Stadtarchiv

Unter der Federführung von Stadtarchivar Karl Hödl wurde mit der Online-Stadtchronik ein Portal geschaffen, in dem Liezener Geschichte, für jedermann zugänglich, nachgelesen werden kann. Kategorisiert in die Bereiche Personen, Gebäude und Bauwerke, Einrichtungen und Institutionen, Ereignisse und Sonstiges, sowie spezielle Themenbereiche können Interessierte die unterschiedlichsten Informationen beziehen.


Eine detaillierte Suchmöglichkeit schafft darüber hinaus die Voraussetzung für ein rasches und einfaches Auffinden der gewünschten Informationen. Das bestehende Stadtarchiv ist dabei im Aufbau begriffen. Das Grundgerüst an Informationen soll auch unter Mithilfe interessierter Leserinnen und Leser weiter ausgebaut werden.


Deswegen ergeht an Sie die Bitte, interessante, für die Öffentlichkeit bestimme Beiträge, die mit unserer Stadt im Bezug stehen an unseren Stadtchronisten Herrn Karl Hödl (E-Mail: karl.hoedl@liezen.at; Tel.  0664/2840888 ) weiterzuleiten bzw. mit Ihm in Kontakt zu treten.

Den zahlreichen Besuchern von www.liezen.at wünschen wir mit der Online-Stadtchronik interessante Einblicke in die Geschichte Liezens.

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GebäudeAdmonter Straße 08

  • Errichtet
    1905
  • |
  • Adresse
    Admonter Straße 8
  • |
  • Lage

    EZ 111 KG Liezen, alte Hausnummer 155, Conscriptionsnummer 79. Alte Bezeichnung Paradeiser.
    Unter Urbannummer 20 der Grundherrschaft Unterstainach dienstpflichtig.

     


1769 erhält Magdalena Tipplin für sich und ihre ehelichen Erben den Kaufbrief um das "Schwaiger Reith" zu Liezen.

1791-1796 war Maria Tipplin dem Stift Rottenmann (Staatsherrschaft) dienstpflichtig.

1870 - 1905: Laut Angabe von Günter Schreiner gibt es ein Foto des alten Gebäudes, bei der auf der Rückseite vermerkt ist, dass das Haus 1870 erbaut worden sein soll.

1905 riss Franz Steiner das alte Paradeiser ab und erbaute ein 1-Stock-hohes Haus. Das Haus wurde damals "Villa Steiner" genannt.

Bisherige Besitzer:

1762: Mathias Tippin

1769: Magdalena Tipplin

1791: Maria Tipplin

1799: Blasius Tipplin

1802: Mathias sen. Bankler

1874: Mathias jun. Bankler

1896: Maria Bankler

1901: Ignaz Seebacher

1901: Maria Sieberer

1902: Mathias und Aloisia Häusler

1905: Franz Steiner

1914: Emma Aigner

1933: Domenicus und Maria Überbacher

1942: Maria Überbacher

1952: Anna Überbacher und Auguste Schreiner, geb. Überbacher

 


Quelle: Margarete Aigner: "Aus der Geschichte Liezens", Band 5, Seite 661-665.
Verfasser: Elisabeth Krammer, 27.05.2015
Letzte Überarbeitung: 17.09.2020
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GebäudeBahnhofweg 2

  • Adresse
    Bahnhofweg
  • |
  • Lage
    Am Weg vom Zentrum zum Bahnhof, rechts neben dem Weg, südlich der Mittelschule und nördlich des Fronleichnamsweges.

Vorerst (Stand 2020) unbebautes Grundstück im Besitz der Familie Prager. Im Flächenwidmungsplan ausgewiesen als Vorbehaltsfläche für Freizeit und Sport.


Quelle: Kleine Zeitung vom 05.09.2020, Seiten 24 - 25.
Verfasser: Karl Hödl, 08.09.2020
Letzte Überarbeitung: 08.09.2020
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SonstigesBlumenschmuckbewerb

  • Ab / Am
    1959

Der steirische Blumenschmuck- und Gartenkulturbewerb wird seit dem Erzherzog-Johann-Gedenkjahr im Jahre 1959 jährlich durchgeführt. Etwa 33.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 2/3 der steirischen Gemeinden nehmen alljährlich am Bewerb teil. Neben den Kategorien "Schönste Stadt", "Schönster Markt", "Schönstes Dorf", "Schönstes Gebirgsdorf" sowie "Kinder- und Jugendprojekt", werden insbesondere folgende Einzelbewertungen vorgenommen: "Gaststätten", "Bauernhöfe", "Buschenschänken", "Gewerbebetriebe", "Private Objekte", "Wohnblocks - Siedlungen und Wohnstraßen" und "Besondere Leistungen".

 

Bereits im Jahr 1981 wurde die Stadt Liezen erstmals zur "Schönsten Stadt" gekürt.

 

Im Jahre 2007 wurde Liezen im öffentlichen Bewerb "Schönste Stadt" Landessieger vor den Städten Hartberg und Frohnleiten. Daraufhin fand am 28.08.2008 erstmals die Schlussveranstaltung und Preisverleihung des Landesblumenschmuckbewerbes 2008 in der Ennstalhalle statt.

 

Beim 50. Jubiläumsschmuckbewerb im Jahre 2009 durften auch die Sieger der letzten Jahre teilnehmen. Liezen konnte trotz großer Konkurrenz in der Kategorie "Schönste Stadt 2009", gemeinsam mit Bruck an der Mur und Kindberg, den ausgezeichneten 2. Rang erreichen. Der Sieg in dieser Kategorie ging an Kapfenberg.

 

Beim Blumenschmuckbewerb 2014 errang Liezen 5 Floras und wurde gemeinsam mit Kapfenberg zur "Schönsten Stadt der Steiermark" gewählt.

 

Beim Blumenschmuckbewerb 2017 errang Liezen wieder 5 Floras und wurde gemeinsam mit Bad Aussee, Kapfenberg, Schladming und Voitsberg zur "Schönsten Stadt der Steiermark" gewählt.

 

Dieser Erfolg konnte 2018 wiederholt werden. Liezen errang wiederum 5 Floras und wurde damit gemeinsam mit Schladming wieder zur "Schönsten Stadt der Steiermark" gewählt.

 

Liezen erhielt auch 2019 5 Floras und wurde damit gemeinsam mit Bad Aussee, Kindberg, Knittelfeld, Leoben, Schladming und Voitsberg zur schönsten Stadt der Steiermark gewählt.


Erste Auszeichnung für eine Liezener Teilnehmerin

  • 1971
Beim Blumenschmuckwettbewerb 1971 des Landes Steiermark hat mit Agnes Haas erstmals eine Liezener Teilnehmerin einen Preis des Landes erhalten.

Sonderpreis für den schönsten Friedhof

  • 1972
Beim Blumenschmuckwettbewerb 1972 des Landes Steiermark erhielt die Stadtgemeinde für die vorbildliche Gestaltung des neuen Friedhofes einen Sonderpreis.

1. Rang in der Kategorie "Schönste Stadt 1981"

  • 1981
Bereits im Jahr 1981 wurde die Stadt Liezen zum ersten Mal beim Blumenschmuckwettbewerb des Landes Steiermark zur "Schönsten Stadt" gekürt.

Prädikat "Sehenswerte Stadt"

  • 1998

2. Rang in der Kategorie "Schönste Stadt 2002"

  • 2002
ex aequo mit Kapfenberg

2. Rang in der Kategorie "Schönste Stadt 2006"

  • 2006
ex aequo mit Deutschlandsberg und Kapfenberg

Landessieger in der Kategorie "Schönste Stadt 2007"

  • 2007

Im Jahre 2007 wurde Liezen im öffentlichen Bewerb "Schönste Stadt" Landessieger vor den Städten Hartberg und Frohnleiten. In der Begründung der Jury heißt es: "Liezen ist die steirische Blumenstadt im Ennstal. Die Stadt ist mit 102 Blumenampeln geschmückt, welche sich dort sichtlich wohl fühlen. Großzügige Blumenbeete ziehen sich durch die ganze Stadt. Das schönste geschmückte Rathaus befindet sich ebenfalls in Liezen. Besonderes Detail am Rande: Vandalen welche erfolgreich gestoppt wurden, dürfen kostenlos bei der Blumenpflege behilflich sein."

Die "Kleine Zeitung" berichtete in ihrer Onlineausgabe vom 03.09.2007 darüber:
"Liezens Blümchen dürfen sich stolz in ihren zahlreichen Blumenbeeten aufrichten. Voriges Jahr zählte Liezen noch zu den größten Favoriten im Rennen um den heiß begehrten Titel "Schönste steirische Blumenstadt". Heuer gelang es der Bezirkshauptstadt endlich erfolgreich ins Ziel zu kommen. Liezen ist schönste steirische Blumenstadt 2007. Gestern durfte der überaus stolze Bürgermeister Rudi Hakel in Hartberg die heiß begehrte Trophäe von Landesrat Hermann Schützenhöfer entgegen nehmen. Hakel mit stolz geschwellter Brust bei der Preisverleihung: "Unser großes Engagement ist heute belohnt worden. Der Titel zeigt, dass die umfassenden Anstrengungen zur Stadtverschönerung fruchten und dass wir auf dem richtigen Weg sind. Die Liezener und auch Gäste sollen sich in unserer Stadt wohl fühlen." Der Preis ist auch für die Vizebürgermeisterin mit dem grünen Daumen, Cäcilia Sulzbacher und Stadtgärtnermeister Reinhard Peer eine große Bestätigung. Zum Feiern reiste das ganze Komitee wieder ins heimische Liezen. Hakel bei der Heimfahrt: "Wir wollen den Erfolg in der schönsten steirischen Blumenstadt feiern. Ich freu' mich, dass die Stadt, der Handel und die Gastronomie profitieren."


Landesblumenschmuckbewerb 2008

  • 2008
Nach dem großen Erfolg im Jahre 2007 beteiligte sich Liezen auch 2008 wieder am Blumenschmuckbewerb des Landes Steiermark.

2. Rang in der Kategorie "Schönste Stadt 2009"

  • 2009

Liezen konnte zum 50. Jubiläumsblumenschmuckbewerb des Landes gemeinsam mit Bruck ander Mur und Kindberg abermals die Silbermedaille erreichen. Als Sieger in dieser Kategorie ging Kapfenberg hervor.

Anlässlich des Jubiläumsjahres durften 2009 auch jene Städte teilnehmen, die in den vergangengen Jahren gewonnen hatten. Aus diesen Gründen war die "Konkurrenz" besonders groß.


1. Rang in der Kategorie "Schönste Stadt 2014"

1. Rang in der Kategorie
  • 2014

Liezen errang beim Blumenschmuckbewerb des Landes gemeinsam mit Kapfenberg in der Bewertung fünf Floras und wurde damit gemeinsam mit Kapfenberg als schönste Stadt der Steiermark ausgezeichnet. Für Liezen war dies bereits zum dritten Mal der erste Platz in diesem Wettbewerb.

 

Weiters wurden die Projekte "Topfpflanzen" und "Pflanzen setzen im Seniorenheim" ausgezeichnet. Die Volksschüler pflanzten gemeinsam mit der Stadtgärtnern die Blumenampel, die bei der Kreuzung B320/Bahnhofstraße aufgestellt worden sind.

 

Private Landesieger:

 

Getrude Bamminger, Liegl Transporte und Sonja Kummer: Bronze

Erna Schüller für Stefflbäck: Anerkennung


1. Rang in der Kategorie "Schönste Stadt 2017"

  • 2017

Liezen errang beim Blumenschmuckbewerb des Landes gemeinsam mit Bad Aussee, Kapfenberg, Schladming und Voitsberg in der Bewertung fünf Floras und wurde damit gemeinsam mit diesen Städten als schönste Stadt der Steiermark ausgezeichnet. Für Liezen war dies bereits zum vierten Mal der erste Platz in diesem Wettbewerb.

 

In der Kategorie Bauernhöfe errang Gertrud Bamminger wieder Bronze.


1. Rang in der Kategorie "Schönste Stadt 2018"

  • 2018

Liezen errang beim Blumenschmuckbewerb des Landes gemeinsam mit Schladming fünf Floras und wurde damit gemeinsam mit Schladming als schönste Stadt der Steiermark ausgezeichnet. Für Liezen war dies bereits zum fünften Mal der erste Platz in diesem Wettbewerb.

 

In der Kategorie Bauernhöfe errang Gertrud Bamminger wieder Bronze und Waltraud Lechner erhielt in der Kategorie Bauernhöfe eine Anerkennung.


1. Rang in der Kategorie "Schönste Stadt 2019"

  • 2019
Liezen errang beim Blumenschmuckbewerb des Landes gemeinsam mit Bad Aussee, Kindberg, Knittelfeld, Leoben, Schladming und Voitsberg fünf Floras und wurde damit gemeinsam mit diesen Städten als schönste Stadt der Steiermark ausgezeichnet.

1. Rang in der Kategorie "Schönste Stadt 2020"

  • 2020

Liezen errang beim Blumenschmuckbewerb des Landes gemeinsam mit Bad Aussee, Knittelfeld, Leoben und Voitsberg fünf Floras und wurde damit gemeinsam mit diesen Städten als schönste Stadt der Steiermark ausgezeichnet. Nachdem Liezen bereits fünf Mal hintereinander diese Auszeichnungen errungen hat, wurde es zusätzlich mit der "Goldenen Flora" ausgezeichnet. Ein großer Erfolg war diese Auszeichnung auch für die neue Leiterin der Stadtgärtnerei Julia Schachinger, die damit nahtlos an die großen Leistungen ihres Vorgängers Reinhard Peer anschließen konnte.

 

In der Kategorie Bauernhöfe errang Gertrud Bamminger wieder Bronze.


Verfasser: Mag. Helmut Kollau und Karl Hödl
Letzte Überarbeitung: 08.09.2020
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SonstigesBrände


    Im Laufe der Zeit kommt es immer wieder zu Bränden, die Dank der Leistungsfähigkeit der Feuerwehren meist glimpflich enden. In den Jahresberichten der Feuerwehren sind diese Brände genau angeführt und beschrieben. Hier werden nur Brände erwähnt, die wegen ihres Umfanges oder besonderer Umstände Aufmerksamkeit erregten und über die auch in Zeitungen usw. berichtet wurde.


    Ältester überlieferter Brand

    • 1618

    An der Südwand des Hauses Salbergweg 14 befand sich eine Sonnenuhr mit Malerei. In dieser Malerei war festgehalten, dass das Haus "1618 abgebrand" war. Das Haus dürfte danach neu aufgebaut worden sein.

    Quelle: Buch "Aus der Geschichte Liezens" von SR Margarete Aigner, Band 7, Seite 80.


    Vernichtung der Dampfsäge

    • 1881
    Im Jahre 1881 vernichtete ein Großbrand die östlich des Bahnhofes gelegene Dampfsäge. Wegen Wassermangels wurde zum Löschen angeblich Bier verwendet, das im Bahnhofsmagazin gelagert war. Geholfen hat das aber nichts, die Dampfsäge brannte komplett nieder und die Brandstätte erwarb Ferdinand Vasold, welcher dort ein Geschirrmagazin und später eine Keramikfabrik errichtete. In der Festschrift zur Stadterhebung 1947 wird behauptet, dass Feuerwehren sogar aus Schladming und Radstadt per Eisenbahn zur Hilfe eilten, um den Brand zu löschen.

    Brand des Maischberger - Wirtschaftsgebäudes

    • 20.08.1890 - 21.08.1890
    Nach sieben heißen Tagen gab es um Mitternacht ein heftiges Gewitter. Ein Blitz setzte das Wirtschaftsgebäude des Kaufmannes A. Maischberger in Brand. Der Feuerwehr gelang es, den Brand auf das brennende Gebäude zu beschränken. Die Feuerwehr Liezen wurde dabei von der Feuerwehr Wörschach unterstützt. Im Stadel verbrannte Futter, 9 Wägen, 1 Dreschmaschine sowie landwirtschaftliche Geräte und Holz.

    Brand in Liezen

    • 09.10.1895
    Aus einem Bericht des "Grazer Tagblatt" vom 12.10.1895 war zu entnehmen, dass durch einen großer Brand in Liezen 27 Personen obdachlos wurden, darunter sechs Hauseigentümer. Es wurde berichtet, dass sich die Familie Dumba überaus hilfsbereit zeigte und die Menschen mit Kleidern und dem Nötigsten versorgten.

    Brand Admonter Straße Tischlermeister

    • 12.1897
    Zu Weihnachten brach im Haus des Tischlermeisters Polena, später Petter, in der Admonter Straße ein Brand aus, der so rasch um sich griff, dass drei Bewohner in den Flammen umkamen.

    Großbrand im Niederdorf

    • 09.02.1899
    Brand bei der Schlosserei Wimmler, in dem damals Niederdorf genannten Teil von Liezen (heute Bachzeile entlang des Pyhrnbaches) wurden mehrere Häuser total eingeäschert.

    Brand Salbergweg

    • 06.1919

    Im Juni konnte ein Brand, der sich auf 4 Objekte erstreckte, darunter Techler und Lux (Salbergweg 14 und 16), trotz aufopfernden Einsatzes der Feuerwehr nicht erfolgreich bekämpft werden.

    Quelle:  Broschüre 100 Jahre Stadtfeuerwehr


    Brand Speckmoser

    • 29.03.1926

    Laut Mitteilungen des Landes-Feuerwehrverbandes 1926 wurden um drei Uhr früh die Liezener durch Feuerlärm geweckt, da das Stallgebäude Speckmoser vulgo Dachler in hellen Flammen stand. Nach kurzer Zeit stand das gesamte Gebäude in Brand und man konnte nur mehr das Vieh und landwirtschaftliche Geräte in Sicherheit bringen. Das Wirtschaftsgebäude Speckmoser brannte bis auf die Grundmauern nieder. Zuerst wurden Zigeuner verdächtigt, welche im Stalle logierten, doch sie erklärten, eine Frau sei in der Nacht gekommen, die Zündhölzer dabei hatte. Sie sagte, sie wolle die Mägde und Knechte wecken. Weitere Nachforschungen ergaben aber, dass die 22-jährige ehemalige Kellnerin Mitzi Bauer aus verschmähter Liebe des Sohnes Speckmoser den Brand gelegt hatte. Sie wollte sich selbst im Feuer das Leben nehmen, aber durch die Anwesenheit der Zigeuner wurde sie daran gehindert. Sie flüchtete, wurde jedoch noch im Laufe des Tages in Admont festgenommen.

     

    Quelle: Anno Österreich


    Brand in der Admonterstraße

    • 1929

    Margarete Aigner berichtet in ihrem siebenbändigen Werk "Aus der Geschichte Liezens" in Band 1, Seite 225, folgendes:

    1929 vernichtete ein Brand das Gasthaus Schragl und die Nachbarhäuser Pammer und Schmied Veitl in der Admonter Straße.


    Brand in der Kanzlermühle

    • 29.12.1936

    Nachts brach ein Brand in der Kanzlermühle (später VÖST-Sägewerk) aus. Durch den Einsatz der Feuerwehr konnte bei eisiger Kälte ein Übergreifen der Flammen verhindert werden. Die verwendeten Schläuche mussten in den nächsten Tagen durch Erwärmen vom Eis befreit werden.

     

     

    Quelle: 100 Jahre Stadtfeuerwehr


    Brand Obersaler

    • 19.05.1937

    Ein Großbrand vernichtete das Anwesen vlg. Obersaler. Es herrschte Wassermangel und das Haus brannte bis auf die Grundmauern nieder.

     

    Quelle: 100 Jahre Stadtfeuerwehr Liezen


    Brand einer Baracke im Hüttenlager

    • 19.02.1944
    In seiner Abhandlung "Die Schmidhütte Liezen 1938 - 1945" schreibt Konrad Klötzl:
    Am 19. Februar 1944 kam es im Hüttenlager zu einem Brand, der eine Baracke mit Wirtschaftsgütern einäscherte. Es entstand ein Schaden von ca. 30.000 Reichsmark.

    Dachgeschoßbrand im Haus Alte Gasse 4

    • 22.01.1945
    Laut Zeitungsbericht entstand am 22. Jänner 1945 vermutlich durch Überhitzung in einem Dachzimmer ein Brand, der sich rasch ausbreitete und in kurzer Zeit den Dachstuhl einäscherte. Der Freiwilligen Feuerwehr Liezen gelang es, von britischen Soldaten tatkräftig unterstützt, den Brand bald zu löschen.

    Brand im Schloss Grafenegg

    • 03.03.1980
    Gerwald Mitteregger berichtet in der "Geschichte von Grafegg bei Liezen": Als am 3. März 1980 um 4:30 Uhr im zweiten Stock des leerstehenden Schlosses Grafenegg ein Brand ausbrach, der das Objekt endgültig zur Halbruine machte, konnte die Liezener Gendarmerie bereits einen Tag später einen 21 jährigen Arbeitslosen aus Selzthal als Brandstifter ausforschen. Bevor dieser das Schloss als Nachtquartier aufgesucht hatte, war der mehrfach vorbestrafte Mann zuvor in das südlich liegende Gasthaus eingebrochen und hatte sich dort mit alkoholischen Getränken eingedeckt. Den Brand will der Täter nicht absichtlich gelegt, sondern aus Fahrlässigkeit verursacht haben.

    Brand eines Wirtschaftsgebäudes

    • 2006
    Im März 2006 ging ein Wirtschaftsgebäude an der Höhenstraße in Flammen auf. Die Feuerwehr konnte nur ein Übergreifen auf das benachbarte Wohnhaus verhindern. Der Besitzer erlitt durch die Aufregung einen Herzstillstand und verstarb noch am Unglücksort.

    Brand des Paketwagens der Post

    • 08.01.2009
    Ein LKW der Post geriet in Brand und brannte vollständig aus. Er war beladen mit Briefen und Paketen, die dabei vollständig vernichtet wurden.

    Wohnungsbrand in der Admonter Straße

    • 21.09.2010
    Laut "Kleine Zeitung" vom 23.09.2010 kam es am Abend des 21.09.2010 in einem Haus in der Admonter Straße zu einem Wohnungsbrand, bei dem die asthmakranke 43 jährige Maria N. eine Rauchgasvergiftung erlitt. Das Feuer dürfte von der Frau selbst mit einer brennenden Zigarette verursacht worden sein. Der Wohnungsbrand wurde von der Freiwilligen Feuerwehr Liezen rasch gelöscht, nachdem zuerst die Frau gerettet worden war.

    Wohnungsbrand in der Ausseer Straße

    • 22.10.2010
    In der Wohnung des Herrn Ferdinand Pürcher im obersten Stock des Hauses Ausseer Straße 47 kam es am Mittag des 22. Oktober 2010 zu einem Vollbrand. Der Feuerwehr gelang es unter Einsatz von schwerem Atemschutz, den Brand rasch zu löschen. Der Wohnungsinhaber wurde nicht verletzt, es entstand aber ein erheblicher Sachschaden.

    Wohnungsbrand im Haus Alte Gasse 4

    • 12.12.2010
    Kurz nach Mitternacht wurde die Feuerwehr zu einem Wohnungsbrand in das Haus Alte Gasse 4 gerufen. Der Bewohner hatte eine Rauchgasvergiftung erlitten und musste bewußtlos aus der Wohnung gerettet werden. Er wurde zur Behandlung in einer Tauchdruckkammer in das LKH Graz geliefert.

    Großbrand Holzmarkt Deisl

    Großbrand Holzmarkt Deisl
    • 08.02.2011

    Am 8. Februar 2011 gegen 03:35 Uhr bemerkte ein Fahrzeuglenker auf der Selzthalerstraßer einen Brand beim Holzmarkt Deisl in Liezen und setzte einen Notruf bei der Bezirksfeuerwehrzentrale „Florian Liezen“ ab, welcher umgehend die ortszuständige Feuerwehr Liezen alarmierte. Die Erkundung ergab, dass vom Sägespäne-Silo aus eine Brandentwicklung hervorging, die sich bereits auf Schauräume, administrative Gebäudeteile sowie die Produktionshalle ausgedehnt hatte. Deshalb wurde seitens der Einsatzleitung die Nachalarmierung der umliegenden Feuerwehren veranlasst, aufgrund der raschen Brandausweitung und dem damit verbundenen Löschwasserbedarf wurde schließlich der gesamte Feuerwehrabschnitt Liezen und auch Feuerwehren der Abschnitte Irdning, Ardning und Paltental alarmiert. Der Löschwasserbedarf für den umfassenden Löschangriff wurde mittels 7 Zubringleitungen von der nahen Enns gedeckt. Zum Einsatz kamen auch 3 Wasserwerfer von Tanklöschfahrzeugen. In Summe standen 19 Feuerwehren mit 210 Mann im Einsatz, die Einsatzleitung Liezen wurde unterstützt von Bezirkskommandant, Bezirkskommandant-Stv und Abschnittskommandant.

    Durch das Großaufgebot der Feuerwehr konnte ein Übergreifen auf angrenzende Gebäudeteile und weitere Gebäude im unmittelbaren Gefahrenbereich verhindert werden. Personen kamen nicht zu Schaden. Eine Feuerwehrfrau erlitt bei den Löscharbeiten eine leichte Rauchgasvergiftung und wurde vom anwesenden Notarztteam aus Rottenmann vor Ort versorgt. Die Löscharbeiten dauerten bis Mittag an. Brandursache war ein Rückbrand vom Heizkessel in den Silo. Durch die Hitze griff das Feuer auf die Fassade ds Silos und in weiterer Folge auf die Produktionshalle über. Der Schaden wurde auf zwei Millionen Euro geschätzt.

    Im Einsatz waren:
    Abschnitt 04/Liezen: FF Liezen, FF Döllach, FF Lassing, FF Stainach, FF Weißenbach, FF Wörschach, BtF MF Liezen, FF Pyhrn
    Abschnitt 03/Irdning: FF Irdning, FF Aigen
    Abschnitt 06/Paltental: FF Rottenmann, FF Selzthal, FF Dietmannsdorf, FF Bärndorf, FF Trieben
    Abschnitt 01/Ardning: FF Ardning, FF Wenig, FF Hall
    Bezirksfeuerwehrkommandant, Bezirkskommandant-Stv, Abschnittsfeuerwehrkommandant, Bezirksfeuerwehrarzt, Bezirkspressebeauftragter.

    Rotes Kreuz Rottenmann mit 1 NEF und 1 RTW
    Energie Steiermark
    Straßenmeisterei
    Polizei


    Heckenbrand durch Feuerwerk

    • 29.07.2013
    Am späten Abend des 29. Juli 2013 wollte der bekannte Zauberer Many Mandini (Manfred Schiestl) anläßlich seines 70. Geburtstages im Garten des Hauses Kreuzhäuslerweg 2 ein Feuerwerk abschießen. Das Feuerwerk war großartig und fast von der ganzen Stadt aus gut zu sehen. Vor dem Ende des Feuerwerkes funktionierte eine Rakete aber nicht wie geplant und setzte die auf Grund langer Hitze und Trockenheit sehr trockene Hecke mit Bäumen in Brand. Dieser Brand führte zu einem großen Feuerwehreinsatz und da auch der Brand von der Stadt aus gut zu sehen war, zogen Hunderte Schaulustige an den Ort des Geschehens. Die Ausseer Straße wurde von der Polizei gesperrt, trotzdem wurde die Arbeit der Feuerwehr von den Zusehern behindert. Das Übergreifen des Feuers auf Wohnhäuser und andere Bäume konnte verhindert werden, sodass sich der Sachschaden in Grenzen hielt. Für die vielen Zuseher war der Brand aber das spektakulärste Ereignis des sehr heißen Sommers 2013. Auch die Zeitungen berichteten ausführlich und mit Fotos über diesen Brand.

    Brand im Ärztezentrum

    • 10.06.2014
    In einem Gastronomiebetrieb im Ärztezentrum brach am 10. Juni 2014 im Bereich einer Fritteuse ein Brand aus, der von der Feuerwehr unter Einsatz von schwerem Atemschutz gelöscht werden konnte. Mit Hilfe des Roten Kreuzes mussten auch die benachbarten Ordinationen und Geschäfte evakuiert werden. Verletzt wurde niemand.

    Wohnhausbrand Reithtal 8

    • 03.03.2016
    Das Haus vlg. Erber ist am 3. März 2016 abgebrannt und konnte trotz des Einsatzes von 6 Feuerwehren nicht mehr gerettet werden.

    Geparktes Auto brannte aus

    • 30.06.2016
    Laut einem Bericht in der Kleinen Zeitung vom 2. Juli 2016 brach am 30. Juni 2016 gegen 19:50 Uhr im Motorraum eines Autos, das auf einem Parkplatz im Westen Liezens abgestellt war, ein Brand aus. Der Brand konnte erst von der Feuerwehr gelöscht werden. Verletzt wurde niemand.

    Brand in der Sonderschultoilette

    • 13.01.2017
    Ein 11jähriger Schüler der Sonderschule zündete in der Toilette den Papierhandtuchspender an. Durch die automatisch schließende Brandschutztür konnte sich das Feuer zwar nicht ausbreiten, der Handtuchhalter und die Umgebung wurden aber zerstört und die Toilette durch Rauch und Ruß schwer beschädigt. Der Brand sorgte für großes Aufsehen, weil die Feuerwehr aus Sicherheitsgründen mit mehreren Fahrzeugen ausgerückt war und die Schule sofort evakuierte.

    Kaminbrand Schnuderl

    • 17.08.2020

    Im Hotel-Restaurant Schnuderl kam es am Abend zu einem Kaminbrand im Keller. Angestellter bemerkte den Rauch und alarmierte die Feuerwehr. Die Gäste wurden von Mitarbeitern ins Freie gebracht und innerhalb kurzer Zeit konnte die Feuerwehr den Brand löschen.

     

    Quelle: Kleine Zeitung, 19.08.2020


    Großbrand im Reithtal

    Ein Sachschaden von mehr als eine Million Schilling verursachte ein Großbrand beim Landwirt Unterberger im Reithtal. Rund 90 Feuerwehrmännern von sieben Feuerwehren aus der Umgebung konnten verhindern, dass der Brand vom Wirtschaftsgebäude auf das Wohnhaus übergreifen konnte.

     

    Quelle: Neue Zeit vom 10.07.1985


    Verfasser: Karl Hödl, 20.01.2009
    Letzte Überarbeitung: 03.09.2020
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    GebäudeDöllacher Straße 02

    • Adresse
      Döllacher Straße 2
    • |
    • Lage

      Am Rande des alten Ortskernes im Westen, später westlich der Einmündung der Döllacher Straße in die Ausseer Straße.


    Ursprünglich Teil des Anwesens von Nikolaus Dumba mit einem Fachwerkbau als Wirtschaftsgebäude. Später Besitz der Familie Böhm und der Hänfling GmbH. 2014 gekauft von der Gemeinnützigen Siedlungsgenossenschaft Ennstal zur Errichtung eines Wohn- und Geschäftshauskomplexes unter dem Namen "Dumba-Park".

     


    Dumbapark Areal

    • 11.03.2015

    Im Rahmen einer Projektpräsentation wurde am 11. März 2015 der Plan für das Dumbapark-Areal vorgestellt. Den Architektenwettbewerb konnte das Büro Hohensinn aus Graz für sich entscheiden. Drei Wohn-/Kommerz-Anlagen im Ausmaß von 4000 m² Wohn-Nutzfläche und 1000 m² Geschäftsfläche sollen bis 2018 entstehen.

     

    Quelle: Zeitung "Woche", Ausgabe Nr. 12, 18./19. März 2015


    Verfasser: Karl Hödl, 18.03.2015
    Letzte Überarbeitung: 02.09.2020
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    GebäudeAusseer Straße 36

    • Adresse
      Ausseer Straße 36
    • |
    • Lage
      Ehemalige Hausnummer Liezen 42 mit der Bezeichnung Bierhalle.

    Lange Zeit Gasthof Lasser, in den letzten Jahren (zirka 2010) umgebaut als Wohnhaus.

    Das Gebäude wurde von der Siedlungsgenossenschaft "Ennstal" erworben und im Februar 2015 abgetragen.

     

    Nach dem Abbruch des Gebäudekomplexes im Jahre 2015 wurde im Sommer 2017 von der Siedlungsgenossenschaft Ennstal  in Zusammenarbeit mit der Stadtgärtnerei eine viel beachtete und viel fotografierte "Blumenwiese" angelegt, bei der besonderer Wert darauf gelegt wurde, dass die dort wachsenden Blumen als Nahrung für Insekten dienen. Diese Blumenwiese begeisterte auch in den folgenden Jahren den ganzen Sommer über die einheimische Bevölkerung und Gäste.


    Quelle: Margarete Aigner: "Aus der Geschichte Liezens", Band 2, Seite 61.
    Verfasser: Elisabeth Krammer, 18.12.2013, Karl Hödl, 02.09.2020
    Letzte Überarbeitung: 02.09.2020
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    GebäudeHauptstraße 14 b

    • Adresse
      Hauptstraße 16
    • |
    • Lage
      Westlich der Hauptstraße im Bereich des späteren Hauptplatzes.

    An der Westseite der Hauptstraße befand sich im Bereich des späteren Hauptplatzes ein Gebäude, welches im Jahre 1958 abgetragen wurde. Das Grundstück EZ 127 wurde an die Gemeinnützige Bau- und Siedlungsgenossenschaft Steirisches Hilfswerk für Eigenheimbauten in Rottenmann verkauft, welche plante, auf diesem Grundstück ein Wohnhaus zu errichten. Dieses Wohnhaus trägt jetzt vermutlich die Hausnummer Hauptstraße 16.


    Quelle: Schreiben der Stadtgemeinde an das Zentralfinanzamt Wien vom 17.02.1959
    Verfasser: Karl Hödl, 02.09.2020
    Letzte Überarbeitung: 02.09.2020
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    SonstigesShopping Night

    • Ab / Am
      03.06.2005

    Aktion des Stadtmarketing Liezen, an einem Freitagabend im Juni die Geschäfte bis 22 Uhr geöffnet zu halten und durch zusätzliche Veranstaltungen Besucher in die Stadt zu bringen. Erstmals mit großem Erfolg und bei bester Witterung durchgeführt am 03.06.2005.


    2. Shopping Night 2006

    • 02.06.2006

    3. Shopping Night 2007

    • 01.06.2007

    5. Shopping Night 2009

    • 05.06.2009

    6. Shopping Night 2010

    • 28.05.2010
    Sehr gut verlaufen ist die Shopping Night 2010 am 28. Mai 2010. Die Geschäfte hatten von 17 bis 22 Uhr geöffnet und als Rahmenprogramm gab es südländisches Flair mit Stelzentheater und Musik von den Ennsvalley Dixie Rumblers, Helmut Powerfrog & Band, der CC RiderBand und Midlife.

    9. Shopping Night 2013

    • 07.06.2013
    Stadtfest-Stimmung herrschte bei gutem Wetter bei der Shopping Night 2013. Die Geschäfte hatten von 17 bis 22 Uhr geöffnet und als Rahmenprogramm gab es Zauberer und Gaukler, eine Auto- und Motorradschau und eine Schauprägung der Liezener Münze. In der Fußgängerzone spielten Brotheract, Powerfrog und Midlife.

    10. Shopping Night 2014

    • 13.06.2014
    Die Geschäfte hatten von 17 bis 22 Uhr geöffnet und es gab bei gutem Wetter einen guten Besuch und ein umfangreiches Rahmenprogramm.

    11. Shopping Night 2015

    • 12.06.2015
    Zahlreiche Geschäfte hatten von 17 bis 22 Uhr geöffnet und es gab ein umfangreiches Rahmenprogramm.

    12. Shopping Night 2016

    • 03.06.2016
    Zahlreiche Geschäfte hatten auf Grund einer Verordnung des Landeshauptmannes bis 22 Uhr geöffnet und es gab ein umfangreiches Rahmenprogramm. Mit einem englischen Doppeldeckerbus konnte man durch die Stadt fahren, günstig einkaufen und sich an den Klängen vielen Musikgruppen erfreuen.

    13. Shopping Night 2017

    • 02.06.2017
    Über 70 Geschäfte hatten auf Grund einer Verordnung des Landeshauptmannes bis 22 Uhr geöffnet. Ein umfangreiches Rahmenprogramm mit 6 Live Bands, OKI-DOKI-Kinderfest, Kunsthandwerksmarkt, Doppeldeckerbus usw. wurde geboten.

    14. Shopping Night 2018

    • 08.06.2018

    Fünf Livebands und sechs internationale Straßenkünstlergruppen sorgten in der Innenstadt und im ELI für Spaß und Unterhaltung. Der Kulturhausplatz wurde am Abend zur Partymeile und wie in den letzten Jahren war der englische Doppeldeckerbus für die Besucher wieder gratis quer durch die Stadt unterwegs.

     

    Quelle: Zeitschrift "Wohin" Nr. 124, Mai 2018


    16. Shopping Night 2020

    • 04.09.2020

    15 Jahr lang fand die Liezener Shopping Night Anfang Juni statt. Auf Grund von Corona konnte im Frühjahr 2020 diese Veranstaltung jedoch nicht abgehalten werden und daher wurde der Termin auf September verschoben. Betriebe im ELI, in der Arkade und viele weitere Geschäfte waren dabei und boten besondere Aktionen an. Bei diversen Familien- und Kinderprogrammen waren Desinfektionsstände eingerichtet und Betreuer sorgten dafür, dass die erforderlichen Corona-Abstände eingehalten wurden.

     

    Quelle: LBN Nr. 7/2020


    Quelle: Eigene Beobachtung und Liezener Bezirksnachrichten, Juli 2005
    Verfasser: Karl Hödl, 07.07.2005
    Letzte Überarbeitung: 31.08.2020
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    SonstigesKleine Zeitung

    • Ab / Am
      22.11.1904

    Gegründet 22.11.1904 als Tageszeitung des Katholischen Pressvereins der Diözese Graz-Seckau im Verlag Styria. Am 12.03.1938 von den Nationalsozialisten gleichgeschaltet, im Mai 1945 eingestellt, wurde das Blatt am 02.05.1948 wiedergegründet und erschien zunächst wöchentlich, ab Oktober täglich. Heute erscheint die Kleine Zeitung mit Hauptausgaben in Graz und Klagenfurt (10 Regionalbüros in der Steiermark, 8 in Kärnten). Der Schwerpunkt der Berichterstattung liegt auf dem Tagesgeschehen, sowie der Politik mit Hauptaugenmerk auf das Einzugsgebiet, den Süden von Österreich. 1999 aus der Styria Medien AG ausgegliedert und in ein eigenständiges Unternehmen umgewandelt. Ca. 280.000 Leser (2009). Das Regionalbüro Liezen befindet sich am Fronleichnamsweg 4. Die Redaktion bestand bei der Gründung aus Ute Groß, Christian Nerat und Christian Huemer. Im Sekretariat arbeitete Sabine Rabitsch.   


    Regionalbüro Liezen

    • 1991

    Das erste Regionalbüro der Kleinen Zeitung wurde 1989 in Hartberg eröffnet, das Büro in Liezen im Jänner 1991. Die Redaktion bestand lange Zeit aus Ute Groß, Christian Nerat und Christian Huemer. Im Sekretariat arbeitete Sabine Rabitsch.   

     

    Anlässlich des 30-Jahr-Jubiläums der Regionalredaktionen bestand das Team Ennstal in Liezen laut einem Bild in der Kleinen Zeitung vom 13. Juli 2019 aus Christian Nerat, Christian Huemer, Dorit Burgsteiner und Veronika Höflehner sowie Sabine Rabitsch (Sekretariat) und Maria Sjulander (Werbemarkt). Das Regionalbüro befand sich im Haus Fronleichnamsweg 4 im ersten Stock.

     

    Am 26. August 2020 übersiedelte das Regionalbüro im gleichen Gebäude, aber ebenerdig in die Fußgängerzone zwischen die Bäckerei Steindl und das Schuhgeschäft Schupfer.  


    Frühstückstour 2010

    • 05.06.2010
    Wie schon in früheren Jahren lud die Kleine Zeitung am Samstag, 5. Juni 2010, zu einem Gratisfrühstück in die Fussgeherzone vor dem Kulturhaus ein. Nach einer längeren Schlechtwetterperiode war dies der erste regenfreie und warme Tag und das Angebot wurde von der Bevölkerung mit Begeisterung angenommen. Viele Besucher wurden fotografiert und erhielten kurze Zeit später ein Titelblatt der Kleinen Zeitung mit ihrem Bild. Für Kinder gab es eine Hupfburg und sie konnten sich ihre Gesichter bemalen lassen.

    Verfasser: Karl Hödl, 05.06.2010
    Letzte Überarbeitung: 29.08.2020
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    GebäudeBachzeile

    • Errichtet
      20.06.1952
    • |
    • Adresse
      Bachzeile
    • |
    • Lage
      Weg am rechten Ufer des Pyhrnbaches vom Ort bis zur Einmündung in die nach Admont führende Straße.

    Verbindungsstraße von der Hauptstraße zwischen den Liegenschaften Ausseer Straße 5 und 7 bis zur Admonter Straße entlang des Pyhrnbaches

    Gemeinderatsbeschluss: 20.06.1952


    Verfasser: Alexandra Boughton, 04.11.2009
    Letzte Überarbeitung: 18.08.2020
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    SonstigesMusikverein Liezen

    • Ab / Am
      1873

    Im Jahr 1871 wurde im Rahmen der Feuerwehr eine Musikkapelle gegründet, die sich 1873 selbstständig machte und ein eigener Verein wurde. Anton Liegl war der erste Obmann und die Kapelle umfasste 16 - 18 Mann.

    Unter Direktor Josef Hasl, der von 1918 bis 1921 als Kapellmeister fungierte, formierte sich aus den Heimkehrenden des 1. Weltkrieges eine Blaskapelle. Zu dieser Zeit wurde wöchentlich im Gasthaus Lindmayr in der Pyhrnstraße geprobt. Ab 1921 leitete der Schuhmachermeister Josef Berger die Kapelle. Durch die Erteilung von Privatunterricht sorgte der Altkapellmeister Matlschweiger für die Ausbildung des Nachwuchses. Im Jahr 1924 stellte Josef Danner eine Jugendkapelle zusammen von der die Musiker nach und nach der bestehenden Bürgerkapelle eingegliedert wurden. Unter Kapellmeister Olbrich erreichte die Kapelle ein beachtliches musikalisches Niveau, das von seinen Nachfolger Ferdinand Hofreiter und Peter Eingang der ab 1933 die musikalische Leitung inne hatte, noch gesteigert werden konnte. Im Jahr 1945 übernahmn Johann Leitner von Josef Kury (1936 bis 1945) die Geschäftsleitung des Vereines und leitete diese bis 1950.

    Anlässlich des 80-jährigen Gründungsfestes des Musikvereins gab es 1951 einen Festzug mit 11 Musikkapellen.

    Der Musikschuldirektor der Städtischen Musikschule, Prof. Alois Grünwald, war von 1956 bis 1988 Kapellmeister. Unter seiner Führung begann ein beispielhafter musikalischer Aufstieg. Man nahm erfolgreich an Wertungsspielen bei Bezirksmusikfesten teil, trat im Ausland auf, trat 1971 im ORF auf, gründete eine Big-Band u.v.m.

     

    Seit 1961 gibt es am 08. Dezember ein Weihnachtswunschkonzert. 1965 erfolgte eine Neueinkleidung mit der heute bestehenden Tracht des Bergmannes als Uniform. Bis zu diesem Zeitpunkt bestand die Kleidung aus einheimischer Tracht, dem Steieranzug, der immer wieder an die modischen Formen angepasst werden musste. 1982 wurde eine eigene Langspielplatte mit dem Titel "Schmissige Blasmusik" präsentiert.


    Liste der Kapellmeister

    • 1872
    Soweit aus Unterlagen ersichtlich, hatte der Musikverein Liezen bisher folgende Kapellmeister:
    1872 - 1873 Anton Niederberger
    1895            Michael Matlschweiger
    1918 - 1921 Dir. Josef Hasl
    1921            Josef Berger
    1924            Josef Danner
    1930            Josef Olbrich
    1931            Ferdinand Hofreiter
    ?                  Anton Hasner
    1933            Peter Eingang
    1935            Ferdinand Hofreiter (in einem Zeitungsartikel erwähnt)
    1939            Dir. Josef Hasl
    1945            Johann Hammerschmied
    1953            Alois Hainzl
    1954            Peter Schleifer
    1956 - 1988 Prof. Alois Grünwald
    1989 - 1998 Siegfried Weißenbacher
    1999 - 2004 Erich Luidolt
    2004 -          David Luidold

    Liste der Obmänner

    • 1873

    Soweit aus Unterlagen ersichtlich, hatte der Musikverein Liezen bisher folgende Obmänner:
    1873 -           Anton Liegl
                        Julius Thomann
                        Richard Steinhuber
    1936             Josef Kuri
    1945             Johann Leitner
    1950             Johann Retinger
    1952             Karl Wimmler
    1956             Dir. Karl Huber
    1959             Hans Maderthaner
    1970             Peter Ettlmayr
            - 1988   Prof. Alois Grünwald
    1988 - 2010   Ehrenfried Lindmayr
    2010 -           Mag. (FH) Michael Fröhlich


    Musikertreffen

    • 22.08.1948
    Über Einladung des Musikvereines Liezen fand am Sonntag, dem 22. August 1948 ein großes Musikertreffen statt.

    80-jähriges Gründungsfest

    • 11.08.1951 - 12.08.1951

    Das Gründungsfest begann am Samstag mit einem Platzkonzert der Musikkapelle Deutschlandsberg am Hauptplatz um 19.00 Uhr. Anschließend ging ein Fackelzug vom Rathaus zum Kriegerdenkmal mit Heldenehrung und Kranzniederlegung unter Beteiligung der Heimkehrer. Der erste Tag endete mit einem Festabend im Saal der Hütte Liezen mit Vorträgen der Musikkapellen Deutschlandsberg und Liezen, sowie der Chorgemeinschaft Liezen. Verdiente Mitglieder wurden durch Herrn Bezirkshauptmann Dr. Pullitzky ausgezeichnet.

     

    Der Sonntag begann um 6.00 Uhr mit einem Weckruf, von 9.00 bis 11.00 Uhr Platzkonzerte der Gastkapellen am Hauptplatz und im Lasser Gastgarten. Um 11.00 Uhr wurden die Gäste vor dem Rathaus durch Bürgermeister Dr. Harold Mezler begrüßt. Als Abschluss spielten die Kapellen Kirchdorf und Liezen den Marsch "Liezner Blut" von Bezirkskapellmeister Rudolf Pribitzer aus Kirchdorf.

    Nach der Mittagspause ging ein Festzug von der Alpenländischen Kunstkeramik, Hauptstraße, Rathaus, Ausseer Straße, alter Bauhof, im Gegenzug wieder zurück bis zum Rathaus, Admonter Straße und Festplatz beim Gasthaus Matlschweiger. Am Festplatz Monsterkonzert aller Kapellen, Konzerte der einzelnen Gastkapellen.

    Danach Tanz, steirisch und modern.

     

    Quelle: Programmblatt


    100-Jahr-Feier

    • 1973
    Zur Feier 100 Jahre Musikverein Liezen im Jahre 1973 wurde eine 50 Seiten umfassende Broschüre herausgegeben, in der die Geschichte des Musikvereines ausführlich beschrieben ist. Der Vorstand des Musikvereines bestand damals aus Peter Ettlmayr, Obmann, GR Ferdinand Friesenecker, Kassier, Herta Moser, Schriftführerin, und Alois Grünwald, Kapellmeister.

    Frühlings- und Jubiläumskonzert

    • 29.05.1984
    Im großen Volkshaussaal fand anlässlich des 110-jährigen Bestehens des Musikvereins ein Frühlings- und Jubiläumskonzert statt. Beginn war um 19:30 Uhr.

    Mitgliedsbeiträge

    • 2006

    Zur teilweisen Finanzierung der Ausgaben hebt der Musikverein von seinen Mitgliedern einen jährlichen Mitgliedsbeitrag ein. Dieser wurde in den einzelnen Jahren in folgender Höhe eingehoben:


    2008 bis 2019: Pro Jahr 12 Euro
    2020 bis:   16 Euro für Einzelpersonen, 30 Euro für Paare


    Frühlingskonzert 2008

    • 18.05.2008
    Am 18. Mai 2008 lud der Musikverein zum traditionellen Frühlingskonzert in das Kulturhaus Liezen. Als Moderator fungierte Paul Prattes. Eröffnet wurde das Konzert mit dem Marsch "Raketenflug" von Sepp Tanzer. Das Oboenkonzert von N. Rimski-Korsakow stellte sowohl für die Solistin Mag. Susanne Rosmann als auch das Orchester ob der vielen Tempiwechsel eine Herausforderung dar.
    Obmann Friedl Lindmayr ehrte danach Gabi Schweiger (Altsaxophon) für ihre 25-jährige Mitgliedschaft im Musikverein.
    Den Auftakt zum zweiten Teil machte das Jugendorchester der Stadtmusikkapelle mit Hits aus der Welt des Pop und Rock.
    Lang anhaltender Applaus und "standing ovations" belohnten die MusikerInnen für die intensive Probenarbeit.

    Vereinsvorstand

    • 16.03.2010 - 15.03.2013
    • PDF
    Laut Vereinsregister besteht der engere Vorstand für die Funktionsperiode 2010 - 2013 aus folgenden Personen:
    Obmann: Mag. (FH) Michael Fröhlich
    Stellvertreter: Hans Lasser
    Stellvertreter: Ernst Gaigg
    Kassier: Günther Lindmayr
    Stellvertreter: Robert Sach
    Schriftführer: Mag. Eva Singer
    Stellvertreter: Adolf Spannring

    Auszeichnung beim Konzertwertungsspiel

    Auszeichnung beim Konzertwertungsspiel
    • 07.11.2010

    Am Sonntag, dem 7. November fand in Liezen ein Konzertwertungsspiel mit offener Wertung statt. 11 Musikkapellen aus dem Bezirk Liezen nahmen an der Veranstaltung des steirischen Blasmusikverbandes teil und präsentierten sich der Jury. Als Mitveranstalter sorgte der Musikverein Liezen nicht nur für den guten Ton auf der Bühne, auch der reibungslose Ablauf mit über 400 mitwirkenden Musikern wurde von Obmann Michael Fröhlich in Zusammenarbeit mit Bezirkskapellmeister Adolf Marold organisiert.

    Die seit 2004 kontinuierliche Arbeit von Kapellmeister David Luidold trug einmal mehr Früchte. Neben ausgezeichneten Leistungen in der Stufe C und der Marschmusikwertung, konnte nun auf Anhieb in der Stufe D „Kunststufe“ ein ausgezeichneter Erfolg erreicht werden. Mit 93,58 vom 100 möglichen Punkten erhielt die Stadtmusikkapelle Liezen von allen teilnehmenden Kapellen die höchste Punkteanzahl des Tages.

    Die Jury honorierte die akribische Erarbeitung und Präsentation der Stücke „The dream of freedom“ von Herbert Marinkovits und „Tirol 1809“ von Sepp Tanzer sowohl mit Punkten, als auch mit anerkennender Kritik in der Nachbesprechung.

    Durch diese dritte „Auszeichnung“ in Folge wird der Musikverein Liezen im Jahr 2011 den Robert-Stolz-Preis erhalten.

    Der Erfolg in der Kunststufe - es war übrigens in der über 135jährigen Vereinsgeschichte das bisher höchste Prädikat - ist Ansporn und Auftrag für die Zukunft. Vereinsführung und Musiker wollen sich in vereinten Kräften mit Stadtgemeinde und Musikschule den Herausforderungen der Zukunft stellen.


    Auszeichnung bei der Marschwertung

    • 03.07.2011

    Am Sonntag, dem 3. Juli 2011 fand in Lassing eine Marschwertung für den Bezirk Liezen statt. Hinter dem Eisenbahner-Musikverein Selzthal belegte der Musikverein Liezen mit "Sehr gutem Erfolg" den 2. Platz. Kapellmeister war David Luidold, Stabführer Thomas Mosshammer.


    Frühlingskonzert 2012

    • 19.05.2012
    Am 19. Mai 2012 veranstaltete der Musikverein das traditionelle Frühlingskonzert im Kulturhaus. Eröffnet wurde das Konzert mit dem "Einzug der Gladiatoren" von Julius Fucik. Der Posaunist David Hollinger interpretierte als Solist die "Morceau Symphonique" und legte damit die letzte Teilprüfung zur Erlangung des Jungmusiker-Leistungsabzeichens in Gold bravourös ab. Obmann Michael Fröhlich verabschiedete abschließend Albin Besser nach 50jähriger Tätigkeit als Konzertmusiker. Lang anhaltender Applaus und "standing ovations" belohnten die MusikerInnen für die intensive Probenarbeit.

    Konzert-Wertungsspiel

    • 11.11.2012

    Am Sonntag, dem 11. November fand in Liezen wieder ein Konzertwertungsspiel mit offener Wertung statt. 10 Musikkapellen aus dem Bezirk Liezen nahmen an der Veranstaltung des steirischen Blasmusikverbandes teil und präsentierten sich der Jury. Der Musikverein Liezen trat als einzige Kapelle in der höchsten Wertungsstufe D mit folgenden Musikstücken an:

    Terra Vulcania von Otto M. Schwarz
    Marinarella Ouvertrüre von Julius Fucik
    Das Abzeichen von Stefan Marinoff

    Er erreichte 95,5 von 100 Punkten und war damit die beste Kapelle des Konzertwertungsspiels.


    Vereinsvorstand

    • 16.03.2013 - 15.03.2016

    Auf Grund der Generalversammlung vom 4. März 2013 besteht der engere Vorstand für die Funktionsperiode 2013 - 2016 aus folgenden Personen:
    Obmann: Mag. (FH) Michael Fröhlich

    Kapellmeister: David Luidold, MA BA
    Obmannstellvertreter: Ernst Gaigg jun.

    Finanzreferent: Günther Lindmayr
    Stellvertreter: Bernhard Glausriegler
    Schriftführerin: Mag. Eva Fröhlich

    Stellvertreter: Adolf Spannring


    Steirischen Panther und Robert Stolz Medaille

    Steirischen Panther und Robert Stolz Medaille
    • 06.05.2013

    In der Aula der Alten Universität in Graz wurden 54 steirische Blasmusikkapellen mit dem Steirischen Panther und einige davon auch noch mit der „Robert Stolz Medaille" ausgezeichnet. Der Musikverein LIezen erhielt beide Auszeichnungen. Die Ehrungen wurden von Landeshauptmann Franz Voves vorgenommen. Landeshauptmann-Stellvertreter und Volkskulturreferent Hermann Schützenhöfer war ebenso anwesend.

     

    Foto: vlnr. Landekapellmeister Dr. Manfred Rechberger, 1. LH-Stv. Hermann Schützenhöfer, Hans Stolz, Bgm. Mag. Rudolf Hakel, Obmann Mag. Michael Fröhlich, Kapellmeister David Luidolt BA, Landekapellmeister-Stellvertreter Dr. Adolf Marold, LH Mag. Franz Voves, Landesobmann Ing. Horst Wiedenhofer


    Blasmusikfestival anlässlich "140 Jahre Musikverein Liezen"

    • 05.07.2013 - 07.07.2013
    • PDF

    Die Musikerinnen und Musiker der Stadtmusikkapelle feierten ihr 140-jähriges Bestehen mit einem dreitägigen Blasmusikfestival. Den Beginn machte am Freitag ein Gastkonzert des Musikvereins Kirchberg an der Raab um 19:00 Uhr in der Ennstalhalle, eine Stunde später stieg das große Jubiläumskonzert der Stadtkapelle Liezen. Präsentiert wurde die neue CD "Junge Triebe" sowie der gleichnamige Marsch, der an diesem Abend zur Uraufführung kam. Das Jugendorchester der Musikschule Liezen spielte ebenso, im Anschluss unterhielten die "Gschalarimandln" mit steirischer Volksmusik.

     

    Am Samstag eröffnete am Hauptplatz um 18:00 Uhr der Musikverein Turnau den Festakt mit einer Marsch-Show. Gäste beim Sternmarsch waren u.a. der Musikverein Wörschach, der Musikverein Deutschfeistritz-Peggau und der Musikverein Niederthalheim. Zu den Festrednern gehörte der Landesobmann des steirischen Blasmusikverbandes, Ing. Horst Wiedenhofer.

     

    In der Ennstalhalle fand ab 20:00 Uhr die Nacht der Blasmusik statt: Nach einer gemeinsamen Eröffnungsfanfare konzertierte die Musikkapelle Pöllau unter der Leitung von Kapellmeister Rainer Pötz, danach folgte das Galakonzert der Stadtmusikkapelle Innsbruck-Wilten unter Prof. Peter Kostner. Im Anschluss unterhielt die "Innsbrucker Böhmische".

     

    Am Sonntag begann um 10:00 Uhr die Marschwertung am Hauptplatz, ab 11:00 Uhr gab es einen Frühschoppen mit dem Eisenbahner Musikverein Selzthal in der Ennstalhalle. Um 13:00 Uhr wurde das 60. Bezirksmusikfest des Blasmusikverbandes Liezen mit Defilierung der Musikkapellen des Bezirkes und einem Festakt am Hauptplatz durchgeführt. Ab 14:00 Uhr unterhielten heimische Musikkapellen mit Ihren Gastkonzerten in der Ennstalhalle. Das Finale gab es ab 17:00 Uhr mit böhmisch-mährischer Blasmusik von der "Blaskapelle Ceska". 


    Festschrift 140 Jahre Musikverein


    CD Junge Triebe

    CD Junge Triebe

    Konzert-Wertungsspiel 2014

    • 2014
    Beim steirischen Konzertwertungsspiel im großen Saal des Kulturhauses Liezen unter der Jury von Hans Koller, Anton Mauerhofer, Gerald Oswald und Franz Fuchs erreichte der Musikverein Liezen unter Kapellmeister David Luidold mit sensationellen 92,98 Punkten in der Wertungsstufe D den ersten Platz.

    HAUS.KULTUR

    • 2020

    Der 2006 gegründete Verein a.mus.e - Austrian Music Encounter veranstaltete im Sommer 2020 das Projekt haus.kultur - die steirischen Nachbarschaftskonzerte. Den Beginn dieser musikalischen Veranstaltungsreihe machte der Musikverein Liezen am 7. und 8. August 2020 in Liezen und Graz.


    Zeitung "ATEM:LOS!"

    • 2020
    2020 wurde unter der Leitung von Obmann Mag. Michael Fröhlich erstmals die Jahreszeitung "ATEM:LOS!" im Format A4 mit 16 Seiten herausgegeben.

    Quelle: Festschrift anlässlich des Jubiläums 50 Jahre Stadt Liezen, Beitrag von Ehrenfried Lindmayr und Siegfried Weissenbacher, www.musikverein-liezen.at
    Verfasser: Mag. Helmut Kollau
    Letzte Überarbeitung: 13.08.2020
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    SonstigesWeihnachtsausstellung der Freizeitkünstler

    • Ab / Am
      1983

    Jährliche Ausstellung an einem Wochenende (Eröffnung immer Donnerstag Abend, Ausstellung von Freitag bis Sonntag) Ende November oder Anfang Dezember im Kulturhaus. Ins Leben gerufen 1983 von der damaligen Kulturreferentin und Stadträtin Heidemarie Köck. Freizeitkünstler aus Liezen und teilweise auch aus Umgebungsgemeinden erhalten die Möglichkeit, ihre künstlerischen Leistungen einem breiten Publikum zu präsentieren und auch zu verkaufen.


    Termine der Ausstellungen

    • 1983

    19. bis 22. November 1987

    30. November bis 3. Dezember 1995
    25. bis 28. November 1999

    28. November bis 1. Dezember 2002
    27. bis 30. November 2003

    25. bis 28. November 2004
    22. bis 25. November 2007
    27. bis 30. November 2008
    26. bis 29. November 2009
    25. bis 28. November 2010

    24. bis 26. November 2011

    29. November bis 1. Dezember 2012

    29. November bis 1. Dezember 2013


    Weihnachtsausstellung 1995

    • 30.11.1995 - 03.12.1995

    Die Weihnachtsausstellung 1995 fand im großen Saal des Kulturhauses statt. An der Eröffnung am 30. November 1995 wirkten der Volksliederkreis Liezen und ein Flötenquartett der Musikschule mit. Im 1. Stock gab es ein "Wichtel-Cafe", 32 Aussteller präsentierten verschiedenste Ergebnisse ihrer Freizeittätigkeit.

    Quelle: Ausstellungsplakat und Flugblatt


    Weihnachtsausstellung 1996

    • 28.11.1996 - 01.12.1996

    Die Weihnachtsausstellung 1996 fand im großen Saal des Kulturhauses statt. An der Eröffnung am 28. November 1996 wirkten Schüler und Lehrer der Musikschule. Erstmals sorgten Schülerinnen der BBAKiP Liezen für eine Kinderbetreuung.

    Quelle: Stadtnachrichten Folge 118, November 1996


    Weihnachtsausstellung 1999

    • 25.11.1999 - 28.11.1999
    Die Weihnachtsausstellung 1999 fand im großen Saal des Kulturhauses statt. An der Eröffnung am 25. November 1999 wirkten Schüler der Volksschule unter der Leitung von Heidemarie Gschwandtner, die Volksmusikgruppe der Musikschule Liezen unter der Leitung von Mag. Johann Galler und der Volksliederkreis unter der Leitung von Mag. Gisela Schamberger mit. An den übrigen Ausstellungstagen spielten jeweils um 14 Uhr Ensembles der Musikschule. Im 1. Stock gab es das "Wichtl-Cafe". Für die Kinderbetreuung sorgten Schülerinnen der BBAKiP.

    Weihnachtsausstellung 2002

    • 28.11.2002 - 01.12.2002
    Die Weihnachtsausstellung 2002 fand im großen Saal des Kulturhauses statt. An der Eröffnung am 28. November 2002 wirkten Schüler der Volksschule und das Bläserquartett Kern mit. Thekla Bauer las aus ihren Werken. An den übrigen Ausstellungstagen spielten jeweils um 14 Uhr Schüler der Musikschule. Im 1. Stock gab es das "Wichtl-Cafe". Für die Kinderbetreuung sorgten Schülerinnen der BBAKiP.

    Weihnachtsausstellung 2003

    • 27.11.2003 - 30.11.2003
    Die Weihnachtsausstellung 2003 fand im großen Saal des Kulturhauses statt. An der Eröffnung am 27. November 2003 wirkten Schüler der Volksschule und das Bläserquartett Walter Kern mit. An den übrigen Ausstellungstagen spielten jeweils um 14:30 Uhr Ensembles der Musikschule. Im 1. Stock gab es das "Wichtl-Cafe". Jeweils um 15 Uhr gab es dort eine Märchenstunde. Für die Kinderbetreuung sorgten Schülerinnen der BBAKiP.

    Weihnachtsausstellung 2004

    • 25.11.2004 - 28.11.2004
    Die Weihnachtsausstellung 2004 fand im großen Saal des Kulturhauses statt. An der Eröffnung am 25. November 2004 wirkten Schüler der Volksschule mit. Thekla Bauer las aus ihren Werken. An den übrigen Ausstellungstagen spielten jeweils um 14:30 Uhr Ensembles der Musikschule. Im 1. Stock gab es das "Wichtl-Cafe". Für die Kinderbetreuung sorgten Schülerinnen der BBAKiP.

    Weihnachtsausstellung 2007

    • 22.11.2007 - 25.11.2007
    Die Weihnachtsausstellung 2007 fand wieder im großen Saal des Kulturhauses statt. Am Kulturhausplatz fand gleichzeitig ein Weihnachtsmarkt statt. An der Eröffnung am 22. November 2007 wirkten Schüler der Volksschule und ein Bläserquartett der Stadtkapelle mit. An den übrigen Ausstellungstagen spielten jeweils um 14:30 Uhr Ensembles der Musikschule. Im 1. Stock gab es das "Wichtl-Cafe". Für die Kinderbetreuung sorgten Schülerinnen der BBAKiP.

    Weihnachtsausstellung 2008

    • 27.11.2008 - 30.11.2008
    Die Weihnachtsausstellung 2008 fand unter der Leitung der Kulturreferentin Andreas Heinrich wieder im großen Saal des Kulturhauses statt. An der Eröffnung am 27. November 2008 wirkten Schüler der Volksschule unter der Leitung der Lehrerin Elfriede Sattler und ein Liezener Quintett mit. An den übrigen Ausstellungstagen gab es von 14 bis 17 Uhr ein Arbeiten mit Ton mit Werner Singer. Am 28. November spielte ein Ensemble der Musikschule. Im 1. Stock gab es ein von Jugend am Werk betreutes "Wichtl-Cafe". Für die Kinderbetreuung sorgten Schülerinnen der BBAKiP. Vor dem Kulturhaus gab es einen Streichelzoo mit Tieren vom Gnadenhof "Belonie".

    Weihnachtsausstellung 2009

    • 26.11.2009 - 29.11.2009
    Die Weihnachtsausstellung 2009 fand unter der Leitung der Kulturreferentin Andreas Heinrich wieder im großen Saal des Kulturhauses statt. An der Eröffnung am 26. November 2009 wirkten Schüler der Volksschule unter der Leitung der Lehrerin Elfriede Sattler und ein Liezener Quintett mit. An den übrigen Ausstellungstagen gab es ab 15 Uhr ein Schneemännerbasteln aus Ton mit Werner Singer. Am 27. November spielte ein Querflötenensemble der Musikschule unter der Leitung von Susanne Greimel. Im 1. Stock gab es das von Klienten der Lebenshilfe betreute "Wichtl-Cafe". Im kleinen Saal gab es eine Papierkrippenausstellung. Für die Kinderbetreuung sorgten Schülerinnen der BBAKiP. Vor dem Kulturhaus gab es einen Streichelzoo mit Tieren vom Gnadenhof "Belonie".

    Weihnachtsausstellung 2010

    • 25.11.2010 - 28.11.2010
    Die 27. Weihnachtsausstellung fand unter der Leitung der Kulturreferentin Andreas Heinrich wieder im großen Saal des Kulturhauses statt. Es beteiligten sich 32 Ausstellerinnen und Aussteller aus 12 Gemeinden. An der Eröffnung am 24. November 2010 wirkten Schüler der Volksschule und das Ensemble Loisan mit. An den übrigen Ausstellungstagen bastelte Werner Singer ab 15 Uhr mit Kindern Eisbären, Pinguine und Elche aus Ton. Im 1. Stock gab es das von Klienten der Lebenshilfe betreute "Wichtl-Cafe". Für die Kinderbetreuung sorgten Schülerinnen der BBAKiP. Vor dem Kulturhaus gab es einen Streichelzoo mit Tieren vom Gnadenhof "Belonie".

    Weihnachtsausstellung 2011

    • 24.11.2011 - 26.11.2011
    Die 28. Weihnachtsausstellung fand unter der Leitung der Kulturreferentin Iris Strohmaier wieder im großen Saal des Kulturhauses statt. An der Eröffnung am 24. November 2011 wirkten Schüler der Volksschule, das Ensemble "Jugend am Werk", das "Liezener Ensemble" und Herr Wilhelm Fischerneder mit. An den übrigen Ausstellungstagen betreuten Schülerinnen der BAKIP Liezen die Kinder. Im 1. Stock gab es das von Klienten der Lebenshilfe betreute "Wichtl-Cafe". Vor dem Kulturhaus gab es einen Streichelzoo mit Tieren vom Gnadenhof "Belonie". Erstmals gab es mit Freitag und Samstag nur zwei Ausstellungstage. Der bis dahin übliche dritte Ausstellungstag am Sonntag wurde aufgelassen.

    Weihnachtsausstellung 2012

    • 29.11.2012 - 01.12.2012

    Die 29. Weihnachtsausstellung fand unter der Leitung der Kulturreferentin Iris Strohmaier wieder im großen Saal des Kulturhauses statt.  Die festliche Umrahmung der Eröffnung gestalteten musikalisch und mit Gedichten Schüler der Volksschule Liezen, das „Ensemble Jugend am Werk“ sowie das Bläserquartett der Stadtmusikkapelle.

    Wie schon in den Jahren zuvor, zeigten künstlerisch ambitionierte Bewohner aus Liezen und der Umgebung an den Ausstellungstagen einen bunten Querschnitt ihres vielfältigen und abwechslungsreichen Freizeitschaffens. Die Arbeiten reichten von Gemälden in den unterschiedlichsten Techniken über Drechsel- und Schnitzarbeiten bis hin zu kunstfertigen Handarbeiten, selbstgebrannten Schnäpsen, Bienenwachskerzen, Adventkränzen und -gestecken. An Aktivitäten während der Ausstellungstage gab es: 
    - Kinderbetreuung durch SchülerInnen der BAKIP Liezen (u.a. Kekse backen)
    - Im 1. Stock „Wichtl-Café“, betreut von den Klienten von Jugend am Werk
    - „Streichelzoo“ mit Tieren vom Gnadenhof Belonie vor dem Kulturhaus
    - Spinnen auf dem Spinnrad


    Weihnachtsausstellung 2013

    • 29.11.2013 - 01.12.2013
    Die 30. Weihnachtsausstellung fand wie immer im großen Saal des Kulturhauses statt. 
    Heimische Freizeitkünstler stellten ihre künstlerischen und handwerkichen Arbeiten aus.
    Weitere Aktivitäten während der Ausstellung waren:
    - Kinderbetreuung durch SchülerInnen der BAKIP Liezen (u.a. Kekse backen)
    - Im 1. Stock „Wichtl-Café", betreut von den Klienten von Jugend am Werk
    - „Streichelzoo" mit Tieren vom Gnadenhof Belonie vor dem Kulturhaus

    Verfasser: Karl Hödl, 06.04.2008
    Letzte Überarbeitung: 05.08.2020
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    SonstigesÖsterreichischer Zivilinvalidenverband, Bezirksgruppe Liezen

    • Ab / Am
      09.12.1978

    Der Österreichische Zivilinvalidenverband ist österreichweit tätig und hat die Aufgabe, alle Behinderten, in finanziellen, sozialen, gesellschaftlichen, gesundheitlichen und kulturellen Belangen zu unterstützen. Die Bezirksgruppe besteht seit dem Jahr 1978. Auf Grund der Vielseitigkeit der Anliegen hat die Bezirksgruppe Liezen intern ihre Tätigkeit in Sektionen nach den Arten der Behinderungen aufgeteilt, welche in Verbindung und unter Kontaktnahme mit den spezifischen Behinderten- und Selbsthilfeorganisationen versuchen, die erforderlichen Möglichkeiten für die Betroffenen auszuloten und damit bestmögliche Unterstützung zu geben. 


    Zusammensetzung des Bezirksvorstandes

    • 1978
    Bezirksobmann u. Landesobmannstellvertr.: Franz Klopf, Liezen
    Bezirksobmannstellvertr.: A.Dir. i.R. Hellmut Reising, Aich-Assach
    Bezirksobmannstellvertr.: Ernst Leitner, Ardning
    Schriftführerin: Gisela Dorfner, Rottenmann
    Schriftführer Stellvertr.: Sabine Stangel, Oppenberg
    Kassier: Wolfgang Wieser, Stainach
    Beisitzer: Waltraud Wurm, Selzthal, sowie Michaela Steinkellner, Döllach, Ingrid und Raimund Schröcker Rottenmann
    Kontrolle: Franz Mooshammer, Stainach und Herbert Lux, Weißenbach

    Ehrenurkunde für die Stadtgemeinde

    • 14.12.2019

    Die Stadtgemeinde Liezen erhielt vom Österreichischen Zivilinvalidenverband
    für 40-jährige besondere Verdienste um Menschen mit Behinderung in der Bezirksgruppe
    Liezen eine Ehrenurkunde.


    Quelle: zusammengestellt v. Franz Klopf
    Verfasser: Gertraud Kain, am 19.4.2012
    Letzte Überarbeitung: 05.08.2020
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    SonstigesVolksrodeltag

    • Ab / Am
      1980

    Im Jahr 1980 organisierte der Werksportverein zum ersten Mal einen Volksrodeltag in Liezen. Er sollte die Jugend zu diesem Sport bewegen, auch die Rodelprominenz (Elfriede Pirkmann, Rudolf Schmid und Franz Schachner) war dabei.


    4. Volksrodeltag

    • 19.02.1983
    Aus dem Kampfrichterpass von Ferdinand Steiner konnte man entnehmen, dass er der Leiter des 4. Volksrodeltages war. 

    5. Volksrodeltag

    • 11.03.1984
    Auch diese Aufzeichnung stammt aus dem Kampfrichterpass von Ferdinand Steiner.

    19. Liezener Volksrodeltag

    • 28.02.1999

    Im Lexgraben in Liezen-Pyhrn fand der 19. Liezener Volksrodeltag um 8. ARBÖ-Rodeltag statt. Es gab verschiedene Klasseneinteilungen wie Sportrodel, Volksrodel, Tourenrodel lt ÖRO oder Schneckenrodel für Schüler und Jugend. Das Nenngeld betrug 20,- Schilling für Schüler und 40,- Schilling für Erwaschene, sowie 60,- Schilling für Doppelsitzer. Die Siegerehrung wurde nach dem Rennen im Gasthof Arracher abgehalten.

    Bürgermeister Kaltenböck und Vizebürgermeister Hakel waren ebenfalls dabei.

     

    Quelle: Stadtnachrichten Seite 24


    Quelle: Ennstaler, 16.01.1981
    Verfasser: Nina Schwarz, 27.08.2008
    Letzte Überarbeitung: 03.08.2020
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    GebäudeHauptplatz 14a

    • Errichtet
      2020
    • |
    • Adresse
      Hauptplatz 14a
    • |
    • Lage
      Südlich des alten Friedhofs.

    Mietwohnhaus mit 22 Wohnungen von 43,25 bis 96,73 m2 Wohnfläche. Errichtet von der Siedlungsgenossenschaft Rottenmann. Die Übergabe der Wohnungen an die Mieter erfolgte im Juli 2020.


    Quelle: Zeitung "Meine Woche" vom 30.07.2020, Seite 10
    Verfasser: Karl Hödl, 29.07.2020
    Letzte Überarbeitung: 29.07.2020
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    SonstigesKriminalität


      Mit dem Begriff „Kriminalität" wird laut "Wikipedia" nicht nur das von der Polizei als Straftat bewertete Verhalten, sondern sämtliche Rechtsverletzungen von strafrechtlichen Tatbeständen bezeichnet.
      Regionale Angaben über die Kriminalitätsraten gibt es üblicher Weise nicht für einzelne Gemeinden, sondern für Bezirke oder größere Einheiten.

       


      Rückgang der Kriminalität 2008

      • 2008
      Von Jänner bis August 2008 verminderten sich die Delikte von 2.395 im Vergleichszeitraum des Vorjahres auf 2.308. Als erfreulich galt auch der Rückgang bei Einbruchsdiebstählen von 267 auf 202, gestiegen sind leider die Körperverletzungen von 155 auf 164 und die Sachbeschädigen von 335 auf 367 Fälle.

      Höhere Kriminalitätsrate 2009

      • 2009
      Laut "Kleine Zeitung" vom 15. 12. 2009 wurden im Bezirk Liezen von Jänner bis November 2009 3358 Delikte angezeigt, das sind um 255 oder 8,2 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Strafbare Handlungen gegen Leib und Leben wurden 870 gezählt, ebenfalls mehr als 2008. Die Aufklärungsquote bei der Einbruchskriminalität liegt im Bezirk über 52 Prozent, in Österreich dagegen nur bei 39,5 Prozent.

      Internettrick

      • 07.12.2014

      Zwei Männern aus der Obersteiermark wurde auf ihrem Bankkonto Überweisungen in der Höhe von 3.000,00 bzw. 4.000,00 Euro auf ein Konto in England ausgewiesen. Ersten Ermittlungen zufolge dürften sich unbekannte Täter online Zugang zu ihren Konten verschafft haben, möglicherweise durch eine sogenannte Phishing-Attacke. Die Anzeige erfolgte gegen Unbekannt.

       

      Quelle: Kleine Zeitung, 07.12.2014, Seite 24

       

      Gerlinde Polzer, 02.04.2015


      Tresor ausgehebelt

      • 02.08.2015

      Unbekannte Täter brachen in eine Tankstelle in der Salzburger Straße ein und verursachten einen Schaden von mehreren tausend Euro. Im Büro hebelten sie einen Tresor aus, dem im Boden verankert war. Mit Hilfe einer Sackrodel brachten sie diesen nach draußen.

       

      Kleine Zeitung vom 05.08.2015, S 23

       

      Gerlinde Polzer, 17.08.2015


      Verkäuferin entlarvte Diebin

      • 10.12.2015

      Durch das auffällige Verhalten einer Oberösterreicherin bemerkte eine Verkäuferin in einem Liezener Kaufhaus, dass es sich um eine Ladendiebin handelte. Als die 28-jährige das Kaufhaus verließ, folgte ihr die Angestellte und notierte das Kennzeichen des Fahrzeuges. Sie verständigte die Polizei und die Beamten fanden im Auto gestohlene Gegenstände. Es stellte sich heraus, dass die Frau schon Anfang Dezember Diebstähle verübt hatte.

       

      Quelle: Kleine Zeitung, S 18, 10.12.2015


      Einbruchserie

      • 22.12.2015

      Gleich an sechs Orten wurde in diesen Tagen eingebrochen. In Liezen wurde ein Möbeltresor erbeutet, in dem sich ein Revolver samt Munition befand. Die Schadenssumme dürfte mehrere zehntausend Euro ausmachen.

       

      Quelle: Woche Ennstal, S 6


      Vorgetäuschter Raubüberfall

      • 2016
      Im Dezember 2016 zeigte ein 22jähriger Grazer an, dass er nach einem Discobesuch in Liezen von vier unbekannten Männern überfallen und ausgeraubt wurde. Die Kleine Zeitung berichtete am 29. 12. 2016, dass dieser Überfall nur fingiert war. Der Mann hatte zu viel Alkohol getrunken. Seine Eltern und seine Lebensgefährtin, denen er die Geschichte vom Überfall erzählt hatte, hätten ihn zur Anzeige gedrängt.

      Steirer fuhr auf Disco-Gäste

      • 27.10.2018

      Drei Rumänen belästigten die Freundin eines 28-jährigen Obersteirers vor der Disco Base in Liezen und es kam dadurch zu einem heftigen Streit. Das Paar fuhr mit dem Auto davon. 700 m von der Disco entfernt raste der Mann mit dem Auto gegen die Rumänen, wobei es einen 41-Jährigen voll erwischte und dieser schwer verletzt wurde. Einer seiner Begleiter wurde leicht verletzt.

       

      Quelle: Kronenzeitung S 22/23 vom 30.10.2018


      Waffen in der Wohnung

      • 08.01.2019

      In Weißenbach bei Liezen randalierte ein 41-jähriger in seiner Wohnung in einem Mehrparteienhaus. Er warf mehrere Einrichtungsgegenstände und Elektrogeräte gegen Mitternacht aus dem Fenster. Nachbarn verständigten die Polizei. Nachdem der Verdacht bestand, dass er auch Waffen in seiner Wohnung hatte, forderten die Beamten zusätzlich das Einsatzkommando Cobra an. Mehrere Schusswaffen samt Munition wurden sichergestellt. Verletzt wurde niemand, gegen den Mann wurde ein Waffenverbot verhängt.

       

      Quelle: Kleine Zeitung, 09.01.2019


      Messerstecherei am Liezener Bahnhof

      • 12.05.2020

      Am Bahnhof Liezen stach ein 15-jähriger Mann mit einem Klappmesser auf einen gleichaltrigen Kontrahenten ein. Dieser überlebte nur knapp den Angriff. Die Tat sei auf eine schwere Kindheit zurückzuführen. Mit elf Jahren wurde er schon in die Psychiatrie eingewiesen.

       

      Quelle: Kronenzeitung, 26.07.2020, S 26/27


      Verfasser: Karl Hödl, 02.01.2010
      Letzte Überarbeitung: 27.07.2020
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      SonstigesWirtschaftskammer


        Die Wirtschaftskammer Österreich, bis 1993 Kammer der gewerblichen Wirtschaft bzw. Handelskammer genannt, ist die Interessenvertretungen der Wirtschaftstreibenden, durch Gesetze von 1850, 1868, 1920 und 1937 schrittweise ausgebaut und durch das Handelskammergesetz 1946 (zuletzt 1995 novelliert) bzw. Wirtschaftskammergesetz 1998 weitgehend neu gestaltet.

        Jedes Bundesland besitzt eine Landeskammer mit 6 Sektionen ohne Rechtspersönlichkeit: Gewerbe, Handwerk, Dienstleistung; Industrie; Handel; Bank und Versicherung; Transport, Verkehr, Telekommunikation; Tourismus und Freizeitwirtschaft.

        In Liezen gibt es am Standort Hauptstraße 33 eine Regionalstelle Ennstal/Salzkammergut der Wirtschaftskammer. Das Gebäude der Wirtschaftskammer wurde 2018 umfassend renoviert und modernisiert und am 21. November 2018 offiziell eröffnet.  


        Regionalstellenleiter

        • 01.01.1947

        01.01.1947 - 31.08.1969: Dr. Fritz Koren

        01.01.1969 - 31.08.1971: Dr. Andreas Heisser

        10.09.1971 - 31.03.2003: Dr. Manfred Weinhappel

        01.04.2003 - 31.12.2005: Ing. Hans Hafellner

        01.01.2006 - 31.12.2020: Helmut Blaser

        01.01.2021 - : Christian Hollinger, BA MA MSc


        Obmänner

        • 1970

        1970 - 13. 12. 1990: KomR Gert Aigner

        13. 12. 1990 - 15. 03. 2005: KoR Christian Imlinger

        05. 07. 2005 - 15. 06. 2015: Franz Perhab

        16. 06. 2015 - 02. 06. 2017: Ing. Herbert Wieser

        03. 10. 2017 - 2020: Harald Haidler

        2020 - : Egon Hierzegger


        Internetauftritt

        • 01.03.2000
        Der Internettauftritt der Wirtschaftskammer wurde am 01.03.2000 unter www.wko.at in Betrieb genommen. Im Bezirk Liezen war hierfür der damalige Leiter der Aussenstelle Bad Aussee Helmut Blaser zuständig.

        Verfasser: Karl Hödl, 10.07.2015
        Letzte Überarbeitung: 26.07.2020
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        SonstigesBücher über Liezen

        • Ab / Am
          1986

        Im folgenden Beitrag werden - ohne Anspruch auf Vollständigkeit - jene Bücher aufgelistet, die sich direkt oder am Rande mit Liezen beschäftigen.


        Hand- und Reisebuch Steiermark

        • 1914
        In dem vom Landesverbande für Fremdenverkehr in Steiermark herausgegebenen Hand- und Reisebuch Steiermark wird auch Liezen als touristisches Ziel beschrieben. Die Einwohnerzahl wird mit 952 angegeben. Diese Angabe ist jedenfalls unrichtig, da es 1910 in Liezen 2.224 Einwohner gab. Als Beherbergungsbetriebe werden die Hotels Post, Fuchs und Vasold angeführt. Für den Aufenthalt wurden 11 Wanderungen empfohlen.

        Der Warscheneckstock

        • 1924
        Arbeit von Dr. Hermann von Wißmann, abgedruckt in der Zeitschrift des Deutschen und Österreichischen Alpen-Vereines 1924.

        Das Mitter Ennstal

        • 1927
        Umfangreiche geologische, hydrologische und ortsgeschichtliche Untersuchung von Dr. Hermann von Wissmann aus den Jahren 1920 bis 1923. Herausgegeben von J. Engelhorns Nachf. Stuttgart. Publiziert auch in den "Forschungen zur Deuten Landes- und Volkskunde", Band XXV. Heft I.

        Hermann von Wißmann persönlich

        • 1978

        Reisebericht über einen Besuch auf dem Wißmanngut in Weißenbach von Max Walsleben.

        Erschienen 1978 bei C. Kohlmann, Druckerei und Verlag, D 3422 Lauterberg im Harz.


        Die Entwicklung von Liezen in den beiden letzten Jahrzehnten (Wirtschaftsstruktur - Siedlungsstruktur - Bevölkerungsstruktur)

        • 1980
        Geographie-Hausarbeit der in Liezen aufgewachsenen und später in Linz wohnhaften Elisabeth Polak. Die dem Stadtarchiv geschenkte Arbeit wurde ausgeborgt und offenbar nicht mehr zurückgegeben.

        Straße durch den Bosrucktunnel

        • 1983

        Geschichte und Entstehung des Bosrucktunnels von Peter Müller.

         

         

         


        Hinteregger G'schichten

        • 1984
        Broschüre mit Geschichten aus dem Hinteregg nach Erzählungen von Freunden, Stammgästen und Sommerbewohnern. Erlauscht und niedergeschrieben von Heinz Lumpe.

        Chronik der Volksschule Liezen

        • 1986
        Anläßlich der Fertigstellung des Volksschulgebäudes gab OSR Ernst Keplinger im Auftrag der Stadtgemeinde eine Chronik der Volksschule Liezen heraus. Der Druck erfolgte durch die Firma druck & grafik steinmetz, Aigen/E.

        Festschrift Ing. Sepp Letmaier

        • 1994
        Festschrift des Österreichischen Baumeisterverbandes anlässlich des 70. Geburtstages von Ing. Sepp Letmaier.

        50 Jahre Stadt Liezen

        • 1997
        Anläßlich des Jubiläums "50 Jahre Stadt Liezen" gab Univ. Prof. Dr. Marliese Raffler in Zusammenarbeit mit Univ. Prof. Dr. Helmut Mezler-Andelberg und Martina Stieg im Auftrag der Stadtgemeinde eine Festschrift heraus. Die Gesamtherstellung und der Druck erfolgte durch die Firma Jost Druck & Medientechnik Liezen. ISBN 3-9500 659-0-3.

        Weißenbach - einst und heute

        • 1999
        Buch über die damals selbstständige Gemeinde Weißenbach bei Liezen, verfasst vom ehemaligen Bürgermeister Franz Sulzbacher.

        Gendarmerieposten Liezen 150 Jahre

        • 2000
        Jubiläumsbroschüre anläßlich des 150-Jahr-Jubiläums des Gendarmeriepostens Liezen. Herausgeber war der Gendarmerieposten Liezen, für den Inhalt verantwortlich war Postenkommandant Josef Maier.

        Weißenbach und seine Wände

        • 2000
        Abhandlung von OSR Ernst Keplinger mit besonderer Angabe über die 1950 noch zu findenden Blumen.

        Entlang der Enns, Teil 2

        • 2001
        Der Verlag "verlag-kunst-kultur" aus Steyr hat ein zweibändiges Werk über die Ortschaften entlang der Enns herausgebracht. Teil 1 umfasst die Orte von der Ennsmündung bis zur oberösterreichisch-steirischen Landesgrenze und Teil 2 die steirischen und salzburgischen Ortschaften. In diesem Teil ist auch Liezen ausführlich beschrieben.

        Die Liezener Sagen

        • 2007
        Anlässlich der Feiern "60 Jahre Stadt Liezen" veröffentlichte Rudolf Winkler im Oktober 2007 eine Aufzeichnung der Liezener Sagen:
        Der Drache von der Roten Wand
        Das Goldene Kirchenkreuz von LIezen
        Geheimnisvolles Brunnfeld

        Die Geschichte der Liezener Hütte

        • 23.04.2009

        Ferdinand Hanus war 20 Jahre lang Hüttenwart der Liezener Hütte und präsentierte im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Alpenvereines Liezen am 23.04.2009 sein Buch "Die Geschichte der Liezener Hütte". Es erschien in einer Erstauflage von 250 Exemplaren und kostete 15 Euro.

         


        Verbesserung von Hochwasserschutz und Flußmorphologie

        • 2010

        Masterarbeit von Dipl. Ing. Rosa Maria Sulzbacher: Verbesserung von Hochwasserschutz und Flußmorphologie. Maßnahmen-Konzept am Beispiel der Steirischen Enns südlich der Stadt Liezen.
        Technische Universität Graz, 2010


        Trommelweiber 2012

        • 2012
        Fotobuch von Bürgermeister Mag. Rudolf Hakel über den Umzug der Trommelweiber am Faschingdienstag 2012.

        Vom Marterl zur Kirche

        • 2012
        Pfarrer Mag. Fischer war mit dem r. k. Pfarramt 2012 Herausgeber der Broschüre "Vom Marterl zur Kirche", Glaubenszeichen in der Pfarre Liezen. Erschienen ist diese Broschüre anläßlich des 100-Jahr-Jubiläums der vergrößerten Stadtpfarrkiche im Eigenverlag.

        Auswirkungen von EU-Regelungen auf den Umgang steirischer Gemeinden mit dem Thema Energie

        • 21.02.2013
        Magisterarbeit von Margit Bauer zur Erlangung des akademischen Grades Magistra der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften an der Karl-Franzens Universität Graz. Eine Fallstudienanalyse mit speziellem Fokus auf die drei steirischen Gemeinden Weiz, Gabersdorf und Liezen.

        Die Klausen westlich von Admont

        • 01.10.2013

        Eine Dokumentation von Dascalu Laurentiu und Aspacher Tamara, MA, die sich mit der Geschichte der Klause Reithal sowie mit den Restaurationsmaßnahmen, dem Zustand der Klause Selzthal und der Geschichte der Steinmaurerei beschäftigt. Sie besteht aus 3 Teilen.
        Band 1:  Dokumentation der Klause Reithal
        Band 2:  Bericht zum Zustand der Klause Selzthal
        Band 3:  Geschichte der Steinmaurerei im Bezug auf die Klause Reithal

        Im Mai 2018 eine zweite Ausgabe dieses Buches von Martin Aigner erhalten.


        100 Jahre Alpenverein und Bergrettung

        100 Jahre Alpenverein und Bergrettung
        • 2013
        Aus Anlass seines 100jährigen Bestehens und des ebenfalls 100jährigen Bestehens der Bergrettung, sowie des 90jährigen Bestehens der Liezener Hütte gab der Alpenverein ein 151 Seiten umfassendes Buch über die Vereinsgeschichte heraus.

        Gerfried Göschl - Spuren für die Ewigkeit

        • 02.10.2014
        Jochen Hemmleb schrieb unter Mitarbeit von Heike Göschl-Grünwald über den am 9. März 2012 am Hidden Peak verunglückten Höhenbergsteiger Gerfired Göschl das Buch "Gerfried Göschl - Spuren für die Ewigkeit". Das Buch wurde am 2. Oktober 2014 erstmals vor großem Publikum im Kulturhaus präsentiert. Zur Präsentation konnte Heike Göschl-Grünwald auch die Familie des mit ihrem Mann verunglückten Schweizer Bergsteigers Cedric Hählen und einen Bruder des ebenfalls verunglückten Nisar Hussain begrüßen. Erschienen ist das Buch im Egoth-Verlag.

        100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Weißenbach

        • 2014

        Anlässlich der 100-Jahr-Feier der Freiwilligen Feuerwehr Weißenbach bei Liezen verfasste OBI Christian Lux in Zusammenarbeit mit Günter Kaurzinek von der Firma k-style eine Chronik der Feuerwehr.


        Hermann von Wissmann - Ein Forschungsreisender im Kongobecken

        • 2014

        Fachbereichsarbeit aus Geschichte und politische Bildung von Nikki Sjulander. Vorgelegt beim Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Stainach, Betreuungslehrerin Mag. Ilse Deli.

         

        Angeregt durch das Afrika-Museum in Weißenbach, das dem Afrikaforscher Hermann von Wissmann gewidmet ist, beschrieb Nikki Sjulander in seiner Fachbereichsarbeit das Leben von Hermann Wissmann und analysierte auch dessen Verhältnis zu seinem Auftraggeber, dem belgischen König Leopold II.


        Vom Hof zu Lampolten zum Wissmanngut

        • 23.04.2015
        Buch von Dr. Josef Hasitschka über das seit dem Mittelalter bekannte Gut der "Herren von Lampolten" bis zum Erwerb durch die Familie Wissmann. Die Buchpräsentation erfolgte am 23. April 2015 im High-Stadl beim Wissmanngut in Weißenbach.

        Das Verschwinden der Eislers

        • 2015
        Karl Wimmler jun. beschäftigt sich in diesem Buch mit dem Schicksal der Liezener Familie Eisler. Erschienen ist das Buch im Kitab-Verlag.

        Festschrift 90 Jahre SC Liezen

        • 2015
        Festschrift zum 90 jährigen Bestandsjubiläum, herausgegeben vom SC Liezen.

        Entwicklung der Landwirtschaft in der Stadtgemeinde Liezen von 1945 bis 2015

        • 04.2016
        Diplomarbeit aus dem Fachgegenstand "Ländliche Entwicklung", von Laura Berger und Georg Schweiger, durchgeführt an der Höheren Bundeslehr- und Forschungsanstalt Raumberg-Gumpenstein. Außerschulischer Partner bei dieser vorwissenschaftlichen Arbeit war AD a. D. Karl Hödl.

        Alpenländische Kunstkeramik Liezen

        • 29.09.2016
        Nach Vorarbeiten von Mag. Julia Hanzl (Recherchen) und Lukas Phillipovich (Fotos) schrieb die aus der Republik Tatarstan stammende Palina Hunger, MA, das 400 Seiten umfassende Werk über die Alpenländische Kunstkeramik Vasold mit dem Titel "Alpenländische Kunstkeramik Liezen" und dem Untertitel "Von der expressiven zur alpenländische Kunstkeramik". Herausgegeben wurde das Buch vom Keramikmuseum Scheibbs - Museumsverein Scheibbs unter dem Obmann Prof. Hans Hagen Hottenroth. Die Buchpräsentation erfolgte im Rahmen eines Lichtbildervortrages von Prof. Hottenroth über die "Alpenländische Kunstkeramik Liezen" am 29. September 2016 im Kulturhaus Liezen.

        Stärken und Schwächen der steirischen Gemeindestrukturreform am Beispiel der Fusion Liezen-Weißenbach - eine raumbezogene Konfliktanalyse  

        • 2016

        Vom Institut für Geographie und Raumforschung der Universität Graz wird das Buch wie folgt beschrieben:


        Diese Diplomarbeit beleuchtet die Stärken und Schwächen der steirischen Gemeindestrukturreform am Beispiel der Fusion Liezen-Weißenbach. Bis zum Jahreswechsel 2014/2015 arbeitete die Steirische Landesregierung intensiv an ihrer Umsetzung mit dem Ziel einer Reduktion der Kommunenanzahl von 542 auf 287 Gemeinden. Dass diese Reform nicht nur positiv aufgenommen wurde, zeigen die Recherchearbeiten im Untersuchungsgebiet. Die Auseinandersetzungen vor Ort haben sowohl weite Teile der lokalen Bevölkerung, als auch eine nationalstaatliche Institution, den Verfassungsgerichtshof, herausgefordert.


        In den sieben Kapiteln der Arbeit werden die Herausforderungen der Strukturreform mit Hilfe von Literaturrecherche und Archivarbeit sowie Medien- und Interviewanalyse ermittelt. Die qualitative Untersuchung findet in Anlehnung an P. Mayrings kategoriegeleiteter Inhaltsanalyse statt und gibt Aufschluss über die Diversität der Handlungen während der Auseinandersetzungen.


        Die theoretische Basis für die raumbezogene Konfliktanalyse bildet ein handlungstheoretischer Zugang zum Raumbegriff. Was als Raum verstanden und wodurch Raum konstituiert wird, ist in der Sozialgeographie von den verschiedenen Forschungsansätzen abhängig. Die hier geltende Raumdefinition stützt sich vor allem auf Forschungsarbeiten von B. Werlen und P. Reuber. Die Mitgestaltung des gemeinsamen Lebensraumes durch beteiligte AkteurInnen steht im Fokus der Arbeit.


        Die Ergebnisse der Inhaltsanalyse der vier Interviews zeigen ein sehr differenziertes Bild, da unterschiedliche Wahrnehmungen, Bewertungen und Instrumentalisierungen von räumlichen Strukturen durch die AkteurInnen festgestellt werden. Eingebettet ist die Analyse in eine Recherche zu vergangenen Gebietsreformen sowie einer Medienanalyse im Zeitraum des Reformprozesses. Zusammenschau und Schlussfolgerungen sowie ein Blick in die Zukunft bilden den Abschluss dieser Arbeit.  


        Kriegsende und Neubeginn 1945 im Raum Liezen

        • 04.2017
        Vorwissenschaftliche Arbeit von David Gaigg, durchgeführt am Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Stainach. Betreuungslehrer war MMag. Martin Parth, außerschulischer Partner war AD a. D. Karl Hödl.

        (Dis-)Locating Hermann von Wissmann

        • 2018
        Eine Gruppe von Mitarbeitenden und Studierenden der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf unter der Leitung von Prof. Stefanie Michels unternahm 2018 im Rahmen der damals bestandenen Professur für "Europäische Expansion" Exkursionen nach Bad Lauterberg im Harz und nach Liezen, um über Hermann von Wissmann zu forschen. Als Ergebnis dieser Forschungen erschien im Oktober 2018 eine 64 Seiten umfassende Broschüre, die sich mit dem Leben und der Tätigkeit von Hermann von Wissmann und der nun gepflegten Erinnerungskultur beschäftigt.

        Nationalsozialistische Machtergreifung 1938

        • 24.08.2019
        In ihrer Masterarbeit "Wie wurde die nationalsozialistische Machtergreifung 1938 aus der Sicht von Zeitzeugen mit besonderem Augenmerk auf das steirische Ennstal wahrgenommen?" zur Erlangung des akademischen Grades "Master of Science" behandelt Alexandra Pleschberger, BEd, aus Stainach den Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich. In der Arbeit werden zahlreiche Unterlagen und Fotos vom Stadtarchiv Liezen verwendet.

        Berlin-Daressalam-Weißenbach bei Liezen, Dr. Hermann von Wissmann

        • 2019

        Masterarbeit von Theresa Andrea Ruhdorfer. Eine Untersuchung zu den Verbindungen kolonialer und deutschnationaler Kreise anhand des Gästebuches Dr. Hermann von Wissmann.

        Theresa Ruhdorfer absolvierte während ihres Studiums, im Februar 2018, ein Archivpraktikum im Stadtarchiv Liezen.


        Letzte Überarbeitung: 26.07.2020
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        GebäudeKnaufstraße 01

        • Errichtet
          26.08.1972

        Betriebsgelände der Firma Knauf. Nach der Firmengründung am 1. Mai 1970 wurde das Werk errichtet und am 26.08.1972 in Anwesenheit von Handelsminister Dr. Josef Staribacher und Landeshauptmann Dr. Friedrich Niederl eröffnet.

         


        Verfasser: Karl Hödl, 25.07.2020
        Letzte Überarbeitung: 25.07.2020
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        SonstigesFPÖ Liezen

        • Ab / Am
          07.03.1956

        Die Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) ist die Nachfolgerin des nach dem 2. Weltkrieg gegründeten Verbandes der Unabhängigen (VdU). Seit den ersten freien Gemeinderatswahlen im Jahre 1950 ist sie unter unterschiedlichen Bezeichnungen stets im Gemeinderat vertreten und stellte mit Karl Wimmler in den Jahren 1953 bis 1965 - allerdings in einer Koalition mit der ÖVP - auch den Bürgermeister.


        FPÖ Bezirksbüro Liezen

        • 10.07.1949

        Das Bezirksbüro der FPÖ des Bezirkes Liezen befindet sich im Haus Rainstrom 1. Bezirksparteiobmann ist LAbg. Albert Royer aus Mitterberg, Bezirksparteisekretärin ist Andrea Wurm aus Öblarn (Stand 2017), seit 2019 Michelle Forstner aus Liezen.


        Gründung der Bezirksleitung des VdU

        • 10.07.1949
        Die Bezirksleitung des Verbandes der Unabhängigen (VdU), die gleichzeitig auch als Ortsgruppe Liezen fungierte, wurde am 10. Juli 1949 mit dem Sitz in der Silberfuchsfarm am Kalvarienberg gegründet. Bezirksobmann wurde der Finanzbeamte Dr. Franz Hofmann, sein Stellvertreter war der Lehrer Rudolf Suppaner und Schriftführer der Beamte der Baubezirksleitung und Besitzer der ehemaligen Silberfuchsfarm Josef Steinklauber. Bezirkssekretär war Robert Gmeindl aus Graz. 

        Ortsparteiobmänner

        • 05.08.1953
        Seit ihrer Gründung hatte die VdU und die FPÖ Liezen folgende Ortsparteiobmänner:
        05. 08. 1953 - 22. 03. 1976   Karl Wimmler
        22. 03. 1976 - 13. 11. 1978   Mag. Hans-Werner Kahler
        13. 11. 1978 - 26. 04. 1984   Karl Wimmler
        26. 04. 1984 -             1990   Ing. Friedrich Überbacher
                    1990 -                        Dr. Wilfried Wenzl

        Quelle: Marliese Raffler: Festschrift anläßlich des Jubiläums "50 Jahre Stadt Liezen", 1997, Seite 326 ff.
        Verfasser: Karl Hödl, 20.10.2010
        Letzte Überarbeitung: 23.07.2020
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        GebäudeDr.-Karl-Renner-Ring 40

        • Errichtet
          1979
        • |
        • Adresse
          Dr.-Karl-Renner-Ring 40
        • |
        • Lage
          Ursprünglich anstelle der Getreidefelder im Südwesten des Ortes. Später, zur Zeit der Errichtung, zwischen dem südlichen Teil des Dr.-Karl-Renner-Ringes und der Bundesstraße 320.

        1975 begann mit Unterstützung der Stadtgemeinde unter Bürgermeister Heinrich Ruff der Bau des Bundesschulzentrums für die Handelsschule und die Handelsakademie. Für ein Schulzentrum war aber eine weitere Schule notwendig. Daher kam es mit Beginn des Schuljahres 1978/79 zur Gründung der damals noch vierjährigen „Bundesbildungsanstalt für Kindergärtnerinnen". Mit Beginn des Schuljahres 1979/80 konnten alle Schulen in das neue Haus einziehen. Die feierliche Eröffnung erfolgte schließlich am 22. November 1979 durch Bundespräsident Dr. Rudolf Kirchschläger.


        Photovoltaikanlage am Bundesschulzentrum

        • 2020

        Auf dem Dach des Bundesschulzentrums wurde im Juni 2020 eine Photovoltaikanlage mit 115 Elementen und einer Fläche von 188 m2 angebracht. Damit wird eine Stromleistung von 31 Kilowattstunden erzeugt und die Schule ist damit stromautark.


        Verfasser: Karl Hödl, 15.07.2020
        Letzte Überarbeitung: 15.07.2020
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        SonstigesBezirkshauptmannschaft

        • Ab / Am
          31.08.1868

        Verwaltungsbehörde des Landes, geleitet vom Bezirkshauptmann. Seit Liezen ein eigener Bezirk ist, befand sich der Sitz dieser Verwaltungsbehörde - am Anfang und während des 2. Weltkrieges mit anderen Namen - immer in Liezen.

        1748 wurden Kreisämter errichtet. Liezen gehörte zum Judenburger Kreis. Die Bezeichnung Kreisgericht stammt aus dieser Zeit.
        1843 besaß Liezen bereits ein Postamt, eine Finanzwache, eine Straßenbaukommission (heute etwa die Baubezirksleitung Liezen), ein Physikat (Amtsarzt) und ein Bezirkskommissariat - die erste Bezirksverwaltungsbehörde. 1848 wird neuerlich das Bezirkskommissariat erwähnt. 2 Jahre später heißt diese Behörde Bezirksamt.

         

        Mit Landesgesetz vom 14. Juni 1866 wurden als Zwischenglied zwischen den Gemeinden und dem Landtag Bezirksvertretungen eingerichtet. Diese umfassten meist die Sprengel der Bezirksgerichte. Im heutigen Bezirk Liezen gab es damals 7 Bezirksvertretungen: Aussee, Gröbming, Irdning, Liezen, Rottenmann, St. Gallen und Schladming. Eine Bezirksvertretung bestand aus einem Obmann und 6 Mitgliedern und wurde für 3 Jahre gewählt.

         

        Mit Gesetz vom 19.05.1868, RGBl.-Nr. 44/1868, erfolgte die Trennung der politischen Verwaltung von der Rechtspflege und es kam zur Wiedereinführung der Bezirkshauptmannschaften mit Amtswirksamkeit 31.08.1868. Der Bezirkshauptmannschaft Liezen wurden die Gebiete der Gerichtsbezirke Aussee, Irdning, Liezen, Rottenmann, Schladming, Gröbming und St. Gallen zugeordnet.

         

        Ab 1924 wurden die Bezirksvertretungen von der Steiermärkischen Landesregierung auf die Dauer der Landtagsperiode ernannt.

         

        Die Bezirkshauptmannschaft war lange im Gebäude des heutigen Rathauses untergebracht. Nach dem großen Umbau dieses Amtsgebäudes 1907 hatte die Bezirkshauptmannschaft die meisten Räume gemietet und blieb dort bis 1961.

         

        Im August 1961 übersiedelte die Bezirkshauptmannschaft vom Rathaus in das neue Gebäude am Hauptplatz 12, mit dessen Bau im Jahr 1959 begonnen wurde.


        Geschichte der Bezirkshauptmannschaft

        • 1748

        Quelle: Homepage der Bezirkshauptmannschaft Liezen, 

        http://www.bh-liezen.steiermark.at


        Der Bezirk Liezen nimmt innerhalb der Steiermark eine besondere Stellung ein. Begründet wird dies einerseits mit der flächenmäßig sehr großen Ausdehnung, andererseits aber auch aufgrund seiner mehrfachen Gebietsveränderungen seit Einrichtung der Verwaltungseinheiten ab dem Jahre 1849.

         

        11 Jhdt.

        Die älterste Verwaltungseinheit in unserem Bezirk stellte ab dem 11. Jhdt. die Grafschaft Ennstal dar, welche ungefähr in ihrer Ausdehnung dem Gebiet des heutigen Bezirkes Liezen entsprach. Aus dieser entwickelten sich die Grundherrschaften.

         

        1748

        Unter der Regentschaft von Kaiserin Maria Theresia wurde 1748 das Kreisamt Steiermark und ab 1753 die weitere Unterteilung in insgesamt vier Kreisämter geschaffen. Diese hatten die Aufgabe, die Grundherrschaften zu beaufsichtigen und somit einen fühlbaren Untertanenschutz herbeizuführen. Das Enns- und Paltental gehörte zum Kreis Judenburg. Aufgrund der militärischen Notwendigkeiten kam es 1771 zur Bildung von Werbbezirken, welche sich an den Pfarren orientierten.

        Jener Grundherrschaft, die in einer Pfarre die meisten Untertanen hatte, wurde das Werbbezirkskommissariat übertragen. Aus den Werbbezirken gingen schließlich die Bezirksobrigkeiten hervor, welche bis 1849 bestanden. (1)


        1849/1850

        Mit Allerhöchster Entschießung vom 13.08.1849 genehmigte Kaiser Franz Joseph die Organisation der politischen Verwaltungsbehörden im Kronlande Steiermark und ab 01.02.1850 hatte sich jedermann mit allen politischen Angelegenheiten an die Bezirkshauptmannschaft als erste Verwaltungsinstanz zu wenden.

         

        1854

        Mit Verordnung der Minister für Inneres, Justiz und Finanzen vom 31.01.1854 wurden die Bezirkshauptmannschaften durch Bezirksämter ersetzt, welche sowohl für Verwaltungs- als auch für Justizgeschäfte zuständig waren. Liezen gehörte zum Kreis Bruck. Die Kreisbehörden wurden mit Ah. Entschließung vom 18.12.1859 aufgelassen, die Agenden gingen zum Teil auf die Bezirksämter über.

         

        31.08.1868

        Mit Gesetz vom 19.05.1868, RGBl.-Nr. 44/1868, erfolgte die Trennung der politischen Verwaltung von der Rechtspflege und es kam zur Wiedereinführung der Bezirkshauptmannschaften mit Amtswirksamkeit 31.08.1868. Der Bezirkshauptmannschaft Liezen wurden die Gebiete der Gerichtsbezirke Aussee, Irdning, Liezen, Rottenmann, Schladming, Gröbming und St. Gallen zugeordnet.

         

        30.06.1873

        Mit Erlass des Ministers des Inneren vom 12.05.1873 wurde der politische Amtsbezirk Liezen in die zwei Bezirke Gröbming und Liezen geteilt. Zur BH Gröbming gehörten nun die Gebiete der Gerichtsbezirke Gröbming, Irdning, Schladming und Aussee. Das Gesetz trat mit 30.06.1873 in Kraft.

         

        01.06.1906

        In Aussee wurde eine Politische Expositur der BH Gröbming eingerichtet.

         

        1920

        Mit dem Übergangsgesetz 1920 wurde die verfassungsrechtlich bis heute geltende Grundlage für die Bezirkshauptmannschaften festgeschrieben, das Gesetz aus 1868 blieb aber weiterhin für die Organisation der allgemeinen Verwaltung in den Ländern in Kraft.

         

        1925

        Mit Bundesverfassungsgesetz vom 30.07.1925 (BGBl.-Nr. 289/1925) erfolgte die organisatorische Zuordnung der Bezirkshauptmannschaften zu den Ländern.

         

        15.10.1938

        Nach dem Anschluss an das Deutsche Reich wurde mit 15.10.1938 die Bezirkshauptmannschaft Gröbming aufgelassen und als Expositur der BH Liezen weitergeführt. In Gröbming bestand nach dem Zweiten Weltkrieg keine Politische Expositur mehr, sondern wurde das Gebiet unmittelbar durch die BH Liezen betreut.

         

        13.03.1938 bis 08.05.1945

        Abschaffung der Bezirkshauptmannschaften. Mit dem "Ostmarkgesetz" im Jahre 1939 wurden "Landkreise" eingerichtet.

         

        09.05.1945

        Bereits einen Tag nach Kriegsende nahm Dr. Otto Fürböck die provisorische Amtsfunktion des Bezirkshauptmannes von Liezen ein. Grundlage war das Behördenüberleitungsgesetz (StGBl.-Nr. 94/1945). (2)

         

        14.10.1946

        Einrichtung eines Ständigen Amtstages der BH Liezen in Gröbming per 14.10.1946.

         

        01.07.1948

        Mit 01.06.1948 wurden die Gebiete des Gerichtsbezirkes Bad Aussee, welche während der NS-Zeit zu Oberösterreich gehört hatten, zu einer Expositur Bad Aussee zusammengefasst.

         

        01.01.1962

        Einrichtung der Politischen Expositur Gröbming sowie der Politischen Expositur Bad Aussee der Bezirkshauptmannschaft Liezen. (3)

         

        01.01.2012

        Aus Anlass des Regierungsübereinkommens für die XVI. Gesetzgebungsperiode 2010-2015 erfolgte mit Dienstweisung des Landeshauptmannes von Steiermark vom 20.10.2011 die Auflassung der Politischen Expositur Bad Aussee per 01.01.2012 sowie  die Errichtung einer Außenstelle der Bezirkshauptmannschaft Liezen.

         

                                                                           

          

        1 Vgl. Klötzl, Geschichte des Bezirkes Liezen, (Akt 0.3-Vst21-2012)

        2 Vgl. Gerhart Wielinger - Gernot Peter Obersteiner, 125 Jahre Bezirkshauptmannschaften, Stmk.   Landesarchiv Folge 42/43, Graz 1993, S. 65 ff.

        3 Vgl. Dr. Johannes Gründler, Festschrift - 100 Jahre Bezirkshauptmannschaften in Österreich, Selbstverlag der österreichischen Bundesländer, Wien 1970, S. 67


         


        Bezirkshauptmänner

        • 1868

        1868 - 1869: Oscar Schiessler

        1869 - 1870: Franz Stähling

        1870 - 1881: Alfons Pavich von Pfauenthal

        1881 - 1887: Martin Hofer

        1887 - 1892: Anton Clement

        1892 - 1901: Franz Frh. von Braun

        1901 - 1903: Dr. Boleslaw Matlachowski

        1903 - 1904: Rudolf Gfr. Schönfeld

        1904 - 1906: Josef de Vallavicencio

        1906 - 1912: Viktor R. v. Geramb

        1912 - 1919: Richard Frh. von Schmigoz

        1919 - 1927: Ludwig Benedek

        1927 - 1929: Karl Schmid-Luisingen

        1929 - 1934: Dr. Franz Fina

        1934 - 1945: Dr. Josef Tieber

        1945 - 1946: Dr. Otto Fürböck

        1946 - 1947: Dr. Kurt Fossel

        1947 - 1974: Dr. Otto Pullitzky

        1975 - 1990: Dr. Manfred Meier

        1991 - 2008: Dr. Kurt Rabl

        01.01.2009 - 31.01.2020: Dr. Josef Dick

        01.07.2020 - Dr. Christian Sulzbacher


         

         


        Angelobung 2009

        • 27.02.2009

        Dr. Josef Dick wurde von Landesamtsdirektor Dr. Gerhard Ofner offiziell zum Bezirkshauptmann angelobt.

        "Eine Zielsetzung für die kommenden Jahre ist es, dass die Bezirkshauptmannschaft mit ihren Mitarbeitern die Bevölkerung kompetent und korrekt, aber auch mit Herz am rechten Fleck, durch den Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft begleitet", so Dick.



        Dachgeschossausbau

        Dachgeschossausbau
        • 2011 - 2012

        Das Dachgeschoss der Bezirkshauptmannschaft Liezen wurde ausgebaut und alle Abteilungen, die sich mit sozialen Belangen befassen, untergebracht. In den anderen Stockwerken wurden die Referate je nach Verwaltungsbereichen zusammengefasst. Die in der Stadt verstreuten Außenstellen sind in das Zentralgebäude übersiedelt. Der Umbau samt Außengestaltung, Barrierefreiheit und thermischer Sanierung kostete rund 1,6 Millionen Euro.

        Planungsbeginn: 2009
        Baubeginn: 2011
        Fertigstellung: 2012
        Bebaute Fläche: 848m²

        Architekturbüro
        Deutschmann ZT GmbH 8054 Seiersberg

        Quelle: Kleine Zeitung online vom 15.02.2012

        Am 15.2.2012 erfolgte die Büroübergabe durch Vertreter der LIG sowie durch den Architekten LAbg. DI Gerald Deutschmann. 


        Referate

        • 2013
        In der Bezirkshauptmannschaft gab es 2013 folgende Referate und Stabsstellen, die von nachstehenden Personen geleitet wurde:
        Amtskasse: Anita Lämmerer
        Anlagenreferat: Mag. Elisabeth Haarmann
        Forstfachreferat: DI Josef Benak
        Gemeindeprüfung und Wahlen: Peter Grogl
        Innerer Dienst: Franz Plank
        Katastrophenschutz: Hans-Peter Scheb
        Sanitätsreferat: Dr. Karin Reicht
        Sicherheitsreferat: Mag. Udo Schalomon
        Sozialreferat: Mag. Brigitte Wachtlinger
        Veterinärreferat: Dr. Robert Gruber

        Feier 150 Jahre Bezirkshauptmannschaft Liezen

        • 20.09.2018
        Über Einladung von Bezirkshauptmann Mag. Dr. Josef Dick wurde am 20. September 2018 im Dr.-Gerhard-Wiesler-Saal im Dachgeschoss der Bezirkshauptmannschaft das 150jährige Bestehen der Bezirkshauptmannschaft gefeiert. Nach der Begrüßung durch den Bezirkshauptmann wurde ein von den Mitarbeitern der Bezirkshauptmannschaft produzierter Film zum Thema "Bürgerservice im 21. Jahrhundert" präsentiert. Den Festvortrag mit vielen Details über die wechselvolle Geschichte der Bezirkshauptmannschaft Liezen hielt der Deutschlandsberger Bezirkshauptmann Hofrat Dr. Helmut-Theobald Müller. An der Feier nahmen auch Landeshauptmannstellvertreter Mag. Michael Schickhofer, NRAbg. Mario Lindner, Bundesrat Armin Forstner, die LTAbg. Michaela Grubesa und Albert Royer sowie zahlreiche Bürgermeister des Bezirkes teil.

        Quelle: Festschrift "900 Jahre Liezen"
        Verfasser: Karl Hödl, 11.09.2007
        Letzte Überarbeitung: 02.07.2020
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        SonstigesPfarrfest


          Die katholische Kirche feiert ihren Pfarrfestsonntag immer am Sonntag nach dem 15. Juni, ausnahmsweise auch am Sonntag davor.

          Zur Mitfeier des Festgottesdienstes sind alle Pfarrbewohner eingeladen. Jedes Jahr werden zum Pfarrfest besondere Ehrengäste eingeladen, z. B. ehemalige Ministranten und Ministrantinnen, ehemalige Pfarrgemeinderäte usw. Nach der hl.Messe in der Pfarrkirche treffen sich alle Teilnehmer meist im Garten des Pfarrhofes und werden dort bewirtet.


          Visitation durch den Bischof

          • 1995
          Zum Pfarrfest 1995 fand eine Visitation durch Bischof Johann Weber statt.

          Quelle: Pfarrbrief vom Juni 2007
          Verfasser: Karl Hödl, 18.06.2007
          Letzte Überarbeitung: 29.06.2020
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          GebäudePfarrkirche

          • Errichtet
            1150
          • |
          • Adresse
            Ausseer Straße 1

          Pfarrkirche

          Erste Erwähnung im Jahre 1150 als Filialkirche von Lassing. Ursprünglich romanischer Baustil. Die Pfarrkirche in Liezen ist dem Heiligen Vitus geweiht. 1681 wurde Liezen eine selbstständige Pfarre. Der Kirchturm erhielt 1792 ein pyramidenförmiges Schindeldach. Das Barbarabild der Kirche stammt von J. Pürker aus 1799. In einem Inventar aus 1808 wird die Höhe des damaligen Kirchturmes mit 12,60 m angegeben. Ende der fünfziger Jahre des 19. Jahrhunderts machte man sich in der Pfarrgemeinde ernstliche Gedanken, die Kirche zu vergrößern. 1887 wurde das Kirchendach mit Ziegeln, der Turm mit verzinktem Eisenblech neu eingedeckt.

          1911/12 wurde die Kirche im Osten durch einen Zubau um 12 Meter verlängert und durch den Zubau der Seitenkapellen vergrößert. Das Kircheninnere erhielt ein Kreuzrippengewölbe. 1980 gab es eine umfangreiche Außenrenovierung und 1983 eine Innenrenovierung. 


          Vitus

          Vitus
          • 03. Jahrhundert - 04. Jahrhundert
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          Vom hl. Vitus, meinem Namenspatron, erzählt man sich, dass er, weil er Gott mehr als alles andere geliebt hat, dafür sterben musste.
          In der Zeit in der er lebte, wurden die Christen wegen ihres Glaubens verfolgt. Wer das Christ sein ernstnahm und vor allen anderen zugab, musste damit rechnen, dass er gefoltert oder hingerichtet wird. Aus der Lebensbeschreibung des hl. Vitus weiß man, dass er in siedend heißes Öl gesteckt wurde, damit er seinem Glauben untreu werde. Als das nichts nützte, wurde er einem wilden Löwen vorgeworfen. Aber auch dieser ließ ihn in Ruhe. Schließlich wurde er auf andere Weise umgebracht. Weil er seinen Glauben mit dem eigenen Blut bezahlt hat, wird er mit einem roten Gewand dargestellt.

          Von einem Engel wird der hl. Vitus gekrönt. Damit soll gezeigt werden, dass er das Ziel seines Lebens erreicht hat und jetzt ganz bei Gott ist.

          Quelle: Homepage des Pfarrverbandes


          Erste Erwähnung im Jahre 1150

          • 1150
          Erste Erwähnung als Filialkirche von Lassing.

          Weltgerichtsbild in der Pfarrkirche

          • 16. Jahrhundert

          Im Zuge der Umbau- und Erweiterungsarbeiten, zwischen 1910 und 1912, wurde im westlichen Joch im Verlauf der Arbeiten die Reste eines Weltgerichtsbildes freigelegt. Es war wahrscheinlich zu jener Zeit übermalt worden, als man den alten Kirchenraum mit einer bis zum Umbau stehenden doppelstöckigen Holzempore ausstattete. Pfarrer Eder und der unter seinem Vorsitz agierende Kirchenbauverein war an einer Erhaltung der Bildfragmente nicht interessiert, zumal es an Geldmitteln fehlte. Auch Landeskonservator Dr. Paul Hauser hat das 1912 kurz freigelegte Bild für künstlerisch minderwertig erklärt und es in die Reformationszeit datiert. Der Historiker Helmut J. MEZLER-ANDELBERG kommt zum Schluss, dass das Bild näher zur vorreformatischen Zeit, etwa zur Bauzeit der Kirche , dafür kommen die Jahrzehnte des ausgehenden 15. und des beginnenden 16. Jahrhunderts in Frage, entstanden ist.

          Das Weltgerichtsbild in Liezen war stark beschädigt und zeigte im oberen Teil Christus als Weltenrichter, in der Mandorla sitzend, die Füße auf die Weltkugel gestützt. Links und rechts flankieren ihn in aufsteigend gestaffelter Reihe je sechs Apostel.

          Quelle: Helmut J. MEZLER-ANDELBERG, Beitrag in der Festschrift Gerhard Pferschy zum 70. Geburtstag


          Selbstständige Pfarre

          • 1681

          Altarbild

          • 1777

          Das Altarbild stammt aus 1777 und wurde vom berühmten Maler Martin Johann Schmidt, genannt der "Kremser Schmidt" (1718 - 1801) geschaffen. Es stellt das Martyrium des Heiligen Vitus dar.


          Einsatz von Weltpriestern

          • 1785

          Ab 1785 versahen Weltpriester das Amt des Seelenhirten. Der Grund für diese Änderung war die Auflösung des Chorherrenstiftes Rottenmann. Die Ortschaft Reitthal gehörte bis in jenes Jahrzehnt zur Pfarre Frauenberg und Weißenbach bei Liezen zum Pfarrsprengel Wörschach. Die kirchliche Neuordnung unter Kaiser Josef II. brachte hier eine wesentliche Änderung und diese Orte wurden dem Pfarrbereich Liezen zugewiesen.

           


          Erstmalige Zuweisung eines Kaplanes

          • 1786

          Die Zuweisung eines Kaplans wurde notwendig und 1781 suchte man darum an. Pfarrer Öhlmayer führte Klage darüber, daß die Kirche zu klein sei. 1786 wurde erstmals ein Kaplan zugewiesen.


          Gedenkblatt nach Renovierung

          • 04.09.1887

          Zum Abschluss einer Neueindeckung des Kirchendaches und einer Reparatur der Kuppel wurde in der Kugel des Kirchturms ein Gedenkblatt mit folgendem Text aufbewahrt:

           

          Unter dem Pontificate Seiner Heiligkeit Papst Leo XIII. und der glorreichen Regierung Seiner k. k. apostolischen Majestät Franz Josef I. Kaiser von Österreich, König von Ungarn etc. etc. im Jahre des Heiles Eintausendachthundertachtzig und sieben wurde dieser dem heiligen Märtyrer Vitus geweihte Gotteshaus einer Renovierung unterzogen.

           

          Bis zu diesem Zeitpunkte waren Kuppel des Thurmes und Bedachung der Kirche aus Holz und mehrmals schon war in Folge dieser Bedachung das Gotteshaus in Gefahr ein Raub der Flammen zu werden.

           

          Als sich die Notwendigkeit einer Neueindeckung des Daches und der Reparatur der Kuppel ergab, wurde über Anregung des Bürgermeisters von Liezen vom Kirchen - Konkurrenz - Ausschusse beschlossen, zur Sicherung des Gotteshauses die Turmkuppel mit Blech, die Bedachungen mit Wienerberger Ziegeln einzudecken.

           

          Hiebei übernahmen die zur Pfarrgemeinde Liezen gehörigen Ortsgemeinden Liezen, Pyhrn und Weißenbach bei dem Umstande, als der Patron der Kirche, die Herrschaft Rottenmann nur zur Eindeckung des eigentlichen Kirchendaches mit Ausschluß der noch nicht reparaturbedürftigen Anbauten, und nur zu den Kosten einer Neueindeckung des allein schadhaften oberen Theiles der Kuppel mit Holz herangezogen werden konnte, freiwillig die Mehrkosten auf sich.

           

          Die Zimmermanns Arbeit bei der Renovierung besorgte der Zimmerer Mathias Häusler, Besitzer der Scheppererkeusche in Liezen, die Deckung des Thurmes mit verzinktem Eisenblech Herr Anton Hahsner, Spenglermeister in Liezen, die Ziegeleindeckung Herr Johann Hainzl, Ziegeldeckermeister in Inzersdorf bei Wien.

           

          Die Maurerarbeiten und die Neurenovierung des Thurmes wurden Herrn Simon Gschwandtner, Maurermeister in Liezen übertragen.

           

          Bei dieser Gelegenheit wurde auch Kuppel und Kreuz von der Thurmspitze herabgenommen und durch den hiesigen Maler Franz Hitzelsteiner neu vergoldet.

           

          Heute am 4. September 1887, dem Feste der heiligen Schutzengel wurde in feierlicher Weise nach Einweihung des Kreuzes Kugel und Kreuz wieder als weithin sichtbares Zeichen des Gotteshauses an Ort und Stelle gebracht.

           

          Zur Erinnerung an diesen Tag und als Kunde für kommende Geschlechter wurde hiebei dieses Gedenkblatt verfasst und der Kuppel anvertraut.

           

          Wenn in späterer Zeit die Kugel wieder herabgenommen, die Kapsel geöffnet wird, so diene den Lesern dieses Gedenkblatt zur Kenntnis, daß Liezen im Jahre 1887 - 274 Hausnummern und laut Volkszählung vom Jahre 1880 - 1920 Einwohner hatte.

           

          Dasselbe war Sitz der Bezirkshauptmannschaft mit dem Bezirksbauamte, Sitz des Bezirksgerichtes; es befand sich daselbst 1 Advokat und 1 Notar, sowie eine vierklassige Volksschule.

           

          An industriellen Unternehmungen befand sich hier eine Dampfsäge der Firma Morpurgo et Parente aus Triest.

           

          Das Vermögen der Gemeinde Liezen betrug 1887 die Summe von 13752 Fl, das des Armenfondes 2600 Fl, die Steuervorschreibung 7634 Fl, wovon 30 % für Gemeindezwecke eingehoben wurden.

           

          Mit dem Wunsche, daß das Kreuz vom Thurme des Gotteshauses noch lange Jahre in das Thal hinausleuchte, und Liezen nebst den Nachbargemeinden Pyhrn und Weißenbach blühe und gedeihe, wurde dieses Gedenkblatt von den Theilnehmern an der Feierlichkeit gefertiget und dem Schutze der Kugel anvertraut, die es getreu bewahren möge bis zum Tage, wo in späteren Zeiten ein neues Geschlecht hieraus Kenntnis erlangt, wie es bei den Voreltern gewesen.


          Kirchturmkreuz

          • 1887
          Der Kirchturm hat ein eher ungewöhnliches Kreuz, das Patriarchenkreuz, auch Erzbischofskreuz oder Spanisches Kreuz genannt wird. Es wird oft in Bildern von Kirchenfürsten, insbesondere Bischöfen und Kardinälen dargestellt. Der kleinere Querbalken symbolisiert angeblich die Inschrift auf dem Kreuz. Das Patriarchenkreuz kommt in den Wappen der Slowakei und von Ungarn vor. Weshalb auf dem Liezener Kirchturm dieses Kreuz angebracht wurde, ist nicht bekannt. Auch die oben angegebene Jahreszahl 1887 ist nur eine Vermutung, weil in diesem Jahr eine umfassende Erneuerung des Turmes durchgeführt wurde.

          Laut dem Buch "Bilder und Zeichen religiösen Volksglaubens" von Kris-Rettenbeck wird dieses Kreuz auch "Caravaca-Kreuz" genannt. Dies ist ein Reliquienkreuz aus Jerusalem, welches in Caravaca in Spanien aufbewahrt wurde. Es hat zwei Querbalken. Jedes der sechs Balkenenden ist kleeblattförmig. Es soll vor Sturm und Gewitter schützen.

          Das Turmkreuz ist beweglich und dient als verlässliche Wettervorhersage. Stehen die Querbalken in Richtung Gampersberger - Gamper wird oder bleibt das Wetter schön, zeigen die Querbalken in Richtung Pyhrn, wird das Wetter schlecht. 

          Erweiterung der Kirche

          • 1911 - 1912

          1911 erhielt der Dombaumeister Matthias Schlager den Auftrag, die Kirche umzubauen. Die in diesem und im nächsten Jahr vorgenommene Vergrößerung der Kirche nach Osten bedingte die Entfernung der Häuser Wirnsberger (neben der alten Schule, Ausseer Straße 1), Kirchenschuster und Sattler. Die bevorstehende Vergrößerung der Kirche war dem „Ennstaler“ einen Bericht auf der Titelseite wert. Einleitend hieß es „Wenn in der Aenderung der Zeiten Altes, Liebgewonnenes fällt und Neues an dessen Stelle treten soll, will man dies liebe Alte nicht ohne Erinnerung dahingeben.“ Auf einem Bild des Fotografen Eisler war der Abbruch der östlich gelegenen Häuser zu sehen. Die Finanzierung war schwierig. Die veranschlagten Baukosten von  95.000 Kronen waren erst mit 67.000 Kronen aus Zuschüssen und Spenden bedeckt. Eine namhafte Spende von 6.000 Kronen kam von Marie Dumba und ihrer Tochter Irene.

          Sowohl Pfarrer Eder als auch der Kirchenbau-Verein und Bürgermeister Gustav Größwang jun. waren die treibenden Kräfte für diese schon seit Jahrzehnten notwendig erachtete Vergrößerung der Kirche. Das Kirchengebäude erfuhr dadurch eine Erweiterung um 12 Meter gegen die Hauptstraße hin und wurde durch den Zubau der Seitenkapellen auch in der Breite vergrößert. Das Kircheninnere erhielt ein Kreuzrippengewölbe. Fürst-Bischof Leopold Schuster nahm am 28. Juli 1912 die Weihe des vergrößerten Gotteshauses vor. Die gesamten Baukosten hatten 200.000 Kronen betragen, die durch Sammlungen, Darlehen und Barmitteln des Kirchenbau-Vereines gedeckt wurden.


          Orgel

          Orgel
          • 1963 - 1967

          Errichtet in den Jahren 1963-1967 durch Orgelbau Dreher & Reinisch, Salzburg
          Anzahl der Pfeifen: 4022, 52 klingende Register, 1 Windabschwächung,
          Traktur: elektrisch, teilweise mit pneumatischer Verlängerung
          Spieltisch: Eisenbarth, Passau, elektrische Registertraktur
          4 Werke: Hauptwerk (I. Manual), Solowerk (II. Manual), Brustwerk (II. Manual), Schwellwerk (III. Manual) und Pedal
          Spielhilfen: 2 freie Kombinationen, 8 Koppeln: III-I, III-I super, III-I sub, III-II, II-I, III-P, II-P, I-P
          3 Tremulanten, 4 Klangfarbentasten (Pl, FF F, PP), 6 Pistontritte, Automatische Pedalumschaltung,
          Schweller, Generalcrescendo (Walze)
          Disposition: Geistl. Rat Franz Fastl
          Quelle: Homepage des Pfarrverbandes Liezen


          Umgestaltung mit Volksaltar

          • 1967

          1967 wurde der Altar entsprechend den Beschlüssen des II. Vatikanischen Konzils so umgestaltet, dass der Priester während der Messe den Gläubigen zugewandt ist.


          Weihe des Holzkreuzes

          • 20.04.1969
          Der Liezener Künstler Manfred Fasching hat einen ca 3 m großen Korpus für das große Eisenkreuz oberhalb des Altares der Stadtpfarrkirche geschnitzt, das am 20.04.1969 um 19 Uhr geweiht wurde. Die Weihe nahm Herr Abt-Präses Koloman Holzinger des Stiftes Admont vor.

          Außenrenovierung

          • 1980
          1980 gab es eine umfangreiche Außenrenovierung.

          Innenrenovierung

          • 1983
          1983 gab es eine umfangreiche Innenrenovierung.

          Sender für Mobiltelefon im Kirchturm

          • 2001 - 2016

          Mit der Zunahme der Mobiltelefonie mußten auch immer mehr lokale Sender installiert werden. Zu diesem Zweck wurden 2001 zwei Sendeanlagen im Kirchturm installiert. Die Pfarre erhält dafür im Laufe von 10 Jahren eine Entschädigung von

          S 900.000,-. Anfang 2016 wurden die beiden Sendeanlagen wieder abgebaut.


          Fenster in der Pfarrkirche


          100 Jahre Stadtpfarrkirche

          • 19.06.2011 - 17.06.2012
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          Anlässlich des 100-Jahr-Jubiläums der Kirchenerweiterung gedachte der Pfarrverband bei zahlreichen Veranstaltungen und Beiträgen im Pfarrbrief an diese wichtige Epoche. Begonnen wurde das Jubeljahr mit dem Pfarrfest am 19. Juni 2011. Abgeschlossen wurde das Jubeljahr mit einem Festgottesdienst am 17. Juni 2012.

          Künstlerische Innengestaltung

          Künstlerische Innengestaltung

          Pfarrer Mag. Hermann Glettler, der spätere Bischof von Tirol, hat anlässlich des Jubeljahres 100 Jahre Stadtpfarrkirche den Innenraum neu gestaltet. Die Weihe des neuen Ambos erfolgte am 25. März 2012 durch Bischof Johann Weber (1927 - 2020).

          Quelle: Pfarrbrief Nr. 41 - April 2012, Homepage der Pfarre Liezen und Pfarrbrief Nr. 106 - Juli/August 2020.


          Quelle: Buch "900 Jahre Liezen"
          Verfasser: Karl Hödl, 12.09.2007
          Letzte Überarbeitung: 29.06.2020
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          SonstigesGemeinderatswahlen


            Der Gemeinderat ist in Österreich die gewählte Volksvertretung innerhalb einer Gemeinde. Er wird von den Bürgern direkt gewählt. Die Anzahl der Gemeinderäte, wie die einzelnen Personen bezeichnet werden, ist von der Anzahl der in der Gemeinde als wohnhaft gemeldeten Einwohner abhängig. Wahlberechtigt sind sowohl alle österreichischen Staatsbürger, als auch die im Ort ansässigen EU-Bürger.

            Die Wahlergebnise ab 1995 finden sie hier.


            Gemeinderatswahl 1919

            • 27.07.1919

            Gemeinderatswahl 1924

            • 25.05.1924

            Gemeinderatswahl 1928

            • 29.04.1928

            Gemeinderatswahl 1932

            • 24.04.1932

            Wahllokale waren im Rathaus und im Gasthaus Vasold eingerichtet. Die Verhältnisse waren damals sehr schwierig, da die NSDAP zweitstärkste Partei wurde, sich aber weigerte, Funktionen im Gemeinderat zu übernehmen. Auf Grund eines Einspruches der Sozialdemokratischen Parte gegen die Gemeinderatswahl wurden nach der Wahl noch 4 Sitzungen durch den alten Gemeinderat abgehalten. Die konstituierende Sitzung fand erst am 16.08.1932 statt. Nach dem Stärkeverhältnis der Wahl stand der NSDAP der 1. Vizebürgermeisterstellvertreter zu. Bei der Abstimmung wurden jedoch alle Stimmzettel leer abgegeben, sodass sowohl die Sozialdemokratische Partei als auch die Christliche Deutsche Volksgemeinschaft Anspruch auf diese Funktion erhoben. Nach einer Unterbrechung und Rücksprache mit dem Bezirkswahlleiter war die gesetzliche Lage klar und der stimmenstärksten Partei, das waren die Christlichen, stand der 1. Vizebürgermeister zu.

             

            Bürgermeister: Anton Hasner (Christliche Deutsche Volksgemeinschaft)

            1. Vizebürgermeisterstellvertreter: Franz Aigner (Christliche Deutsche Volksgemeinschaft)

            2. Vizebürgermeisterstellvertreter: Hermann Basler (Sozialdemokratische Partei)

            Gemeindekassier: Anton Liegl (Christliche Deutsche Volksgemeinschaft)


            Neukonstituierung

            • 07.01.1933

            Der Verfassungsgerichtshof hat in seinem Erkentniss vom 21.11.1932 festgestellt, dass der Wahlvorschlag des Stände- und Wirtschaftsblockes als gültig anzusehen ist, sodass sich der Gemeinderat neu konstituieren musste. In der Sitzung gab es wieder heftige Debatten, wem die Funktion des 1. Bürgermeisterstellvertreters zukommt:

             

            Gewählt wurden:

             

            Bürgermeister: Anton Hasner (Christlich Deutsche Volksgemeinschaft)

            1. Bürgermeisterstellvertreter: Ferdinand Sarlay (Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei)

            2. Vizebürgermeisterstellvertreter: Peregrin Speckmoser /Stände- und Wirtschaftsblock)

            Gemeindekassier: Anton Liegl (Christlich Deutsche Volksgemeinschaft)


            Gemeinderatswahl 1945

            • 25.11.1945

            Keine eigentlichen Gemeinderatswahlen; jedoch erfolgte die Neubildung der Gemeindevertretungen auf Grund der in den jeweiligen Gemeinden erzielten Stimmenergebnisse der Nationalratswahl dieses Datums (LGB1. Nr. 4/1946)

             

            Die Sitzung wurde vom provisorischen Bürgermeister Comai einberufen.

            In den Gemeinderat wurden berufen:

            SPÖ: Franz Wimmler, Johann Hennelotter, Ernst Gruber, Anton Schreiner, Eduard Koch, Gottfried Ehmann

            ÖVP: Roman Frosch, Anton Hasner, Peter Pirker, Josef Frosch, Thomas Lammer, Ferdinand Hirn

             

            Bürgermeister: Franz Wimmler, SPÖ

            1. Bürgermeisterstellvertreter: Anton Hasner, ÖVP

            2. Bürgermeisterstellvertreter: Johann Hennelotter, SPÖ

            Gemeindekassier: Peter Pirker, ÖVP


            Gemeinderatswahl 1950

            • 23.04.1950

            Gemeinderäte:

             

            SPÖ: Rosa Brunnbauer, Gottfried Ehmann, Bernd Hauser, Hans Henelotter, Josef Keitzl, Dr. Heinz Kruse, Hubert Mayerhofer, Ernst Stecher, Johann Voglhuber

            ÖVP: Rupert Eberle, Ferdinand Hirn, Wilhelm Kuketz, Thomas Lammer, Dr. Harold Mezler, Ing. Leo Pressl, Peter Pirker, Leopold Roithner,

            WDU: Norbert Erber, Friedrich Iskra, Karl Wimmler, Karl Wirnsberger

             

            Bürgermeister: Dr. Harold Mezler

            1. Vizebürgermeisterstellvertreter: Hans Hennelotter

            2. Vizebürgermeisterstellvertreter: Johann Voglhuber

            Gemeindekassier: Karl Wimmler


            Gemeinderatswahl 1955

            • 03.04.1955

            SPÖ 1.304 Stimmen

            ÖVP 825 Stimmen

            Namensliste Wimmler 705

             

            Gemeinderäte:

             

            Granz Gassner, Kurt Kpetzky, Dr. Harold Mezler, Ernst Pichler, LAbg. Alfred Rainer, Alois Wöhr, Bernd Hauser, Josef Keitzl, Dr. Heinz Kruse, Hans Maderthaner, Hubert Mayerhofer, Anton Seggl, DI Franz Stachl, Otto Stipanitz, Johann Voglhuber, Rudolf Winkler, Iskra Friedrich, Hermann Peer, Wilhelm Streit, August Wegscheider, Karl Wimmler

             

            Bürgermeister Karl Wimmler

            1. Vizebürgermeister Bernd Hauser

            2. Bürgermeisterstellvertreter Dr. Harold Mezler

            Gemeindekassier Hubert Mayerhofer


            Gemeinderatswahl 1960

            • 03.04.1960

            SPÖ 1.469 Stimmen 55,7 %, früher 1.841 Stimmen, 53,05%
            ÖVP 793 Stimmen, 27,15 %, früher 700 Stimmen, 20,20 %
            FPÖ 843 Stimmen, 16,9 %, früher 928 Stimmen, 26,75 %
            KPÖ 48 Stimmen

            12 SPÖ
            6 ÖVP
            6 FPÖ

             

            Gemeinderat:

            SPÖ: Gottfried Ehmann, Bernd Hauser, Juliane Huber, Dr. Heinz Kruse, Hans Maderthaner, Erich Marterer, Alois Neuhold, Heinrich Ruff, Adolf Sölkner, DI Franz Stachl, Hans Voglhuber, Rudolf Winkler
            ÖVP: Gerd Aigner, Josef Deisl, Franz Gassner, Kurt Kopetzky, Dr. Robert Lindmayer, Alfred Pirker
            FPÖ: Karl Wimmler, Engelbert Gruber, Josef Haberkorn, Friedrich Iskra, August Wegscheider, Karl Wirnsberger

             

            Stadtrat:
            Bürgermeister Karl Wimmler
            Erster Bürgermeisterstellvertreter Bernd Hauser
            Zweiter Bürgermeisterstellvertreter Dr. Robert Lindmayer
            Finanzreferent Heinrich Ruff
            Stadtratsmitglied Johann Voglhuber


            Gemeinderatswahl 1965

            Quelle: Stadtnachrichten November 1965, 1. Folge

            Gemeinderatswahl 1970

            • 24.05.1970

            SPÖ 2.119 Stimmen 55,7 %, früher 1.841 Stimmen, 53,05%
            ÖVP 1.030 Stimmen, 27,15 %, früher 700 Stimmen, 20,20 % 
            FPÖ 643 Stimmen, 16,9 %, früher 928 Stimmen, 26,75 % 

            14 Gemeinderäte SPÖ, früher 13 Mandate
            7 Gemeinderäte ÖVP , früher 5 Mandate
            4 Gemeinderäte FPÖ , früher 7 Mandate

            Gemeinderat:

            SPÖ: Johann Voglhuber, Bert Brandstätter, Ferdinand Friesenecker, Hilde Hauser, Rudolf Kaltenböck, Johann Leutgeb, Johann Maderthaner, Karl Mayerhofer, Heinrich Ruff, Adolf Schachner, Med. Rat Dr. Wilhelm Schraml, Johann Seebacher, Anton Seggl, Adolf Sölkner
            ÖVP: Maria Egger, Franz Gassner, Eduard Köck, Kurt Kopetzky, NRAbg. Ing. Sepp Letmaier, Alfred Pirker, Ernst Pürcher
            FPÖ: Josef Pilz, LAbg. Karl Wimmler, Karl Wirnsberger, Fritz Zabresky

            Stadtrat:
            Bürgermeister Johann Voglhuber 
            Erster Bürgermeisterstellvertreter Heinrich Ruff 
            Zweiter Bürgermeisterstellvertreter NRAbg. Ing. Sepp Letmaier 
            Finanzreferent Med. Rat Dr. Wilhelm Schraml 
            Stadtratsmitglied LAbg. Karl Wimmler

            Quelle: Stadtnachrichten November 1970, 11. Folge


            Gemeinderatswahl 1975

            Quelle: Stadtnachrichten 22. Folge Juli 1975

            Gemeinderatswahl 1980

            Wahlberechtigte: 4.893

            abgegebene Stimmen: 4.533

            ungültige: 106

            gültige: 4.427

            SPÖ: 2.746 Stimmen
            ÖVP: 1.223 Stimmen
            FPÖ: 458 Stimmen
            16 Gemeinderäte SPÖ 
            7 Gemeinderäte ÖVP
            2 Gemeinderäte FPÖ

            Quelle: Stadtnachrichten 42. Folge Juni 1980


            Gemeinderatswahl 1985

            Quelle: Stadtnachrichten 62. Folge Juni 1985

            Gemeinderatswahl 1990

            SPÖ: 2.630 Stimmen, 60,22 %
            ÖVP: 1.054 Stimmen, 24,14 %
            FPÖ: 683 Stimmen, 15,64 %
            15 Gemeinderäte SPÖ
            6 Gemeinderäte ÖVP
            4 Gemeinderäte FPÖ

            Gemeinderäte:

            SPÖ: Gottfried Kranzer, Mag. Rudolf Hakel, Anton Fasching, Johann Aichholzer, Rudolf Kaltenböck, Heidemarie Köck, Johann Pichler, Christine Stipanitz, Franz Schröcker, Franz Saurer, Gerda Bacher, Stefan Berger, Heinz Jokesch, Cäcilia Sulzbacher, Harald Bachmaier
            ÖVP: Dr. Heinrich Wallner, Roman Frosch, Ernst Wimmer, Ing. Wolfgang Oberbichler, DI Karl Glawischnig
            FPÖ: Ing. Friedrich Überbacher, Heidemarie Hofreiter, Dr. Wilfried Wenzel
            LIEB: Ing. Engelbert Gruber, August Singer, Andrea Stieg

            parteiloses Mandat: Anton Hofer

            Stadtrat:
            Bürgermeister Rudolf Kaltenböck
            Erste Bürgermeisterstellvertreterin Heidemarie Köck
            Zweiter Bürgermeisterstellvertreter Dr. Heinrich Wallner
            Finanzreferent Johann Pichler
            Stadtratsmitglied Dr. Wilfried Wenzel


            Gemeinderatswahl 1995

            SPÖ: 2.023 Stimmen, 51,73 %
            ÖVP:    735 Stimmen, 18,79 %
            FPÖ:    619 Stimmen, 15,83 %
            LIEB:    534 Stimmen, 13,65 %

            13 Gemeinderäte SPÖ
              5 Gemeinderäte ÖVP
              4 Gemeinderäte FPÖ
              3 Gemeinderäte LIEB

            Gemeinderäte:

            SPÖ: Johann Aichholzer, Gerda Bacher, Alfred Geier, Mag. Rudolf Hakel, Rudolf Kaltenböck, Heidemarie Köck, Ferdinand Kury, Alois Oberegger, Franz Saurer, Ilse Stangel, Christine Stipanitz, Bruno Strick, Cäcilia Sulzbacher
            ÖVP: Roman Frosch, DI Karl Glawischnig, Ing. Josef Letmaier, Dr. Rudolf Mayer
            FPÖ: Siegfried Brandmüller, Ing. Friedrich Überbacher, Alois Unterberger, Dr. Wilfried Wenzl
            LIEB: Ing. Engelbert Gruber, August Singer, Andrea Stieg

            Stadtrat:
            Bürgermeister Rudolf Kaltenböck
            Erste Bürgermeisterstellvertreterin Heidemarie Köck
            Zweiter Bürgermeisterstellvertreter DI Karl Glawischnig
            Finanzreferent Mag. Rudolf Hakel
            Stadtratsmitglied Dr. Wilfried Wenzl


            Gemeinderatswahl 2000

            SPÖ: 2.171 Stimmen, 56,39 % (1995: 2.023 Stimmen, 51,73 %)
            ÖVP: 896 Stimmen, 23,27 % (1995: 735 Stimmen, 18,79 %)
            FPÖ: 435 Stimmen, 11,3 % (1995: 619 Stimmen, 15,83 %)
            LIEB: 348 Stimmen, 9,04 % (1995: 534 Stimmen, 13,65 %)

            14 Gemeinderäte SPÖ, 1995: 13 Mandate 
            6 Gemeinderäte ÖVP, 1995: 5 Mandate
            3 Gemeinderäte FPÖ, 1995: 4 Mandate
            2 Gemeinderäte LIEB, 1995: 3 Mandate

            Gemeinderäte:
            SPÖ: Albin Besser, Roswitha Glashüttner, Mag. Rudolf Hakel, Renate Kapferer, Ferdinand Kury, Alois Oberegger, Mirko Oder, Christa Pirker, Elfriede Pogluschek, Ing. Gerald Steiner, Cäcilia Sulzbacher, Anita Waldeck-Weirer, Herbert Waldeck, Adrian Zauner.
            ÖVP: Günter Albegger, Edwin Fruhmann, Gerald Knauss, Michael Lammer, Eleonora Mairhofer, Dr. Rudolf Mayer.
            FPÖ: Heinrich Edlinger, Gertraud Kain, Gerhard Vasold.
            LIEB: Heinz Michalka, August Singer.

            Stadtrat:
            Bürgermeister Mag. Rudolf Hakel
            Erster Bürgermeisterstellvertreter Cäcilia Sulzbacher
            Zweiter Bürgermeisterstellvertreter Michael Lammer
            Finanzreferent Alois Oberegger
            Stadtratsmitglied Roswitha Glashüttner


            Gemeinderatswahl 2005

            SPÖ: 2.295 Stimmen, 62,47 % (2000: 2.171 Stimmen, 56,39 %)

            ÖVP: 782 Stimmen, 21,28 % (2000: 896 Stimmen, 23,27 %)
            LIEB: 399 Stimmen, 10,86 % (2000: 348 Stimmen, 9,04 %)
            FPÖ: 198 Stimmen, 5,39 % (2000: 435 Stimmen, 11,3 %)

            17 Gemeinderäte SPÖ, 2000: 17 Mandate 
            5 Gemeinderäte ÖVP , 2000: 5 Mandate
            2 Gemeinderäte LIEB, 2000: 2 Mandate
            1 Gemeinderäte FPÖ , 2000: 1 Mandate

            Gemeinderäte:

            SPÖ: Mag. Rudolf Hakel, Cäcilia Sulzbacher, Alois Oberegger, Roswitha Glashüttner, Adrian Zauner, Renate Kapferer, Ferdinand Kury, Andrea Heinrich, Herbert Waldeck, Elfriede Pogluschek, Ing. Gerald Steiner, Anita Waldeck-Weirer, Michael Wieser, Iris Polanschütz, Mirko Oder, Kerstin Leitner, Walter Komar

            ÖVP: Dr. Rudolf Mayer, Rudolf Steinitzer, Sylvia Lechner, Achim Stadler, Andreas Wurzbach

            LIEB: August Singer, Heinz Michalka

            FPÖ: Ingrid Hofmann

            Stadtrat:
            Bürgermeister Mag. Rudolf Hakel
            Erster Bürgermeisterstellvertreter Cäcilia Sulzbacher
            Zweiter Bürgermeisterstellvertreter Dr. Rudolf Mayer
            Finanzreferent Michael Wieser
            Stadtratsmitglied Roswitha Glashüttner


            Gemeinderatswahl 2010

            Am 13.03.2010 bestand wiederum die Möglichkeit, im Rathaus zwischen 17 und 19 Uhr die Stimme abzugeben. Erstmals benötigte man dafür keine eigene Wahlkarte. Wer am Wahltag krank war, konnte eine "fliegende" Wahlkommission anfordern oder seine Stimme schon vor dem Wahltag mittels Briefwahl abgeben. Die Ergebnisse der einzelnen Sprengel sind nicht mehr mit 2005 direkt vergleichbar, da 350 Wahlkarten der Briefwähler im Sprengel 1 und 220 Stimmzettel des vorgezogenen Wahltages im Sprengel 2 mit ausgezählt worden sind.

            SPÖ: 2.182 Stimmen, 59,78 % (2005: 2.295 Stimmen, 62,47 %)
            ÖVP: 679 Stimmen, 18,6 % (2005: 782 Stimmen, 21,28 %)
            LIEB: 429 Stimmen, 11,75 % (2005: 399 Stimmen, 10,86 %)
            FPÖ: 360 Stimmen, 9,86 % (2005: 198 Stimmen, 5,39 %)

            16 Gemeinderäte SPÖ, 2005: 17 Mandate 
            4 Gemeinderäte ÖVP , 2005: 5 Mandate
            3 Gemeinderäte LIEB, 2005: 2 Mandate
            2 Gemeinderäte FPÖ , 2005: 1 Mandate

            Gemeinderäte:
            SPÖ: Mag. Rudolf Hakel, Cäcilia Sulzbacher, Albert Krug, Roswitha Glashüttner, Herbert Waldeck, Renate Kapferer, Adrian Zauner, Andrea Heinrich, Walter Komar, Anita Waldeck-Weirer, Ferdinand Kury, Iris Polanschütz, Ing. Gerald Steiner, Gertrude Mausser, Stefan Wasmer,
            Mirko Oder
            ÖVP: Dr. Rudolf Mayer, Sylvia Lechner, Thomas Hochlahner, Mag. Heike Knauder
            LIEB: August Singer, Werner Rinner, Heinz Michalka
            FPÖ: Rene Wilding, Ingrid Hofmann

            Stadtrat:
            Bürgermeister Mag. Rudolf Hakel
            Erster Bürgermeisterstellvertreter Cäcilia Sulzbacher 
            Zweiter Bürgermeisterstellvertreter Dr. Rudolf Mayer
            Finanzreferent Albert Krug
            Stadtratsmitglied Roswitha Glashüttner


            Gemeinderatswahl 2015

            • 22.03.2015

            Die Gemeinderatswahl 2015 brachte folgendes Ergebnis:


            SPÖ: 2.026 Stimmen, 47,12 % (2010: 2.329 Stimmen, 52,25 %)

            ÖVP: 1.060 Stimmen, 24,65 % (2010: 1.231 Stimmen, 27,62 %)
            FPÖ:    503 Stimmen, 11,70 % (2010: 360 Stimmen, 8,08 %)

            Die Grünen Liezen: 283 Stimmen, 6,58 % (2010 nicht kandidiert)

            Franz:    97 Stimmen, 2,26 % (2010: 108 Stimmen, 2,42 %)

            LIEB:   331 Stimmen, 7,70 % (2010: 429 Stimmen, 9,63 %)

            13 Gemeinderäte SPÖ
              6 Gemeinderäte ÖVP

              3 Gemeinderäte FPÖ
              2 Gemeinderäte LIEB
              1 Gemeinderat   Die Grünen Liezen


            Gemeinderatswahl 2020

            • 22.03.2020 - 28.06.2020

            Am 22. März 2020 hätte die Gemeinderatswahl stattfinden sollen. Es war schon alles dafür vorbereitet, Wahlkarten für Wahlkartenwähler waren ausgestellt und auch der vorgezogene Wahltag am 13. März fand noch unter entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen statt. Doch dann kamen die Ausgangsbeschränkungen auf Grund der Corona-Pandemie und die Gemeinderatswahl musste auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Damit verlängerte sich auch die Funktionszeit des vor fünf Jahren gewählten Gemeinderates. Die unterbrochene Gemeinderatswahl wurde am 28. Juni 2020 abgeschlossen.


            Die Gemeinderatswahl 2020 brachte folgendes Ergebnis:


            ÖVP: 1.220 Stimmen, 37,00 % (2015: 1.060 Stimmen, 24,65 %)

            SPÖ: 1.463 Stimmen, 44,37 % (2015: 2.026 Stimmen, 47,12 %)

            FPÖ:    153 Stimmen,   4,64 % (2015:     503 Stimmen, 11,70 %)

            Grüne:  199 Stimmen,   6,04 % (2015:    283 Stimmen,   6,58 %, kandidiert damals als Die Grünen Liezen)
            LiLie:    133 Stimmen,   4,03 % (2015: nicht kandidiert)

            LIEB:    129 Stimmen,   3,91 % (2015:    331 Stimmen,   7,70 %)

            11 Gemeinderäte SPÖ (2015: 13)
            10 Gemeinderäte ÖVP (2015:   6)

              1 Gemeinderat FPÖ   (2015:   3)

              1 Gemeinderat Grüne (2015:  1)

              1 Gemeinderat LiLie

              1 Gemeinderat LIEB   (2015:   2)
              


            Quelle: wikipedia
            Verfasser: Mag. Helmut Kollau
            Letzte Überarbeitung: 28.06.2020
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