Gemeindekennziffer: 61259

GebäudeWerkstraße 05

  • Errichtet
    25.12.1939
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  • Adresse
    Werkstraße 5
  • |
  • Lage

    EZ 235, 237 und 250 KG Reithtal.
    Stahlwerk im Südosten der Stadt auf zuvor landwirtschaftlich genutzten Gründen.
    Namen des Werkes und Eigentümer seit 1939:
    1939 - 1946    Schmidhütte Liezen, Schmid & Co. KG.
    Eigentümer bis Kriegsende:
    Dipl.-Ing. August Schmid-Schmidsfelden (40 Prozent),
    Walter Schmid-Schmidsfelden sen. (10 Prozent) und
    Walther Schmid-Schmidsfelden jun. (50 Prozent)
    Eigentümer nach Kriegsende: Republik Österreich
    1946 - 1953     Hütte Liezen Ges.m.b.H., Eigentümer: Republik Österreich
    1. 1. 1954 - 31. 12. 1963  Vereinigte Österreichische Eisen- und Stahlwerke AG, Werk Liezen, 
    Eigentümer: Republik Österreich
    1. 1. 1964 - 31. 12. 1972  VÖEST - Werk Liezen, Eigentümer: Vereinigte Österreichische Eisen- und Stahlwerke
    1. 1. 1973 - 15.  3. 1987   VOEST - Alpine AG - Werk Liezen, Eigentümer: VOEST - Alpine AG 
    16.  3. 1987 - 30. 9. 1989   Noricum Maschinenbau und Handel GmbH, (Tochtergesellschaft der VOEST Alpine AG)
    1.  10. 1989 - 31. 12. 1990  Maschinenfabrik Liezen Ges.m.b.H., (Tochtergesellschaft der VOEST Alpine AG) 
    1.  1. 1991 - 31.   3. 1993  Maschinenfabrik Liezen Ges.m.b.H., Eigentümer: Gewerke Emmerich Assmann
    1.  4. 1993 - 31.   8. 1994  Maschinenfabrik Liezen Ges.m.b.H., Eigentümer: Dr. Johannes Zierer und Ing. Kurt Bischof
    1.  9. 1994 - 30. 11. 1994  Maschinenfabrik Liezen Ges.m.b.H.
    (Abwicklung des Konkursverfahrens durch Masseverwalter Dr. Erwin Bajc)
    5. 12. 1994 -    Maschinenfabrik Liezen und Gießerei Ges.m.b.H.,
    Eigentümer: Erwin Haider, Mag. Ing. Heinrich Obernhuber und Firma Krünes Consulting GmbH.


Der Ausbau erfolgte während des Zweiten Weltkrieges stufenweise, wobei die Produktion schon am 24. 12. 1939 aufgenommen wurde, bevor noch die erste Halle fertiggestellt war.
In seiner Abhandlung "Die Schmidhütte Liezen 1938 - 1945" schreibt Konrad Klötzl:
Das Werk bestand 1945 aus einer 10.374 m2 großen Stahlwerks- und Gießereihalle und einer 7.532 m2 großen Halle, in der die Putzerei, Glüherei, Vergüterei und mechanische Werkstätte und Lehrwerkstätte untergebracht waren. Weiter gab es mehrere Holzbaracken, die als Magazine, Herdplattenfabrik und Büros dienten. Andere Nebenbauten dienten für Transformatoren, Kessel- und Generatorenanlagen, das Pumpenhaus und die Preßluftanlage.


Quelle: Karl Hödl:
Verfasser: Karl Hödl, 17. 1. 2011
Letzte Überarbeitung: 27.02.2026
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