes Klin­ser, Julia Leh­ner, Lisa Mat­la­schek, Va­nes­sa-Ali­ne Mayer, Si­mo­ne Me­schek, Da­nie­la Mi­li­sic, Sarah Pfandl, Eva-Ma­ria Schie­fer, Klara Scho­ber, Elisa Schois­wohl, Lara Schöttl, Nina Schrö­der, Elisa Schütz, Han­nah Sin­ger, Anna Tie­fen­böck, Laura Troi­cher, Se­li­na Trop­pa­cher, Ni­co­le Vogl, Julia Wie­ser, An­na-Ma­de­lei­ne Win­ter, Katja Win­ter.

Quelle: Kleine Zeitung vom 10.07.2021, Seite 26. Eintrag von Karl Hödl vom 11.07.2021.

Maturantinnen 2022

  • 2022
Folgende Schülerinnen legten 2022 die Matura ab:

Klasse 5a:
So­phie Gais­ber­ger, Laura Ge­gen­leit­ner, Han­nah Gru­ber-Veit, Sarah Hat­zen­bich­ler, Mag­da­le­na Hölzl, Vik­to­ria Lerch­ner, Kris­ti­ja­na Ni­ko­lic-Ka­jic, Chi­a­ra Pelz­mann, Sarah Plasch, Julia Pret­schuh, Syl­via Prinz, Vik­to­ria Rau­chen­wald, Lisa Schnabl, Ka­tha­ri­na Strick, La­ris­sa Weber und Julia Weis­sen­stei­ner.

Klasse 5b:
Aleyna Egger, Celina Jagersberger, Albin Ka­ltenböck, Franziska Ko­hlmayr, Johanna Kolb, Carina Leitner, Clara Liebmann, Susa­nne Pilz, Li­sa Scheibenreif, Aurora Schupfer, Lisa Schupfer, Viktoria Stocker und Elena Wiener. 

Quelle: Kleine Zeitung vom 02.07.2022, Seite 24. Eintrag von Karl Hödl vom 09.07.2022.


Verfasser: Nina Schwarz, 30.07.2008
Letzte Überarbeitung: 08.07.2022
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SonstigesKnauf Gesellschaft m.b.H

  • Ab / Am
    01.05.1970

Am 1. Mai 1970 erfolgte die Firmengründung von Knauf Österreich in Weißenbach bei Liezen.


Am 26. August 1972 wurde das Werk in Anwesenheit von Handelsminister Staribacher und Landeshauptmann Niederl eröffnet. In den frühen Siebzigerjahren wurden die Niederlassungen in Wien, Linz und Graz gegründet. Bereits 1978 bemühte sich Knauf Österreich intensiv um die Fertighaus-Kunden und veranstaltete das erste Fertighaus-Symposium im Schloß Pichlarn.


1981 übersiedelte die Zentrale der Knauf & Co. nach Wien.


Am 30. Jänner 1984 überreichte der damalige Vizekanzler Bundesminister Dr. Norbert Steger im Rahmen eines Festaktes in Weißenbach der Geschäftsführung der Knauf & Co. die Berechtigung zur Führung des Staatswappens.


Am 1. Jänner 1990 wurde das in Weißenbach neu errichtete Schulungszentrum in Betrieb genommen. Knauf ist im Rahmen des Berufsausbildungszentrums des Baustoffhandels das führende Unternehmen Österreichs mit der höchsten Teilnehmerzahl an Trainees.


Firmenstandort: Knaufstraße 1, 8940 Weißenbach bei Liezen

Geschäftsführer: Ingrid Janker und DI Beatrix Peter-Knauf


Geschäftsführerwechsel

  • 1985

Herr KR Siegfried Saf legte nach dreizehnjähriger Tätigkeit die Geschäftsführung zurück. Er war Mitbegründer der Firma Knauf in Weißenbach und seit 13 Jahren Geschäftsführer.

 

Quelle: Neue Zeit vom 12.01.1985


Geschäftsführerwechsel

  • 18.11.2015

Herr KR Otto Ordelt legte nach zwölfjähriger Tätigkeit die Geschäftsführung zurück. Er war seit 34 Jahren bei der Firma Knauf tätig und wechselte in eine andere Knauf-Tochtergesellschaft. Die Nachfolge für die Geschäftsführung von Knauf Österreich und Slowenien übergab Herr Ordelt an Frau Mag.a Ingrid Janker, die seit 15 Jahren im Unternehmen war.

 

Quelle: Stadtnachrichten Dezember 2015


Platz 80 in der Steiermark

  • 2021
Das Wirtschaftsmagazin "Top of Styria" und die Wirtschaftskammer Steiermark präsentieren jährlich ein Ranking der Top 100, der stärksten steirischen Unternehmen, bezüglich Umsatz und Mitarbeiterstand. Der Bezirk Liezen war 2021 mit fünf Unternehmen vertreten. Nach der AHT Cooling Systems in Rottenmann und der Landgenossenschaft Ennstal in Stainach belegte die Maschinenfabrik Liezen und Gießerei GmbH im Bezirk den 3. Platz und die Knauf GmbH den 5. Platz. Steiermarkweit war dies mit einem Umsatz von 89,9 Mio. Euro und 192 Mitarbeitern Platz 80.
Quelle: Zeitung Woche vom 09./10.12.2021, Seite 31.
(Eintrag von Karl Hödl, 04.01.2022)

50 Jahre Knauf und Planung neuer Produktion

  • 23.06.2022

Ein großer Festakt fand anlässlich des 50jährigen Bestehens der Firma Knauf statt. Es feierten Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl, Wirtschaftskammerpräsident Josef Herk und mit Baldwin Knauf auch ein Vertreter der Eigentümerfamilie, der auch bei der Eröffnung des Standortes 1972 dabei war. Im Rahmen der Feier wurde auch das neueste Vorhaben durch Geschäftsführerin Ingrid Janker vorgestellt: Eine Investition von fünf Millionen Euro für eine vierte Produktionsanlage. In einem bereits vorhandenen Gebäude des Werkes war eine hochmoderne Spachtelmassenanlage für pastöse Spachtelmasse geplant. Damit waren Gipsprodukte gemeint, die nicht mehr mit Wasser „angerührt" werden mussten, sondern fix und fertig in richtiger Konsistenz im Gebinde erhältlich waren. Außerdem setzte man auf grüne Energie, für die neue Anlage war der Betrieb mittels Fotovoltaik-Anlage geplant. Durch die neue Anlage sollten zu den bestehenden 150 Arbeitsplätze 5 neue hinzukommen.

Quelle: Kleine Zeitung Ennstal vom 24.06.2022, S. 26 und 27.


Letzte Überarbeitung: 29.06.2022
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GebäudeAusseer Straße 16

  • Adresse
    Ausseer Straße 16
  • |
  • Lage

    Ehemalige Hausnummer Liezen 75 mit der Bezeichnung Apotheke.

    EZ 58 KG Liezen, alte Hausnummer 4, Conscriptionsnummer Liezen 75 mit der Bezeichnung Apotheke.

    Unter Urbannummer 578 der Herrschaft Wolkenstein dienstpflichtig.


Erste urkundliche Erwähnung 1718.

Bisherige Besitzer:

 ? - 1718: Rüeppen Ringschwaiger

1718: Michael Willsperger

1745: Johann und Elisabeth Willsperger

1758: Mathias Gräßl

1780: Joseph Madl (durch Kauf)

1816: Joseph jun. und Helena Madl, geb. Wißgrill

1831: Helena Madl

1834: Ferdinand Seewald (Apotheker und Besitzer Ölkopfherberg)

1838: Anna Suppan (verwitwete Seewald)

1844: Benjamin und Anna Suppan

1855: Gustav Größwang (Apotheker - durch Kauf)

1908: Verkauf der Apotheke an Fritz Wischo

1912: Ludwig Knell (durch Kauf)

 


Quelle: Margarete Aigner: "Aus der Geschichte Liezens", Band 3, Seite 415-423,585.
Verfasser: Elisabeth Krammer, 12.07.2017
Letzte Überarbeitung: 28.06.2022
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SonstigesOldtimer Grand Prix


    Treffen von bis zu 100 Motorrädern aus der Vor- und Nachkriegszeit. Wird häufig im Zuge des Weißenbacher Dorffestes  durchgeführt. Der jeweilige Sieger wird in zwei Gleichmäßigkeitsläufen ermittelt.


    Oldtimer Grand Prix 2018

    • 30.06.2018

    Bereits zum 18. Mal fand im Zuge des Weißenbacher Dorffestes der traditionelle Oldtimer Grand Prix statt. Beginn war um 09:00 Uhr. Innerhalb des Ortsgebietes waren zwei Gleichmäßigkeitsläufe zu absolvieren. Viele Sachpreise und Pokale wurden vergeben.

     

    Quelle: Stadtnachrichten 14. Folge, Juni 2018


    Oldtimer Grand Prix 2022

    • 25.06.2022 - 25.06.2022
    Bereits zum 20. Mal fand am Samstag, den 25. Juni 2022 im Zuge des Weißenbacher Dorffestes der traditionelle Oldtimer Grand Prix statt. Ab 9.00 Uhr waren  ca. 100 Motorrad-Oldtimer aus der Vor- und Nachkriegszeit zu sehen. In zwei Gleichmäßigkeitsläufen innerhalb des Weißenbacher Ortsgebietes zählte jede 1/100 Sekunde, der beste Fahrer wurde  zum Tagessieger gekürt und erhält die begehrte Trophäe. Wie jedes Jahr hatte der Veranstalter „Puch-Club Weißenbach" auch für die Ränge tolle Sachpreise und Pokale zu vergeben, für die Teilnahme braucht es nur ein Moped/Motorrad (älter Baujahr 1995). Für diese Veranstaltung wurden Straßensperren eingerichtet von 9.00 bis 14.00 Uhr: Franz-Fastl-Weg, Naslerweg, Reitbauernweg, Müllnerweg, Franz-Sulzbacher-Gasse, Grimminggasse, Langpoltenstraße und in diesem Zusammenhang auch die einmündenden Straßen, wie Bachersiedlung, Engeltalsiedlung, Tausinggasse, Kirchengasse und Dorfplatz.

    Quelle: LIEZENBEWEGT, 32. Folge, Juni 2022, S.47.


    Quelle: Kleine Zeitung vom 26.06.2014, Seite 37
    Verfasser: Karl Hödl 10.11.2014
    Letzte Überarbeitung: 27.06.2022
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    SonstigesRotary Club Liezen - Rottenmann

    • Ab / Am
      1955

    Rotary wurde 1905 vom Rechtsanwalt Paul Harris in den USA gegründet. Es ist der weltweit älteste Club, in dem sich Frauen und Männer für wohltätige Zwecke und zur Förderung von Freundschaft und gutem Willen treffen. Das Motto von Rotary lautet: "Service above self" - selbstloses Dienen. In diesem Sinne werden von den einzelnen Clubs Benefizveranstaltungen organisiert, Hilfsorganisationen unterstützt und soziale Hilfsprogramme entwickelt und gefördert.

    Der Rotary Club Liezen - Rottenmann wurde 1955 gegründet. Er hielt seine Clubabende früher im Hotel Karow ab und übersiedelte 2003 nach dessen Schließung in den Gasthof Weichbold-Marcher in Weißenbach. Nachdem auch dieser Gasthof 2016 den Gasthausbetrieb einstellte, wurde der Liezenerhof in der Alpenbadstraße im Herbst 2016 das neue Clublokal.


    60-Jahr-Jubiläum

    • 07.11.2015
    Mit einem Festakt auf Schloss Röthelstein wurde das 60-jährige Gründungsjubiläum gefeiert. Präsident Georg Rothmann überreichte an die Leiterin des Kinderschutzzentrums Liezen, Roswitha Preis, einen Scheck über 40.000 Euro. An dieser Spende beteiligte sich auch der Rotary-Partnerclub Schwandorf aus der Oberpfalz, mit dem der Rotaryclub Liezen-Rottenmann schon seit 40 Jahtren freundschaftlich verbunden ist, mit 15.000 Euro.

    Osteraktion für MitarbeiterInnen im Pflegeheim Volkshilfe Seniorenzentrum

    • 04.2022
    Mitte April überreichte der derzeitige Präsident des Rotary Clubs Liezen - Rottenmann, Mag. Peter Neuhold, 70 Osterpakete an die MitarbeiterInnen im Volkshilfe Seniorenzentrum Liezen. Die Pakete wurden mit  Produkten des Veitlbauer Genussmosthofs aus St. Gallen gefüllt. Mag. Neuhold bedankte sich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren erschwerten Einsatz in der Pandemie.

    Quelle: LIEZENBEWEGT, 32. Folge, Juni 2022, S.38.


    Verfasser: Karl Hödl, 18. 5. 2012
    Letzte Überarbeitung: 24.06.2022
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    SonstigesBergsportfest bei der Liezener Hütte

    • Ab / Am
      1925

    Höchstgelegenes Bergturnfest in Mitteleuropa auf 1.767 Meter Seehöhe bei der Liezener Hütte des Alpenvereines. 1925 wurde es von Franko Vasold gegründet, dessen Urenkel bis heute an der Organisation beteiligt sind. Das Fest findet jährlich am ersten Sonntag im August statt und musste nur selten abgesagt werden. Bis 2015 wurde es Bergturnfest bezeichnet.


    Bergturnen 1968

    • 04.08.1968

    30. Bergturnen auf der Liezenerhütte.

    Festfolge:

    07:30 Uhr Ausgabe der Wertungskarten

    08:00 Uhr Begrüßung

    Lied: "Ein Ruf ist erklungen"

    Wettkämpfe

    Siegerehrung

    Lied: "Wenn alle untreu werden"

     

    Das Nenngeld betrug 12,- Schilling für Erwachsene, 5,- Schilling für Jugendliche und 20,- Schilling pro Mannschaft.

     

    Quelle: Programm 1968


    Bergturnfest 1974

    • 04.08.1974

    7:30 Uhr Ausgabe der Wertungskarten

    8:00 Uhr Begrüßung, Lied: "Ein Ruf ist erklungen"

    8:30 Uhr Beginn der Wettkämpfe

    Siegerehrung nach Beendigung der Wettkämpfe

    Lied: "Wenn alle untreu werden"

    Musikalische Umrahmung durch den Jugend-Spielmannszug des SC Liezen

     

    Quelle: Broschüre Österreichischer Turnerbund, Gauturnfest 1974


    Bergturnfest 1978

    • 08.1978
    Beim 40. Bergturnfest waren über 100 Teilnehmer aus Österreich und der BRD. Sektionsleiter war Konrad Pretterebner. Hertha Winkelmayer gewann die Altersklasse IV, sie war auch beim ersten Bergturnfest schon anwesend. Alle Teilnehmer erhielten einen handbemalten Holzteller.

    Quelle: Zeitung Ennstaler, 18.08.1978

    Bergturnfest 1988

    • 07.08.1988
    Das 50. Jubiläums - Bergturnfest bei der Liezener Hütte fand am Sonntag, den 7. August 1988, statt. Der veranstaltende Verein war der Sportcub Liezen, Sektion Turnen. Verantwortlicher Funktionär war Konrad Pretterebner. Quartiermeister auf der Liezener Hütte war Gerd Puschnig. An der Veranstaltung wirkte der Rieder Spielmannszug mit. Die Siegerehrung erfolgte nach den Wettkämpfen um 17 Uhr am Rathausplatz.

    Bergturnfest 1996

    • 04.08.1996
    Das 58. Bergturnfest bei der Liezener Hütte fand am Sonntag, den 4. August 1996, statt. Der veranstaltende Verein war der Sportcub Liezen, Sektion Turnen, gemeinsam mit dem Österreichischen Turnerbund. Verantwortlicher Funktionär war Konrad Pretterebner. 

    Bergturnfest 1997

    • 03.08.1997

    Das 59. Bergturnfest bei der Liezener Hütte fand am Sonntag, den 3. August 1997, statt. Der veranstaltende Verein war der Sportcub Liezen, Sektion Turnen, gemeinsam mit dem Österreichischen Turnerbund. Verantwortlicher Funktionär war Konrad Pretterebner. Seit Jahrzehnten kamen starke Abordnungen von befreundeten Vereinen aus Klagenfurt und Eppstein aus dem Taunus.

     

    Quelle: Stadtnachrichten Juni 1997


    Bergturnfest 1999

    • 01.08.1999

    Der SC Liezen veranstaltete das 61. Bergturnfest bei der Liezener Hütte. Obmann Dr. Wallner würdigte die Verdienste des verstorbenen Konrad Pretterebner, der 30 Jahre lang Verantwortlicher für das Bergturnfest war. Es waren 100 Aktive, darunter eine Abordnung des TSG Eppstein im Taunus und viele Gäste von auswärtigen Turnvereinen.

     

    Quelle: Ennstaler vom 13.08.1999


    Bergturnfest 2009

    • 02.08.2009
    Das 69. Bergturnfest bei der Liezener Hütte fand am Sonntag, den 2. August 2009, statt. Der veranstaltende Verein war der Sportcub Liezen, Sektion Turnen. Verantwortliche Funktionärin war Christine Pretterebner.

    Bergturnfest 2011

    • 07.08.2011
    Das 71. Bergturnfest bei der Liezener Hütte fand am Sonntag, dem 7. August 2011, statt. Der veranstaltende Verein war der Sportcub Liezen, Sektion Turnen. Verantwortliche Funktionärin war Christine Pretterebner.

    Aussetzung 2012

    • 2012

    Laut einem Bericht der Kleinen Zeitung vom 15. Juni 2012 wird das Bergturnfest heuer ausgesetzt, die Zukunft ist ungewiss. "Das Interesse hat stark nachgelassen, die Teilnehmerzahlen sind gesunken. Daher hat sich das Organisationsteam entschlossen, das Bergturnfest heuer nicht abzuhalten", erklärt Christine Pretterebner, die mit neun Mitstreitern der Turnsektion des SC Liezen für das Sporteln auf höchster Ebene zuständig ist. Zuletzt seien nur mehr 35 bis 50 Teilnehmer zu den Leichtathletikbewerben erschienen, "früher waren es einmal 180". Endgültig sterben lassen wolle man die Tradition aber nicht, man wolle die Reaktionen auf die Aussetzung abwarten, wenn Interesse vorhanden ist, stehe einer Wiederbelebung im nächsten Jahr nichts im Wege. "Früher sind viele Eltern mit ihren Kindern gekommen, aber das gibt's kaum mehr, also fehlt uns der Nachwuchs." Das Bergturnfest leidet, wie viele andere bewährte Veranstaltungen auch, unter den deutlich gestiegenen Freizeitangeboten.


    Bergturnfest 2013

    • 04.08.2013
    Das 72. Bergturnfest bei der Liezener Hütte fand am Sonntag, dem 4. August 2013, statt. Der Liezener Alpenverein nutzte die Gelegenheit, sich anläßlich seines 100 jährigen Bestehens an diesem Fest zu beteiligen und dafür zu werben. Der veranstaltende Verein des Bergturnfestes, der Sportcub Liezen, Sektion Turnen, wurde deshalb vom Alpenverein unterstützt. Verantwortliche Funktionäre waren Christine Pretterebner vom Sportclub und Gerhard Vasold vom Alpenverein.

    Bergsportfest 2015

    • 26.07.2015

    73. Bergturnfest. Unter dem neuen Namen "Bergsportfest" veranstaltete der SC Liezen gemeinsam mit dem Alpenverein interessante Sportwettbewerbe bei der Liezener Hütte. Seit genau 90 Jahren gibt es das Fest. Initiiert wurde der "Bergwettkampf" im Jahre 1925 von Franco Vasold, Obmann des Turnvereins "Arnd" (aus dem später der SC hervorging). Neben den bekannten Leichtathletik-Bewerben wie Weitsprung, Laufen und Kugelstoßen zeichnete sich das Fest vor allem durch antike Sportarten wie "Keulenwurf" oder "Schleuderball" aus. Erstmals wurde ein Berglauf auf den Kleinmölbing veranstaltet. Lukas Vasold konnte in einer Zeit von 48 Minuten und 24 Sekunden und bei den Damen Gabi Krenn in 59 Minuten und 22 Sekunden die Siege holen.

     

     


    Bergsportfest 2017

    • 06.08.2017
    74. Bergsportfest am Areal um die Liezener Hütte mit alten Sportarten. Aufgrund des lange anhaltenden Regens musste der Berglauf abgesagt werden.

    Bergsportfest 2019

    • 28.07.2019

    Der Alpenverein veranstaltete das 75. Bergsportfest in Zusammenarbeit mit dem SC Liezen auf der Liezener Hütte. Zahlreiche Sachpreise und Gutscheine gab es zu gewinnen. Ein Shuttlebus führte vom ersten Schranken bis zum Klamml. Das Nenngeld betrug fünf Euro.

     

    Quelle: Woche Ennstal, 25. Juli 2019


    Bergsportfest 2022

    • 07.08.2022
    Das 76. Bergsportfest wurde organisiert als Gemeinschaftswerk des Alpenvereins-Sektion Liezen und des SC Liezen. Ausgetragen werden die Disziplinen Laufen, Weitspringen, Schleuderballwerfen und Kugelstoßen. Neben dem Bergsportfest findet auch der Berglauf auf den Kleinmölbing statt. Jede Altersgruppe kann teilnehmen. Zu gewinnen gibt es Sachpreise und Gutscheine. Das Nenngeld beträgt EUR 5,00. Ein Kleinbus-Shuttle wird an dem ersten Schranken (Schönmoos) bis zum Klamml angeboten.

    Quelle: LIEZENBEWEGT, 32. Folge, Juni 2022, S.42.


    Verfasser: Karl Hödl, 30.11.2008
    Letzte Überarbeitung: 24.06.2022
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    SonstigesMusikverein Liezen

    • Ab / Am
      1873

    Im Jahr 1871 wurde im Rahmen der Feuerwehr eine Musikkapelle gegründet, die sich 1873 selbstständig machte und ein eigener Verein wurde. Anton Liegl war der erste Obmann, dem Julius Thomann folgte. Die Musikkapelle umfasste damals 16 bis 18 Mann.

    Unter Direktor Josef Hasl, der von 1918 bis 1921 als Kapellmeister fungierte, formierte sich aus den Heimkehrenden des 1. Weltkrieges eine Blaskapelle. Zu dieser Zeit wurde bereits zweimal wöchentlich im Gasthaus Lindmayr in der Pyhrnstraße geprobt. Ab 1921 leitete der Schuhmachermeister Josef Berger die Kapelle. Durch die Erteilung von Privatunterricht sorgte der Altkapellmeister Matlschweiger für die Ausbildung des Nachwuchses. Im Jahr 1924 stellte Josef Danner eine Jugendkapelle zusammen, von der die Musiker nach und nach der bestehenden Bürgerkapelle eingegliedert wurden.

    Unter Kapellmeister Olbrich erreichte die Kapelle ein beachtliches musikalisches Niveau, das von seinen Nachfolgern Ferdinand Hofreiter und Peter Eingang noch gesteigert werden konnte.

    Im Jahr 1945 übernahm Johann Leitner von Josef Kury (1936 bis 1945) die Geschäftsleitung des Vereines und leitete diese bis 1950. Danach wurde OAR Johann Retinger Obmann, dem es gelang viele unterstützende Mitglieder zu gewinnen und die erste einheitliche Kleidung für die Musiker zu schaffen.

    Anlässlich des 80-jährigen Gründungsfestes des Musikvereins gab es 1951 einen Festzug mit 11 Musikkapellen.

    Der Musikschuldirektor der Städtischen Musikschule, Prof. Alois Grünwald, war von 1956 bis 1988 Kapellmeister. Unter seiner Führung begann ein beispielhafter musikalischer Aufstieg. Man nahm erfolgreich an Wertungsspielen bei Bezirksmusikfesten teil, trat im Ausland auf, trat 1971 im ORF auf, gründete eine Big-Band u.v.m.

     

    Seit 1961 gibt es am 8. Dezember ein Weihnachtswunschkonzert. 1965 erfolgte eine Neueinkleidung mit der heute bestehenden Tracht des Bergmannes als Uniform. Bis zu diesem Zeitpunkt bestand die Kleidung aus einheimischer Tracht, dem Steieranzug, der immer wieder an die modischen Formen angepasst werden musste. 1982 wurde eine eigene Langspielplatte mit dem Titel "Schmissige Blasmusik" präsentiert.


    Liste der Kapellmeister

    • 1872
    Soweit aus Unterlagen ersichtlich, hatte der Musikverein Liezen bisher folgende Kapellmeister:
    1872 - 1873 Anton Niederberger
    1895            Michael Matlschweiger
    1918 - 1921 Dir. Josef Hasl
    1921            Josef Berger
    1924            Josef Danner
    1930            Josef Olbrich
    1931            Ferdinand Hofreiter
    ?                  Anton Hasner
    1933            Peter Eingang
    1935            Ferdinand Hofreiter (in einem Zeitungsartikel erwähnt)
    1939            Dir. Josef Hasl
    1945            Johann Hammerschmied
    1953            Alois Hainzl
    1954            Peter Schleifer
    1956 - 1988 Prof. Alois Grünwald
    1989 - 1998 Siegfried Weißenbacher
    1999 - 2004 Erich Luidolt
    2004 -          David Luidold

    Liste der Obmänner

    • 1873

    Soweit aus Unterlagen ersichtlich, hatte der Musikverein Liezen bisher folgende Obmänner:
    1873 -           Anton Liegl
                        Julius Thomann
                        Richard Steinhuber
    1936             Josef Kuri
    1945             Johann Leitner
    1950             Johann Retinger
    1952             Karl Wimmler
    1956             Dir. Karl Huber
    1959             Hans Maderthaner
    1970             Peter Ettlmayr
            - 1988   Prof. Alois Grünwald
    1988 - 2010   Ehrenfried Lindmayr
    2010 -           Mag. (FH) Michael Fröhlich


    Musikertreffen

    • 22.08.1948
    Über Einladung des Musikvereines Liezen fand am Sonntag, dem 22. August 1948 ein großes Musikertreffen statt.

    80-jähriges Gründungsfest

    • 11.08.1951 - 12.08.1951

    Das Gründungsfest begann am Samstag mit einem Platzkonzert der Musikkapelle Deutschlandsberg am Hauptplatz um 19.00 Uhr. Anschließend ging ein Fackelzug vom Rathaus zum Kriegerdenkmal mit Heldenehrung und Kranzniederlegung unter Beteiligung der Heimkehrer. Der erste Tag endete mit einem Festabend im Saal der Hütte Liezen mit Vorträgen der Musikkapellen Deutschlandsberg und Liezen, sowie der Chorgemeinschaft Liezen. Verdiente Mitglieder wurden durch Herrn Bezirkshauptmann Dr. Pullitzky ausgezeichnet.

     

    Der Sonntag begann um 6.00 Uhr mit einem Weckruf, von 9.00 bis 11.00 Uhr Platzkonzerte der Gastkapellen am Hauptplatz und im Lasser Gastgarten. Um 11.00 Uhr wurden die Gäste vor dem Rathaus durch Bürgermeister Dr. Harold Mezler begrüßt. Als Abschluss spielten die Kapellen Kirchdorf und Liezen den Marsch "Liezner Blut" von Bezirkskapellmeister Rudolf Pribitzer aus Kirchdorf.

    Nach der Mittagspause ging ein Festzug von der Alpenländischen Kunstkeramik, Hauptstraße, Rathaus, Ausseer Straße, alter Bauhof, im Gegenzug wieder zurück bis zum Rathaus, Admonter Straße und Festplatz beim Gasthaus Matlschweiger. Am Festplatz Monsterkonzert aller Kapellen, Konzerte der einzelnen Gastkapellen.

    Danach Tanz, steirisch und modern.

     

    Quelle: Programmblatt


    100-Jahr-Feier

    • 1973
    Zur Feier 100 Jahre Musikverein Liezen im Jahre 1973 wurde eine 50 Seiten umfassende Broschüre herausgegeben, in der die Geschichte des Musikvereines ausführlich beschrieben ist. Der Vorstand des Musikvereines bestand damals aus Peter Ettlmayr, Obmann; GR Ferdinand Friesenecker, Kassier; Herta Moser, Schriftführerin; Alois Grünwald, Kapellmeister.

    Frühlings- und Jubiläumskonzert

    • 29.05.1984
    Im großen Volkshaussaal fand anlässlich des 110-jährigen Bestehens des Musikvereins ein Frühlings- und Jubiläumskonzert statt. Beginn war um 19:30 Uhr.

    Mitgliedsbeiträge

    • 2006

    Zur teilweisen Finanzierung der Ausgaben hebt der Musikverein von seinen Mitgliedern einen jährlichen Mitgliedsbeitrag ein. Dieser wurde in den einzelnen Jahren in folgender Höhe eingehoben:


    2008 bis 2019: Pro Jahr 12 Euro
    2020 bis:   16 Euro für Einzelpersonen, 30 Euro für Paare

    Der seit 2010 tätige Obmann Michael Fröhlich bemüht sich, auch bei verschiedenen Routinevorgängen neue Wege zu gehen. Die Vorschreibung des Mitgliedsbeitrages wurde z. B. in einem A4 Kuvert verschickt, dessen Rückseite ein modernes Gemälde von Patrick Bubna zierte.


    Frühlingskonzert 2008

    • 18.05.2008
    Am 18. Mai 2008 lud der Musikverein zum traditionellen Frühlingskonzert in das Kulturhaus Liezen. Als Moderator fungierte Paul Prattes. Eröffnet wurde das Konzert mit dem Marsch "Raketenflug" von Sepp Tanzer. Das Oboenkonzert von N. Rimski-Korsakow stellte sowohl für die Solistin Mag. Susanne Rosmann als auch das Orchester ob der vielen Tempiwechsel eine Herausforderung dar.
    Obmann Friedl Lindmayr ehrte danach Gabi Schweiger (Altsaxophon) für ihre 25-jährige Mitgliedschaft im Musikverein.
    Den Auftakt zum zweiten Teil machte das Jugendorchester der Stadtmusikkapelle mit Hits aus der Welt des Pop und Rock. Lang anhaltender Applaus und "standing ovations" belohnten die MusikerInnen für die intensive Probenarbeit.

    Vereinsvorstand

    • 16.03.2010 - 15.03.2013
    • PDF
    Laut Vereinsregister besteht der engere Vorstand für die Funktionsperiode 2010 - 2013 aus folgenden Personen:
    Obmann: Mag. (FH) Michael Fröhlich
    Stellvertreter: Hans Lasser
    Stellvertreter: Ernst Gaigg
    Kassier: Günther Lindmayr
    Stellvertreter: Robert Sach
    Schriftführer: Mag. Eva Singer
    Stellvertreter: Adolf Spannring

    Auszeichnung beim Konzertwertungsspiel

    Auszeichnung beim Konzertwertungsspiel
    • 07.11.2010

    Am Sonntag, dem 7. November fand in Liezen ein Konzertwertungsspiel mit offener Wertung statt. 11 Musikkapellen aus dem Bezirk Liezen nahmen an der Veranstaltung des steirischen Blasmusikverbandes teil und präsentierten sich der Jury. Als Mitveranstalter sorgte der Musikverein Liezen nicht nur für den guten Ton auf der Bühne, auch der reibungslose Ablauf mit über 400 mitwirkenden Musikern wurde von Obmann Michael Fröhlich in Zusammenarbeit mit Bezirkskapellmeister Adolf Marold organisiert.

    Die seit 2004 kontinuierliche Arbeit von Kapellmeister David Luidold trug einmal mehr Früchte. Neben ausgezeichneten Leistungen in der Stufe C und der Marschmusikwertung, konnte nun auf Anhieb in der Stufe D „Kunststufe“ ein ausgezeichneter Erfolg erreicht werden. Mit 93,58 vom 100 möglichen Punkten erhielt die Stadtmusikkapelle Liezen von allen teilnehmenden Kapellen die höchste Punkteanzahl des Tages.

    Die Jury honorierte die akribische Erarbeitung und Präsentation der Stücke „The dream of freedom“ von Herbert Marinkovits und „Tirol 1809“ von Sepp Tanzer sowohl mit Punkten, als auch mit anerkennender Kritik in der Nachbesprechung.

    Durch diese dritte „Auszeichnung“ in Folge wird der Musikverein Liezen im Jahr 2011 den Robert-Stolz-Preis erhalten.

    Der Erfolg in der Kunststufe - es war übrigens in der über 135jährigen Vereinsgeschichte das bisher höchste Prädikat - ist Ansporn und Auftrag für die Zukunft. Vereinsführung und Musiker wollen sich in vereinten Kräften mit Stadtgemeinde und Musikschule den Herausforderungen der Zukunft stellen.


    Auszeichnung bei der Marschwertung

    • 03.07.2011

    Am Sonntag, dem 3. Juli 2011 fand in Lassing eine Marschwertung für den Bezirk Liezen statt. Hinter dem Eisenbahner-Musikverein Selzthal belegte der Musikverein Liezen mit "Sehr gutem Erfolg" den 2. Platz. Kapellmeister war David Luidold, Stabführer Thomas Mosshammer.


    Frühlingskonzert 2012

    • 19.05.2012
    Am 19. Mai 2012 veranstaltete der Musikverein das traditionelle Frühlingskonzert im Kulturhaus. Eröffnet wurde das Konzert mit dem "Einzug der Gladiatoren" von Julius Fucik. Der Posaunist David Hollinger interpretierte als Solist die "Morceau Symphonique" und legte damit die letzte Teilprüfung zur Erlangung des Jungmusiker-Leistungsabzeichens in Gold bravourös ab. Obmann Michael Fröhlich verabschiedete abschließend Albin Besser nach 50jähriger Tätigkeit als Konzertmusiker. Lang anhaltender Applaus und "standing ovations" belohnten die MusikerInnen für die intensive Probenarbeit.

    Konzert-Wertungsspiel

    • 11.11.2012

    Am Sonntag, dem 11. November fand in Liezen wieder ein Konzertwertungsspiel mit offener Wertung statt. 10 Musikkapellen aus dem Bezirk Liezen nahmen an der Veranstaltung des steirischen Blasmusikverbandes teil und präsentierten sich der Jury. Der Musikverein Liezen trat als einzige Kapelle in der höchsten Wertungsstufe D mit folgenden Musikstücken an:

    Terra Vulcania von Otto M. Schwarz
    Marinarella Ouvertrüre von Julius Fucik
    Das Abzeichen von Stefan Marinoff

    Er erreichte 95,5 von 100 Punkten und war damit die beste Kapelle des Konzertwertungsspiels.


    Vereinsvorstand

    • 16.03.2013 - 15.03.2016

    Auf Grund der Generalversammlung vom 4. März 2013 bestand der engere Vorstand für die Funktionsperiode 2013 - 2016 aus folgenden Personen:
    Obmann: Mag. (FH) Michael Fröhlich

    Kapellmeister: David Luidold, MA BA
    Obmannstellvertreter: Ernst Gaigg jun.

    Finanzreferent: Günther Lindmayr
    Stellvertreter: Bernhard Glausriegler
    Schriftführerin: Mag. Eva Fröhlich

    Stellvertreter: Adolf Spannring


    Steirischen Panther und Robert Stolz Medaille

    Steirischen Panther und Robert Stolz Medaille
    • 06.05.2013

    In der Aula der Alten Universität in Graz wurden 54 steirische Blasmusikkapellen mit dem Steirischen Panther und einige davon auch noch mit der „Robert Stolz Medaille" ausgezeichnet. Der Musikverein LIezen erhielt beide Auszeichnungen. Die Ehrungen wurden von Landeshauptmann Franz Voves vorgenommen. Landeshauptmann-Stellvertreter und Volkskulturreferent Hermann Schützenhöfer war ebenso anwesend.

     

    Foto: vlnr. Landekapellmeister Dr. Manfred Rechberger, 1. LH-Stv. Hermann Schützenhöfer, Hans Stolz, Bgm. Mag. Rudolf Hakel, Obmann Mag. Michael Fröhlich, Kapellmeister David Luidolt BA, Landekapellmeister-Stellvertreter Dr. Adolf Marold, LH Mag. Franz Voves, Landesobmann Ing. Horst Wiedenhofer


    Blasmusikfestival anlässlich "140 Jahre Musikverein Liezen"

    • 05.07.2013 - 07.07.2013
    • PDF

    Die Musikerinnen und Musiker der Stadtmusikkapelle feierten ihr 140-jähriges Bestehen mit einem dreitägigen Blasmusikfestival. Den Beginn machte am Freitag ein Gastkonzert des Musikvereins Kirchberg an der Raab um 19:00 Uhr in der Ennstalhalle, eine Stunde später stieg das große Jubiläumskonzert der Stadtkapelle Liezen. Präsentiert wurde die neue CD "Junge Triebe" sowie der gleichnamige Marsch, der an diesem Abend zur Uraufführung kam. Das Jugendorchester der Musikschule Liezen spielte ebenso, im Anschluss unterhielten die "Gschalarimandln" mit steirischer Volksmusik.

     

    Am Samstag eröffnete am Hauptplatz um 18:00 Uhr der Musikverein Turnau den Festakt mit einer Marsch-Show. Gäste beim Sternmarsch waren u.a. der Musikverein Wörschach, der Musikverein Deutschfeistritz-Peggau und der Musikverein Niederthalheim. Zu den Festrednern gehörte der Landesobmann des steirischen Blasmusikverbandes, Ing. Horst Wiedenhofer.

     

    In der Ennstalhalle fand ab 20:00 Uhr die Nacht der Blasmusik statt: Nach einer gemeinsamen Eröffnungsfanfare konzertierte die Musikkapelle Pöllau unter der Leitung von Kapellmeister Rainer Pötz, danach folgte das Galakonzert der Stadtmusikkapelle Innsbruck-Wilten unter Prof. Peter Kostner. Im Anschluss unterhielt die "Innsbrucker Böhmische".

     

    Am Sonntag begann um 10:00 Uhr die Marschwertung am Hauptplatz, ab 11:00 Uhr gab es einen Frühschoppen mit dem Eisenbahner Musikverein Selzthal in der Ennstalhalle. Um 13:00 Uhr wurde das 60. Bezirksmusikfest des Blasmusikverbandes Liezen mit Defilierung der Musikkapellen des Bezirkes und einem Festakt am Hauptplatz durchgeführt. Ab 14:00 Uhr unterhielten heimische Musikkapellen mit Ihren Gastkonzerten in der Ennstalhalle. Das Finale gab es ab 17:00 Uhr mit böhmisch-mährischer Blasmusik von der "Blaskapelle Ceska". 


    Festschrift 140 Jahre Musikverein


    CD Junge Triebe

    CD Junge Triebe

    Konzert-Wertungsspiel 2014

    • 2014
    Beim steirischen Konzertwertungsspiel im großen Saal des Kulturhauses Liezen unter der Jury von Hans Koller, Anton Mauerhofer, Gerald Oswald und Franz Fuchs erreichte der Musikverein Liezen unter Kapellmeister David Luidold mit sensationellen 92,98 Punkten in der Wertungsstufe D den ersten Platz.

    Weihnachtswunschkonzert 2019

    • 08.12.2019

    Wie an jedem 8. Dezember durften sich die MusikerInnen unserer Stadtmusikkapelle über ein volles Kulturhaus Liezen freuen. Zum Auftakt dirigierte Kapellmeister David Luidold ein Meisterwerk österreichischer Blasmusikliteratur, Sepp Tanzers Festtag.  Viele waren gekommen, um den Liezener Flötisten Bernhard Kury zu hören, der als stellvertretender Soloflötist in der Sächsischen Staatskapelle Dresden wirkt. Mit „seiner" Stadtkapelle interpretierte er zwei Sätze aus Mozarts Flötenkonzert in D- Dur, was nicht nur den Arrangeur der uraufgeführten Blasorchesterausgabe, Siegmund Andraschek, erfreute. Kury begeisterte auf der Bühne und im Saal, gab eine Zugabe und erzählte von seinem Werdegang und seinen ersten musikalischen Schritten. 

     

    Diese haben auch die Jungmusiker Ronald Steiner am Schlagzeug, Julian Gassner auf der Trompete und Michaela Wimmer am Saxophon erfolgreich zurückgelegt. Sie wurden von Obmann Michael Fröhlich offiziell im Musikverein Liezen willkommen geheißen. Den zweiten Teil des Abends eröffneten die Kinder des Jugendblasorchesters, ehe die Stadtmusikkapelle einen spanischen Marsch und mit ihren Solisten Simona Weichbold und Andi Schwaiger Mangiones „Children of Sanchez" interpretierte. Alte heimische Weihnachtslieder in neuer Bearbeitung schlossen einen besonderen Konzertabend, der nicht zuletzt durch die treffende Moderation von Robert Semler eine Brise weihnachtlicher Vorfreude versprühte. 

    Quelle: Stadtnachrichten vom März 2020, Seite 20.


    HAUS.KULTUR

    • 2020

    Der 2006 gegründete Verein a.mus.e - Austrian Music Encounter veranstaltete im Sommer 2020 das Projekt haus.kultur - die steirischen Nachbarschaftskonzerte. Den Beginn dieser musikalischen Veranstaltungsreihe machte der Musikverein Liezen am 7. und 8. August 2020 in Liezen und Graz.


    Zeitung "ATEM:LOS!"

    • 2020
    2020 wurde unter der Leitung von Obmann Mag. Michael Fröhlich erstmals die Jahreszeitung "ATEM:LOS!" im Format A4 mit 16 Seiten herausgegeben.

    Big Gig - Spiel in kleinen Gruppen

    • 2022
    Big Gig - Spiel in kleinen Gruppen Speziell die Jungmusikerinnen und Jungmusiker erfahren im Verein nach der langen individuellen Probephase einen Motivationsboost durch neu entstehende Freundschaften. Alle vier Ensembles sind mit verdienten Preisen nach Hause gekommen. 2. Preis Magic Girls, Elisabeth Rastegorac, Leonie Zeisl, Angelina Schneider, Lisa Spreitz. 1. Preis Magic Brass Boys. Teilnahme am Landeswettbewerb:  Julian Gassner, Michael Forstner, Julian Lackner, Philipp Schneider Klarinettenquartett der STMK Liezen. 2. Preis- Tagessieger und Teilnahme am Landeswettbewerb:  Viola Weichbold, Andrea Maierhofer, Willi Graiss, Bernhard Glausriegler, Brass Quintett der STMK Liezen. 2. Preis: Andreas Schwaiger, Wolfgang Kern, Hannes Peer, Michael Fröhlich, David Luidold.
    Quelle: LIEZENBEWEGT, 32. Folge, Juni 2022, S.23.

    Gewinner Probespiel Steirisches Landesjugendblasorchester

    • 2022
    Das Probespiel für die steirische Landesjugendblasorchester-Akademie haben Julian Gassner an der Trompete und Julian Lackner am Waldhorn gewonnen und sichern sich damit die Teilnahme an einem mehrtägigen Workshop, in dessen Rahmen junge Talente an das Spiel in einem sinfonischen Blasorchester herangeführt werden.
    Quelle: LIEZENBEWEGT, 32. Folge, Juni 2022, S.23.

    Projekt „Leb'n Lieb'n Loch'n" - Juventus Music Award 2. Platz

    • 2022
    Juventus ist der Innovationspreis der Österreichischen Blasmusik, die besonders nachhaltige und zukunftsträchtige Projekte kürt. Die Stadtmusikkapelle Liezen hat dafür das Projekt „Leb'n Lieb'n Loch'n" eingereicht, welches vor einem Jahr mit dem Ennstaler Rapper TRAIN D-LAY verwirklicht wurde. Über den zweiten Platz waren Obmann Michael Fröhlich und Kapellmeister David Luidold erfreut. Der erste Platz ging an ein Gemeinschaftsprojekt des Musikbezirks Gröbming.

    Quelle: LIEZENBEWEGT, 32. Folge, Juni 2022, S.23.


    Quelle: Festschrift anlässlich des Jubiläums 50 Jahre Stadt Liezen, Beitrag von Ehrenfried Lindmayr und Siegfried Weissenbacher, www.musikverein-liezen.at
    Verfasser: Mag. Helmut Kollau
    Letzte Überarbeitung: 24.06.2022
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    SonstigesStadterhebung

    • Ab / Am
      01.06.1947

    Auf Grundlage der Steiermärkischen Gemeindeordnung kann durch Verordnung der Landesregierung Gemeinden, denen eine überragende Bedeutung zukommt, das Recht zur Führung der Bezeichnung "Stadtgemeinde" verliehen werden. Mit dem Recht zur Führung der Bezeichnungen "Stadtgemeinde" oder "Marktgemeinde" sind keine weiteren Rechte verbunden. In der Regel sind folgende Voraussetzungen erforderlich: Stadtgemeinden sollen sich vor allem auf Grund einer bedeutenderen Funktion als zentraler Ort eines größeren Umlandbereiches von den übrigen Gemeinden unterscheiden, wie ja das Kriterium der zentral örtlichen Bedeutung auch für den historischen Stadtbegriff eine wesentliche Rolle spielte. Die Gemeinde muss hinsichtlich ihrer wirtschaftlichen Bedeutung, ihrer Bevölkerungszahl, ihres baulichen Gefüges und ihres kulturellen Gepräges überragende Bedeutung besitzen. Mit Landtagsbeschluss vom 02.04.1947 wurde das damalige Dorf Liezen mit Wirkung vom 01.06.1947 zur Stadt erhoben, ohne jemals den rechtlichen Status eines Marktes erlangt zu haben. Die entprechende große Feier fand erst am am 13. September 1947 statt.


    Antrag zur Markterhebung

    • 22.09.1871
    Im Gemeindeausschuß (Gemeinderat) befaßte man sich mit der Frage, ob der Ort Liezen zum Markt erhoben werden sollte. An die "hohe kk. Statthalterei" sollte ein entsprechendes Ansuchen abgesandt werden. Eine Erledigung dazu ist nicht bekannt.

    Das bauliche Werden der Stadt

    • 1938 - 1945

    Die bauliche Entwicklung, die dazu geführt hatte, aus dem früheren Dorf eine Stadt entstehen zu lassen, schildert der ehemalige Stadtchronist Rudolf Polzer wie folgt:

    Vorwort

    Die Jahre 1938 und 1939 brachten, abgesehen von der so großen politischen Wende, für das noch kleine Liezen den Beginn eines neuen Zeitabschnittes. Der Ort Liezen war nach seiner alten Funktion als Knotenpunkt an Straßen mit Einkehr- und Nächtigungsmöglichkeiten ab 1850 der Sitz von Behörden und Amtern geworden. Die neue Zeit nun brachte eine Industrieanlage und damit war der Bau von eigenen Siedlungen für dieses Werk notwendig geworden. Während dieser neuerrichtete Betrieb im Osten des Ortskerns entstand, wurde diese "Werksiedlung" im Westen auf bisherigen Acker- und Wiesengründen geschaffen.

    Vor 1938 gab es in Liezen nur sehr wenige Wohnungen für Bedienstete eines Betriebes, Amtes oder Handwerksbetriebes. Ausnahmen waren lediglich das Forsthaus der Bundesforste in Hasseg, Ortsteil Pyhrn, und das Haus Hauptstraße 37, welches zwar nicht nach Vulgonamen, sondern allgemein als "Kanzler-Arbeiter-Heim" bezeichnet wurde. Damit war die Kanzler-Mühle gemeint, die ungefähr dort stand, wo später am Pyhrnbach die Baustoffhandlung Quester stand. Als richtiges Wohnhaus hatte die Großeinkaufsgenossenschaft östlich des Bahnhofes Liezen Unterkünfte für ihre Mitarbeiter geschafffen. 

    Die Mitarbeiter in der Land- und Forstwirtschaft waren auf den Bauernhöfen mit Wohnräumen versorgt, ebenso das Personal der Gasthöfe, der Handwerksbetriebe und des Handels beim Arbeitgeber oder selten auch privat untergebracht.
                                                                                    
    Die ersten Siedlungen

    Hier soll nun der einzig Berufene zu Wort kommen. Helmut Lackner erläutert uns in seinem Buch "Der soziale Wohnbau in der Steiermark 1938 - 45" ganz deutlich:

    "Die heute zur VOEST- Alpine gehörige Hütte Liezen entstand in den Jahren 1940 - 42 nach der Zusammenlegung der Blechwalzwerke Wasendorf und Rottenmann, deren Stahlwerke aufgelöst und in Liezen konzentiert wurden. Während des Zweiten Weltkrieges erzeugte Liezen mit einem 17 Tonnen Martinhofen und drei Elektrostahlöfen vor allem Gußteile für Fahrzeug- und Motorenteile. Zum Sitz der neugegründeten Siedlungs-AG für diese Industriebetriebe wurde jedoch das Blechwalzwerk Schmiedhütte Krems an der Donau gewählt.
    Die Siedlung Liezen der Gemeinnützigen Donau - Ennstaler Siedlunga AG (Gedesag) von Architekt Dr. Klaudy und Ing. Lippert - die einzige in der Steiermark - bildet im Westen der Ortskernes zwei große Vierkanthöfe aus 38 Zweispännern und mit insgesamt 152 Wohnungen. Der leichten Hanglage entsprechend sind die Häuser höhengestaffelt und teilweise dreigeschossig. Abgesehen von der vorhandenen Baumassengliederung durch Vor- und Zurückspringen der Häuerfronten, Eck- und Fassadenerker, gewölbte Durchfahrten und einer neunbogigen Arkadenreihe im NO- Eck mit dahinterliegendem Kaufladen sind vom ursprünglichen Fassadenkonzept nur mehr Reste der Eckquaderung und der geohrten Türumrahmung vorhanden bzw. überhaupt ausgeführt worden. Die Walben- und Schopfwalmdächer verleihen den beiden Baublöcken einen geschlossenen Eindruck und beinahe wehrhaften Charakter."

    Diese Wehrhaftigkeit ist am besten an den Süostecken der beiden Wohnblöcken an den Kreuzungen mit der Grimminggasse und dem Dr. Karl-Renner-Ring zu sehen. Diese Wohnungen stellten in dieser Zeit eine Verbesserung der Wohnqualität dar. Gab es damals kaum Wohnzimmer, so war hier die Wohnküche der Mittelpunkt der Einheit. Dazu kamen noch ein Schlafzimmer und ein zusätzlicher Raum, ein kleiner Vorraum, WC und Badezimmer. Manche Wohnungen hatten zwei zusätzliche Räume und auch einen Abstellraum. Die einzelnen Häuser wurden bis 1955 als Werksiedlung 1 - 38 bezeichnet. Bedingt durch den Vorrang der Rüstungsindustrie hatten die Badezimmer statt der Wannen oft nur Duschbecken und die Elektroinstallation war mit Aluminiumleitungen verlegt. Lediglich der 1. Block (Norden) hatte mit Ausnahme der Südseite verputzte Außenwände, aber auch das heutige Haus Siedlungsstraße 10.

    Ungefähr in der gleichen Zeit errichtete die GEDESAG den "Meisterblock", eine kleine Reihe von vier zweigeschossigen Wohnhäusern. Hier sollten nur jene Bediensteten untergebracht werden, die man fallweise dringend benötigte. Daher die Lage in der Werkstraße mit den Nummern 2, 2a, 4 und 4a.

    Über die Entstehung jener zweiten Siedlung dieser Zeit, die Südtirolersiedlung (heute Südtirolergasse 1 - 12) berichtet uns Helmut Lackner:

    "Die Südmärkische Heimstätte war mit 188 Wohnungen am Südtiroler- Wohnbauprogramm in der Steiermark beteiligt, was einem Anteil von 43,8% am Gesamtwohnungsbestand der Heimstätte entspricht. Die Wohnbrauten der Südmärkischen Heimstätte, deren Planungsarbeit in engster Zusammenarbeit mit dem Gauheimstättenamt erfolgte, stellen sicher das Optimum des nationalsozialistischen Wohnbaues in der Steiermark dar. Die 60 Wohnungen mit 12 Zweispännern und 40 Wohnungen sind dabei eine Ausnahme, da sie den geplanten "Neue - Heimat - Siedlungen" angeglichen sind. Die Liezener Siedlung hatte zu dem auf Grund der vorzeitigen kriegsbedingten Fertigstellung im Jahr 1943 einige Ausführungsmängel aufzuwiesen, die den folgenden Bericht ergab: Die Bauausführung ist schlecht und unsachgemäß. Nach dem Kriege, sobald Ersatzbauten errichtet werden können, sind die Wohnhäuser zur Gänze abzutragen."

    Zu diesem Befund ist anzuführen, dass in der Nachkriegssituation an einen Abbruch nicht zu denken war und dass ja auch jedes Provisorium zu einem definitiven Zustand wurde. Die Siedlungsgenossenschaft - nun "Heimstätte Graz" - genannt, ließ aber 19 dieser Häuser gründlich instandsetzen, wobei auch die Kellergeschosse einer gründlichen Renovierung unterzogen wurden.

    Die GEDESAG errichtete noch eine weitere kleine Siedlung, die nach jenem Bauernhaus, von dem die notwendigen Gründe gekauft wurden, "Kreuzhäusler - Siedlung" benannt wurde. Es handelte sich hier um vier doppelgeschossige Wohnhäuser, die für die leitenden Ingenieure geschaffen wurden. Heute sind darunter die Häuser Ausseerstraße 57, 59, 61 und 63 (C-Nr. 337 - 340) zu verstehen. Für weitere Führungskräfte der Schmidhütte wurden aber auch die Häuser Birkenweg 1, 5 und 12 errichtet. Vor allem das Wohnhaus Birkenweg 1 wurde lange noch als die "Direktor- Villa" bezeichnet. Die dazugehörigen C. Nummern lauten 341 - 343. Die letzen Gebäude, die von dieser Wohnbaugenossenschaft gebaut wurden, waren die sogenannten "Massivbaracken", heute in der Roseggergasse die Nummern 11, 13 und 15.  Das erste dieser Wohnhäuser wurde lange Zeit von der Hütte Liezen als Lehrlingsheim verwendet.

    Für einen Autobahnbau wurden in diesen Jahren Vorarbeiten erbracht, der über den Pyhrnpass und weiter in Richtung Weißenbach bei Liezen führen sollte. Dafür wurden zumindest vier schöne Häuser gebaut, von denen heute drei am Waldweg und eines in der Salzstraße zu finden sind. Ihre Orientierungsnummern sind Waldweg 8, 10 und 12 und Salzstraße 20.

    Die damalige Bezirksverwaltung, Landratsamt genannt, erbaute in diesen Jahren ein Haus für ihre Bediensteten. Heute trägt dieses Haus die Bezeichnung Grimminggasse 20. In diesem Falle ist bekannt, dass hierzu von den Deutschen Bau- und Bodenbank ein Kredit von 143.000 Reichsmark gewährt wurde. Es kann aber angenommen werden, dass auch andere Wohnbauten ähnlich finanziert wurden. Als Rechtsnachfolger übernahm diese Wohnungen nach 1945 die Bezirkshauptmannschaft.

    Darüber hinaus gab es in dieser schweren Zeit keine weiteren Wohnbauten. Es ist nur noch zu ergänzen, dass auch das damalige Wirtschaftsamt-, später Fürsorge- und Finanzamt, heute Vermessungsamt (Ausseer Straße 70, C-Nr. 321) gebaut wurde. Auch die Amtsräume, Garagen und Werkstätten der Baubezirksleitung, nun Hauptstraße 41B und 43, sowie der ehemalige Seuchenschlachthof, Selzthaler Straße 18, wurden in diesen Jahren errichtet.


    Antrag zur Stadterhebung

    • 06.12.1946

    Am 06.12.1946 beantragte der Gemeinderat der Ortsgemeinde Liezen in einem Schreiben an die Landeshauptmannschaft für Steiermark in Graz die Erhebung der Ortsgemeinde Liezen zur Stadtgemeinde. Als Begründung wird die wirtschaftliche Bedeutung und die Lage als Verkehrsmittelpunkt angeführt.

     

    In der von Schulrätin Margarete Aigner verfassten Festschrift zur Stadterhebung wird über Liezen folgendes ausgeführt:

    Liezen hat gegenwärtig 4.606 Einwohner und 373 Häuser. In den letzten 10 Jahren entstanden 76 Neubauten, darunter die Werksiedlung mit 171 Wohnungen.

    In Liezen befinden sich die Bezirkshauptmannschaft, der Bezirksschulrat, das Bezirksgericht, das Finanzamt, das Baubezirksamt, das Arbeitsamt, das Bezirksgendarmeriekommando, ferner die Kammer für Handel und Gewerbe, die Bezirksbauernkammer, ein Postamt, ein Notariat, das Vermessungsamt, das Eichamt.

    Die sechsklassig gemischte Volksschule mit drei Parallelen zählt 486 eingeschriebene Schüler. Die seit 1947 bestehende Hauptschule wird ab Schulbeginn 1947 zwei Klassen führen.

    Im Orte befinden sich drei Ärzte, ein Dentist, eine Apotheke, eine Drogerie, eine Zweigstelle des ÖRK, ein Rechtsanwalt, ein öffentliches Schwimmbad, ein Wannenbad, weiters die Alpenländische Kunstkeramik (goldene Weltausstellungsmedaille London, Barcelona), eine Schafwollwarenfabrik, die Großeinkaufsgenossenschaft, eine Buchhandlung und Buchdruckerei, sieben Kaufgeschäfte, eine Schuhhandlung, drei Trafiken, drei Fleischhauer, zwei Bäcker, ein Konditor, ein Kaffeehaus, eine Sodawassererzeugung, ein Bierdepot, zwei Friseure, ein Photograph, zwei Uhrmacher, ein Radiogeschäft, zwei Hafner, ein Zimmermeister, ein Lederhosenerzeuger, ein Kino, 22 Wirte, zwei Schmiede, ein Schlosser, zwei Spengler, zwei Wasserleitungsinstallateure, drei Mechanikerwerkstätten, zwei Elektroinstallationsgeschäfte, ein E-Werk, eine Säge, eine Kunstmühle, drei Maler, ein Maurermeister, ein Weißgerber.


    Beschluss der Landesregierung

    • 02.04.1947
    Mit Landtagsbeschluss vom 02.04.1947 und mit Wirkung vom 01.06.1947 wird Liezen zur Stadt erhoben. Gleichzeitig wird das Recht zur Führung eines Stadtwappens verliehen.

    Ennstaler Leistungssschau

    • 13.09.1947 - 21.09.1947

    Festprogramm:

    13.09.1947   Tagung der Bürgermeister und Lehrer des Bezirkes Liezen

                         Stadterhebungsfeier

                         Feierliche Eröffnung der Leistungsschau in der Volksschule

                         Heimatabend im Saal der Hütte Liezen

    14.09.1947   Weckruf

                         Wettbewerbe der Volkstanz und Volksmusik

                         Gottesdienste: Feierliches Hochamt in der Stadtpfarrkirche und ev. Festgottesdienst im Kinosaal

                         Festzug

                         Preisverteilung der Wettbewerbe

                         Freilichtaufführung des Volksstückes "Hoamat" im Dumbapark

    Veranstaltungen:

    15.09.1947   Tagungen der Baumeister und Architekten sowie des Fremdenverkehrsverbandes Enns- und Paltental

                         Platzkonzert der Liezener Bauernkapelle

                         Ennstaler Modenschau im Hotel Post

    16.09.1947   Tagung der Musiklehrer der Ennstaler Musikvereinigung

                         Serenadenabend im Dumbapark

    17.09.1947   Märchennachmittag "Das Wunderpfeiferl"

                         Platzkonzert der Admonter Blaskapelle

    18.09.1947   Tagung des Handels

                         Festliches Abendkonzert im Hotel Post

    19.09.1947   Platzkonzert der Lassinger Bauernkapelle

    20.09.1947   Tagung des Gewerbes

                         Heimatabend der Heimat- und Trachtenvereine des Bezirkes Liezen

    21.09.1947   Schlusssitzung der Aussteller im Hotel Post

                         Kasperltheater auf der Festwiese

                         Ennstaler Modenschau

                         Aufführung des Volksstückes "Die Wilderer-Toni" durch die Heimatbühne Admont


    Feier zur Stadterhebung

    • 13.09.1947 - 21.09.1947
    Die Stadterhebungsfeierlichkeiten sowie die Wappenverleihung erfolgten vom 13.09.1947 bis 21.09.1947. Anwesend waren Bundespräsident Dr. Karl Renner, Unterrichtsminister Dr. Felix Hurdes, 1. LH-Stv DI Dr. Tobias Udier und die Landesräte Josef Krainer und Ludwig Oberzaucher.

    50 Jahre Stadt Liezen

    • 12.09.1997 - 14.09.1997
    Im Jubiläumsjahr der Stadterhebung 1997 standen zahlreiche Veranstaltungen im Zeichen der Feiern "50 Jahre Stadt Liezen". Die Liezener Universitätsprofessorin Dr. Marliese Rafler wurde mit der Herausgabe einer Festschrift anläßlich des Jubiläums "50 Jahre Stadt Liezen" beauftragt. Der eigentliche Festakt fand am Freitag, dem 12. September 1997 im Kulturhaus statt. Dabei wurde auch die Festschrift der Öffentlichkeit vorgestellt. Am damaligen Skate-Platz südlich der Hauptschule stand ein Festzelt, in dem an den folgenden zwei Tagen mehrere Musikveranstaltungen stattfanden. In der folgenden Woche gab es im Kulturhaus eine umfassende Ausstellung zum Thema "50 Jahre Stadt Liezen".

    60 Jahre Stadt Liezen

    • 12.01.2007
    Zum 60-Jahr-Jubiläum der Stadterhebung wurden das ganze Jahr über zahlreiche Veranstaltungen abgehalten. Den Auftakt bildete ein Bürgermeister-Empfang am 12. Jänner 2007 im Kulturhaus. Unter den rund 400 Gästen befanden sich auch die Nationalratsabgeordnete Anita Fleckl und die Landtagsabgeordneten Karl Lackner, DI Odo Wöhry und Ewald Persch. Die Liezener Altbürgermeister Karl Wimmler, Heinrich Ruff und Rudolf Kaltenböck wurden von Karl Hödl über wichtige Ereignisse in der Geschichte der Stadt interviewt.

    70 Jahre Stadt Liezen

    • 01.06.2017 - 03.06.2017
    Das 70-Jahr-Jubiläum der Stadterhebung wurde Anfang Juni 2017 gefeiert. Am 21. September 2017 präsentierte Bürgermeister Mag. Rudolf Hakel einen von Herbert Waldeck und Karl Hödl zusammengestellten Lichtbildervortrag über die Geschichte Liezens in den letzten 70 Jahren. 

    75 Jahre Stadt Liezen

    • 30.07.2022

    Für Samstag, den 30. Juli 2022 war ein großes Volksfest am Kulturhausplatz und in der Fußgängerzone geplant. Das Programm: 11.00 Uhr feierliche Eröffnung mit Bieranstich und Frühschoppen bei der Bühne am Kulturhausplatz, 11.00 bis 19.00 Uhr großes Kinderprogramm „Kidsmania" auf der Fläche des Eislaufplatzes, 13.00 bis 17.00 Uhr musikalische Unterhaltung mit „Die Ausseer", 19.00 Uhr Sommernachtskonzert der Stadtmusikkapelle Liezen, 21.00 Uhr Konzert der Boogie Beasts. Alle Besucher erhielten vor Ort einen Gutschein für ein Essen

     

    Anlässlich des Jubiläums der Stadterhebung vor 75 Jahren wiederholte Radio Freequenns eine Sendereihe, die der Liezener Stadtarchivar und langjährige ehrenamtliche Radiomacher Karl Hödl mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen dieses Ereignisses aufgenommen hat. So ist z. B. am 19. Juni das Gespräch mit Altbürgermeister Rudolf Kaltenböck und der langjährigen Gemeinderätin und Lehrerin Christine Stipanitz und am 3. Juli jenes mit den Liezener Unternehmern Wolfgang Überbacher und Susanne Aigner-Haas zu hören.

    Quelle: LIEZENBEWEGT, 32. Folge, Juni 2022, S.22.

     


    Quelle: Festschrift anlässlich 50 Jahre Stadt Liezen, Stmk. Gemeindeordnung Handbuch des Gemeindebundes
    Verfasser: Mag. Helmut Kollau, April 2008
    Letzte Überarbeitung: 24.06.2022
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    GebäudeDöllacher Straße

    • Adresse
      Döllacher Straße
    • |
    • Lage
      Am westlichen Ende des Ortes, in weiterer Folge Verbindungsstraße nach Lassing.

    Wichtige Verbindungsstraße von der Ausseer Straße zuerst Richtung Hauptplatz und von dort geradeaus weiter nach Süden mit Unterfahrung der B 320 und Kreuzung der Eisenbahn. Dann entlang der Ortschaft Friedau und durch das Ennstal bis zur Gemeindegrenze von Lassing (Ortschaft Döllach). Im Bereich von Liezen ident mit der L 740 - Lassingerstraße. Im Bereich Döllacher Straße - Schönaustraße wurde eine neue Vorrangregelung erlassen.


    Generalsanierung

    • 06.2022

    Die Döllacher Straße wird ab 07.06.2022 im Bereich Einfahrt Nikolaus Dumbastraße bis zur Einmündung in die Ausseer Straße neu gebaut. Mit diesem Vorhaben wird im Kreuzungsbereich mit der Ausseer Straße auch der Vorrang geändert. Künftig haben Autofahrer, die von der Döllacher Straße links in die Ausseer Straße abbiegen, Vorrang. Die Kosten für diesen Straßen-Neubau betragen 830.000 Euro. Mit diesem Straßenbauprojekt einher geht die Sanierung der Westmauer des Alten Friedhofs, die mit Baukosten in der Höhe von 70.000 Euro beziffert ist. 

    Quelle: LIEZENBEWEGT, 32. Folge, Juni 2022, S.18.


    Verfasser: Karl Hödl, 2. 1. 2009
    Letzte Überarbeitung: 24.06.2022
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    GebäudeDöllacher Straße 13

    • Errichtet
      2022
    • |
    • Adresse
      Döllacher Straße

    Mehrfamilienwohnhaus an der Döllacher Straße 13 südlich des Musikhauses der Firma Härtel. Das Gebäude umfasst insgesamt 16 Wohneinheiten in den Obergeschoßen und Gewerbeflächen im Erdgeschoß sowie eine Tiefgarage.


    Quelle: Quelle: LIEZENBEWEGT, 32. Folge, Juni 2022, S.16.
    Verfasser: Mag. Katharina Ernecker, 24.06.2022.
    Letzte Überarbeitung: 24.06.2022
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    GebäudeDöllacher Straße 12

    • Errichtet
      1954
    • |
    • Adresse
      Döllacher Straße 12
    • |
    • Lage

      Westlich der Döllacher Straße am Beginn der Grimminggasse.

      Früher stand etwa auf diesem Platz ein "Jagerhäusl" genanntes Gebäude mit der Hausnummer Liezen 38, in dem auch Nicolaus Dumba bei seinen ersten Besuchen in Liezen wohnte.


    Feuerwehrrüsthaus der Freiwilligen Feuerwehr Liezen-Stadt.

     

    Mit dem Bau des neuen Rüsthauses wurde 1951 begonnen. Die feierliche Einweihung und Eröffnung erfolgte am 11. August 1954.

     

    Im Jahr 1986 begannen die Arbeiten zur Vergrößerung des Rüsthauses. Der Zubau sollte ursprünglich fünf Millionen Schilling kosten, aber durch die Eigenleistung der Feuerwehr konnte dieser Betrag gesenkt werden. Am Ende der Bauzeit, im August 1989, wurden insgesamt 5000 freiwillige Arbeitsstunden geleistet.

     

    Zur Schaffung zusätzlicher Raumkapazitäten wurde 1988/89 unter Kommandant Kurt Freiberger ein neuerlicher Rüsthauszubau durchgeführt.


    Verfasser: Karl Hödl, 22. 12. 2016
    Letzte Überarbeitung: 24.06.2022
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    GebäudeSüdtiroler Gasse


      Verbindungstraße von der Grimminggasse nach Süden zur Roseggergasse. Die Namensgebung erfolgte, weil in den Häusern an dieser Straße während des Krieges viele deutschsprachige Südtiroler angesiedelt wurden.


      Generalsanierung

      • 2022
      In der Südtiroler Gasse wurden alle 12 Mehrfamilienwohnhäuser einer Instandsetzung unterzogen. Im Zuge dessen erfolgte  eine umfassende energetische Sanierung einschließlich Fenstertausch sowie eine innovative Modernisierung der Heizungen sowie der Warmwasserversorgung.


      Verfasser: Alexandra Boughton, 04.11.2009
      Letzte Überarbeitung: 24.06.2022
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      GebäudeAlpenbadstraße 02

      • Errichtet
        1986
      • |
      • Adresse
        Alpenbadstraße 2

      Hotel, Restaurant, Bar, Catering mit Standort Alpenbadstraße 2. Erbaut 1986 von Petra Pichler und geführt unter dem Namen Café Restaurant Petra. 

      Danach nach kurzfristigen Besitzerwechsel übernommen und ab 1998 geführt von Gerd und Christa Riedl unter dem Namen Liezenerhof.

      Nach knapp 25 Jahren als Gastgeber im Liezenerhof übergeben Christa und Gerd Riedl an ihre Tochter Isabell. Seit ihrer Betriebsübernahme im Jahr 1998 haben Christa und Gerd Riedl den Liezenerhof an der Alpenbadstraße im Ortsteil Oberdorf erfolgreich geführt. Erneuert und revitalisiert wurden außerdem Café/Bar, Küche sowie Zimmer. Isabell Riedl, die ihre Gastgewerbe-Befähigungsprüfung mit Auszeichnung abgelegt hat und mit dem renommierten Preis „Stars of Styria" geehrt wurde, war bereits in bekannten, teilweise mit Hauben ausgezeichneten, Restaurants, wie zum Beispiel dem Magnolia in Graz, dem Cervosa in Serfaus, sowie in klassischen Hotelbetrieben wie dem Wiesler in Graz, dem Krallerhof in Leogang oder dem Brandlhof in Saalfelden, tätig. 
      Kontakt: Tel. 03612/25222 office@liezenerhof.at www.liezenerhof.at


      Vermieter 

      Vermieterin ist Dr. Sieglinde Lindmayr.

      Quelle: http://www.liezenerhof.at; Quelle: LIEZENBEWEGT, 32. Folge, Juni2022, S.13.

      Verfasser: Karl Hödl, 11.03.2022; Mag. Katharina Ernecker, 24.06.2022.
      Letzte Überarbeitung: 24.06.2022
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      GebäudeRichard-Steinhuber-Straße 6

      • Errichtet
        2013
      • |
      • Adresse
        Richard-Steinhuber-Straße 6
      • |
      • Lage
        Südlich der B 320, hinter dem Gebäudekomplex Max Markt, in dem sich unter anderem ein Intersportgeschäft befindet.

      Nach kurzer Bauzeit wurde am 18. März 2013 am Standort Richard-Steinhuber-Straße 6 ein Laufhaus eröffnet. Laut Wikipedia ist ein Laufhaus ein Bordell, in dem Prostituierte ein Zimmer angemietet haben. Wenn sie auf Freier warten, steht ihre Tür offen. Die Freier können durch den Gang laufen (daher der Name Laufhaus), um eine Dame auszuwählen und ihre Dienste in Anspruch zu nehmen. Ein Eintrittsgeld wird nicht eingehoben. Das Laufhaus in Liezen hat die ganze Woche durchgehend geöffnet.


      Verfasser: Karl Hödl, 26.02.2015
      Letzte Überarbeitung: 24.06.2022
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      GebäudeSalzburger Straße 10

      • Errichtet
        05.05.2022
      • |
      • Adresse
        Salzburger Straße 10

      An diesem Standort befand sich jahrelang das Bekleidungsgeschäft "New Yorker".

      Impex eröffnete am 5.5.2022 und ist ein familiengeführter Sanitär- und Heizungsgroßhandel. Geschäftsstellenleiterin ist Daniela Pollin.


      Quelle:

      LIEZENBEWEGT, 32. Folge, Juni 2022, S.8.

      Verfasser: Mag. Katharina Ernecker, 24.06.2022.
      Letzte Überarbeitung: 24.06.2022
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      GebäudeSalzstraße 04

      • Adresse
        Salzstraße 4
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      • Lage
        Ehemalige Hausnummer Liezen 71 mit der Bezeichnung Häusler bzw. Leopoldgut.


      Quelle: Margarete Aigner: "Aus der Geschichte Liezens", Band 2, Seite 194, 196.
      Verfasser: Elisabeth Krammer, 18.12.2013
      Letzte Überarbeitung: 24.06.2022
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      GebäudeSalzburger Straße

      • Errichtet
        17.05.1966

      Straßenbezeichnung für die B 320 Ennstaler Straße von der Kreuzung Hauptstraße bis zur westlichen Gemeindegrenze.

      Gemeinderatsbeschluss: 17.05.1966


      Verfasser: Alexandra Boughton, 04.11.2009
      Letzte Überarbeitung: 24.06.2022
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      GebäudeFronleichnamsweg 06

      • Adresse
        Fronleichnamsweg 6
      • |
      • Lage
        Ehemalige Hausnummer Liezen 13 mit der Bezeichnung Gärtnerhaus.

      Das ehemalige Gebäude, in dem sich zuletzt das von Karin und Egon Gojer geführte "Krautgartl" befand, wurde 2021 abgerissen und von Bernhard Stadlmann durch einen größeren Neubau mit vier Wohnungen ersetzt. Im Erdgeschoss eröffnete der Eissalon "Mama Joe's Gelateria" im Mai 2022 seinen Betrieb. Eigentümer ist Bernd Rüscher.


      Quelle: Margarete Aigner: "Aus der Geschichte Liezens", Band 2, Seite 61.; Quelle: LIEZENBEWEGT, 32. Folge, Juni2022, S.10.

      Verfasser: Elisabeth Krammer, 13.12.2013; Karl Hödl, 20.06.2022; Mag. Katharina Ernecker, 24.06.2022.
      Letzte Überarbeitung: 24.06.2022
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      GebäudeRathausplatz 01

      • Errichtet
        1907
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      • Adresse
        Rathausplatz 1
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      • Lage

        Südlich der Kirche, an der Stelle, wo die damalige Hauptverbindung nach Süden in die heutige Alte Gasse abbog. Die heute nach Süden führende Hauptstraße hat es damals noch nicht gegeben.
        C-Nr. 17. Frühere Adresse Hauptstraße 12.
        Baubehördliche Benützungsbewilligung erteilt am 31. 10. 1907.


      Rathausplatz 01

      Mit Beschluss vom 06.11.1875 kaufte die Gemeinde von Frau Pumpernig das Haus, in dem sich bereits die Bezirkshauptmannschaft befand. Es handelt sich um das heute noch bestehende Rathaus, das vorher auch ein Gasthaus war und mit dem Vulgonamen "Neuwirt" oder auch "Schlossertaferne" hieß. Dieses Haus wurde für die Aufnahme der Gemeindekanzlei und einer Wohnung adaptiert. 1905 beriet der Gemeinderat über den Umbau des Amtsgebäudes. Das Haupttor, das sich früher an der Nordseite befand, sollte nach Osten, mit dem Blick zur "Reichsstraße" (heute Pyhrnpaß-Bundesstraße) verlegt werden. Umbau zur heutigen Fassade der Süd-, Ost- und Nordseite im Jahre 1907. Die Eröffnung des neuen Amtsgebäudes fand im Oktober 1907 statt. Die Bezirkshauptmannschaft hatte die meisten Räume gemietet und blieb dort bis 1961. Nur das Erdgeschoß und eine Kanzlei im 1. Stock wurden ab 1907 von der Gemeinde benützt. Das Rathaus hat heute noch die beim damaligen Umbau geschaffene äußere Form, nur westseitig (am Rathausplatz) wurde gegen Ende des 20. Jhd. ein Zubau für ein neues Stiegenhaus geschaffen. 1999 wurde mit einer umfassenden Sanierung des Rathauses nach Plänen des Architekten Molinars begonnen. Es wurde ein Stiegenhaus angebaut, im Erdgeschoss das Bürgerservice, im Dachgeschoss die ehemalige Dienstwohnung aufgelassen und Büros und der Sitzungssaal errichtet.


      Das neue Rathaus, Bericht im "Grazer Tagblatt"

      • 22.11.1907

      Das neue Rathaus in Liezen wurde von Friedrich Hofmann, Architekt in Graz, erbaut. "Architektur ist Stein gewordene Musik". Der Vergleich hinkt, wie jeder seit Homers Zeit. Trotzdem ist er der besten einer, da er bei der großen Verschiedenheit der beiden Künste die gleiche Wirkung in der gemeinsamen Ursache findet: der Harmonie!

      Harmonisch-schön ist die steinerne Sinfonie, die, jüngst von Meisterhand vollendet, in die klare Bergluft Liezens emporklingt. In schwer gefügten Akkorden, den ernsten Zweck seines Daseins kündend, hebt sie sich aus der Erde, um in lebhaft gegliederten Firstkonturen, die die schlanke Turmkuppel überragt, himmelwärts auszuklingen. Und wenn auch Säulen, Mauern und Gebälke die Noten dieses Kunstgebildes sind, es ist kein starres; der Wechsel des Sonnenlichtes und Mondenscheins, des Morgengrauens und der Abenddämmerung, selbst der schwarze Mantel der Nacht und das Echo des mächtigen Hintergrundes - das Massiv des hohen Tausing und der Koloß des weißen Grimming - entlocken ihm stündlich neue Variationen.

      Und so wird es fortwirken in unabsehbare Zukunft, erfreuend, erziehend und veredelnd, ein Denkmal für seinen Meister, aber auch für den begeisterungsfähigen Gemein- und Opfersinn seiner Erbauer.

      Das im Vorfrühling des heurigen Jahres begonnene und bis auf den Einbau der transparenten Turmuhr vollendete Liezener Rathaus dankt seine Entstehung teils der Not an Amtsräumen für die k. k. Bezirkshauptmannschaft, teils einem Zufalle und in erster Linie der edlen Selbstlosigkeit des Herrn Architekten Friedrich Hofmann, der außer dem geringfügigen Ersatze für seine Barauslagen keinen anderen Künstlerlohn verlangte als den, der nach Goethe "selbst sich lohnet".

      Die Rolle des Zufalles übernahm unmittelbar der enge Freundschaftsbund, der den Herrn Architekten Friedrich Hofmann mit dem Tondichter Herrn Dr. Wilhelm Kienzl verbindet. "Die Beschränkung macht den Meister", sie kann aber auch zur Qual werden.

      Der Baumeister stand vor dieser schwierigen Aufgabe einer allseitigen Beschränkung. Der Grundriß des alten Gebäudes, ja das Mauerwerk bis zum zweiten Stockwerke sollten Verwendung finden und die Mittel waren karg. Doch in dieser Beschränkung zauberte der Meister. Er hob den stark gedrückten Unterbau durch eine äußerliche Hebung des Gesimses des Erdgeschoßes, hob die niedrigen Fenster derselben durch eine in ihrer Einfachheit verblüffende Maskierung und vereinigte das architektonische Schwergewicht auf den Turmbau über dem Eingangstore, wodurch das in deutscher Renaissance gebaute Haus einen ausgesprochen repräsentativen Charakter erhält und einer kleinen Burg aus der besten Zeit dieses Baustiles gleicht. Die beiden, das Eingangstor flankierenden Säulen tragen ein rechteckig massives Konsol, auf dem sich im Fünfeck verjüngend, der Erkerturm aufbaut, der mit einer entzückend gebogenen, altgrün patinierten Kuppel, die mit einer lustigen Laterne abschließt, gekrönt ist.

      Beiderseits des Turmes ragen schmale Giebel empor, die das Reichs- und Landeswappen in Steinguß zieren.

      Diese geistvolle, kräftige und lebendige Gliederung des Mittelbaues gestattete eine einfache Gestaltung der Fronten, ohne den repräsentativen Eindruck des Ganzen zu schmälern. Die Seitenfronten des völlig freistehenden Gebäudes laufen ebenfalls im Giebel aus, die im Gegensatze zu den Fenstern des ersten und zweiten Stockwerkes und gleich denen des Erdgeschoßes mit Rundbogen überwölbt sind.

      Von ganz ungewöhnlicher Schönheit ist das reich gegliederte Dach, das, mit Biberschwanzziegel gedeckt, den Stil festhält.

      Mit seiner in des Wortes edelster Bedeutung beispielloser Selbstlosigkeit adaptierte der Bauleiter, Herr Oberingenieur Konstantin Strobl, das Geisteskind des Meisters und behütete mit Liebe, Bewunderung und täglichem Fleiße sein Ziehkind.

      Wie verlautbart, hat der Gemeindeausschuß von Liezen die feierliche Eröffnung dieses Gebäudes an einem Sonntage des kommenden Monates beschlossen, und soll hiezu außer Herrn Architekten Friedrich Hofmann auch Seine Exzellenz der Herr Statthalter von Steiermark als Gast gebeten werden, da, wie erwähnt, in diesem Neubaue die Amtsräume der k. k. Bezirkshauptmannschaft Liezen untergebracht sind.

       

      Gerlinde Polzer, 16.01.2018


      Reparaturarbeiten 1933

      • 13.09.1933
      Bei Reparaturarbeiten wurde 1933 im Dachgeschoßbereich ein später wieder aufgefundenes Brett mit folgender Aufschrift deponiert:
      Franz Kleewein
      Johann Birkmann
      am 13. Sept. 1933
      bei einer sehr schlechten Zeit

      Umbau vor der Stadterhebung

      • 1947
      Laut einem Bericht im "Ennstaler" vom 12. September 1947 wurde das Rathaus vor der Stadterhebung renoviert. Die Innengestaltung mit Schaffung eines neuen Sitzungssaal lag in den Händen der Schladminger Architektin Ulrike von Manhardt. Die künstlerische Ausgestaltung besorgte Prof. Hittmann. Er schuf ein (schon Ende der 70er Jahre nicht mehr vorhandenes) 4 m langes und 2 m hohes Gemälde, auf dem der Bezirk Liezen dargestellt war. Die Eichentüren kamen aus der Werkstätte des Schladminger Tischlermeisters Hönigl und der handgehämmerte Luster vom Triebener Schmied Ebner.

      Eingang über historisches Tor

      • 20.06.2022
      Der Ein- und Ausgang wurde neu geregelt: Der Zugang für den gesamten Parteienverkehr wurde auf die Ostseite des Hauses, also zum Eingang auf die Hauptstraße verlegt. Somit ist der Zugang über den Rathausplatz nur mehr für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rathauses möglich.
      Quelle: LIEZENBEWEGT, 32. Folge, Juni 2022, S.6.

      Verfasser: Karl Hödl, 13.08.2008
      Letzte Überarbeitung: 24.06.2022
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      GebäudeAusseer Straße 19

      • Adresse
        Ausseer Straße 19
      • |
      • Lage

        Ehemalige Hausnummer Liezen 40 mit der Bezeichnung Aunbruckerhaus oder Baumgarten Hörberg.

        EZ 223  KG Liezen, Conscriptionsnummer Liezen 32.

        Unter Urbannummer 416 der Herrschaft Trautenfels dienstpflichtig.


      Erste urkundliche Erwähnung 1722.

      In den 1930er Jahren betrieb Peter Schmidbauer hier eine Gemischtwarenhandlung und Besitzer Josef Berger errichtete ein Schuhgeschäft, dort verkaufte er auch Hüte des Hutmachermeisters Karl Waldeck.

      Bisherige Besitzer:

      ? - 1722: Martin Dunkl

      1722: Jakob Aunprugger

      1756: Urban Aunprugger

      1778: Michael Lackner

      1833: Josef und Maria Hackl, geb. Lackner

      1862: Franz Hackl

      1873: Leopold Westermayer

      1897: Gerard Purgleitner

      1906: Ludwig Purgleitner

      1927: Josef Berger

       


      Quelle: Margarete Aigner: "Aus der Geschichte Liezens", Band 5, Seite 623-632
      Verfasser: Elisabeth Krammer, 17.08.2017
      Letzte Überarbeitung: 22.06.2022
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      GebäudeHauptstraße 38

      • Adresse
        Hauptstraße 38
      • |
      • Lage
        Ehemalige Hausnummer Liezen 9.

      Schuhe Seebacher
      Ortho + Schuh GmbH, Geschäftsführerin Isabella Straßer


      Quelle: Margarete Aigner: "Aus der Geschichte Liezens", Band 5, Seite 573.
      Verfasser: Elisabeth Krammer, 13.12.2013
      Letzte Überarbeitung: 22.06.2022
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      GebäudeMüllhygienisierungsanlage - Abfallwirtschaftsverband

      • Errichtet
        1981
      • |
      • Adresse
        Gesäusestraße 50

      Müllhygienisierungsanlage - Abfallwirtschaftsverband

      Aufgrund gesetzlicher Bestimmungen des Landes Steiermark wurden die Gemeinden angehalten, die bisher von jeder Gemeinde selbst organisierte Müllabfuhr und Deponie durch die Bildung von Gemeindeverbänden gemeinschaftlich zu organisieren. Im mittleren Ennstal haben sich zunächst 28 Gemeinde zusammengefunden und die Verwaltungsgemeinschaft Müllhygienisierungsanlage Liezen gebildet. Die Stadtgemeinde Liezen hat ihren entsprechenden Beschluss am 08.06.1978 im Gemeinderat gefasst. Folgende Gemeinden waren von Anfang an beteiligt:

      Liezen, Rottenmann, Admont, Bad Mitterndorf, Irdning, St. Gallen, Trieben, Aigen im Ennstal, Ardning, Donnersbach, Donnersbachwald, Gams bei Hieflau, Hall, Johnsbach, Landl, Lassing, Openberg, Palfau, Pichl bei Aussee, Pürgg/Trautenfels, Selzthal, Stainach, Tauplitz, Weißenbach an der Enns, Weißenbach bei Liezen, Wörschach. Von den angrenzenden Bezirken waren die Gemeinden Hieflau und Hohentauen ebenfalls Gründungsmitglieder. Die Gemeinden Gaishorn, Radmer, Treglwang und Weng traten etwas später der Verwaltungsgemeinschaft bei.

      Ziel dieser Verwaltungsgemeinschaft war die Errichtung einer neuen Mülldeponie auf dem Gemeindegebiet von Liezen. Die Baukosten wurden mit ca. ATS 45 - 50 Mio. (€ 3,3 - 3,7 Mio) veranschlagt, wobei der Müllhygienisierungsverband die Hälfte also ca. ATS 25 Mio. als Bankdarlehen aufnehmen musste. Die zweite Hälfte wurde vom Land Steiermark übernommen.

      Die Müllhygienisierungsanlage wurde am 01.07.1981 in Betrieb genommen und am 12.06.1982 im Rahmen eines Tages der offenen Tür der Öffentlichkeit präsentiert.

      Bis im Jahr 1992 bestand diese Verwaltungsgemeinschaft. Auf Grund des neuen Abfallwirtschaftsgesetztes wurden per Gesetz Abfallwirtschaftsverbände gegründet und der Abfallwirtschaftsverband hat die Agenden der Verwaltungsgemeinschaft übernommen, sodass die Auflösung der Verwaltungsgemeinschaft 1992 beschlossen worden ist.

      Obmann des Abfallwirtschaftsverbandes ist seit dem Jahr 1992 stets der Liezener Bürgermeister.

      1982 Einführung der getrennten Sammlung von Altglas
      1986 Einführung der getrennten Sammlung von Altpapier
      1987 Herr Bgm. Kaltenböck übernimmt von Herrn Bgm. Ruff die Funktion des Verbandsobmannes
      1988 Gründung des Müllverbandes Liezen
      1989 Einstellung des 1. Abfallberaters beim Abfallwirtschaftsverband Liezen
      1990 Errichtung des Altstoffsammelzentrums in der Abfallbehandlungsanlage in Liezen
      1991 Übernahme aller Aufgaben durch den Abfallwirtschaftsverband Liezen
      1992 Beschluß zur Errichtung einer zu dieser Zeit einzigartigen Rottetunnelkompostierungsanlage und
              Einführung der getrennten Sammlung von Rest- und Biomüll
      1996 Ausscheiden von Herrn GF Fritz und Einstellung von Herrn GF Ing. Bretterebner
      1997 Beschlussfassung zur Durchführung des Pilotprojektes des Abfallwirtschaftsverbandes Liezen zur Untersuchung
              der mechanisch-biologischen Abfallbehandlung in Zusammenarbeit mit der Fachabteilung Ic des Amtes
              der Steiermärkischen Landesregierung
      1997 Einführung der Klärschlammkompostierung durch den Abfallwirtschaftsverband Liezen
      1997 Erstes Projekt für Alt-E-Geräte, Schrott und Umstellung der Sperrmüllsammlung
      1997 Patentrechtsprozeß
      1999 Durchführung der Sperrmüllsammlung durch den AWV und Beginn der getrennten Altholzentsorgung in Folge
              der Sperrmüllsortierung
      26.02.2000 Bgm. Mag. Rudolf Hakel übernimmt von Bgm. Rudolf Kaltenböck die Obmannfunktion
      10.06.2003 Tödlicher Arbeitsunfall von Harald Heinrich
      September 2003 Baubeginn MBA
      Dezember 2003 Inbetriebnahme Sortierhalle und mechanische Restmüllaufbereitung
      18.06.2004 Offizielle Eröffnung der MBA mit Tag der offenen Tür
      14.11.2007 Verleihung des goldenen Müllpanthers an den AWV Liezen


      Großbrand

      • 13.06.2022

      Der Großbrand beim Abfallwirtschaftsverband brach gegen 18:00 Uhr aus. Eine Spaziergängerin bemerkte Rauch über einer Halle und alarmierte sofort die Feuerwehr. Der Brand mit einer weitum sichtbaren, schwarzen Rauchsäule entwickelte sich zum größten Großbrand seit Jahren. Die dramatische Lage erforderte die Hilfe von den Feuerwehren der Umgebung von Liezen. Insgesamt dreizehn Feuerwehren kamen zum Einsatz, darunter zwei aus Oberösterreich. Insgesamt waren 35 Löschfahrzeuge, 182 Helfer, 2 Löschroboter an der Brandbekämpfung beteiligt, wobei 4,5 Millionen Liter Wasser in das Gebäude gepumpt. Die Löscharbeiten dauerten bis in die Morgenstunden. Trotz des Ausmaßes des Brandes wurde niemand verletzt. Die Landeswarnzentrale in Graz wurde informiert, daraufhin wurde die Liezener und Selzthaler Bevölkerung über das Radio aufgefordert, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Vermutet wurde, dass sich ein Lithium-Akku selbst entzündet hatte. Beamte des Landeskriminalamtes konnten feststellen, dass die Brandursache eine andere war, nämlich Silofolie auf der sich Heu- und Strohreste selbst entzündeten. Die Halle brannte völlig ab, es wurde ein Schaden in Höhe von bis zu einer Million Euro vermutet.

      Quelle: Kronen Zeitung vom 15.06.2022, Seite 20 und 21.


      Quelle: Broschüre anlässlich Eröffnung 1981, Auskunft von GF Ing. Bretterebner
      Verfasser: Mag. Helmut Kollau, März 2008
      Letzte Überarbeitung: 21.06.2022
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      SonstigesCorona-Pandemie

      • Ab / Am
        2020

      Laut Österreichischer Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH, kurz AGES, beobachteten die Gesundheitsbehörden seit Dezember 2019 eine Häufung von Fällen von Pneumonie in der chinesischen Stadt Wuhan. Die gemeinsame Verbindung der Patienten war der Aufenthalt auf einem Markt für Meeresfrüchte und exotische Wildtiere (Füchse, Krokodile, Schlangen, Pfaue) in Wuhan City, Provinz Hubei, 2 bis 14 Tage vor Auftreten der Krankheitssymptome. Als verursachendes Agens wurde ein neuartiges Coronavirus (2019-nCoV, seit 11.02.2020 SARS-CoV-2) identifiziert, das mit dem SARS Coronavirus eng verwandt ist.

       

      Infektionen von Menschen mit gewöhnlichen Coronaviren sind meist mild und asymptomatisch. Häufige Anzeichen einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus sind u. a. Fieber, Husten, Kurzatmigkeit und Atembeschwerden. In schwereren Fällen kann die Infektion eine Lungenentzündung, ein schweres akutes Atemwegssyndrom, Nierenversagen und sogar den Tod verursachen. Es gibt auch milde Verlaufsformen (Symptome einer Erkältung) und Infektionen ohne Symptome. Es gab keinen Impfstoff. Die Behandlung erfolgte symptomatisch, d. h. durch Linderung der Krankheitsbeschwerden wie z. B. durch Gabe fiebersenkender Mittel.

       

      Erkrankungen durch Coronaviren verbreiteten sich in viele andere Länder, darunter auch nach Österreich, wo mit Wirkung vom 11. März 2020 starke Einschränkungen des öffentlichen Lebens verfügt wurden. Um die Zahl weiterer Ansteckungen zu reduzieren, durften im Freien keine Veranstaltungen mit über 500 Besuchern und in geschlossenen Räumen keine Veranstaltungen mit über 100 Besucher abgehalten werden. In Liezen wurden daraufhin viele geplante Veranstaltungen abgesagt. Die Schulen waren von Mitte März bis Mitte Mai 2020 geschlossen.


      Chronologische Entwicklung der Corona-Pandemie

      • 25.02.2020

      25.02.2020: Erste Corona-Fälle in Österreich (Tirol).

      10.03.2020: Dramatische Entwicklung in Italien mit vielen Toten. Die WHO erklärt Covid-19 zur Pandemie.

      12.03.2020: Erstes Corona-Todesopfer in Österreich.

      15.03.2020: Lockdown (starke Einschränkung des öffentlichen Lebens) durch Ausgangsbeschränkungen, Schließung vieler Geschäfte und weitgehende Einstellung des Flugverkehrs.

      16.03.2020: Infiziertenzahl verdoppelt sich alle drei Tage.

      30.03.2020: Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in Supermärkten.

      04.04.2020: 

      Hotels und Beherbergungsbetriebe werden österreichweit behördlich gesperrt.

      06.04.2020: Supermärkte durften nur noch mit Mund-Nasen-Schutz betreten werden.

      14.04.2020: Erste Lockerungen der Maßnahmen mit Aufsperren kleiner Geschäfte und Baumärkte.

      17.04.2020: Krankenhäuser und Arztpraxen werden schrittweise wieder geöffnet.

      02.05.2020: Restliche Geschäfte öffnen wieder, zum Teil mit Maskenpflicht.

      15.05.2020: Gastgewerbebetriebe öffnen wieder mit strengen Hygieneauflagen.

      29.05.2020: Hotels, Bäder und Fitnessstudios sperren wieder auf.

      24.07.2020: Die Maskenpflicht, die am 15. Juni fast überall fiel, wird wieder eingeführt.

      02.10.2020: Erstmals wurden in Österreich an einem Tag über 1.000 Neuinfektionen mit Covid-19 festgestellt.

      03.11.2020: Lockdown light.

      17.11.2020: Lockdown hart.

      07.12.2020: Lockdown light.


      24. und 25.12.2020: Zu Weihnachtsfeiern dürfen sich bis zu 10 Personen aus 10 verschiedenen Haushalten treffen.


      26.12.2020: Der dritte CoV-Lockdown umfasst viele strikte Maßnahmen. Die Ausgangsbeschränkungen gelten rund um die Uhr, Kontakte werden stark eingeschränkt. Der Handel ist bis auf Grundversorger geschlossen, Gastronomie, Beherbergungs-, viele Freizeit- und alle Kulturbetriebe bleiben zu.


      08.02.2021: Der Handel darf wieder aufsperren. In den Schulen gibt es zumindest an einigen Tagen wieder Präsenzunterricht. Frisöre und köpernahe Dienstleister dürfen mit einem negativen Coronatest besucht werden. Gasthäuser bleiben weiterhin geschlossen.

      17.02.2021: An einem Tag gab es 1.735 neue Infektionsfälle. Seit Beginn der Pandemie wurden in Österreich 437.874 Personen positiv auf Sars-CoV-2 getestet, 8.290 Menschen verstarben an oder mit Corona.

      Quelle: Kleine Zeitung


      22.11. - 12.12.2021: Der vierte CoV-Lockdown umfasst viele strikte Maßnahmen. Die Ausgangsbeschränkungen gelten rund um die Uhr, Kontakte werden stark eingeschränkt. Der Handel ist bis auf Grundversorger geschlossen, Gastronomie, Beherbergungs-, viele Freizeit- und alle Kulturbetriebe bleiben zu.


      Corona-Statistik

      • 16.09.2020

      Zahlen für Österreich und Weltweit bis 15.09.2020:

      34.305 bestätigte Fälle (29,232.679)

      27.354 Genesungen (19,935.233)

           757 Todesfälle (928.096)


      Zahlen für Österreich bis 17.11.2021:

      1,011.465 bestätigte Fälle 

         867.601 Genesungen

           11.903 Todesfälle 


      Aktiv-Infizierte in Liezen:

      Seit 16.11.2020 werden auch Aufzeichnungen über die in den einzelnen Gemeinden festgestellten mit Covid-19 infizierten Personen geführt. Am 16.11.2020 waren das 46 Personen. Der Höchststand im Jahre 2020 wurde am 02.12.2020 mit 70 Personen erreicht. Durch Maßnahmen wie Lockdowns, Impfungen und verstärkte Testungen sank die Zahl der Infizierten und lag Anfang 2021 einige Zeit bei 0. 


      Im 1. Halbjahr 2021 stieg die Höchstzahl am 22.03.2021 auf 49. Nach weiteren Tagen mit 0 Infizierten Ende Juni und Anfang Juli stieg die Zahl am November 2021 stark an und erreichte am 24.11.2021 mit 149 Infizierten einen neuen Höchststand. 


      Im 1. Halbjahr 2022 stieg die Höchstzahl am 17.03.2022 auf 448 Infizierte.


      Quelle: Herbert Waldeck vom Krisenstab der Stadt Liezen, Information vom 24.11.2021.


      Jeweils um die Monatsmitte gab es folgende Zahlen an aktiv Infizierten Personen:

      16.11.2020    46

      15.12.2020    25

      15.01.2021      8

      15.02.2021      3

      15.03.2021    37

      14.04.2021    27

      14.05.2021    21

      16.06.2021      1

      14.07.2021      0  

      18.08.2021    10

      15.09.2021    11

      18.10.2021    17

      16.11.2021    88

      15.12.2021    73

      14.01.2022    71

      14.02.2022  183

      14.03.2022  406

      11.04.2022    93

      16.05.2022    17

      13.06.2022    10


      Corona-Teststation in Liezen

      • 05.12.2020
      Bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie stellte sich bald heraus, dass eine möglichst häufige und unkomplizierte Testung aller Personen sehr wichtig ist. In der Ennstalhalle begannen am 05. und 06.12.2020 die von der Bundesregierung angeordneten Massentests gegen Corona. Zuerst wurden Lehrer und alle in Bildungseinrichtungen tätigen Personen getestet. Im Bezirk gab es drei Teststationen: Congress Schladming, Volkshaus Stainach und Ennstalhalle Liezen. Getestet wurde durch Einführen und Bewegen von Teststäbchen in der Nase. Dies wurde von vielen Personen als unangenehm empfunden. Für diese Art der Testung bürgerte sich die Bezeichnung "Nasenbohrertest" ein.

      Am Wochenende des 12. und 13.12.2020 wurde in der Ennstalhalle als einem von 13 Teststationen im Bezirk ein Massentest durchgeführt. Die Bevölkerung war aufgerufen, von dieser Testmöglichkeit Gebrauch zu machen. Im ganzen Bezirk ließen sich 12.666 Personen testen, in der Teststation in Liezen 1.571. Im Bezirk waren 41 Personen positiv. Auffallend war, dass sich überwiegend ältere Personen testen ließen. Testpersonen unter 30 Jahre waren eine Ausnahme.

      Sehr gut angenommen wurde die freiwillige Testmöglichkeit in der Ennstalhalle vom 21. bis 23.12.2020. Schon am ersten Testtag wurden 1.800 Antigentests durchgeführt, von denen nur drei positiv waren. Bezirkshauptmann Dr. Sulzbacher hatte vorher darauf hingewiesen, dass im Bezirk Liezen 19 Todesfälle von Menschen registriert wurden, die mit dem Coronavirus infiziert waren. 

      Daraufhin wurden in vielen Städten Teststationen eingerichtet, in denen sich jede interessierte Person kostenlos testen lassen konnte. Teilweise waren negative Testergebnisse auch notwendig, um zum Frisör oder in ein Krankenhaus gehen zu können. In Liezen war die Teststation in der Ennstalhalle untergebracht und wurde ab 11.01.2021 von Soldaten des Fliegerhorstes Fiala-Fernbrugg in Aigen betrieben. Für die Organisation zuständig waren Hauptmann Werner Wippel und Vizeleutnant Peter Frühwirth. Durchgeführt wurden die Testungen von zwei Teams zu je 19 Mann, die sich wöchentlich ablösten. Grundsätzlich sollte man sich vorher zur Testung anmelden, in Liezen wurden Testwillige aber immer auch ohne Voranmeldung getestet. Bis Ende April 2021 wurden 80.000 Testungen durchgeführt. Die Freundlichkeit der Soldaten bei der Abwicklung der Test wurde von der Bevölkerung wiederholt sehr gelobt.

      Mit Mai 2021 übernahm die Privatklinik Kastanienhof GmbH aus Graz die Testungen in der Ennstalhalle. Ab 2. August 2021 übersiedelten die Covid-Teststraße und die Impfstation von der Ennstalhalle in das Untergeschoss des Ärztezentrums am Rathausplatz 2. Es gab häufig lange Warteschlangen, die bis in die Mitte des Rathausplatzes reichten. Probleme gab es auch bei den Parkplätzen in der Nähe der Teststation.

      Ab 25. November 2021 übersiedelte die Impf- und Teststation in das Einkaufszentrum Arkade, in dem in den zuletzt von C & A benutzen Räumen genug Platz vorhanden war. Dadurch war auch eine geschoßweise Trennung der Impf- und Teststraße möglich.

      Verfasser: Karl Hödl, 11.03.2020
      Letzte Überarbeitung: 20.06.2022
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