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Bürgermeister Nachfolge für Liezen fixiert

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„Nach einer intensiven Planungszeit und reiflicher Überlegungen freue ich mich sehr, meine langjährige Vertraute und 1. Vizebürgermeisterin Roswitha Glashüttner als Nachfolgerin für das Bürgermeisteramt im Jänner präsentieren zu dürfen. Sie wird die erste Frau sein, die an der obersten Spitze der Stadtführung wirken wird," zeigt sich Hakel stolz.

 

Roswitha Glashüttner ist seit Jahrzehnten für die Stadt Liezen politisch aktiv. Ihr konsequenter Einsatz um die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger, ganz speziell ihr soziales Engagement und ihre gewissenhafte Arbeitsweise, bringen ihr viele Sympathiepunkte.

 

Hakel hat seine Nachfolge lange und sehr ausführlich mit einem engen Beraterteam geplant. „Ich weiß, dass ich mit Roswitha eine ausgezeichnete und erfahrene Nachfolgerin gefunden habe und darf ihr mit Stolz am 2. Jänner 2018 den Rathausschlüssel übergeben," verrät Bürgermeister Rudi Hakel weiter.

 

 

In seinem 18. Jahr als Stadtoberhaupt und 31 Jahren im Gemeinderat wirft Hakel einen zufriedenen Blick in die Vergangenheit und kann mit Fug und Recht behaupten, sehr viele positive Entwicklungen für seine Stadt eingegleist und umgesetzt zu haben.

 

Bildung, Sport, Wohnbau & Infrastruktur waren Hakels politische Schwerpunkte

 

Als einen seiner größten Erfolge beurteilt er selbst den Bau der Ennstalhalle, und das noch in seiner Zeit als Finanzreferent. Immer wieder wurde von der Ortspolitik eine bessere Turnsaalversorgung für die Schulen gefordert. Der damalige Bürgermeister Rudolf Kaltenböck hat die Verhandlungen für den Ankauf des Grundstückes ihm übergeben. Nach schwierigen, aber letzten Endes erfolgreichen Verhandlungen für das Grundstück konnte 1999 mit dem Bau der im Ennstal einzigartigen Sporthalle begonnen werden. Die Fertigstellung wurde im Herbst 2000 gefeiert und beendete für die Schulen und Vereine die Turnsaalnot in der Stadt. Seit dieser Zeit war auch das Raumangebot für die großen Bälle der höheren Schulen und große Kulturveranstaltungen und Messen gegeben.

 

Generell ist der Schwerpunkt Bildung, Schulen und Kindereinrichtungen für den ehemaligen Lehrer so etwas wie eine Lebensaufgabe. Viele Sanierungen, Investitionen und Schulentwicklungen wurden in seiner Amtszeit umgesetzt, wie etwa der Bau der Bildungseinrichtung Jugend am Werk, die Generalsanierung der Volksschule, Sonderschule und Neuen Mittelschule sowie die permanente Weiterentwicklung der Musikschule Liezen oder die Schaffung neuer Kinderbetreuungseinrichtungen, wie etwa die Kinderkrippe.

 

Auch in Infrastruktur - Schaffung und Instandhaltung - wurde viel Kapital investiert. Eine nichtmehr wegzudenkende Liezener Verkehrsader ins Stadtzentrum, die Werkstraße konnte neu gebaut werden. Zusätzlich wurden die innerstädtischen Verkehrsflüsse mit dem Bau des „Arkade Kreisverkehrs" oder dem „Wutscher Kreisverkehr" samt neuem Busbahnhof verbessert.

Der Neubau der Bahnhofstraße schließt die Brücke zum neuen Liezener Bahnhof, der vom Rathaus aus barrierefrei erreichbar ist. Dieser im April neueröffnete Bahnhof wurde im Sommer prompt vom VCÖ, dem Verkehrsclub Österreich, zum schönsten Kleinbahnhof gekürt. Nach neuen Verkehrssicherheitskriterien wurde der gesamte Fronleichnamsweg heuer generalsaniert.

 

Ebenfalls eindeutig dem Thema innerstädtische Infrastruktur zuzuordnen ist das Ärztezentrum im Pyhrnpark. Dieses ist, neben Ämtern und Behörden, ein ganz wichtiger Versorgungspunkt im Zentrum von Liezen und ist nach dem Abwandern von Handelsbetrieben aus dem Pyhrnpark ein wichtiger Frequenzpunkt für die Stadt.

 

Eine nicht mehr wegzudenkende Einrichtung ist das City Taxi Liezen. Neben täglichen Fixlinien unterstützt es als Ruftaxi die Mobilität ins Zentrum. Die Gemeinde trägt pro Fahrt für Liezener Bürgerinnen und Bürger einen erheblichen Kostenanteil. „Hier können wir speziell für Menschen, die selbst nicht mehr mobil sind, einen Teil unabhängiger Mobilität gewährleisten," betont der Bürgermeister.

 

Nicht minder wichtig für die Liezenerinnen und Liezener sind die Investitionen im Bereich Sport und Freizeit. Kino, Discocenter, Kletterhalle, Spielplätze oder das Alpenbad Liezen stellen neben den gut erhaltenen Vereinsflächen in den unterschiedlichsten Sektionen auch vielseitige Freizeitmöglichkeiten sicher.

 

Als verlässlichen Partner im Bereich Wohnbau konnten mit der Wohnbaugruppe Ennstal viele Wohnbau- und Sozialprojekte realisiert werden. Ein für das Zentrum relevantes Objekt ist vor kurzem in die Umsetzung gestartet. Das Wohnbauprojekt „Dumba Park" wird neben 60 Wohneinheiten auch die Polizeiinspektion Liezen samt Bezirkspolizeikommando mit modernen Seminarräumen beheimaten.

 

Jobs & Wirtschaftsförderung als weitere Eckpfeiler

 

Liezen hat sich nicht nur als klassische Handelsstadt über die Region hinaus einen guten Namen gemacht, sondern ist mit ca 6000 Arbeitsplätzen wichtiges wirtschaftliches Zentrum.

Das Gründerzentrum im Wirtschaftspark Liezen, die Maschinenfabrik Liezen, die Neuansiedelung der Wildbach Verbauung, verschiedene Neugründungen kleinerer und mittlerer Gewerbebetriebe, das Einkaufszentrum Eli oder auch das Knaufwerk im Ortsteil Weißenbach sind, neben vielen anderen, relevante wirtschaftliche Eckpfeiler. „Um Gewerbetriebe in Ihrer Entwicklung zu unterstützen wurde eine spezielle Förderung entwickelt, die für den Betrieb pro beschäftigten Mitarbeiter bei Neugründungen oder Erweiterung € 2.180,- bringt.

„So hat, um ein Beispiel zu nennen, die Firma Elektromann mit 5 Mitarbeitern in Liezen begonnen und sich mittlerweile auf 35 Dienstnehmer am Standort Liezen vergrößert," lässt Rudi Hakel wissen.

Apropos Förderung, auch für die Innenstadt gibt es ein neues Förderprogramm. Hier werden gezielt Neuansiedelungen in der Stadt subventioniert. Gefördert werden je nach Gewerbe bis zu 50 Prozent der Nettomiete für die Dauer von sechs Monaten.

„Diese Maßnahme hilft Unternehmern in ihrer schwierigsten Phase, nämlich dann, wenn die meisten Kosten in der Startphase auf sie zukommen; mit dieser „Start-Förderung" greifen wir unterstützend ein", so der Bürgermeister. Erfreulich in diesem Zusammenhang sind die bereits erfolgten Neuansiedelungen im Zentrum, wie „Bäder fürs Leben GmbH" von Barbara Maxonus am Hauptplatz der Bezirkshauptstadt.

 

 

Frischer Wind für das Rathaus Liezen

 

Am 2. Jänner 2018 soll das neue Führungsteam im Gemeinderat abgesegnet werden. Bürgermeister Rudi Hakel meint dazu: „Ich bin davon überzeugt, dass alle Fraktionen unsere Entscheidung mittragen und in vorbildlicher Weise weiter gemeinsam für die Stadt arbeiten werden. Ich habe immer versucht mit allen Gemeinderäten einen Konsens zu finden und bin stolz, dass es in all den Jahren mehrheitlich einstimmige Beschlüsse gab".

 

Neben der neuen Bürgermeisterin Roswitha Glashüttner bekommt der bisherige Jugendreferent Stefan Wasmer eine wichtige Rolle zugeschrieben. Er wird als 1. Vizebürgermeister aufrücken und Glashüttner mit all seiner Kompetenz unterstützen.

 

Roswitha Glashüttner - neue Bürgermeisterin ab 2. Jänner 2018

 

Roswitha Glashüttner ist seit Kindesjahren mit der Sozialdemokratie verbunden. Aufgewachsen ist die 1956 Geborene als Jüngstes von drei Kindern in einer sozialdemokratischen Arbeiterfamilie in Rottenmann, lebt jedoch seit ihrem 12. Lebensjahr, nunmehr gemeinsam mit Ihrem Lebenspartner ÖR Josef Horn, NAbg.a.D., in der Bezirkshauptstadt.

 

Beruflich war Glashüttner als Sekretärin und Sachbearbeiterin für die VOEST, das Ennstaler Metallwerk, später Plansee tätig. Dort war sie auch 13 Jahre lange als Betriebsrätin aktiv, ehe sie ihre Arbeit als ÖGB-Regionalsekretärin begann.

 

Den entscheidenden Schritt für ihre politische Zukunft setzte sie 1998 mit der Angelobung zur Gemeinderätin und übernahm im selben Jahr das Sozialreferat der Stadt, welches sie bis heute mit übergebührlichem Einsatz betreut. Ihre Einsatzbereitschaft und die gewissenhafte Arbeitsweise waren letztlich auch ausschlaggebend für ihre Bestellung zur 1. Vizebürgermeisterin 2011.

 

In einer ersten Stellungnahme zur neuen, herausfordernden Funktion sagt sie: „Ich freue mich unglaublich, dass mir dieses Vertrauen geschenkt wird und ich diese wichtige Aufgabe für unsere Stadt übernehmen darf und bedanke mich bei der gesamten Stadtpartei-Organisation für den Rückhalt und die Unterstützung auf allen Ebenen. Gemeinsam - mit einem starken Team - werde ich für Liezen arbeiten".

 

Viele Projekte, die noch in der Amtszeit von Bürgermeister Rudi Hakel begonnen wurden, werden in seinem Sinne fortgeführt. Die zukünftige Bürgermeisterin lässt aber auch mit Prioritäten aufhorchen. So steht eine kreative Hauptplatz- und Innenstadtentwicklung ganz oben auf der „to-do Liste". In diesem Kontext soll auch das städtische Verkehrskonzept überdacht und adaptiert werden. Wichtig ist Glashüttner dabei auch die Integration der Bevölkerung in ihre Projekte. Natürlich haben neben wirtschaftlicher Standortentwicklung auch die Themen Sicherheit und Soziales weiter einen gewichtigen Stellenwert.

 

Abschließend meint die designierte Bürgermeisterin: „Ich möchte das neue Herz unserer Stadt sein und die Entwicklung für die Bürgerinnen und Bürger in vielen Bereichen vorantreiben".

 

Stefan Wasmer - neuer 1. Vizebürgermeister ab 2. Jänner 2018

 

Stefan Wasmer, geboren am 11.9.1991, ist in Liezen aufgewachsen und bringt sich als Jugendreferent seit 2010 stark in die Entwicklung der Stadt ein. Neben seinem Masterstudium „Innovationsmanagement" ist er beruflich in der Wohnbaugruppe Ennstal als kaufmännischer Angestellter tätig. Seine bisher größten Projekte sind die Umstrukturierung des Jugendzentrums und die Gestaltung und Koordination des Ferienprogramms für Liezener Kinder und Jugendliche und als echtes Großprojekt der Freizeit und Bewegungspark Liezen mit einem Projektvolumen von knapp € 500.000,--. „Neben dem Faktor Arbeit, Wirtschaft und Wohnen möchte ich die Bereiche Freizeit und Lebensqualität als wesentliche Säulen im lokalen Zusammenleben weiterentwickeln. Mit dem neueröffneten Freizeit- und Bewegungspark in der Friedau konnte ich hier bereits ein wirklich großartiges Projekt realisieren. Im Bereich Friedau/Tennishalle sehe ich zudem noch viel Potential für die Zukunft, um weitere Sport- und Freizeitangebote für unsere Stadt zu entwickeln", so Wasmer, der sich auch in Hinkunft dem Bereich Jugend widmen wird. Welche Agenden er darüber hinaus betreuen darf, wird nach der offiziellen Bestellung im Jänner bekannt gegeben.



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24.11.2017  | 17:00 Uhr
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24.11.2017
Kulturhaus Liezen - großer Saal

Diese Informationen wurden ausgedruckt von www.liezen.at - Dem Informationsportal der Stadt Liezen